Was mich stört....

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Teddy2065
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Was mich stört....

von Teddy2065 (10.04.2007, 10:47)
....ich habe jetzt den dritten Anlauf für ein Buch gestartet und mir fällt bei knapp 200 Seiten auf, das es mir so nicht gefällt. Es ist nicht gerade eine Schreibblockade nach der Art, mir fällt nichts mehr ein, sondern immer es ist nicht gut genug.
Habt Ihr so etwas auch, oder geht es nur mir alleine so ?

Teddy

diekert
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Re:

von diekert (10.04.2007, 14:20)
Hallo Teddy, dir geht es wohl nicht alleine so, ein leidensgenosse schreibt hier grad rein. Ich schreibe für meine Altersgeneration, also für Jugendliche. Das ist sehr schwer. Ich möchte ein Stück weit auf sie eingehen, aber immer wenn ich das jemanden vorlege denke ich, dass ist doch nicht so der bringer.

Was ich dagegen mache? Meinen kleinen Laptop nehmen und mich irgendwo hinsetzen, notizen machen, was passieren kann, notizen mit sprüchen, aussagen etc, die man später verwenden kann und dann eine gute Tastatur. Mir ist aufgefallen, das es bei mir ein stück weit an der tastatur liegt. Ich hatte jahrelang eine normale. Jetzt habe ich gerlernt auf einer ergonomischen Tastatur zu schreiben und es macht einfach mehr spaß. man ist schneller, meiner meinung nach. Ich habe eine zeit lang das problem gehabt, dass ich nicht schnell genug meine gedanken zu papier bringen konnte und deswegen ganz viele sachen immer wieder aufgezeichnet. jetzt macht es mir schon wesentlich mehr spaß wenn ich schnell auf einer zuverlässigen Tastatur schreiben kann. Das es bei mir grade eine ergonomische ist, ist glaub ich zufall.

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Anneliese
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Re:

von Anneliese (11.04.2007, 09:17)
Lieber Teddy,

jeder ehrliche Autor hat ab und zu Selbstzweifel oder Schreibblockaden. Nur sehr eitle Menschen mit mangelhafter Fähigkeit zur Selbstkritik bleiben davon verschont. Und ich glaube nicht, dass Du in deren Haut stecken willst ...

Leider fehlen mir die Informationen, um Dein Problem beurteilen zu können. Ich habe jedoch für einen anderen jungen Autor ein paar persönliche Erfahrungen aufgeschrieben. Du findest sie auf meiner website

http://www.sandozean.de

unter Texte -> Schreibtipps. Vielleicht hilft Dir das weiter. Ich selbst suche manchmal Rat auf der Website von Andreas Eschbach.

http://andreaseschbach.de

Du kannst mir aber auch einfach schreiben. Vielleicht finden wir gemeinsam heraus, woran es liegt.

Mit den besten Wünschen!

Anneliese

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wgbajohr
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Re:

von wgbajohr (11.04.2007, 17:18)
Hallo Anneliese!
Ich melde mich hier nur zu Wort, weil ich mich über einen Satz sehr gefreut habe, wenn der Inhalt auch weniger angenehm ist. Die Bestätigung dafür habe ich in meinem nun schon ziemlich langen Leben - ich bin sechsundsechzig Jahre alt - häufiger erfahren, als mir lieb ist. Es geht um den folgenden Satz, eigentlich sind es sogar zwei Sätze.
Nur sehr eitle Menschen mit mangelhafter Fähigkeit zur Selbstkritik bleiben davon verschont. Und ich glaube nicht, dass Du in deren Haut stecken willst ...
Intelligente, verantwortungsbewusste und selbstkritische Menschen zögern und überlegen, während eine andere Gruppe von Menschen nur eine einzige Möglichkeit erkennt. Weil es aus ihrer Sicht nur diese eine gibt, muss sie natürlich für diese Menschen richtig sein. An dieser Stelle trotzdem alles infrage zu stellen, kommt derartigen Menschen nicht in den Sinn. Sie werden doch nicht anfangen, über das eine oder andere nachzudenken, denn das würde ihren Ruf als entscheidungsfreudige, dynamische Menschen vernichten.
Noch einen schönen Tag
wgbajohr
Die Veränderung der Welt beginnt bei jedem Einzelnen
Etwas beeinflussen zu können heißt, dafür verantwortlich zu sein
http://www.leistung-und-gesellschaft.de/

diekert
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Re:

von diekert (11.04.2007, 17:41)
Beim Schreiben gibt es immer viele Faktoren. Ich merke, dass wenn bei mir wirklich alles in ordnung ist im Leben, dass ich dann nicht wirklich was zu blatt bringe. Da ich ja viel direkt Digital mache versuche ich mich ein bisschen anzuspornen. Also ich schreibe in word nicht auf DIN A4 sondern auf DIN A5, da man diese Seiten schneller voll bekommt und auch schneller erfolgserlebnisse hat. Auch lege ich sehr viel wert auf meinen Freundeskreis. Ich lasse regelmäßig gegen lesen. Für mich ist die Handlung immer verständlich, aber für andere nicht. In der Regel lese ich den Leuten das dann vor, um die Betonung auch so zu finden, wie ich sie gerne hätte. Also auch einige Stellen ein wenig überspitzen. Mich freut es dann immer wenn ich das Lachen in dem Gesicht von meinem Gegenüber sehe. Also wenn eine Formulierung wirklich treffend ist. Auch entgeht mir nicht, dass ich an einigen Formulierungen arbeiten muss, aber auch ganze Passagen neu schreiben muss.

Ich habe sehr gute erfahrungen gemacht mit "Werkzeug" mitnehmen. Ich habe immer einen Stift in der Hosentasche um Sachen aufzuschreiben. Mein Terminkalender ist voll mit Notizen. Manchmal glaube ich, dass ich meinen Terminkalender veröffentlichen sollte, anstatt das was ich schreibe. Ich suche in meiner Umwelt nach Sachen die mir gefallen und notirie diese dann. Der Ansporn am schreiben muss immer sein, dass man sich nicht zwingt eine Seite zu ende zu bringen oder gar ein Kapitel. Ich habe Zeiten, da schreibe ich ein bis zwei Sätze am Tag, aber ich habe auch Tage, da schreibe ich mehrere Seiten. Schreiben muss was freiwilliges sein. Kreativität braucht Zeit. Du kannst zwar einen Anfang haben, aber bis die zündene Idee kommt, dauert es dann meistens.

Eine Sache kann erst gut werden, wenn sie reift. Ich halte mich meistens nicht damit auf komplette sachen zu schreiben. Ich habe mitlerweile mehrere Kladden mit Notizen, einen Stapel din A4 Zetteln mit Zeichnungen, Beschriftungen, meinem Schreibtisch entgeht es nicht. Der bekommt auch was ab. Im Monat habe ich einen Verbrauch von einer Kladde und etlichen Zetteln nur für Notizen. Das Besondere ist, dass wenn man das liest wieder ein Gefühl bekommt. Was für ein Gefühl das ist, ist noch einmal eine andere Sache. Aber dann fällt mir meistens was ein.
In dem Fall schließe ich mich dann in mein Zimmer ein, mit einer Menge getränkevorrat und Kecksen / Chips oder sonst was. Eine Bettpfanne hab ich noch nicht, aber wir wollen es nicht übertreiben. Es sprudelt aus mir raus.

Im übrigen möchte ich ein bild einfügen.
Bild

Design ist mehr als eine schlechte Idee um 3 Uhr morgens.
Mit dem schreiben geht es mir genau so.

Zeitipower
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Re:

von Zeitipower (11.04.2007, 18:22)
hi teddy,
mir ging es bei meinem Buch ganz ähnlich. Es gab Zeiten da habe ich mein Manuskript gelesen und ärgerte mich darüber, daß ich viel geschrieben hatte was mE eh allen klar sein würde. Ich dachte dann: "Mann, das weiß doch eh jeder. Wem soll so was etwas nützen?" Dann machte ich mal ein Experiment und habe ein Kapitel mit Freunden durchgesprochen - und zweierlei positive Erfahrung gemacht: Einerseits waren die recht angetan von den Gedankengängen und dem Stil, und zweitens haben sie mir noch einige Gedankenanstösse gegeben, die mir selbst wieder weitergeholfen haben. Mir viel auch auf, daß mir das Buch mit zunehmenden zeitlichem Abstand zur Zeit der Abfassung selbst besser gefällt als während dem Schreiben.

Zudem habe ich festgestellt, daß man beim schreiben oft viel voraussetzt, was so in den wenigsten Fällen gegeben ist, z.b.: Gedankengänge die man nachvollziehen muß oder Informationen die man haben müßte um eine Textstelle korrekt zu verstehen. So bringt es jemandem vmtl. nicht so viel wenn ich in einem Text ständig die evangelisch-landeskirchliche Theologie mit der Theologie der Waldenser vergleiche, wenn er keinerlei Vorstellung davon hat wer denn "die Waldenser" eigentlich waren. Zumal kann auch das was an Informationen zugänglich ist nicht per se als Gegebenheit vorausgesetzt werden. Nach der offiziellen Kirchengeschichtsschreibung wurden die Waldenser nämlich von Petrus Waldes gegen Ende des 12 Jahrhunderts (Nach 1184) gegründet. Nun schreibt aber ein gewisser Friedrich Karl Freyherr von Moser über einen Waldenserkatechismus aus dem Jahre 1100. Wenn es also um 1100 - mindestens 20 Jahre vor Waldes Geburt - bereits ein Waldenserkatechismus existiert hat, kann die Bewegung logischerweise nicht erst 1184 gegründet worden sein, und ihr Name würde sich demnach nicht von Petrus Waldes ableiten, sondern stünde offenbar mit anderen Größen in Zusammenhang. Es sei denn natürlich der Katechismus wäre aus irgendwelchen Gründen falsch datiert worden oder der Freiherr hätte ihn aus anderen Gründen falsch zitiert.....

mfg,
markus

rubinje
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Geht wahrscheinlich allen ein bisschen so!

von rubinje (12.04.2007, 17:39)
Hallo Teddy,

ich denke, es geht allen so!
Wie arbeitest du denn? Erstellst du zuerst ein Konzept, einen Aufbau oder so ähnlich?

Ich teile meine Geschichten in Anfang, Mitte und Ende ein. Jede Einheit hat einen gewissen Prozentanteil zur gesamten Geschichte.
Danach erstelle ich mir ein MindMap und strukturiere meine Gedanken und Ideen, teile sie den einzelnen Einheiten zu und erstelle ein Inhaltsverzeichnis. Wenn ich vom Inhalt und der Struktur überzeugt bin, dann lege ich los.

Die Kunst des Schreibens liegt in dieser Gestaltung.

Meinen ersten Roman - suche übrigens einen Coach, der mit bei der Umgestaltung der Geschichte hilft - habe ich geschrieben, in dem ich einfach loslegte und schrieb.

Meinen Krimi habe ich dann nach den Ratschlägen von Stephen King erstellt. Ich rate allen davon ab, denn man leidet sehr, wenn man nicht mehr weiss, wie die Geschichte weitergehen soll.

Meinen nächsten Krimi werde ich nach dem Verfahren, das ich dir oben beschrieben habe erstellen. Die Ratschläge von Joseph Campbell "Der Heros in tausend Gestalten" sind übrigens sehr erbauend.

Herzliche Grüsse
Jean-Claude

Jenseitiger
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Re:

von Jenseitiger (25.04.2007, 21:33)
Hallo Teddy.
Alleine wirst du nie (glaube ich jedenfalls nicht) feststellen, ob's was ist oder nicht, oder ob es nur dir alleine nicht gefällt. Lass es von jemandem lesen, der dir auch unverblümt die Wahrheit sagen kann und darf.
Mit Gruß, Gerd
(Demnächst bisweilen hier auch unter "Jenseitiger" zu finden
Die Welt ist anders, als du zu wissen glaubst!

SusanIwanowa
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Re:

von SusanIwanowa (05.05.2007, 18:15)
Ich lasse alles von meinem Mann lesen. Er ist ein scharfer Kritiker. Das tut oft weh, aber er hat meist Recht. Dann habe ich neben meinem Bett immer Stift und Büchlein liegen. Mir kommen im Dunklen oft die besten Ideen, mal für ein Wort, mal für ein Satz, mal eine Idee, die noch unbedingt reinsollte oder wie etwas vorwärts gehen könnte. Ich bin ein Mensch, der auch nicht immer schreiben kann. Ich denke viel nach und wälze das Thema eigentlich fast täglich hin und her und plötzlich hab' ichs. Du solltest allles ohne inneren Zwang angehen. Du hast ja, nehme ich an, keinen Abgabetermin, der dich unter Druck setzen könnte.
LG Susan

AndréLinke
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Re:

von AndréLinke (06.05.2007, 11:54)
hey!
also ich hab für meinen debütroman 6,5 jahre (!!!) gebraucht. in der zeit habe ich etwa 12mal komplett neu angefangen, weils mir absolut nicht gefiel.
jedes mal habe ich irgendein genre hinzugefügt oder meine arbeitsweise geändert. aber nun bin ich mit dem ergebnis echt zufrieden und es hat sich gelohnt. learnig by doing eben! es geht mir also genauso wie dir, und ich denke, das ist nichts schlimmes! nur eben sehr anstrengend und frustrierend. ;)

dbs

Re: Was mich stört....

von dbs (06.05.2007, 13:09)
Teddy2065 hat geschrieben:
....ich habe jetzt den dritten Anlauf für ein Buch gestartet und mir fällt bei knapp 200 Seiten auf, das es mir so nicht gefällt. Es ist nicht gerade eine Schreibblockade nach der Art, mir fällt nichts mehr ein, sondern immer es ist nicht gut genug.


Meine Frage dazu:
Hast du dich mal gefragt, warum dir dein Buch nach 200 Seiten nicht mehr gefällt?
Was gefällt dir an deinem Buch nicht? Und was wäre anders zu machen?


AndréLinke hat geschrieben:
learnig by doing eben! es geht mir also genauso wie dir, und ich denke, das ist nichts schlimmes! nur eben sehr anstrengend und frustrierend.


Hier im Grunde die gleiche Frage:
Was frustriert dich so beim Schreiben? Kannst du das konkret benennen, oder ist das mehr so ein "allgemeines Gefühl"? Und wenn du es konkret benennen kannst - was kannst du dagegen unternehmen?



Diese Probleme, dass einem sein Buch nicht mehr gefällt, hatte ich auch mal. Und ich hatte auch die gleiche Arbeitsweise: Schreiben - Lesen - Ärgern - Wegwerfen - Neu anfangen. Bis mir dann, so vor etwa 15 Jahren, jemand gesagt hat, woran es liegt: Man ist von seinem Buch nicht überzeugt, weil man den Inhalt seines eigenen Buches nicht exakt kennt.

Das kann man selbst sehr einfach überprüfen:

Test 1: Fasse den Kern deines Buches in einem Satz zusammen (ein Hauptsatz mit maximal zwei Nebensätzen, insgesamt nicht länger als 30 Wörter)

Test 2: Schreibe einen typischen Verkaufs-Klappentext für dein Buch, wobei der Klappentext nicht mehr als 75 bis 80 Wörter haben darf.

Test 3: Nimm an, du hättest dir auf einer Buchmesse einen bekannten Verleger gegriffen. Er ist gerade auf dem Weg von einer Pressekonferenz zurück an seinen Buchstand und gibt dir genau 90 Sekunden Zeit, ihn von deinem Buch zu überzeugen (Stoppuhr nehmen und einen Zuhörer suchen, der die Zeit und deine Präsentation kontrolliert).

Dazu kommen noch viele, viele Randbedingungen:
So kann man den Kern seines eigenen Buches als These ansehen, während das Buch selbst
die Beweisführung für diese These ist.
Eine weitere Frage ist, ob die Handlung die Figuren bestimmt oder ob die Figuren die Handlung bestimmen (ich tendiere mittlerweile zu Letzterem).
Ebenfalls klar sein muss die Art der Geschichte, weil dies die Art des Haupterzählstrangs bestimmt. Hierzu gibt es das Schlagwort "MICE" = "Milieu / Idee / Charakter / Ereignis".
Der Autor sollte außerdem die Wendepunkte seiner Geschichte kennen und wissen, wie man auf sie zusteuert, wie man sie einsetzt und welche Folgen sie haben - und zwar, bevor man sich ans Schreiben macht.
Außerdem muss die Motivation der Romanfiguren klar sein. Denn eine Romanfigur, die etwas tut, ohne einen sehr triftigen Grund dafür zu haben, wird sich irgendwann als schwache Figur entpuppen und den gesamten Roman vergiften.

Aber das ist alles ein anderes Thema und gehört eigentlich hier gar nicht hin.


Es bleibt aber die Aufgabe nach dem Hinterfragen des Abbrechens und Wiederaufnehmens. Nach dem Warum des Scheiterns.


Grüße
Siegfried

hwg
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Registriert: 24.04.2007, 16:39

Re:

von hwg (06.05.2007, 14:12)
Sollte das Zögern und Zaudern tatsächlich etwas mit Intelligenz zu tun haben, dann bin ich garantiert schwachsinnig. Denn ich schreibe seit Jahrzehnten überwiegend spontan und "verkaufe" die Ergebnisse nicht schlecht.

Schließlich habe ich mich ja dazu entschieden, mit (mehr oder minder literarischem :lol: ) Schreiben meinen Lebensunterhalt zu finanzieren.

Würde ich bei jeder Zeile stundenlang überlegen, wäre ich dabei längst verhungert. Oder ich hätte einen anderen Beruf ergreifen müssen, was ich aber bewusst n i c h t getan habe.

dbs

Re:

von dbs (06.05.2007, 23:18)
hwg hat geschrieben:
Schließlich habe ich mich ja dazu entschieden, mit (mehr oder minder literarischem :lol: ) Schreiben meinen Lebensunterhalt zu finanzieren.


Du lebst von deinen Büchern?
Was schreibst du denn für Romane?

Die Deutsche Nationalbibliothek kennt dich nur mit einen Kurzgeschichten-Buch aus dem Jahre 1980 von 40 Seiten für 5,80 D-Mark / 48 Schilling

Hast du noch mehr Bücher am Markt?


Grüße
Siegfried

hwg
Beiträge: 6034
Registriert: 24.04.2007, 16:39

Re:

von hwg (07.05.2007, 07:58)
Guten Morgen dbs!

Die Haupteinnahmequellen ergeben sich durchs Schreiben für Tageszeitungen, Magazine, Rundfunk. Ich bin ja auch als so genannter freier Journalist, Ghostwriter und Werbetexter tätig. Romane für Unterhaltungsserien erscheinen unter verschiedenen Pseudonymen in einschlägigen Publikationen. "Literarisches" im tieferen Sinn des Wortes gibt es in mehreren Anthologien und Schriftreihen.

Etwa 90 Prozent der Veröffentlichungen sind Auftragsarbeiten, da bleibt für ein Buchprojekt wenig Zeit, obwohl ich damit liebäugle. Damit allerdings zu Geld zu kommen, das ja jeder von uns benötigt, ist auf kurze Zeit unmöglich.

Ich wusste gar nicht, dass das dünne Bändchen aus dem Bläschke-Verlag, ein Ergebnis aus einem Literaturwettbewerb, an dem ich mich gar nicht beteiligt hatte, die G'schichterln waren für eine seinerzeitige deutsche Literaturgemeinschaftszeitschrift bestimmt, in dem Verzeichnis der Deutschen Nationalbibliothek aufscheint.

Nach Eigenwerbung steht mir, ganz nach dem Sprichwort "Eigenlob stinkt", gar nicht der Sinn. Mag ein Fehler sein, den habe ich eben :D , so wie wahrscheinlich den einen oder anderen sonst auch noch.

Ich hoffe, Deine Frage ausführlich genug beantwortet zu haben.

Beste Grüße und Auf Wiederlesen!
Mit gefällt dieses Forum, hier lässt es sich vorzüglich diskutieren!

g.c.roth

innere Zensoren

von g.c.roth (07.05.2007, 08:12)
Guten Morgen zusammen,
habe da mal ne ganz banale Frage:
Ich habe böse Widersacher in meinem Kopf, die mich immer wieder ausbremsen beim Schreiben: Meine inneren Zensoren.
Wie schaltet ihr diese aus?

Gruß Grete

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