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MichaelHA
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...

von MichaelHA (09.10.2010, 07:58)
Mir ist - auf die Schnelle - nach kurzem durchlesen vor allem aufgefallen, dass Du einmal Sea of Cortes und ein andermal Sea of Cortez schreibst.
Du musst Dich schon an eine dieser Schreibweisen halten, denke ich.
Dann noch etwas: Mex1 würde ich Mex-1 schreiben. Du schreibst zudem:
Felsengruppe- El Arco-. Richtig soll es wohl Felsengruppe -El Arco- heißen.


Beste Grüße

MichaelHA

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Bärentante
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Re:

von Bärentante (09.10.2010, 11:14)
Hallo Sabine,

ein bisschen Geduld musst Du schon haben. Ich beispielsweise werde Deinen Text lesen, aber es ist Buchmesse in Frankfurt. Da kommt man abends nach Hause und will nur noch die Füße hochlegen. Gleich fahre ich wieder los ...
Liebe Grüße
Christel

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mexikanerin
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Re:

von mexikanerin (09.10.2010, 18:39)
Danke Christel und Michael und sorry, dass ich so ungeduldig bin

:wink: :wink:

Wird von Bod während der Buchmesse auch etwas im Fernsehen berichtet? Das würde mich sehr interessieren.
LG Sabine aus Mexiko
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Steeltiger
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Re:

von Steeltiger (12.10.2010, 13:08)
Mir ist aufgefallen dass Du schreibst fuer Roland sei auch alles neu und fremd, spaeter scheint er sich aber sehr gut auszukennen und zeigt dir von Weitem euer neues Haus.

Du schreibst zunaechst alles in der Vergangenheitsform, springst dann hier "Die traumhaft große Bucht ist umgeben von bizarren sandfarbenen Bergen, " in die Gegenwart und spaeter auch in der Beschreibung der Landschaft wieder zurueck in die Verangenheit (" „Bienvenidos a Cabo San Lucas“ leuchtete uns schon von weitem sichtbar auf einem ....")

In deiner Bescheibung der Stadt schwankst du sehr zwischen Sympathie (tolle Landschaft usw.) und Kritik (Ballermann der Amis etc.). das mag so gewollt sein, macht es mir jedoch schwer mich in diese Stadt einzufuehlen. Ist aber jetzt rein mein Gefuehl - moechte dies nicht verallgemeinern.

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mexikanerin
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Re:

von mexikanerin (13.10.2010, 02:29)
Hallo Heinz....ist die Anrede richtig?
Also ich bin dir unheimlich dankbar, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Seiten zu lesen und Fehler zu erkennen, das ist genau das, was ich brauche!
Ich muss das wohl noch mehr zum Ausdruck bringen, das heisst am Anfang meines Buches schrieb ich auch darüber, dass Roland mein Mann in den 90ziger Jahren in dieser Stadt schon gelebt hat. Nur Cabo hat sich in den letzten 20 Jahren so verändert, dass auch für Roland alles neu und fremd war....das dazu!

Ja das mit der Vergangenheit und Gegenwart ist für mich eine ganz wichtige Frage, also z.B., schreibt man

Wir waren angekommen und betraten das Haus, was auf einem Berg steht

oder

Wir waren angekommen und betraten das Haus, was auf einem Berg stand

Das Haus steht ja da immer, also die Gegenwart?

Meine Gefühle für diese Stadt sind auch sehr zwiegespalten, aber ich werde versuchen es noch besser zu beschreiben, damit sich der Leser eine genaue Vorstellung machen kann. Es ist sehr schwer, weil in dieser Stadt auch sehr viele Gegensätze aufeinanderprallen. Große Kontraste.


Würdest du es gut finden in das Buch BIlder mit reinzustellen? Oder wird dann der Leser abgelenkt?

Also nochmals vielen Dank und Gruesse von Sabine
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Valerie J. Long
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Re:

von Valerie J. Long (13.10.2010, 08:55)
Wechsel des Tempus sollte die Ausnahme bleiben, also "stand" das Haus.

Wer weiß denn, ob das Haus zu dem Zeitpunkt, an dem ich diese Zeilen lese, immer noch da steht? Nein, wenn eine Erzählung im Präteritum geschrieben ist, sollte das durchgängig sein. Ausnahmen sind nur passend, wenn es um wirklich zeitunabhängige Dinge geht. Beispiel: "Zu einem Tänzchen gehören zwei" kann man im Präsens einstreuen.

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Steeltiger
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Re:

von Steeltiger (13.10.2010, 10:44)
mexikanerin hat geschrieben:
Wir waren angekommen und betraten das Haus, was auf einem Berg steht

oder

Wir waren angekommen und betraten das Haus, was auf einem Berg stand



Hi Sabine,
diese Situation wuerde ich persoenlich etwas ausfuehrlicher schildern. Das Betreten des Hauses scheint ja das vorlaeufige Ende eine Reihe von Ereignissen zu sein, die schliesslich zu dem Bezug dieser neuen Heimat gefuehrt hatten.

In diesem Zusammenhang scheint mir dann die Beschreibung, dass das Haus einfach nur auf einem Berg stand etwas zu duerftig. Da kann man ruhig in einem oder zwei Saetzen den ersten Eindruck den das Haus auf dich gemacht hat schildern. Also wie hoch ist der Berg ueber der Stadt, die Aussicht, wie sieht das Haus aus? Sah das Haus so aus wie du es dir vorgestellt hattest? Vielleicht eine Bemerkung wie "Das Wohnzimmer wirkte wesentlich groesser als auf den Fotos die uns der Makler geschickt hatte" (nur ein Beispiel, ich weiss natuerlich nicht wie ihr den Hauskauf abgewickelt habt).

"Waehrend Roland die ersten Taschen ins Haus brachte, machte ich mich daran alle Fenster zu oeffnen um den muffigen Geruch, den leerstehende Haeuser entwickeln, hinaus zu lueften. Doch schon beim Kuechenfenster blieb ich minutenlang wie angewurzelt stehen - der Blick auf die Bucht mit dem blauem Meer war einfach atemberaubend!"

Irgendwie sowas, um diesen aussergewoehnlichen Moment einzufangen und fuer den Leser erlebbar zu machen.

Ob Bilder oder nicht musst du selber entscheiden, kommt natuerlich auch auf die Qualitaet der Bilder an, sowie ob du gerade die Schnappschuesse hast, welche der Geschichte helfen lebendig zu werden.

Viele Gruesse,
Heinz

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mexikanerin
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Re:

von mexikanerin (13.10.2010, 21:49)
Danke für die Hilfe und ich habe das Haus auch beschrieben, denn nach unserer Ankunft geht es so weiter....

Tom, der von Interpol gesuchte Verbrecher, der das Anwesen vor uns managte, hatte das Haus fluchtartig verlassen und wir spürten, dass das noch nicht zu lange her war. Woher er wusste, dass wir kommen würden, das war uns nicht klar, aber wir waren froh, dass wir ihn nicht mehr antreffen sollten. Nur seine Spuren, die er hinterlassen hatte, waren im ganzen Haus zu erkennen. Volle Mülltüten, deren Gestank sich überall ausbreitete lagen verstreut auf den staubigen Fliesen der Fußböden. Durch die dreckigen und verschmierten Fenster konnte man das blaue Meer nur unklar erkennen. Alte Farbe blätterte von den Wänden, Fetzen von schmutzigen Gardinen flatterten leise und gespenstisch im Wind und in leeren Schränken fühlten sich Kakerlaken und Skorpione zu Hause. Es war nicht nur so, dass Schmutz, Gestank und Unordnung herrschte. Das Schlimmste war, dass Tom in den vergangenen Tagen und Wochen das Haus leer geräumt hatte. Mit Erschrecken mussten wir feststellen, dass die 700 Quadratmeter große Villa fast unbewohnbar war. Auch in dem großen Pool waberte grünes, von Algen durchsetztes stinkiges Wasser. Die Wasserpumpen arbeiteten nicht mehr oder waren ganz und gar ausgebaut. Das Telefon war abgestellt und es gab kaum heile Lampen, die uns in der Dunkelheit Licht spenden konnten. Wir standen da wie gelähmt und das Ausmaß dieser Verwüstung war unbegreiflich. Am liebsten wären wir weggelaufen, nur das war jetzt nicht mehr möglich. Wir hatten uns für Mexiko und dieses Haus entschieden, und daran ließ sich nichts mehr ändern.

Lg Sabine
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Steeltiger
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Re:

von Steeltiger (14.10.2010, 09:11)
mexikanerin hat geschrieben:
Tom, der von Interpol gesuchte Verbrecher, der das Anwesen vor uns managte, hatte das Haus fluchtartig verlassen und wir spürten, dass das noch nicht zu lange her war. Woher er wusste, dass wir kommen würden, das war uns nicht klar, aber wir waren froh, dass wir ihn nicht mehr antreffen sollten.


Hallo Sabine,
oh, das war allerdings kein schoener "Empfang" :(

Der oben gezeigte Absatz sollte m.E. ueberarbeitet werden, denn er wirft einige, fuer den Leser nicht nachvollziehbare Fragen auf:
Wieso ist es wichtig ob Tom wusste dass ihr kommen wuerdet? Und vor allem, woher habt ihr gewusst dass er es wusste oder nicht...?
Die "Inbesitznahme" dieses Hauses ist recht raetselhaft - Vorbesitzer oder Mieter (?) ein Verbrecher... wie kommt ihr dann an dieses Haus? Woher habt ihr den Schluessel? warum sollte der Vorbesitzer nicht wissen wann der Nachmieter (oder neuer Besitzer?) auftaucht???

Sorry fuer die Kritik, ist mir nur aufgefallen...

Ansonsten hoffe ich, dass in dem Buch auch mal was positives passiert, bis jetzt wirkt das alles recht depressiv...

Viele Gruesse,
Heinz

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mexikanerin
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Re:

von mexikanerin (14.10.2010, 19:19)
Hallo Heinz,
danke für deine Meinung, aber es ist vieleicht nicht einfach, anhand einiger Seiten, das heisst Leseproben, den Zusammenhang zu verstehen.
Was es mit Tom und dem Haus auf sich hat, das schrieb ich schon einige Seiten vorher.
Ausserdem schreibe ich, wie wir in Mexiko mit vielen Schwierigkeiten
und Problemen fertig werden mussten, also nicht nur die heile Welt eines Auswanderers. Wir wurden hier wirklich mit allem konfrontiert, auch der Korruption und Bestechlichkeit, Drogen und Kriminalität. Ich will den Lesern einen objektiven Einblick geben, wie es wirklich ist und keine Schönfärberei, auch wenn es sich oft negativ liest. Aber ich denke jetzt schon darüber nach, eventuell einen anderen Buchtitel zu wählen, damit nicht jeder gleich denkt: ohh Mexiko, das sind nur bunte Farben, Tequila und Lebensfreude.
Aber trotzdem habe ich es in diesem Land geschafft, eine anerkannte Malerin zu werden und unser Haus wurde sogar zu meiner eigenen Galerie.
Nochmals danke für deinen Denkanstoss und LG von Sabine aus Mexiko
Viele Multimillionäre die ich kennenlernte, machten auf mich einen armseligen Eindruck.

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