BOD versus Lulu

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


Frischling
Beiträge: 35
Registriert: 21.11.2007, 16:32
Wohnort: Rheinland

Re:

von Frischling (04.12.2007, 20:24)
Gigger hat geschrieben:
Also gibt es sie ja doch über Amazon, halt über diese Drittanbieter. Das ist ja sowieso besser, da für die AUtoren dabei mehr raussspringt,

hier sind alle von shaker media bei amazon verfügbaren Bücher aufgelistet

http://s1.amazon.de/exec/varzea/search- ... tatus=open

Preise wie im shaker bookshop aber 3 Euro Versand extra.
also doch lieber bei shaker direkt bestellen
es gibt nichts Gutes - ausser man tut es

MeierJ
Beiträge: 42
Registriert: 02.12.2007, 20:58
Wohnort: Düsseldorf

Amazon, Shaker & Co.

von MeierJ (04.12.2007, 21:15)
Hallo,

also Amazon hat doch selbst gar keine Bücher mehr auf Lager. Deshalb bestellt man entweder via Amazon beim Verlag bzw. Anbieter oder man wählt den langsameren Weg bei Amazon selbst zu bestellen.

Das Lieferkonzept von Shaker Media ist für Autoren und Käufer optimal. Denn man bestellt dort über Amazon bei Shaker. Der Verlag kann selbst ausliefern, der Kunde bekommt sein Exemplar schnellstmöglich und der Autor ein optimal hohes Honorar, denn Amazon erhält so ja lediglich eine
kleine Provision für die Vermittlung der Bestellung. Also nochmal: Bestellung bei Amazon gibt es so nicht mehr, dort hat man die Lagerung von Büchern längst abgeschafft.

Sofern Bücher als von Amazon selbst lieferbar angezeigt werden, liegen diese in großer Entfernung beim Barsortiment (oder auch nicht). So muß Amazon diese also zunächst wie jede Buchhandlung beim Barsortiment bestellen, empfangen, verpacken und versenden. Dieser Vorgang dauert länger und der Autor erhält ein geringeres Honorar wegen der hohen Rabatte für das Barsortiment. Und wenn der POD Anbieter nicht liefern kann, so wie es in diesem Forum ausführlich diskutiert wird, kann es Amazon dann ebenfalls nicht.

Sofern ein Verlag die Lieferbarkeit seiner Titel bei Amazon pflegt und aktualisiert (lieferbar – vorübergehend nicht – nicht mehr) ist dies lobenswert und ein Zeichen professionellen Handelns. Nur Anbieter die alle Titel ständig als lieferbar anzeigen lassen, tatsächlich aber weder über Amazon noch sonstwie liefern können, halte ich für fragwürdig.

Aus meiner Sicht ist Shaker Media künftig eine der ersten Adressen. Alle Möglichkeiten diverser Anbieter (Lulu etc.) verfügbar, breiteres Angebot in Verbindung mit klassischer Verlagsarbeit. Auf einen Erfahrungsbericht habe ich bereits hingewiesen.

Gruß, MeierJ

Benutzeravatar
Gigger
Beiträge: 787
Registriert: 22.11.2007, 20:35
Wohnort: Meran

Re: Amazon, Shaker & Co.

von Gigger (04.12.2007, 21:23)
MeierJ hat geschrieben:
Aus meiner Sicht ist Shaker Media künftig eine der ersten Adressen.
Gruß, MeierJ


Na, jetzt bin ich wieder ein wenig beruhigt. IN den letzten WOchen und Tagen habe ich doch ein Auf und Ab der Gefühle erlebt. Werde jetzt mal im privaten Umkreis nach Lektoren suchen und dann Nägel mit Köpfen machen. Gute Nacht.

matthiasgerschwitz

Re: Amazon, Shaker & Co.

von matthiasgerschwitz (04.12.2007, 21:24)
MeierJ hat geschrieben:
Also nochmal: Bestellung bei Amazon gibt es so nicht mehr, dort hat man die Lagerung von Büchern längst abgeschafft.

Das AmazonAdvantage-Programm sieht aber vor, dass der Autor (wenn er Unternehmer ist) direkt an Amazon liefert, damit die Lagerhaltung eine schnellere Verfügbarkeit gewährleistet.

Da widersprichst sich aber was.....

Beste Grüße
Matthias

Benutzeravatar
hawepe
Beiträge: 7138
Registriert: 15.04.2007, 21:26
Wohnort: Berlin

Re:

von hawepe (04.12.2007, 21:29)
Hallo,

PaulPic hat geschrieben:
Nein, das Problem ist eben, dass sie PDF-Dateien verlangen, die NICHT den Standards entsprechen.

Das ist so nicht richtig. Ich habe mir den Distiller nicht gekauft und auf zweierlei Art PDF-Dateien erzeugt, die anstandslos von Lulu verarbeitet wurden: einmal über eine PHP-Klasse namens fpdf, zum anderen über PDFCreator, der als virtueller Drucker eingesetzt wird.


Natuerlich geht es auch ohne Adobe, aber wenn es Probleme gibt, schiebt Lulu die Schuld eben immer den Autoren in die Schuhe, wenn nicht saemtliche Schriften vollstaendig eingebettet waren.

Bei einem meiner Buecher gab es bei Engelsdorf auch Probleme. Genau die beiden letzten Seiten liessen sich nicht drucken. Da es sich nur um das Musterbuch handelte, haben wir es erst einmal ignoriert. Die rechtschreibfehlerbereinigte Datei liess sich dann problemlos drucken.

Oder: Fuer einen Kunden habe ich eine Broschuere gesetzt. Beim Rippen (fuer den Offsetdruck) war - nachtraeglich kontrolliert - noch alles in Ordnung, nach dem Ausschiessen fehlten auf den Seiten ploetzlich ohne erkennbares System einzelne Buchstaben. Pitstop und Co. meinten, die Datei sei voellig in Ordnung und problemlos druckbar.

Wenn dir dann nachgewiesen werden kann, dass du dich nicht an die - wenn auch unsinnigen - Vorgaben gehalten hast, hast du schlechte Karten.

PDF-Dateien, die mit Scribus produziert wurden, werden vermutlich ebenfalls ohne Probleme akzeptiert, ebenso wird es auch mit LaTeX gehen. Ich habe das zwar nicht selbst getestet, aber ich weiß, daß im Lulu-Forum darüber diskutiert worden ist und diese Programme standardmäßig eingesetzt werden, um professionelle Druckereien zu beliefern, die sehr pingelig sind.


Die aber nur die Einbwettung von Subsets fordern. Es ist einfach Unfug, auch Zeichen einzubetten, die im Druckerzeugnis gar nicht vorkommen.

Und was noch gar nicht angesprochen wurde: Viele Schriften duerfen lt. Lizenzbestimmungen ueberhaupt nicht vollstaendig eingebettet werden. Ein Druckdienstleister, der dies verlangt, verbietet dir damit die freie Wahl deiner Schriften.

Einen schoenen Abend,

Heinz.

MeierJ
Beiträge: 42
Registriert: 02.12.2007, 20:58
Wohnort: Düsseldorf

Re: Amazon, Shaker & Co.

von MeierJ (04.12.2007, 21:56)
matthiasgerschwitz hat geschrieben:
Das AmazonAdvantage-Programm sieht aber vor, ... Da widersprichst sich aber was.....


Nicht wirklich. Das Advantage Programm ist bei Amazon neu. Zuletzt wurde lange wie erläutert verfahren. Bei pod halte ich das Advantage Programm mit Zwischenlagerung bei Amazon für zu umständlich. Das ist nur sinnvoll für Anbieter die nicht selbst ausliefern wollen und den Auslieferungsdienst von Amazon nutzen möchten. Also bei verfügbarer schneller Auslieferung, lieber mit Direktlieferung durch den Verlag.

Gruß, MeierJ

mark007q
Beiträge: 48
Registriert: 06.10.2007, 22:36

Re: Amazon, Shaker & Co.

von mark007q (04.12.2007, 23:11)
MeierJ hat geschrieben:
also Amazon hat doch selbst gar keine Bücher mehr auf Lager. Deshalb bestellt man entweder via Amazon beim Verlag bzw. Anbieter oder man wählt den langsameren Weg bei Amazon selbst zu bestellen.

Also nochmal: Bestellung bei Amazon gibt es so nicht mehr, dort hat man die Lagerung von Büchern längst abgeschafft.


Das ist nun nachweislich falsch. Selbstverständlich hat Amazaon ein Lager und selbstverständlich kann man bei Amazon Bücher (auf Lager) bestellen, während Libri keine mehr hat.

Aktuelles Beispiel: Die Rauchgiftfalle von Franz

Richtig ist nur, dass der Weg BoD -> Libri -> Amazon im Regelfall ist. Wobei Amazaon recht früh teilweise das komplette Barsortiment von Libri bei einzelnen Titeln aufkauft.

Die Preisvorteile von Shaker Media kann ich auch nicht erkennen - im Gegenteil.

Benutzeravatar
PaulPic
Beiträge: 36
Registriert: 22.11.2007, 13:44

Re:

von PaulPic (04.12.2007, 23:25)
Preise wie im shaker bookshop aber 3 Euro Versand extra.

"Versand" ist gut - die Versandkosten werden vom Anbieter getragen. Die Sache ist ziemlich undurchsichtig. Meine Frau hat mir eine Abrechnung vorgelegt und versichert, daß Amazon beim Einstellen noch andere Zahlen bringt und die Kosten noch mehr verschleiert.

Buchpreis 19,80
Versandkosten 3,00

Käufer zahlt: 22,80

Amazon-Verkaufsgebühr (4,97)
Versandkostengutschrift 3,00
abzüglich Umsatzsteuer (0, 75)

Verkäufer bekommt 17,08
(das entspricht 22,80 - 4,97 - 0,75; die Klammern stehen so in der E-Mail)
und muß noch die Versandkosten tragen!

Amazon behält also 5,72 EUR ein - das sind 25% des von Käufer gezahlten und knapp 29% des vom Verkäufer geforderten Preises.

Zum Vergleich: booklooker verlangt eine Provision von 6,9%, wobei hier ebenso wie bei Amazon die Versandkosten hinzukommen, jedoch vom Käufer getragen werden. Booklooker partizipiert an den Versandkosten nicht.

PS:
Verkäufer, die bei booklooker und Amazon anbieten und sich über diese Regelung ärgern, sind dazu übergegangen, in ihrer Rechnung den Amazon-Kunden offenzulegen, wie Amazon abrechnet, um diesen nachzuweisen, daß nicht sie die 3 EUR verlangen und bekommen, sondern daß Amazon sich das Geld (und noch mehr) in die Tasche steckt.

Denn für den Käufer ist es besonders ärgerlich, wenn die tatsächlichen Versandkosten erheblich niedriger liegen. Einige professionelle Anbieter bieten den Kunden eine Rückerstattung der 3 EUR an, um diesen Pferdefuß loszuwerden. Inwieweit das legitim ist, weiß ich nicht.
Zuletzt geändert von PaulPic am 04.12.2007, 23:36, insgesamt 2-mal geändert.

Benutzeravatar
PaulPic
Beiträge: 36
Registriert: 22.11.2007, 13:44

Re:

von PaulPic (04.12.2007, 23:31)
Die aber nur die Einbwettung von Subsets fordern. Es ist einfach Unfug, auch Zeichen einzubetten, die im Druckerzeugnis gar nicht vorkommen.

Ich habe jetzt ein bißchen im Forum bei Lulu gelesen; die Sache ist anscheinend nicht ganz eindeutig.

Richtig ist, daß der Lulu-Support darauf besteht, daß Fonts vollständig eingebettet werden müssen. Richtig ist auch, daß für den eigentlichen Druckprozeß lediglich die Subsets benötigt werden.

Nun scheint OO (Open Office) automatisch Subsets einzubetten, ohne die Möglichkeit vorzusehen, vollständige Fonts einzubetten. Die mit OO erzeugten PDF-Dateien dürften also nicht fehlerfrei gedruckt werden können und müßten im Vorfeld schon abgelehnt werden. Das ist aber nachweislich nicht der Fall. Weder werden die PDF-Dateien abgelehnt noch gibt es Probleme beim Druck. Tatsächlich behauptet Lulu auch, OO-Dokumente fehlerfrei drucken zu können. Insofern kann die Forderung nach vollständiger Einbettung nicht richtig sein. Offensichtlich weiß die linke Hand dort nicht, was die rechte tut.

Richtig ist auch, daß eklatante Fehldrucke vorgekommen sind. Der verwendete Font war ein OpenType, und angeblich soll bekannt sein, daß OO mit OpenType-Fonts Probleme hat. Der Fehler kann also nun beim Font selbst liegen oder bei der Verarbeitung dieses Fonts durch OO. An dieser Stelle habe ich die Lektüre des Threads abgebrochen.

Benutzeravatar
Judith
Beiträge: 3902
Registriert: 05.08.2007, 10:45
Wohnort: Schwobaländle

Re:

von Judith (05.12.2007, 01:40)
Wenn man sich eine Übersicht über einen Verlag bei Amazon verschaffen will, einfach bei "Bücher" in "Erweiterte Suche" gehen und dort den Verlag eingeben.

Ich kaufe häufig über Amazon, vermeide aber meist Drittanbieter. Da es anderen Kunden sicher ebenso geht, ist für mich die Listung bei Amazon schon ein Argument, das für BoD spricht.

Grüßle,
Judith
Du willst mehr wissen? Bitte hier - meine Website.

Benutzeravatar
hawepe
Beiträge: 7138
Registriert: 15.04.2007, 21:26
Wohnort: Berlin

Re:

von hawepe (05.12.2007, 07:38)
Hallo,

PaulPic hat geschrieben:
Nun scheint OO (Open Office) automatisch Subsets einzubetten, ohne die Möglichkeit vorzusehen, vollständige Fonts einzubetten.


So ist es. Da es kaum eine kommerzielle Schrift gibt, die ein vollstaendiges Einbetten erlaubt, ist es auch ziemlich unsinnig, aber als Wahlmoeglichkeit waere es natuierlich trotzdem nicht schlecht.

Die mit OO erzeugten PDF-Dateien dürften also nicht fehlerfrei gedruckt werden können und müßten im Vorfeld schon abgelehnt werden. Das ist aber nachweislich nicht der Fall. Weder werden die PDF-Dateien abgelehnt noch gibt es Probleme beim Druck.


Lulu druckt ja auch nicht selbst, sondern hat verschiedene Druckereien vertraglich an sich gebunden. Druckereien leben aber nicht von Hobbyauftraegen, sondern von Unternehmensauftraegen. Unternehmen wuerden aber sehr schnell die Druckerei wechseln, wenn sie nicht mehr ihre Hausschriften benutzen duerfen.

Tatsächlich behauptet Lulu auch, OO-Dokumente fehlerfrei drucken zu können. Insofern kann die Forderung nach vollständiger Einbettung nicht richtig sein. Offensichtlich weiß die linke Hand dort nicht, was die rechte tut.


Oder sie versuchen so von ihren eigenen, auch Qualitaetsproblemen abzulenken. Es ist eben sehr viel einfacher, den Kunden die Schuld zu geben, als bei sich selbst nach Loesungen zu suchen.

Richtig ist auch, daß eklatante Fehldrucke vorgekommen sind. Der verwendete Font war ein OpenType, und angeblich soll bekannt sein, daß OO mit OpenType-Fonts Probleme hat. Der Fehler kann also nun beim Font selbst liegen oder bei der Verarbeitung dieses Fonts durch OO. An dieser Stelle habe ich die Lektüre des Threads abgebrochen.


Dann hier noch ein Link. OOo hat leider wirklich Probleme mit Opentype-Schriften.

Beste Gruesse,

Heinz.

Speedy
Beiträge: 196
Registriert: 22.10.2007, 08:37
Wohnort: Hohen Neuendorf

Re:

von Speedy (05.12.2007, 09:35)
Man hat ja bei Lulu immer noch die Möglichkeit, das eigene Manuskript durch Lulu in eine PDF umwandeln zu lassen. Hat bei mir immer vollkommen problemlos geklappt.

Bei BoD hatte ich trotz BoD Easyprint anfänglich Probleme, die sich auf Nachfrage bei BoD als Serverprobleme herausstellten. Seit die behoben sind läuft auch hier alles vollkommen entspannt ab.

Was mir bei Lulu ganz gut gefällt, sind die so genannten Templates, die Dokumentenvorlagen für die einzelnen Druckformate. Das macht es speziell dem Neuling die Sache ziemlich leicht.
Bei Bod muss man da etwas mehr Mühe aufwenden, dafür ist es aber so idiotensicher erklärt, dass es sogar bei mir aufAnhieb funktioniert hat.

Frischling
Beiträge: 35
Registriert: 21.11.2007, 16:32
Wohnort: Rheinland

Re:

von Frischling (05.12.2007, 10:59)
Speedy hat geschrieben:
Bei Bod muss man da etwas mehr Mühe aufwenden, dafür ist es aber so idiotensicher erklärt, dass es sogar bei mir aufAnhieb funktioniert hat.


schön wärs!
habe den bod easyprint driver für Mac installiert, word Datei entsprechend bod Maßen angelegt, meinen Text hineinkopiert, versucht hoch zu laden, Fehlermeldung: kein Format ausgewählt, alles mehrfach nach Anleitung von bod pdf-Infoblatt wiederholt, auch von zweitem mac nur Fehlermeldung, bod kontaktiert, Antwort: können wir nichts machen ist Ihr Problem.

bin für jeden Hinweis dankbar!
es gibt nichts Gutes - ausser man tut es

Benutzeravatar
PaulPic
Beiträge: 36
Registriert: 22.11.2007, 13:44

Re:

von PaulPic (05.12.2007, 11:03)
Lulu druckt ja auch nicht selbst

Nach meiner Information arbeitet Lulu in den USA mit LightningSource, Tochter von Ingram, die nach eigener Aussage eine Million Bücher pro Monat mit einer durchschnittlichen Auflagenhöhe von 1,8 drucken. Ich vermute, daß die kooperierende Druckerei in Großbritannien ebenfalls die britische Tochter von LightningSource ist.

Die Druckerei in Spanien scheint nicht dazuzugehören. In Deutschland sollen sie Gespräche mit BoD führen oder geführt haben. Die deutschen Bücher mit ISBN sollen ja in Deutschland gedruckt werden. Meine Bücher sind alle, bis auf eine Reklamation, in den USA gedruckt worden, mit den entsprechenden Konsequenzen bezüglich der Versandzeiten (einmal habe ich auch Zoll bezahlen müssen).

Man darf annehmen, daß LightningSource etwas vom Geschäft versteht. Die Schwierigkeiten sind sicher nicht so leicht dingfest zu machen, wenn drei Parteien - Autor, Lulu, LightningSource - beteiligt sind. Vielleicht erklären sich so die widersprüchlichen Aussagen.

MeierJ
Beiträge: 42
Registriert: 02.12.2007, 20:58
Wohnort: Düsseldorf

Re: Amazon, Shaker & Co.

von MeierJ (05.12.2007, 18:36)
mark007q hat geschrieben:
... Selbstverständlich hat Amazaon ein Lager ...


Ja, Amazon hat ein Lager von der Funktion her vergleichbar mit dem Kassenbereich in der Buchhandlung. Topseller die sich schnell verkaufen lassen, liegen dort um kurzfristig in den Versand zu gehen. Die langfristige Lagerhaltung von Bücher über Monate oder Jahre wie bei einer Verlagsauslieferung sah bislang anders aus. Egal, wichtig ist das Verständnis der Zusammenhänge. Also Amazon kauft Topseller auf eigene Rechnung ein und bietet diese mit dem Vermerk "auf Lager" = sofort lieferbar an. Das trifft auf den kleinsten Teil des Angebotes zu.
Dann gibt es viele Titel bei denen Amazon als einer von mehreren Anbietern gelistet ist, meist mit dem Vermerk Lieferung in 3-5 Tagen (oder länger) und das betrifft nun die Mehrzahl der Autoren. Diese Bücher sind bei Amazon nicht im Haus, sondern müssen zunächst geordert werden. Und für diese Mehrzahl von Büchern ist es für Kunden (Geschwindigkeit) und Autoren (Honorar) dann vorteilhafter wenn diese Bestellungen via "marketplace" direkt vom Verlag geliefert werden. Für die zahlreichen Titel die ohnehin nicht von Amazon selbst angeboten werden , muß ohnehin direkt beim Verlag oder anderen Anbietern bestellt werden.

Gruß, MeierJ

Zurück zu „Self-Publishing“


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Über BoD

BoD™ ist die führende deutsche Self-Publishing-Plattform. Seit mehr als 20 Jahren sind wir die Anlaufstelle für das einfache, schnelle und verlagsunabhängige Veröffentlichen von Büchern und E-Books. Bereits mehr als 40.000 Autoren haben sich mit uns den Traum vom eigenen Buch erfüllt.