Einfach ein BOD Buch kaufen? Fehlanzeige!

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matthiasgerschwitz

Re:

von matthiasgerschwitz (26.10.2007, 08:00)
Hallo Axel,
das ist ja eine gute Idee...

Beste Grüße
Matthias

Franz W. Bauer

Re: Buchhandel und BoD

von Franz W. Bauer (31.10.2007, 14:03)
Axel hat geschrieben:
Letztendlich schaufeln sich die unwilligen Buchhändler aber selbst ihr Grab, denn ein Kunde der ein Buch will bestellt es dann übers Internet, wenns der Buchhändler nicht liefern kann.


Hallo Axel -

hab erst heute deinen Beitrag gelesen und stimme dir zu. Es ist anzunehmen, dass der Internetbuchhandel über kurz oder lang einen sehr hohen Marktanteil - einen viel höheren als heute - bekommt, und dann wird sich das Problem der Buchhandels-Verweigerung betreffend BoD langsam von selbst lösen.

Ich wohne in Wien, hatte früher meine zwei, drei Buchhandlungen, bei denen ich kaufte und tu das seit einigen Jahren überhaupt nicht mehr. Die Buchhändler-Leidensmienen, wenn ich ein Buch bestellte, das sie nicht auf Lager hatten (und das waren fast alle), und das nochmalige Hinpilgern in diesen Laden samt nochmaliger Leidensmiene vermieste mir den persönlichen Kontakt. Bei Amazon klappt für mich als Kunde alles bestens, ich kann problemlos zurückschicken und bequem ist es allemal, im virtuellen Katalog zu blättern und ALLE Bücher zu finden, die auf dem deutschsprachigen Markt sind.

Von "meinen" drei Buchhandlungen hat eine kürzlich zugesperrt. So ändern sich die Zeiten. BoD-Autoren haben beste Zukunftschancen und Amazon trägt dazu einen guten positiven Teil bei. Das ist meine Meinung.

Freundliche Grüße an alle.
Franz

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Gerd R. Lorenz
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Re:

von Gerd R. Lorenz (28.11.2007, 09:59)
Hallo liebe Kollegen, hier eine Frage: Momentan gibt es offensichtlich Lieferschwierigkeiten bei BoD. Seit Mitte Oktober bestellte Bücher konnten bis heute nicht geliefert werden. Auf Mails wurde nicht geantwortet. Bei einer telefonischen Nachfrage in dieser Woche wurde mitgeteilt, dass es bestimmt noch gut drei Wochen, eventuell länger, dauern wird. Wer hat ähnliche Erfahrunger gemacht?

Des weiteren bekomme ich keine BoD Aktuell Magazine und auch keine BoD Novitäten mehr. Letze Ausgaben sind Winter 2006 bzw Oktober 2006. Was tun?

Grüße an alle Schreiber und Leser

gerd
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Als ich jung war, glaubte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben; jetzt, wo ich älter bin weiß ich: Es stimmt !
Oscar Wilde

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PvO
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Re:

von PvO (28.11.2007, 10:13)
Von "meinen" drei Buchhandlungen hat eine kürzlich zugesperrt. So ändern sich die Zeiten. BoD-Autoren haben beste Zukunftschancen und Amazon trägt dazu einen guten positiven Teil bei. Das ist meine Meinung.

Franz, dem gibt es nichts hinzuzufügen. Dein Beitrag könnte von mir stammen.
@ Gerd
Was tun?

Den Verlag wechseln? Aber ich denke mal, dass dir damit nicht wirklich geholfen ist.

julia07
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Re:

von julia07 (28.11.2007, 20:23)
Nun, das mit den Lieferzeiten ist extrem ärgerlich,
das mit dem Magazin - eher nicht! Für mich stand da sowieso nicht viel Berauschendes drin. Habe mal einen Leserbrief zu einer chauvinistischen Äußerung in Vito von Gedöns Kolumne geschrieben und seither auch kein Magazin mehr gesehen cheezygrin

Ich persönlich ärgere mich über diese Lieferzeiten nur bedingt, denn die sind wohl nur eine Folge der neuen Dumpingpreise und von denen habe ich jedenfalls mächtig profitiert. Für mein erstes Buch, das ich im November 2006 veröffentlicht habe - und bei dem ich auch schon alles alleine gemacht habe!!! - musste ich noch 399 Euro löhnen. Die beiden nächsten kosteten mich jeweils 149 Euro und die letzten beiden gab's dann für schlappe 39 Euro!

So what...

Ich denke, wenn man das alles mit einkalkuliert und einfach ein paar Euronen in einen eigenen Vorrat investiert, kann man auch heute noch, trotz allerlei Ärgernissen, sehr gut mit den Bod-Bedingungen leben. Ich jedenfalls.
Jeder muss für sich abwägen, wie die Alternativen aussehen :wink:

LG,
Julia

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Bärentante
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Re:

von Bärentante (29.11.2007, 00:18)
Gerd R. Lorenz hat geschrieben:
Des weiteren bekomme ich keine BoD Aktuell Magazine und auch keine BoD Novitäten mehr. Letze Ausgaben sind Winter 2006 bzw Oktober 2006.


Ich habe letzte Woche das BoD Aktuell Magazin bekommen.
Liebe Grüße
Christel

Speedy
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Re:

von Speedy (29.11.2007, 08:12)
Momentan fallen meiner Meinung nach zwei Faktoren zusammen. Einmal die sehr preisgünstige Variante BoD classic und das Weihnachtsgeschäft. Das wird sich sicherlich auch wieder normalisieren. Man muss sich halt mit seiner Planung darauf einstellen. Dabei ist es natürlich schade, dass das Weihnachtsgeschäft dadurch nicht für den Absatz genutzt werden kann.

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hawepe
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Re:

von hawepe (29.11.2007, 09:05)
Hallo,

Speedy hat geschrieben:
Dabei ist es natürlich schade, dass das Weihnachtsgeschäft dadurch nicht für den Absatz genutzt werden kann.


Mit der Vorbereitung des Weihnachtsgeschaefts sollte man sofort nach den Sommerferien beginnen. Ist natuerlich immer etwas makaber, wenn man schwitzt - okay, das fiel in diesem Sommer eher weg - an Weihnachten zu denken, aber spaeter ist es schnell zu spaet.

Obwohl, letztes Jahr fiel mir im November ein, dass ich fuer Weihnachten dringend einen Werbeartikel brauchte. Und Engelsdorf brachte es tatsaechlich fertig, dass ich die ersten Baende wenige Tage vor Weihnachten in Haenden halten konnte. Aber so etwas kann man wirklich nur mit sehr engagierten Kleinunternehmern verwirklichen.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Zoba
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Re:

von Zoba (29.11.2007, 09:10)
Hi,

ich war früher regelmäßig Kunde mehrerer Buchhandlungen, seit es Ebay, Booklooker und Amazon gibt, bin ich das nicht mehr. Mir sind sogar die Lieferkosten bei Ebay und Booklooker egal, meist bestelle ich mehrere Bücher, da kommt auf ein Buch dann ein Porto von ein paar Cent, dafür muß ich kein teures Benzin verfahren und Parkgebühren bezahlen. Die meisten Bücher kaufe ich gebraucht oder als Remittenden, anders siehts erst bei teuren Bildbänden aus.

Ich denke, daß über kurz oder lang noch wesentlich mehr Leute so zu ihren Büchern kommen werden.
Gruß,

Zoba

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Judith
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Re:

von Judith (29.11.2007, 16:49)
Hallo Zoba,

mache ich (leider) auch so. Ich kaufe viel zu wenig im örtlichen Buchhandel und bin dann am Sterben mit schuld. :?

Grüßle,
Judith
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SandraR
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Re:

von SandraR (29.11.2007, 21:18)
BoD ist vorallem auch Umweltfreundlich, es spart Lagerhaltungskosten und Druckkosten, in 10 Jahren duerfte es mehrheitlich Bod geben und dies ist einer der Gruende warum es gerne in der Presse schlecht bewertet wird, den Druckereien machten schon immer gerne via Presse schlechte PR. Frueher ging es mal um das Spiel vom Bleisatz zum PC und Heute eben von 3 000 Exemplaren zu BoD.
Langfristig wird sich BoD durchsetzen, davon bin ich ueberzeugt. Buchstoeberen geht bei Amazon viel besser als in einer Buchhandlung, schon wegen dem Angebot! Bei Amazon gibt es eben alles.
Sandra
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Franz W. Bauer

Re:

von Franz W. Bauer (29.11.2007, 22:15)
SandraR hat geschrieben:
... in 10 Jahren duerfte es mehrheitlich Bod geben ...


Ja, das sehe ich im Grunde genommen genau so.
Trotzdem bin ich von BoD derzeit enttäuscht. :(

Deine Meinung, die ich bis vor Kurzem mit den selben Argumenten selbst vertreten habe, motiviert mich jetzt aber, wieder optimistischer zu denken. Danke, Sandra.

LG Franz :D

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Axel
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Zukunft mit Demand-Books?

von Axel (30.11.2007, 08:23)
Ich kann mir kaum vorstellen, dass es in 10 Jahren nur noch Demand-Books gibt. Da müsste schon viel passieren. Es fängt an mit fehlender Qualitätskontrolle und hört auf mit Lieferproblemen. Gut gehende Auflagen werden auch weiterhin über Verlage und Druckereien gehen, ein Harry Potter in Millionenauflage wäre einfach nicht über BoD machbar.
Ich denke es wird beides geben, das bisherige Verfahren und Books on Demand - sofern sich bei Letzerem etwas tut in Richtung Lieferbarkeit, Qualität und Koordination mit dem Handel. Denn sonst wird BoD wieder aussterben oder sich irgendwann auf Schülerzeitungen beschränken müssen.

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Zoba
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Re:

von Zoba (30.11.2007, 08:32)
Hi Axel,

nee, glaube ich nicht. BoD ist nur ein Vorreiter. Die Großdruckereien werden über kurz oder lang auch diesen Weg gehen, sie müssen ja. Und was glaubst du, weshalb man z.B. die Potterbücher bestellen sollte? Die Mehrheit ging erst als Bestellung ein, bevor das einzelne Buch verkauft wurde. In die Läden ging nur eine relativ kleine Menge an Büchern, die noch nicht bestellt waren - im Verhältnis.

Sowas läßt sich über eine Großdruckerei mit BoD-System sicher auch abwickeln. Dass man einen Bestseller druckt - in der Art wie eben diesen Potter - weiß man vorher. Auch wenn man den nächsten Stephen King oder Ken Follett herausbringt, weiß man, daß es einen Run auf die Bücher geben wird. Sowas läßt sich einplanen.

Alles eine Frage korrekter Planung.
Gruß,



Zoba



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Axel
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Re:

von Axel (30.11.2007, 08:40)
Die Demand-Geschichte kann sich nur durchsetzen, wenn sie das Kernproblem lösen kann: Die Lieferbarkeit. Das lässt sich auch auf andere Produkte übertragen. Kunden wollen sofort kaufen, nicht erst in einigen Wochen. Ein Buch, das erst bei Bestellung hergestellt wird kann nicht sofort lieferbar sein. Solange ein Buch aber nicht am nächsten Tag beim Kunden ist, kann sich das Prinzip nicht durchsetzen. Die Kosten für eine Ad-Hoc-Lieferbarkeit für Demand-Bücher stehen in keinem Verhältnis zum Gewinn. BoD verdient vor allem an den Autoren (ist meine Vermutung). Diesem Prinzip würde sich kein großer Autor unterwerfen. Aber reden wir in 10 Jahren nochmal drüber ;-)

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