Schreiben trauen

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Erman
Beiträge: 5
Registriert: 19.10.2010, 18:19

Schreiben trauen

von Erman (19.10.2010, 18:40)
Hallo an alle die dieses schreiben Lesen oder noch nicht gelesen haben.

İch heisse Erman Yeniçare aus İstanbul,
İch schreibe gerne so manches in Deutsch, weiss aber nicht ob es einen
Literarischen wert hat . Könnte mir jemand seine meinung
über die nacgfolgenden zeilen sagen. um mir etwas mut zuzusprechen
oder seine kritik darüber eusern.
İch bitte um entschuldigung wegen meiner tasstatur, da sich darauf keine umlaut buchstaben befinden, und meine gramatischen fehler die sich
bestimmt eingeschlichen haben..

İch versuche zum erstenmal in meinem leben seit 5 Monaten etwas
nachdenkliches in deutsch zu schreiben, wie folgt;

Über Jemanden der sich selbst sucht...

Etwas was İch nicht verstehe ist dass İch existiere, wo doch die Zeit nich zu stehen scheint, sondern fortleuft und alles mitnimmt.

Es ist Sommer. Die Wiesen sind voll von Blumen, die Beume voller Früchte, die ab und zu von selbst herrunterfallen, unwichtig warum.
Die Vögel hüpfen zwitschernd, von Ast zu Ast. Sie sind wieder da, sie bauen İhre Nester.
Als ob sie nie fort gewesen waeren.
Das Gras ist gewachsen und wird schon trocken.

Meine gedangen scheinen sich zu drehen, ja sich zu wiederholen.
Je mehr sich die Sonne von der umgebung spiegelt desto mehr kehre İch in mich hinein.
Meine gedanken sammellen sich.

İch Schaue hinauf zur Sonne, und es ist, alls ob sie sich zu bestaetigen versucht.
Sie scheint und scheint, ohne dass İch İhr antworten kann.
Je mehr ich sie spüre desto mehr fühle ich mich entfaltet.
İch Spüre İhre Waerme, ein angenehmes Gefühl überkommt mich.
Schiene sie ewig, İch denke, İch würde dahinschmelzen und in ihr aufgehen.

Wie verwandelt liege ich nun da, zwischen den roten, gelben, weißen und blauen Blumen,
die sich wie schreiende Münder aufgetan haben.
Und denke mir, ich waere auch eine Blume.
Frei von Zwaengen, frei von Gedanken, die sich langsam aus mir entziehen.

Und doch muss ich immer wieder die Wollken betrachten, sie sind gross,weiss und flauschig.

Sie Ziehen dahin, so unendlich langsam, als ob sie wüsten dass sie niemand erwartet.
Wie würde es sein, wenn İch auf diese weichen Wolken laege? Denn auf mich wartet auch niemand.

Waehrend sich meine Gedanken damit beschaeftigen, höre ich plötzlich einen, Grashüpfer zwichen dem grünen Gras zirpend rauschen.
Dich würde ich mitnehmen da hinauf, denke İch.

Damit wir die Welt von oben sehen, ohne uns darüber zu wunderen, dass sie so klein ist, so klein, so klein, unser Welt.

Unser Welt, die wir so lieben und gleichzeitig auch entstellen, so dass sie uns nicht mehr ertragen kann.
Manchmal hören wir ihren erdbebenden Zorn, achten aber nich darauf
und bedecken ihre Haut mit Asphalt und Beton.
Sie erstickt beinahe, den sie will atmen und leben, um uns zu gebaehren.

İch sitze auf einer Bank in einem Park. Es wird bald Abend.
İch warte auf den Sonnenuntergang, den Augenblick der Trennung von Licht und Dunkel, von Sonne und einem sterblichen.
Die Sonne geht gleich unter, was bleibt ist der Rotgelbe Himmel,
der sich bald in einem trauriges Braun verwandelt.
Ein unvergleichliches Schauspiel, wie eine Mutter die İhr kleines kind für einen Moment verlaesst,
um wiederzukommen und İhre Waerme strahlen zu lassen.

Es ist Nacht, der ist Himmel voller Sterne, der Mond irgendwo dazwischen.
Kalt ist mir, und dennoch möchte ich noch nicht nach Hause.
Betrachten will İch den Himmel, vieleicht faelt eine Sternschnuppe, die İch noch nie fallen sah.

Dieser Augenblick der Schönheit, an der İch mich ergötze in dieser kristalklaren nacht,
erfült mich mit tiefster Freude.
Die Sterne sind es die mich hier fesselen,sie sindwie ein Publikum,
das mir etwas sagen will, und gleichzeitih etwas von mir zu hören begehrt.

Was köntte ich euch Sterne den erzaehlen ohne dabei gleich zu verstummen.
İhr wisst doch so viel mehr als İch, den ihr seid die stummen zeugen der vewundeten Erde.
Mit Blut getraenkt, verbrandt, gerodert, um ihr unschuld gebraht,
haben wir menschen sie. Und dennoch hoffen wir auf ein besseres morgen als ob nichts geschaehen waere.

İhr Sterne, İch habe euch nichts neues zu sagen, ausser
vieleicht dass İch mich schaeme, und aufgehört habe gutes zu Treumen.
Denn İch bin ein mensch, statt zu Lieben und geliebt zu werden, haben wir menschen alles getan um die Hölle auf Erden zu errichten.

İhr Sterne Sagt mir etwas was İch nicht weiss, oder was ich vergessen habe denn,
İch möchte wissen woher ich komme? und wass ich hier auf Erden zu suchen habe?
Bin İch vieleicht einer von euch? oder soll İch den Mond fragen, aber der versteckt doch alles,
İst er vieleicht desshalb so kahl, traurig und deswegen Gelb?

İhr Sterne, gibt mir euer geheimniss preis. İch kann euch nicht viel bieten auser, euch zu bewundern.

İst da jemand bei euch, der auch so wie İch, sich selbstsucht?
gibt es bei euch auch eine verbrante Erde? Gibt es bei euch menschen?
nein nich wahr, sonst würdet İhr bestimmt nicht so schön leuchtend scheinen,
oder doch?

Wenn es einen zwilling von einen menschen, bei euch gibt,
denkt und handelt er so wie wir? wenn nicht dann haette İch İhm viel zu erzaehlen.

Auch fragen würde İch İhn, ob er auch treumt, und sich selbst gefunden hat.
wenn er tief in sich schaut was sieht er da? wen sieht er darauf?
sich selbst, seine seele, oder einen fremden?

Gibt es bei euch auch Spiegeln? wen sieht er darauf? sich selbst, seine seele,
oder einen fremden?
was erzaehlt dir dein Spiegel? das was du sehen willst und wovon du treumtst, oder das was du nicht, verstehst so wie İch auch?

Gibt es bei euch Sterne auch eine Uhr?
zu euch würde İch kommen um alle Uhren zu zerstören!

İhr Sterne straht die Bestaendigkeit wie kaum etwas anders an das ich mich wenden kann. da ich auf dieser Erde,
was mich an die ewigkeit erinnert, nichts finden kann, bleibt nur ihr Übrig.

İhr Sterne İch erzaehle euch jetz etwas von mir.

Gedanken über gedanken überkommen mich stets, die ich nicht verstehe, da ich sie nicht rief.
İch denke dass İch mich an etwas erinneren muss was mir sehr wichtig zu sein scheint.
Haette İch nur einen anhaltspunkt so kaeme İch weiter.
İch bin auf der suche nach meiner selbst, dabei kommet es mir vor, alls gaebe es mich nicht.

İch weiss manchmal nich einmal wie İch heisse, als ob das von bedeutung waere.
Denn ich muss nur eine Zeiterscheinung sein, denn die Zeit fragt mich nicht nach meiner meinung.

Siehet da, İch bin so alleine mit den gedanken eines Malers oder Bildhauers,
der etwas ewiges erschaffen will,das unnötige beiseite schaffend, um das liebende in erscheinung traeten zu lassen.
İn der verherrlichung seiner selbst ist der mensch so groszügig dass er dabei alles schlechte und gute vergisst was ihn umgibt.
Dabei ist er so zerbrechlich und vergaenglich wie ein Schmaeterling, der ein tag lang Lebt,
um seine schönheit zu bewunderung zu schau zu stellen. İch frage mich İst das dasein des schmeterlings,
um nur eine sache zu dienen, bei seinem anblick auf unserem gesicht, ein laecheln zu zauberen,
oder uns zu erineren dass wir auch wergaenglich sind?

İch weiss es nicht, denn der schmeterlling ist nur da, ohne sich zu fragen, warum?

İhr Sterne sagt mir wer ich bin, und woher İch komme, antwortet mir aber behutsam, ich könnte die antwort vileicht nicht ertragen.
Die antwort würde die leere füllen, die sich wie ein geschwür in mich ausbreitet.

Es ist spaet geworden und kaelter.
İch muss nach Hause und weg von diesen selbst gespraechen und lautem denken.
Ein letztes mal werfe İch einen blick gen Himmel, es faelt mir schwer von der raetselhaftigem schöheit dieser Sterne abzulassen.

Halsüberkopf beggine İch wegzurennen, verliere İch jetzt noch den verstand?
Wehrend ich mit laufenden schritten den grossen Park überquere,
drehe ich meinen Kopf zurück um zu sehen ob mir jemand folgt.
Langsamm daemmert es mir dass ich alleine auf der Bank sass und in der umgebung gab es niemanden.

İch führe selbstgaespreche ohne es mir dessen bewust zu sein,
bin ich vieleicht schizofren geworden? aber das sind wir alle ein bisschen oder?

Endlich zu Hause, in mein trauriges vier Waende reich, ein reich wie eine Oase des monotonem daseins.
denn hier fühle İch mich wie in einem Goldenen Kaefig.
Nur meine kleine Katze, erinert mich daran dass İch noch gebraucht werde.
Meine Katze, es bedarf nur, dass sie ein kleines laut von sich gibt und den rest muss ich mir denken.
Entweder ist sie hungrig oder sie will spielen.
Ob sie weiss dass sie eine Katze ist? oder genügt es dass ich es weiss.
Könnte sie sprechen was würde sie mir den alles erzaehlen? frage ich mich manchmal.

İch muss mich von meiner Katze trennen, nicht desswegen weil sie mir kosten verursacht,
vielmehr weil ich das recht nicht habe sie in eine wohnung einzusperren.
Für meine Blumen kann ich das nicht sagen, den sie brauchen sich nicht zu bewegen.

Der mensch ist am meisten im einklang mit seinem innersten, wenn er sich von seinem allerliebsten
besitz trennen muss, da sieht man die ernsthaftigkeit seiner selbst am besten.
in diesem momment kommt das im inneren ruhende ich am deutlichsten zu geltung.

ich denke jetz nur noch an das schlafen.
so müde bin ich meine Augen schliessen sich von selbst, wie von etwas unsichtbarem werde ich zum Bett
hingeführt, da erwartet mich ein anderes reich, ein Traumreich...

-----------------------------------------------------------------------------------
Gedicht:

Vater.


vater was hast du getan
unser aller leben vertan
getrunken hast du unser geld
bist für mich nicht mehr held

mutter weint weil auf dem tisch kein essen
zugelassen hast du die huren es fressen
stolz laesst nachbars hilfe nicht zu
und du kommst nachhause wozu

statt zu arbeiten gehst du zocken
deine kinder laufen herum ohne socken
wir können keine suppe schmecken
wilst du dass wir alle verrecken

zu dir habe ich hinauf geschaut
und mich vor dir nicht gebeugt
meinen vater habe ich geliebt wie verrückt
siehst jetz wie aus dummenhaus entrückt

komm nie wieder hierher ohne liebe und brot
sonst findet dich jemand im dreck tot
unser Vater was ist aus dir geworden
deine uniform war voller orden

unser hund wenn er dich sieht bellt
weil er dich für ein dieb haelt
du warst ein soldat und offizer mit achtung
heute bleibt dir nur die verrachtung

komm nicht zurrück du machst alle krank
schlaffen kannst du im park auf einer bank
dort bist du unter deinesgleichen
denn sie können nichts erreichen

grossvater ist auf dich böse
er hofft dass gott ihn bald erlöse
dich sehen will er nicht mehr
doch so krank ist er sehr

verlasse und gehe weit weg von uns
lernen werden wir alleine wie man leben muss
tausche deine schwerter für ein schnapps glass
so mögest du finden nur elend und hass

in der schule bin ich der klassen besster
andere kinder werden umarmt von eltern fesster
geweint habe ich früher heute mehr nicht
weil mein stolz nicht mehr bricht

wenn man mich nach dir fragt
murmele ich gestorben weil das herz es sagt
ich sehe mittleid auf gesichter irgendwann
hartbleiben muss ich dann

mutter ist einzig unser freund ohne bestechung
sie kaempft wie eine löwin um ihre stellung
weist du warum sie nicht bricht under dem last
weil sie dich und uns nicht hasst

wie lange noch willst du zusehen wie sie schwindet
anderer würde alles geben dass er die gleiche findet
eine andere würde schauen dass sie gleich verschwindet
du aber siehs aus wie sehr erblindet

wache auf sieh was dir das leben schönes schenkte
wie mancher der sein leben in guter richtung lenkte
erfreue dich mit uns weil wir dich brauchen
und schwöre unser leben nicht zu verbrauchen

und ich schwöre dir ich werde brav sein immer
und wenn du wie heute sein wirst nimmer
niemand beschweren wird sich über mich
und du deswegen nicht schaemen musst dich

------------------------
İch bedanke mich im voraus und verblebe mfg.

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Moni
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Re:

von Moni (19.10.2010, 20:12)
Hallo Erman,

sei willkommen bei uns Schreibern welcome:

Da hast Du Dich auf Anhieb eine ganze Menge getraut. Gleich 2 ausführliche Texte. Ich fühle mich zwar nicht in der Lage, zu beurteilen, ob Deine Worte einen literarischen Wert haben, aber ich möchte Dir gerne schreiben, wie es mir mit den beiden Texten ergangen ist:

Irgendwie konnte ich Grammatik und Rechtschreibung einfach so ausschalten, so dass sie null Gewicht beim Lesen hatten :wink:

Bei dem ersten Text hatte ich so ein Gespür für die Not, die hier ausgedrückt wurde und dachte ständig, helfen und antworten zu wollen. Ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll, aber der Text hat etwas ...
Auf der einen Seite wird eine Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit des Lebens beschrieben, doch andererseits ... ja ich weiß nicht ... wird gleichermassen auf faszinierende Weise wunderbar die Herrlichkeit der Schöpfung vor Augen gemalt. "Wow", dachte ich und war sehr berührt. Es kommt mir vor, wie ein Hilferuf, der reich beschenkt ... oder so ähnlich thumbbup

Bei dem zweiten Text war ich zunächst von den harten, anklagenden Worten erschrocken. Ein Hilfeschrei, der sicher auf manche Familie passen würde. Verzweiflung, Schmerz ... doch am Ende wird doch noch auf das Gute im Vater gehofft. Die Hoffnung stirbt wohl zuletzt.
Dramatisch, finster und emotional.
Ich könnte mir das als Song mancher Jugendlichen vorstellen.

Für den Anfang finde ich das sehr mutig. Bestimmt ausbaufähig :wink:

Vielleicht kannst Du mit meinem Beitrag ein klein wenig etwas anfangen ...
Bin aber mal gespannt, was andere noch dazu schreiben.

Erman
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schreiben trauen

von Erman (19.10.2010, 20:45)
Hollo moni..
Sei Gegrüsst und vielen Dank für deine antwort.

İch habe noch einige Texte die bestimmt nicht so traurig klingen wie etwa diese folgende.
mich würde deine meinung wieder İnteressieren und entschuldige mene
rechtsschreibung die vieles zu wünschen laesst.

Gedicht:

Sehnsucht
------------

Eine frau lies mich fühlen als echten mann
diese frau liebte ich wie verrückt dann
bis eine fremde sich machte an mich heran
jetzt die trennung treibt mich in den wahn

ich finde keine krafft an ihr tür zu klopfen
aus angst sie würde mir den mund stopfen
waere ein kind breuchte nur die füsse stampfen
dann würden treaenen wie vom himmel tropfen

es war nicht gleich betrug nur ein flört
beinahe flört von dem man nicht sagt unerhört
sie braucht sich nicht davon fühlen gestört
als haette sie angeblich erötend etwas gehört

eifersucht war ein beweiss ihre liebe
blind war ich kein herr über meine triebe
denke nur noch an sie mit verbiterter mine
traenen bilden darauf so manche rinne

erinnerungen kommen und gehen wie wellen
als waere in einem grossem nichts gefallen
der wunsch wird staerker aus freiem willen
wie vermag ich diesen durst nur stillen

die einsamkeit macht mich manchmal schwach
aber es ist kein grund nicht zu sein wach
in der erwartung deiner rückkehr
bin ich geworden ein hellseher

hoffen muss ich deine stimme zu hören
keine ist da die könnte mein herz erhören
spenden würde sie mir eine überkrafft
die brauche wie ein durstiger die safft

in der nacht wie ein blinder fledermaus
wie er sich sehnt nach deinem schmaus
nun liege ich allein im bett ohne dein geruch
einzuschlafen ohne dich nicht wert ein versuch

in dieser Heissen nacht bist du auch allein
so wie ich mit etwas auf den lippen wein
ohne ausweg überlassen fremdem dasein
sehnsucht macht sich breit im herzen mein

diesem ungewissen wie geffangener ausgesetzt
hoffe noch dass mein schicksal nur scherzt
diese trennung ob es dich auch schmerzt
lass nicht dass mein zittrig leib sich waelzt

der ring mit innschrifft ist noch am finger
sucht seinen zwilling wie ich nicht geringer
leichter fiele es waere ich ein saenger
gesungen haette ich auch jetz nur laenger

wenn du heute nicht kommst zurrück
staune nicht dass ich werde verrückt
tue uns das nicht an meine liebste
es kommt vieleicht noch das besste

wie zwei tauben waren wir unzertrenlich
eine zeit die war mehr als herrlich
ein augenblick der liebe war mehr wert
freude ich lief dir nach und umgekehrt

weisst du noch den ort wo herzen unbefangen
zum ersten mal liesen unsere liebe anfangen
kein wort vergessen das geritzte an beumen
deren blaetter zitterten als stumme zeugen

als ich dich in meinen armen trug
dachte ich nicht an den heutigen betrug
vergessen hast du mein gedicht für immer
vergeben werde ich dir das nimmer

Denke an deine stimme die vor liebe zitterte
die nicht heute sein darf eine verbitterte
finden sollst du das erhoffte und ersehnte
meine für immer geliebte und geehrte

İch bin dir nicht böse du schenktest mir viel
was war das was dir nicht gefiel
bieten konnte ich dir nicht viel
ausser meine liebe war sie den zu viel

Jung bist du ich hoffe glück finden wirst du
was zwischen uns war schuld bisst nicht nur du
ich habe mich an dich so sehr gewöhnt
aus mir machtest du ein kind der war so verwöhnt

sei ehrlich und schreibe mir wenigstens irgendwann
werde vieleicht eine traene in dem brief finden dann
um ein bisschen in der hoffnung zu verweillen
dann wird sich mein herz vieleicht etwas heillen

verflucht sei das was dich zwang zum gehen
ich spreche so als würde ich dich nie sehen
die hoffnug wird mir verbieten niemand
vieleicht überredet dich zu rückkehr jemand

Was soll ich jetz machen ohne dich
das herz will nicht beruhigen sich
es zerspringt fast aus seinem kaefig raus
denn finden kann es dich nicht im haus

zeuge unser beider liebe altes haus will zerfallen
durch die reume hört es unsere stimme nicht erhallen
auch die alten gemaelde finden daran kein geffallen
welchen augen sollen sie jetz noch auffallen

Geh doch die winde sollen dich fort tragen
an einem ort wo dir niemand die liebe kann sagen
es schmerzt sehr aber es ist die wahrheit
suchen mögest du mich in der dunkelheit

verloren sind die jahre deiner verherrlichung
sie sind aber kein grund der bereuung
bereuen kann niemand der die liebe kostete
auch wenn danach niemand da war der ihn tröstete

auch wenn ich niemals wieder daran schmecken würde
werde ich bezeugen für die liebe gibt es keine hürde
vieleicht begegne ich sie nie wieder meine kleine
was würde ich geben dass sie sei wieder meine.

--------------------
Kutscher
--------------------

ein kutscher bin ich in alter kleidung
ergraut das haar finde keine begleitung
warte auf die kundschafft im regen
das da jemand kommt ah! von wegen

endlich ein junges paar mir entgegen
sehr spaet trifft mich der segen
herr fahrer bitte fahren sie langsam
die stimme klingt aber bedeutsam

die beiden haben es nicht eilig
nicht das ich werde nachher selig
saeuberen die kutsche werde ich mussen
ausser sie bleiben nur beim küssen

was soll's ich war auch jung und schön
und wusste immer wie ich sie verwöhn
nur eine geht mir nicht vom sinnen
ob sie noch erkennt mich den schlimmen

sehne mich oft nach ihrer zaertlichkeit
jetzt anderer erfreut an ihr herrlichkeit
diese stadt kann ich nicht verlassen
ob mir jemand eine dame will überlassen

habe nur noch den gang von früher
gerade aufgerichtet spazierte umher
das viele damen sich drehten nachher
wer war wohl dieser elleganter herr

umgesehen mich nach betörendem blick
erratend den versteckten wink
die sehnsucht in den augen sehend
mich beilt deren herz stillend

verteidigt im duell die ehre der damen
das manch flegel umsonst starb amen
blieb mir dann nur noch die flucht
abenteur amoröse stillten die sucht

bei all diesen kurtisanen und damen
konte für eine finden ein bilderrahmen
so klein ist er passt in meine tasche
auch handtuch den ich nie wasche

ein geruch schwindet nie aus meiner nase
hinterher lief immer schnell wie ein hase
liebes gettumel auf temperammenter weise
manchmal auf dem kopf zerbrochener wase

tat alles mit genuss ohne mich zu rügen
was für die damen war ein vergnügen
ein dieb war ich der einsamen herzen
fand immer zeit mit ihnen zu scherzen

bis kastanien haare darunter reh augen
weiss der taint und rosa die wangen
versuchten mir das herz zu rauben
liesen mich an die wahre liebe glauben

besser der blitz haette mich getroffen
oder aus mir ein trunkbold besoffen
als dass ich mich in sie vernarrte
wohl traene der anderen die mich ereilte

verlor alles habe um sie zu vergnügen
war blind das sie mich will betrügen
einverstanden mit all ihrer lügen
kann das liebende herz sich allem fügen

was war an ihr anderes als bei anderen
kann mich wie immer nur wunderen
etwas fremdes kann mich daran erineren
weg zu gehen konnte mich hinderen

unbeschreiblich in worte nicht zu fassen
unfaehig war ich sie zu hassen
die zeit brachte mich zu vernunft
zu denken an anderer ungewiss zukunft

mir blieb von meiner habe diese kutsche
bis ich eines tages von oben ausrutsche
so jetzt sind wir angekommen vor haus
nach einiger zeit kommen die beiden raus

worte die ich höre kommen mir bekannt
als haette mich in jungem mann erkannt
junge dame wie einst geliebte meine
wüsste sie nur die abbsicht wahre

etwas geld für ein glas wein und brot
weg nach hause finde dann mit gesicht rot
offt um ein zweites leben bitte den gott
denn es blieb ungesagt so manches wort

------------------------------------------------

verbleibe mfg.

Erman.

FraRa
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Registriert: 27.10.2008, 21:55

Re:

von FraRa (20.10.2010, 11:32)
Hallo Erman,
ich sehe hinter vielem Unbeholfenen ein echtes lyrisches Talent, vor allem im ersten Text. Da sind, wie in einem Steinbruch, wirkliche lyrische Bilder und Fragestellungen enthalten, aber die Sprache kann nicht voll zugreifen. Warum schreibst Du in deutscher Sprache? Wenn sie die Sprache ist, in der Du Deine Empfindungen ausdrücken willst, dann in Istanbul nichts wie hin zum Goethe-Institut und einen Fortgeschrittenen-Deutschkurs belegen! Lohnt sich bestimmt.
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margit
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Re:

von margit (20.10.2010, 17:28)
Hallo Erman,

mir geht es ähnlich wie "FraRa": Ich finde, dass du Talent hast, fragte mich allerdings, warum du nicht in deiner Muttersprache schreibst. Gefühle, innere Bilder und Gedanken kommen, in der eigenen Sprache geschrieben, viel besser beim Leser an. Ich schaffte es leider nicht so ganz, über die Rechtschreib- und Ausdrucksfehler hinwegzusehen ..

Toi toi toi mit deiner neu entdeckten Fähigkeit! thumbbup
"Die Liebe, eure Majestät, suchen wir in Goldstücken, in gutem Essen, in edlen Weinen, schönen Kleidern und vielem anderem mehr. Doch dort werden wir sie niemals finden, denn sie ist in unseren Herzen zu Hause."

www.margit-zwigl.jimdo.com

Erman
Beiträge: 5
Registriert: 19.10.2010, 18:19

schreiben trauen

von Erman (20.10.2010, 21:07)
İch bedanke mich recht Herzlich an alle, die İhre unverblümmte meinung zu meinen Texten schreiben.
Warum İch nicht in meiner Muttersprache schreibe?
darin kann İch mich nicht schöner oder vielfaeltiger ausdrücken
wie in Deutsch. Da İch 25 Jahre in dem Deutschsprachigem raum,
wie Österreich, Deutschland verbracht habe.

İch versuche mich etwas anders auszudrücken, etwas was
sich eben anders anhört.
Denn Goethe, Schiller usw. für mich die Grössten Dichter in der
Menschheitsgeschichte, haben schon das gesagt welches gesagt werden könnte.
İch traue mir einfach nicht, diesen wunderbaren Genies
mit verluat, nachzuaeffen. İch will niemanden beleidigen, dass gesagte
beleufft sich nur auf meine wenigkeit.
İch wollte eher einen weg finden wo İch den Leser zum mitdenken,
und zum mitergaenzen verleiten könnte.
So dass er die fehlenden silben oder wörter sich selbst aussucht.

ich weiss die gedichte sind nicht gramatisch korrekt, statt dass manche wörter am ende eines satzes enden sollten, habe İch sie um einen wort zurück versetzt geschrieben damit sich die endwörter wie gereimt anhören. es war nur ein versuch.

İch könnte auch in freien rythmen schreiben, und das würde sich vieleicht besser anhören und schöner. Aber wie gesagt İch versuche einen weg zu finden, dass sich vertraut und gleichzeitig angenehm anders anhört.

Hier noch einpaar experimmentele versuche dazu.
İch hoffe es findet sich jemand der sie auch Lesen mag

İch verbleibe aus İstanbul mfg..


text 1.


ein bier bitte, ein kleines oder grosses?
vom fass,kommt soffort.
das hoffe ich du idiot, ob er es gehört hat? nicht.
bitteschön euer bier. ich bezahle. 5. bitte. danke.

sagen sie mal, wer ist die betrunkene.
sie meinen die frau da vorn? genau.
meine chefin, ihr gehört der laden.
sie lügen. schaue ich so aus?

sie trinkt jeden abend. wo ist ihr mann?
sie hat keinen. was meinst du damit?
wie ich's sagte, sie ist witwe geworden.
seit einem monat. und weiter.seit dem trinkt sie eben.

du lügs wieder,sogar schlecht. das höre ich jeden tag.
es macht mir nichts aus, du glaubst mir nicht?
frag sie doch selbst. kein bock darauf.


warum fragst du dann? sie ist zu schön um aleine zu sein.
das sagt jeder, geh doch zu ihr sie beisst nicht.
oder hast du angst? halt den mund, gib mir noch bier.
hat sie einen namen? am besten frage sie selbst.


'''''''ich werde weiter schreiben..................


text 2.

Sehen will ich die ganze wahrheit
und nicht hören
sage kein wort mehr
es macht mich krank
immer die selben antworten
die nichts sagen

es ist nicht alles
es ist zu kurz
es ist zu wenig
es ist zu verzerrt
es ist zu eifach
es sind zu dumm, deine antworten

schweig doch am besten
wenn du es nicht weisst
rede nicht leeres zeug
du belügst alle
siehst du es den
spürst du es den

ich kann doch reden
ich kann doch sehen
ich kann doch denken
ich kann doch schmecken
ich kann doch treumen

nichts ist da im ganzen
ein nebel es macht uns blind
tag und nacht umhült jeden
jung und alt
Mensch und tier
es macht aus uns was es will

keine vorstellung von dem
keine kontur
kein abbdruck
kein geruch
keine stimme
nicht einmal eine leise

und doch es ist da
mitten unter uns
überall zu jeder zeit
wie entsprungen
aus dem nichts
es kommt nicht, es ist da

es war immer da
es war vor uns da
es sieht uns
es schweigt
es geniest
es ist nicht wie wir

fühlst du es nicht, sein dasein
ich will es verstehen
ich will reden
ich habe so vieles zu sagen
ich bin doch wie alle neugierig
auf die ganze wahrheit, auf die ganze..


text 3.


Lasst mich doch treumen , lasst mich doch treumen
verdammt nochmal, Lasst mich treumen
denn da bin ich der könig in meinem traum
lasst mich doch treumen
lasst mir mein traum

rührt mich nicht an
rührt mein thron nicht an
verflucht nochmal
es gehört mir
es ist ja nur ein traum

lasst mich treumen, es ist mein reich
es ist mein reich, mein traum
dort bin ich glücklich
dort bin ich der könig
dort habe ich etwas zu sagen

ich weiss was ihr vollt
last mich doch treumen
nur dieses mal noch, nur dieses mal
dann könt ihr mit mir machen
was ihr wollt

Lasst mich nur treumen, lasst mich
nur dieses letzte mal, nur kurz, bitte
dann seid ihr mich los
dann bin ich glücklich
dann bin ich erlöst

lasst mich treumen
ich will darin verschwinden
ich komme nie zurück
hört ihr, ihr eingebildeten,ihr kranken
ihr für immer verlorenen

lasst mich jetz treumen, ja treumen
dann sage ich kein wort mehr
es ist das einzige, ort
welches ich noch habe
dort bin ich sicher vor euch

hört ihr nicht, lasst doch
von mir ab, ihr verfluchten
die ihr seid, auf immer und ewig
sollt ihr, in der hölle brennen
wahnsinnige seid ihr alle
in diesem verfluchten irrenhaus....

was macht ihr da?, nein nicht doch
nicht die spritze!!!
nicht jetz, bitte nicht jetz
sonst kann ich nicht treumen
ihr verfluchten, götter in weiss

İhr beraubt mich um mein traum
İhr verfluchten
İhr dummen, dummen
İhr seid die wahren irren
ihr wisst nicht was ihr tut

oh gott hilf mir
rette mich vor diesen wahnsinnigen
vor diesem ungezifer in menschen gestalt
mann, ich wolte doch nur treumen
es kosstet ja nichts, nur treumen...treumen....


text 4.


İch ging auf einem schmalen langen weg
sehr schmal eher scharf wie eine rasierklinge
meine schritte waren langsam und leise
entkommen wollte ich dem tod

ich kann an nichts anderes denken
ausser an mein leben dass ich retten will
ein leben voller sorgen und leid
welches sich in diesem sumpf verloren hat

ein feld voller mienen überquere ich
einsam ohne hilfe von anderen
die mich im stich liesen
um ihre stinkende aber wertvolle haut zu retten

sehr schnell schlaegt mein herz
ich atme kaum hörbar, meine augen
weit geöffnet versuchen vorn etwas zu eraten
plötzlich höre ich wie es donnert

noch bin ich auf dem halbem weg
noch ist alles möglich, noch ist nichts verloren
ich muss jetz an einen mann denken der mir
etwas vom risikosituationen erzaehlt hat

er sagte das grösste risiko ist
wenn jemand sein gas auslassen muss
aber gleichzeitig vom durchfall gepeinigt wird
in meiner situation ist es nicht anders

ich gab mir mut mit selbstgespraechen
weiter junge witer, noch einen schritt
dann ist es vorbei und du darfst wieder lachen
dan darfst du wieder auf ein besseres hoffen

nun die situation überhaupt, in der ich
mich befand, war alles anderes als ermutigend

.........İch werde weiter schreiben...........

İch bedanke mich an alle für euere meinung...mfg


Erman ...İstanbul....

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (20.10.2010, 21:55)
Hallo Ermann,
ich rate dir, FrRas Vorschlag zu Herzen zu nehmen und an deinen Deutschkenntnissen zu arbeiten. Ohne Grammatik- und Orthographie-Sicherheit nützen dir die besten Ideen nicht.

Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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sasi
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Re:

von sasi (21.10.2010, 00:42)
Hallo Erman,

oder suche dir eine/n Deutsche/n, die/der deine Texte lektoriert bzw. korrigiert.

Gerade das Internet bietet ja vielfältige Möglichkeiten. Wobei man da natürlich auf Seriösität achten muss.

LG
Sas

Erman
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Schreiben Trauen

von Erman (27.10.2010, 12:16)
Vielen dank an alle für die guten Ratschläge.

ich denke dass ich noch mehr Bücher lesen und an meinen
ausdrücken arbeiten muss.
ich bin ja so neu mit dem schreiben in der Deutschen Sprache, und
ich glaube dass ich da noch vieles vor mir habe welches ich noch zu
lernen brauche um mich wirklich gut auszudrücken zu können.
Es ist eben ein Anfang..

İch bedanke mich wieder an euch Alle mfg.

Hier noch ein Text, vielleicht mit ein wenig Verbesserung.


Zweisamkeiten

Laufe nie hinter einer Frau dem Zug und Geld
Die kommen wieder ohne ende auf dieser Welt
Alle sind sich untereinander gleich wert
Nur durch ausnahmen wird das leben erschwert

Hinterher laufen das etwas andere zu fangen
Welches sich entpuppt als schweres unterfangen
Oft enttäuscht muss das leben neu anfangen
Kein Ort wo man die zeit kann neu beantragen

Wenn bereit ist jemand über manches wegzusehen
Belohnt wird er manchmal mit blödem weggehen
Was war falsch überlegt man dann im stehen
Danach sind die schmerzen wie geburts- wehen

Wer schuld dass sich Menschen nicht verstehen
Obwohl sie doch die gleiche Sprache sprechen
Unfall in Beziehung wird gesehen als verbrechen
Wie beeilt dann um sich an andere zu rächen

Warum der Mensch sich verlieben will
Zu erklären bleibt dem glücklichen nicht viel
Es geschieht manchmal bei freunden grill
Wenn Augen über einem so schweifen still

Gleich wie es anfängt man erwartet kein ende
Oft und wie jeder hofft auf glücklich wende
Egal wer schuld war und ob man hat feinde
Wenn sich wieder vertragen sind ewig freunde

Wie kann das sein so leicht es wagen zu sagen
İch liebe dich nicht und sich den Rest sparen
Als wäre die Zweisamkeit etwas wie ertragen
Niemand ist eine beute als erlegte beim jagen

Ein Bücherwurm durch lesen wird er krumm
Ein Macho Mann wage nicht zu sagen er sei dumm
Träumer betrachtet die Welt von einem Turm
Einsamer dachte fasst er sei wirklich stumm

Intelligenz Bestie genannt wird die zu sachliche
Feministin zu kriegerisch für alles erdenkliche
Romantische sehr sensibel wie eine anfängliche
Rassige wie ein Sturm für Wonnen unermüdliche

Wer mit wem das Glück sucht wird es auch finden
Dass man dabei versucht liebe neu zu erfinden
İst ein Fehler der wird sich später zeigen
Besser man lässt sich manchmal einfach treiben

Ein Beispiel steht nur für sich selbst allein
Man weiß nie was ein Dach verbirgt allgemein
Dass manche Leute müssen hart wie Stein sein
Zerbrechlichkeit zu retten und im Keller wein

Gefühle vermag man nicht fassen in Worte erst
Es ist mehr dabei als zwei Eier und ein Wurst
Weil die liebe geht auch durch den Magen Durst
Kein wunder ohne Küchendame isst man ohne Lust

Als Menschen leben und nicht wie die im Stall
Vertragen oder fühlen wie bei einem freien Fall
Werden sich dann egal welche streitende zwei
Alles kann man richten außer es werden drei

Schwach ist nicht der weiß wie man wird lieb
Nur der wer konnte nicht bändigen sein trieb
Untreue bewegt nur ein Wort aus Wut stirb
Verwundert dass dann ein anderer um das Herz wirbt

İst denn ohne Geld liebe manchem noch viel wert
Ohne mittel dass jemand sich um nichts schert
So fühlt man sich wie unter dem Teppich gekehrt
Geschenke erwarten alle dann ist man verehrt

Auszudrücken versuche nicht immer alles mit Worten
Denn manches muss man einfach nur gut machen
Glücklich darüber will man eifersüchtig wachen
Dann ist kein Hindernis um zusammen zu lachen


Erman İstanbul

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Stoff
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Re:

von Stoff (27.10.2010, 12:49)
Ich hab nicht alles gelesen, aber den 1. Text finde ich sehr schön.
Mehr Stoff vom Stoff gibts auf http://www.stoffworks.com
"Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bilde etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf." (Hermann Hesse: Demian)

Erman
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Blümchen

von Erman (22.07.2011, 16:33)
Ein Herzliches Hallo an alle in diesem Forum.

Ich war seit neun Monaten nicht mehr dabei in diesem Forum
ich habe mich in meinen Deutschkenntnissen geübt.

Hier noch zwei Gedichte von mir,
bin jetzt gespannt über die Kritiken von euch.
Ich bedanke mich im voraus und verbleibe
Mit freundlichen Grüßen

Text1

Blümchen

Wer ergötzt sich jetzt deines Anblicks, du gestohlenes Blümchen...
Geliebt habe ich dein auf der Wange beim Lachen sich zeigendes Grübchen...
Eifersüchtig wachte ich über dich du herrlich Liebes Geschöpf den ganzen Tag...
Begossen habe ich dich mit Liebesworten und leisem Gesang...

Unendlich Glücklich machte mich dein einzigartig süßer Duft so sehr ….
bei dir habe ich mich dem Liebesrausch Hingegeben noch mehr und mehr...
Es hat mich immer in deiner nähe all die Tränen und der Trauer verlassen....
Enden wollte nie dieses Heilig Gefühl, den wir waren unserer Liebe Überlassen....

Text2

Feuerengel




überrascht da ich sie nicht rief
wollen mich Tausende Feen gleich zu dir entführen
als wollten sie mein einzig Wunsch erfüllen
verbinden das entzweite hoffen sie um Himmelswillen
in der Erwartung das Geheimnis unserer Liebe zu enthüllen

deinen Namen auszusprechen
es vermag mein Herz zum rasen bringen
aber nicht die unstillbare Sehnsucht nach dir linden
meine Augen werden schnell erblinden
wenn sie dich nicht bald wieder erblicken

verflucht sei der zwei Liebende trennt
was ist es was in meinem Herzen jetzt wie Glut brennt
Entfacht vom unbekannt macht dass niemand kennt
welches mein verstand vor ungewiss Zukunft stellt
Feuerengel legte das Feuer und jetzt lacht er unverschämt

Erkennen würde ich dich wieder zwischen allen Frauen
an deinen Augen und an dein lachen
jetzt fühle ich im Herzen nur dieses heftig stechen
kein Wort kann sich mehr aus meinem Mund wagen
Hätte ich Flügel in den Himmel würde ich uns tragen

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