Literaturagenten, die vorab Geld verlangen - Middendorf

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hproentgen
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Literaturagenten, die vorab Geld verlangen - Middendorf

von hproentgen (08.09.2010, 17:44)
Vor Literaturagenten, die vorab Geld verlangen, wird immer wieder gewarnt.

Was einem da so begegnen kann, zeigt mein Artikel bei Montsegur:

http://autorenforum.montsegur.de/cgi-bi ... 1282743256

Hans Peter
Spannung - der Unterleib der Literatur
Von der hohen Kunst, den Leser zu fesseln und auf die Folter zu spannen:
http://www.textkraft.de/spannung-1.html

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Bigwill86
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Re:

von Bigwill86 (08.09.2010, 18:21)
In der Tat.. Du schreibst dort:

"(..) Literaturagenten, die von Autoren vorab Gebühren verlangen und teure Lektorate anbieten, sollten sorgfältig geprüft werden, ob die Leistung wirklich im Verhältnis zum Einsatz steht. Die Erfahrungen lassen nachdenklich werden."

..aber trifft das nicht eigentlich auf alle Leistungen dieser Welt zu?

Wenn mein Friseur vor dem Schneiden sein Geld wollen würde, wenn ich bei Aldi meine Milch bereits beim Eintritt bezahlen müsste..der gesunde Menschenverstand schreibt uns eigentlich vor, bei allem skeptisch zu sein, was uns im Vorfeld Geld kostet und keine Leistung bringt.

Trotzdem schaffen es Betrüger immer wieder mit Hoffnungen und Ängsten der Menschen Geld zu verdienen. Aber wenn jeder mal darauf reingefallen ist, wird die Menschheit wissen, dass auf ominösen Webseiten keine neuen iPads verschenkt werden, Kaffeefahrten doch meistens eher Verkaufsveranstaltungen sind und generell oft nicht das drin ist was draufsteht. ..obwohl..eher nicht ;-)

Greets

julia07
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Re:

von julia07 (08.09.2010, 18:36)
Ein interessanter Artikel :lol:

Eigentlich unerklärlich, dass heutzutage solche Geschäftemacher überhaupt noch zum Zuge kommen, denn wer sich informieren will, findet bereits nach wenigen Klicks die nötigen Warnungen.

Wer sich nicht informiert, oder diese Warnungen in den Wind schlägt, ist in meinen Augen nicht besser, als die, die bis dato auf Kaffeefahrten reinfallen. Wer heute als Autor mit leichtem Händchen zigtausend Euronen auf den Tisch eines windigen "Verlages" oder Agenten blättert, kann eigentlich nur extrem eitel sein. Vermutlich sitzen die gleichen Leute aber wöchentlich stundenlang über Discounter-Prospekten und studieren die Preise für Lebensmittel und Sprit. Wo ist da die Verhältnismäßigkeit?

Wenn es PoD nicht gäbe, hätte ich jedenfalls vermutlich noch kein einziges Buch veröffentlicht :wink:

Julia

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hawepe
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Re:

von hawepe (09.09.2010, 08:07)
Hallo Julia,

julia07 hat geschrieben:
denn wer sich informieren will


Du sagst es: "will". Viele Menschen erwarten dummerweise aber, dass ihnen alles auf dem silbernen Tablett serviert wird.

Wer heute als Autor mit leichtem Händchen zigtausend Euronen auf den Tisch eines windigen "Verlages" oder Agenten blättert, kann eigentlich nur extrem eitel sein.


Zum einen. Zum anderen wird ihm aber auch oft sogar noch von anderen Autoren eingeredet, dass das alles ganz toll sei. Es ist bestenfalls zwei oder drei Wochen her, dass auch in diesem Forum einem DKZV viel Erfolg gewünscht wurde.

Beste Grüße

Heinz

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