Könnt ihr Book-on-Demand empfehlen?

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (11.09.2010, 19:52)
Hallo Silvanina,

ich kann BoD auch nur empfehlen. Für wenig Geld kann man hier sein Buch ganz einfach in den Buchhandel bringen.

Aber: Für die Herstellung des Buchs (Korrektorat, Lektorat, Layout, Covergestaltung) und für die Werbung bist alleine du zuständig.

Macht einen Haufen Arbeit. Macht aber auch einen Haufen Spaß!

Viele Grüße

Torsten
Heiteres Gartenlexikon - Heiteres Heimwerkerlexikon - Irgendwas mit Wuppertal - Im Dutzend witziger

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Judith
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Re:

von Judith (11.09.2010, 22:14)
Hallo Silvanina,

kurz nachdem ich dein (Anfangs-)Posting gelesen habe, bin ich auf http://www.literaturcafe.de/warum-werde ... ht-teil-4/ gestoßen. Und das, was Tom Liehr da schreibt, hat mich wiederum an dich erinnert.

Ich würde dir raten, die Sache mit dem Verlag nochmal zu überdenken. Vielleicht könnt ihr euch bezüglich der Änderungen auch zusammenfinden.

Ich habe inzwischen vier Bücher bei Verlagen untergebracht, das fünfte erscheint im Frühjahr. Davor hatte ich drei Bücher über BoD veröffentlicht. Mit den Büchern der Verlage kann ich ganz anders an die Öffentlichkeit gehen, werde auch zu (gut bezahlten) Lesungen eingeladen (wenngleich ich mich um die meisten Lesungstermine noch selbst bemühen muss) und stehe nun auch bei größeren Verlagen besser da. Außerdem verkaufen sich die Bücher der Verlage natürlich um ein Vielfaches häufiger.

Sollte es mit dem Verlag nicht klappen und du kannst vorbehaltlos zu deinem Manuskript stehen, dann ist auch eine BoD-Veröffentlichung in Ordnung. Gegen das Preis-Leistungs-Verhältnis ist nichts einzuwenden und die Verfügbarkeit ist gut. Wenn das Endergebnis gut ist, machst du dir damit auch nicht deinen Namen kaputt. Manuskripte von mir sind schon bei mehreren der ganz großen Kinderbuchverlagen in der Programmkonferenz gelandet (nur leider hat's bis jetzt doch nie ganz gereicht). Das heißt, ich wurde nicht automatisch "aussortiert", nur weil ich früher über BoD veröffentlicht hatte. In zwei oder drei Fällen hatte ich sogar ein Buch hingeschickt (um meinen Stil zu zeigen) und für einen dieser Verlage durfte ich immerhin eine Kurzgeschichte schreiben.

Also, zusammengefasst: Ich würde es nochmal mit dem (oder einem anderen) Verlag versuchen. Und wenn alle Stricke reißen, eine BoD-Veröffentlichung erwägen.

Grüßle
Judith
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Lisa_Sonnenblume
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Re: Könnt ihr Book-on-Demand empfehlen?

von Lisa_Sonnenblume (11.09.2010, 22:22)
...
Zuletzt geändert von Lisa_Sonnenblume am 12.09.2010, 20:17, insgesamt 1-mal geändert.
LG,

Lisa

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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (11.09.2010, 23:33)
Liebe Silvanina,
Judith hat geschrieben:
Ich würde dir raten, die Sache mit dem Verlag nochmal zu überdenken. Vielleicht könnt ihr euch bezüglich der Änderungen auch zusammenfinden. (...) Also, zusammengefasst: Ich würde es nochmal mit dem (oder einem anderen) Verlag versuchen. Und wenn alle Stricke reißen, eine BoD-Veröffentlichung erwägen.

Den Gedanken hatte ich beim ersten Lesen deines Postings auch. Denn trotz all meiner Zufriedenheit mit BoD: Den Traum, am Ende doch bei einem großen Verlag zu landen, habe ich immer noch. Inzwischen bedauere ich es ein wenig, dass ich es nicht wenigstens mal versucht habe. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.


Liebe Judith,
Judith hat geschrieben:
Manuskripte von mir sind schon bei mehreren der ganz großen Kinderbuchverlagen in der Programmkonferenz gelandet (nur leider hat's bis jetzt doch nie ganz gereicht). Das heißt, ich wurde nicht automatisch "aussortiert", nur weil ich früher über BoD veröffentlicht hatte. In zwei oder drei Fällen hatte ich sogar ein Buch hingeschickt (um meinen Stil zu zeigen) und für einen dieser Verlage durfte ich immerhin eine Kurzgeschichte schreiben.

Das ist ein für mich hoch interessanter Punkt. Ich habe in letzter Zeit häufig darüber nachgedacht, meinen Jugendroman einem passenden Verlag vorzustellen.
Deshalb meine Frage an dich: Kann man das BoD-Buch einreichen, das natürlich optisch ansprechender und schöner lesbar ist als ein einfaches Manuskript?
Oder schreckt das einen Verlag ab?

Liebe Grüße,

Anke

Silvanina
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Re:

von Silvanina (12.09.2010, 01:47)
Hallo alle zusammen!

Herzlichen Dank für all eure Hilfe und Ratschläge! Bin wirklich extrem froh drum!

P.S. Judith, wie hast Du das gemacht, dass plötzlich ein Verlag auf Dich aufmerksam wurde? Hast Du Dich mit Deinen Büchern von BOD bei andern Verlagen beworben?

Anke, ich würde auf jeden Fall versuchen, bei einem Verlag unterzukommen und Deine Bücher da einzuschicken. Du hast ein abgeschlossenes Literaturstudium und Wettbewerbe gewonnen, das ist eine super Referenz! Ich würde es einfach versuchen, wenn ich dich wäre!
Zuletzt geändert von Silvanina am 12.09.2010, 10:20, insgesamt 1-mal geändert.

Silvanina
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Re:

von Silvanina (12.09.2010, 02:10)
:D
Zuletzt geändert von Silvanina am 12.09.2010, 10:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Jacqueline Ehmke
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Re:

von Jacqueline Ehmke (12.09.2010, 08:20)
Hallo Silvanina,

also bei mir war es so, dass Verlage zwar Interesse bekundeten und auch meine Bücher (bzw. bei einem hatte ich es nur versucht) drucken wollten.
Aber ich nicht in die Vorleistung (Euro) gehen konnte und wollte, die ich hätte dort leisten müssen.

Da war, und ist es auch heute noch, BoD für mich DIE Alternative.
Zwar war ich schon misstrauisch, ob nicht doch noch irgend ein Haken in den BoD Verträgen steckt....
Aber es gibt wirklich keine verdeckten Kosten.
Ich werde sicher auch mein viertes Buch bei BoD in den Druckauftrag geben.

Beste Grüße
und viel Erfolg für dein Buch,
Jacqueline
Nichts ist statisch

www.joe-hundeschule.de
(wo es auch zu meinen Büchern geht)

Silvanina
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Re:

von Silvanina (12.09.2010, 20:30)
Danke Dir Jacqueline für Deine Antwort!

Das finde ich auch wichtig zu wissen, dass hier bei BOD keine verdeckten Kosten dazukommen.

Ich warte jetzt noch ein wenig ab und werde mich dann entscheiden, ob ich das auch bei BOD versuche.

Im Moment gibts erst mal genug zu tun mit all den andern Vorbereitungen.

Nochmals allen herzlichen Dank für die vielen Infos und Ratschläge!

Falls ich wirklich hier dem BOD-Club beitrete, gebe ich natürlich wieder Bescheid ;-)

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Judith
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Re:

von Judith (12.09.2010, 22:32)
Anke und Silvanina, natürlich habe ich neue Manuskripte geschrieben und diese an Verlage geschickt.

Zwei meiner BoD-Bücher sind Kinderkurzgeschichten. Die bekommt man ohnehin schlecht unter, meist gibt es Anthologien von verschiedenen Autoren. Und das dritte, der Tanzroman, ist schon sehr speziell, das ist verständlich, wenn da kein Verlag erwartet hat, sich eine goldene Nase zu verdienen. Die Kindergeschichten laufen auch ohne Werbung ganz okay, ein paar hundert habe ich verkauft und damit bin ich sehr zufrieden. Der Tanzroman spielt immerhin locker die Kosten ein.

Jacqueline, das sind dann sogenannte DKZV (Druckkostenzuschussverlage), die keine Verlage im eigentlichen Sinne sind. Davon sollte man auch unbedingt die Finger lassen. Von Lektorinnen habe ich auch schon mitbekommen, dass sie einem BoD "verzeihen" (wenn das Ergebnis akzeptabel ist), DKZV aber nicht.

Grüßle
Judith
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margit
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Re:

von margit (12.09.2010, 22:39)
Hallo Silvana,

vielen Dank für deine Komplimente! cheezygrin cheezygrin

Es ist leider so, dass zahlreiche Verlage eingesandte Manuskripte nicht lesen (gute Verlage erhalten pro Tag 200-300 Manuskripte)...

Für das Marketing ist folgendes wichtig: Werbung in Buchhandlungen bringt nicht so viel - das bestellte Buch wird in ein Regal gestellt und fällt so nicht besonders auf. Außer, du machst folgendes: ich habe, zum Märchen passend, eine große Glasschatulle mit einem goldenen Tonherz anfertigen lassen und die Buchhandlung meiner Stadt gebeten, die Schatulle mit meinen Büchern auszustellen (das war bei der Erstauflage 2006). Vor Weihnachten würden 80 Bücher gekauft!

Ansonsten ist das Wichtigste, dass du beim Leser Werbung machst. Ich habe 2000 Lesezeichen gedruckt und die Hälfte davon mit Begleitbrief an 335 Grundschulen Südtirols geschickt. Seither trudeln fast täglich Emails mit Anfragen für Lesungen herbei (bei Lesungen mit anschließendem Buchverkauf verdienst du am meisten). Weiters habe ich eine Bibliothekarin gebeten, ein Sammelmail an alle Bibliotheken zu schicken - auch von dort erhalte ich Anfragen. Und ich verteile Lesezeichen in Geschäften, Bibliotheken u.s.w.

Ich hoffe, dir etwas weitergeholfen zu haben,

schöne Grüße Margit
"Die Liebe, eure Majestät, suchen wir in Goldstücken, in gutem Essen, in edlen Weinen, schönen Kleidern und vielem anderem mehr. Doch dort werden wir sie niemals finden, denn sie ist in unseren Herzen zu Hause."

www.margit-zwigl.jimdo.com

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weltverbesserer
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Re:

von weltverbesserer (13.09.2010, 00:59)
hey silvania,

sicher wäre es wohl für jeden von uns das schönste, wenn irgendein verlag sich dazu entschließen würde, das manuscript zu 100% zu übernehmen - sofern es sich bei den änderungen nicht um irgendwelche fehler handelt.
Aber von dem wie du schreibst und mit welch einer begeisterung du dabei bist, denke ich auch, dass es für dich nur enttäuschend wäre, wenn du noch weitere hundert verlage erfolglos abklappern würdest, ohne dass einer davon deinen ansprüchen auch wirklich gerecht wird.
gerade die freiheit des autors ist dir ja scheinbar - und wohl auch zu recht - ein wichtiges anliegen. und allein vom schreibstiel hier im forum und von deiner argumentation aus kann ich darauf schließen, dass sich dein buch auch ohne einen rennomierten verlag im rücken - eine wirksame pr vorrausgesetzt - in einem dich zufriedenstellenden maße verkauft werden würde. Wer wirklich schreiben kann und es nicht einsieht, sich zu unterwerfen, der kann mit on-demand verfahren eigentlich nicht viel falsch machen, vor allem wenn er eben nicht die ansprüche eines hauptberuflichen autors hegt und dies zu seinem unbedingten haupteinkommen deklarieren will. für nebenbei, als fast lukratives hobby, um sich vllt. auch einen namen zu machen, kannst du wohl nichts falsch machen, wenn du die vielen tipps und tricks hier im forum beachtest. (z.B. zuerst ein fun-projekt hochladen und bestellen) aber das wirst du sicher schon alles gelesen haben.
in diesem sinne:

viel erfolg
Basti

P.S.
entschuldige die fehlende anwendung der shift-taste - chatter-krankheit... ;)
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
-Albert Einstein
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Silvanina
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Re:

von Silvanina (13.09.2010, 10:54)
Hallo Judith!

Hast Du denn den Verlagen angegeben, dass Du bereits als Autorin arbeitest bei der erneuten Manuskriptbewerbung?

Silvanina
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Re:

von Silvanina (13.09.2010, 11:05)
Hallo Margit!

Das ist eben schon so! Ich habe persönlich die Erfahrung gemacht, dass Manuskripte unangeschaut zurückkamen (ich binde jeweils ein Stoffband um Manuskripte, so sieht man, ob die überhaupt in die Hand genommen wurden. In der Tat wurde nicht einmal das Exposé gelesen... das oberste Blatt war bei mir jeweils das Blatt mit den Kontaktangaben und Foto... mehr haben sie sich also erst gar nicht angeschaut...

Das ist natürlich eine hervorragende Idee mit der Glasschatulle und dem Herz! Bist Du denn einfach zu den Buchhandlungen Deiner Stadt gegangen und hast sie gefragt, ob sie Dein Buch ins Sortiment aufnehmen möchten? Oder ist das von selber aufgenommen worden?

Tolle Idee auch mit den Buchzeichen plus persönlichem Brief an die Schulen. So ein Buchzeichen ist irgendwie auch noch ein wenig stilvoller als nur ein gewöhnlicher Flyer.

Und klar, Bibliotheken zu kontaktieren ist immer wertvoll.

Herzlichen Dank auf jeden Fall für die tollen Tipps.

Silvanina
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Re:

von Silvanina (13.09.2010, 11:07)
Hallo Basti!

Vielen vielen Dank für Deine ermutigenden Worte! :D

Silvanina
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Re:

von Silvanina (13.09.2010, 11:11)
@Anke, Judith und Margit: ihr habt ja Sachen für Kinder/Jugendliche geschrieben. Falls ihr mit sonst Buchzeichen oder Ähnliches eurer Werke zustellen möchtet, dann schickt mir das doch! Ich arbeite wie gesagt in der Schweiz im Kinderkulturbereich und habe mit vielen Kinderkulturveranstaltungen zu tun. Gerne könnte ich sonst ein wenig Werbung machen für eure Kindergeschichten. (Ihr könnt mir sonst auch per PN schreiben).

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