Wenn das Umfeld das Bücherschreiben nicht anerkennt ...

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Janika
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Wenn das Umfeld das Bücherschreiben nicht anerkennt ...

von Janika (23.12.2010, 13:21)
Hey Leute, welcome:
bestimmt bin ich nicht die Einzige, die dieses Szenario kennt:
Die Mitschüler [bei den Erwachsenen eher Mitarbeiter] erfahren, dass man ein Buch schreibt. Die erste Reaktion ist Ungläubigkeit, nach 2 - 3 Tagen beginnen dann alle, sich ganz interessiert zu erkunden, worum es denn geht und wie es so läuft mit dem Schreiben.
Und wenn diese Phase kurze Zeit später vorbei ist - dann gehen die Probleme los. :?
Dauernd wird man gespielt interessiert gefragt, worum es denn geht (zum 48. Mal von derselben Person natürlich) oder warum das Buch denn nicht endlich fertig ist.
Das war jetzt nur mal ein Beispiel, ich bin mir sicher, einige von euch verstehen, was ich meine, und können es nachvollziehen.
Mich persönlich setzt dieses Verhalten tierisch unter Druck. thumbdown: Die "Nerv"- Phase äuft bei meinen Klassenkameraden jetzt seit knapp einem Jahr, und bald kommt erst mein erstes Buch raus! Vielleicht legt es sich dann ja, oder aber es geht mit dem zweiten Band weiter.

Ich dachte mir, wir könnten mal ein paar Tipps zusammensammeln und Erfahrungen austauschen, wie jeder von uns auf so etwas reagieren kann / gelernt hat, damit umzugehen oder es gar zu verhindern. book:
Ich freue mich auf eure Beiträge! thanks:

LG Janika
Zuletzt geändert von Janika am 23.12.2010, 13:35, insgesamt 1-mal geändert.
Alles zu meinen Büchern gibt es auf meiner Homepage. Viel Spaß beim Stöbern!
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Steeltiger
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Re:

von Steeltiger (23.12.2010, 13:27)
Zu deinem Text: Sehr schwer zu lesen und mir tun schon fast die Augen weh wegen diesem nervigen orange.... schreib doch lieber in schwarz.

Zum Thema: Genau deswegen geh ich mit dem Schreiben nicht hausieren.

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Janika
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Re:

von Janika (23.12.2010, 13:36)
Na gut, orange ist halt meine Lieblingsfarbe :lol:
Bin ich auch nicht, aber ich habs meiner besten Freundin erzählt - hätte vielleicht drauf achten sollen, dass niemand sonst aus meinem Jahrgang hinter mir steht und zuhört ... :cry:
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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (23.12.2010, 13:37)
Hi Janika,

1. nicht so über das Buch reden, wie du schreibst - damit meine ich die absolut unleserliche Schriftfarbe.

2. Es reicht völlig aus, das Buch dann anzukündigen, wenn es auf dem Markt ist.

3. Bei Nachfragen verweise die Leute freundliche auf deine WEbsite, die du am besten aktuell hältst.

4. Schreiben ist Arbeit - und das Buch ist das Ergebnis - es ist nicht "für umsonst" zu haben, sondern jeder, den es interessiert, sollte es kaufen.

BITTE reserviere deine gelbe Schrift für deine private Korrespondenz und schreibe hier in SCHWARZ.

Alles Gute
Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Adriatic
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Re:

von Adriatic (23.12.2010, 14:23)
Hallo Janika,

wir Neulinge lernen viel bei unserem ersten Buchprojekt. Das ist schön, denn beim zweiten Buch wird uns einiges leichter fallen.

Unter Druck setzen lassen darf man sich auf keinen Fall. Denn es ist schwierig genug, handwerklich am fertig geschriebenen Manuskript zu arbeiten. Man will unbedingt, dass es fertig wird. Alle fragen, wanns endlich fertig ist. Und schon gerät man unter Druck. Dabei ist es so unglaublich wichtig, dass man dann die Geduld nicht verliert. Ich habe für die Überarbeitung inklusive Einbeziehung von Testlesern fünf (!) Monate gebraucht. Das hätte ich nie gedacht. Aber es ist richtig harte Arbeit, sein Buch vom Manuskript bis zum Endprodukt zu entwickeln. Wer auf ein professionelles Lektorat verzichtet, der muss ganz, ganz viel Arbeit hineinstecken. Und Geduld haben, weil es einfach unglaublich lange dauert, wenn man penibel Seite für Seite mehrfach überarbeitet. Wer es da nicht aushalten kann und zu früh veröffentlicht, läuft Gefahr, ein wenig professionelles Buch zu veröffentlichen.

Man kann seinem Umfeld aber ruhig mal klar machen, dass Autor sein eben nicht zur kreatives Schreiben ist, sondern zu 50% handwerkliche Arbeit. Es ist ganz einfach, ein Buch zu veröffentlichen, es ist aber wesentlich schwerer ein Buch auf einem gewissen professionellen Niveau zu veröffentlichen, wenn man das ganze Projekt selbst stemmt. Leider sieht der Leser / das Umfeld diesen Part unserer Arbeit nicht. Je locker flockiger es sich anhört, je leichter es erscheint, desto mehr Arbeit steckte oft drin. Es ist eben nicht das "einfach mal was schreiben", was Laien oft denken.

Ich kann es niemandem verdenken, wenn er nicht versteht, warum eine Story, die im Juli schon fertig war, erst im Dezember veröffentlicht wird. Erzähl das deinem Umfeld ruhig, dass du dich um so vieles selbst kümmern musst, was mit dem Ausdenken und Formulieren der Story gar nix zu tun hat: Titel ausdenken inklusive Recherche, Covergestaltung, Buchsatz, Schrift, Korrektorat, Lektorat, Charaktere überprüfen (bei mir kommen mehrere Italiener vor, die gebrochenes Deutsch sprechen, jeder hat seinen eigenen Stil zu sprechen, eine mega Arbeit, wahrscheinlich merkt kaum ein Leser den Unterschied), an den von den Testlesern kritisierten Passagen feilen, Füllwörter/Wiederholungswörter suchen, finden, ändern, Recherche zu Wörtern, über deren Rechtschreibung man trotz Duden nicht sicher ist, Kapitel einzeln lesen und inhaltlich prüfen, Story im Gesamtzusammenhang lesen und prüfen und zwar nicht nur einmal, und so weiter.

Wer das alles weiß, der kann sich dann vielleicht auch vorstellen, dass man unmöglich einen Zeitpunkt benennen kann, wann man fertig ist.

Lass dich nicht nerven. Und erzähle während eines Buchprojektes möglichst wenig darüber. Interesse nutzt sich ab. Lieber die "Bombe platzen lassen", wenns fertig ist.

Frohe Weihnachten, nicht unterkriegen lassen! thumbbup
Coccobello (Roman) - Eine Reise in einem alten VW-Bus durch die Toskana

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Maxi
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Re:

von Maxi (23.12.2010, 14:24)
Hab ich was an den Augen? Ich seh nur blaue Schrift.. :shock::

Ok nun zu deiner Frage ob es nur Dir so geht, denn das wolltest du ja wissen.

Du bist nicht die Einzige. Es geht auch anders.
Bei mir war das so.
Als ich gesagt habe, dass ich schreibe, wollte man zuerst wissen worüber. Dann hörte ich ein Aha und dann ... erst mal nix. Dann kam der Satz:"Naja ich lese ja nur Familiensaga und eher etwas Dramatisches."
Gefragt hat mich in der Familie keiner mehr nach meinem Hobby. Außer ab und zu mal die Frage "Und wie viele hast du schon verkauft?" Allgemein ist die Interesse eher wegig bis nicht so viel.

Naja, das tut meinem Schreiben aber keinen Abbruch. Ich hab von meinen Lesern schon Positives gehört. Eine Frau, die nach ihrem Unfall nur noch ans Bett gefesselt ist, ließ mir ausrichten, dass ich ihr mit meinem Buch ein wenig Freude zurückgebracht hätte. Und was mich am meisten berührte war, dass sie sogar geweint hatte, als sie es der Pflegerin gesagt hatte. So was gibt mir den Ansporn weiter zu machen.

Gruß Maxi

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Adriatic
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Re:

von Adriatic (23.12.2010, 14:39)
Maxi hat geschrieben:
Außer ab und zu mal die Frage "Und wie viele hast du schon verkauft?"


Ja, am besten noch gepaart mit dem Satz: "Vielleicht kannste davon ja mal leben!" Es herrscht unglaublich wenig Wissen über die Realitäten. Ich kläre dann ganz gerne mal auf, wieviele Neuerscheinungen es gibt und wieviel ich pro Buch verdiene. Das sind gerade mal 70 Cent. Mir war wichtiger, noch einen annehmbaren Preis hinzukriegen. Ich bin Anfänger und habe objektiv betrachtet keine Ahnung, ob ich gute Bücher schreibe. Sollte ich diesen Eindruck nach meinem Debütroman irgendwann mal haben, werde ich die Marge beim nächsten Buch sicher anders wählen. Aber ich habe das Gefühl, ich muss erstmal was vorweisen.

Irgendwann kommts auch mal auf die Verkaufszahlen an. Beim ersten Buch sollte das aber nicht unbedingt das wichtige Kriterium sein, um Erfolg zu definieren.

Und ganz allgemein: Man sollte sein Umfeld mit seinem Buch nicht auf den Keks gehen (dafür gibts ja das Forum, Facebook und wer-kennt-wen cheezygrin ) und es nur defensiv den Freunden/Kollegen etc. anpreisen. Mein Buch soll nur lesen, wer sich wirklich dafür interessiert. Niemand soll sich gezwungen vorkommen, es aus Nettigkeit und Höflichkeit zu lesen. Ich bin engen Freunden/Bekannten überhaupt nicht böse, wenn es sie nicht interessiert. Das ist ok und ich hoffe, ich strahle das ihnen gegenüber auch aus.
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Antwort auf: Wenn das Umfeld....

von Gisela Seeger-Ays (23.12.2010, 14:48)
Hallo Janika,

ich bin ja schon etwas älter und kenn das alles schon. Nur nicht aufgeben!

Frohe Weihnachten und ein Glückliches Erfolgreiches Neues Jahr

Gruß Gisela thumbbup
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Herzlich willkommen

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Eric Bergen
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Re:

von Eric Bergen (23.12.2010, 14:53)
Also ich hab's erst mal keinem erzählt, weil ich nicht wollte das irgendjemand das Buch nur kauft weil er mich kennt. Ich wollte einfach mal sehen, wie sich das Buch so verkauft.

Die Sache für sich zu behalten erfordert allerdings etwas Selbstdisziplin. Erst als das Buch schon 4 Monate auf dem Markt war habe ich es in meinem Umfeld erzählt. Das kam dann aber gut (cool) bei den anderen an.

Da bei dir die Bekanntgabe aber schon gelaufen ist, fällt es mir schwer Tipps zu geben. Evtl. könntest du als Autor darauf anspielen, dass du dich momentan in der kreativen Phase befindest und deine Gedanken erst mal ohne Kommentare Dritter zu Papier bringen musst. Ich würde mir eine kleine (lustige) Geschichte ausdenken, die ich Neugierigen erzählen könnte - aber nichts über den Buchinhalt direkt.

Eric

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Siegfried
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Re: Wenn das Umfeld das Bücherschreiben nicht anerkennt ...

von Siegfried (23.12.2010, 15:03)
Janika hat geschrieben:
Ich dachte mir, wir könnten mal ein paar Tipps zusammensammeln und Erfahrungen austauschen, wie jeder von uns auf so etwas reagieren kann / gelernt hat, damit umzugehen oder es gar zu verhindern. book:


Mein Tipp: Wer frotzelt, wird aktiv in die Arbeit eingebunden. :twisted: Meistens halten die Leute dann ganz schnell ihr Maul! (Sorry für den Ausdruck, aber anders mag ich es nicht beschreiben)

Wie macht man so etwas?

Nun ... etwa so:
Wenn da jemand zum wiederholten Male fragt, worum es in dem Buch geht, ihm einfach drei, vier eng betippte Seiten in die Hand drücken und dann mit verschwörerischem Unterton erklären, dies sei der Handlungsabriss, aber irgendwie funktioniert das noch nicht mit dem zweiten Wendepunkt, und die Katharsis der Hauptfigur sei auch noch nicht gelungen, und überhaupt das ganze Setting ... ob er/sie da mal draufgucken und ein paar hilfreiche Hinweise geben könne, am besten natürlich schriftlich ... :twisted:

Die Schwätzer fühlen sich sofort in den Deutsch-Unterricht versetzt und lassen dich prompt in Ruhe. Wenn nicht, frag du sie nach deren Arbeitsergebnis zum Handlungsabriss. Und sollte da tatsächlich was kommen - herzlichen Glückwunsch! Halte dir diesen Jemand warm. Solche Leute sind selten!


Grüße
Siegfried
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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (23.12.2010, 15:22)
Viele Menschen träumen davon, irgendwann ein Buch zu schreiben. Für die meisten bleibt es nur ein Traum. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Der häufigste Grund ist der Zeitmangel. Denn für sein Buch muss man arbeiten. Das sind Arbeiten, für die man nicht bezahlt wird; Recherche, Lernen wie man ein Buch schreibt, Schreiben, Überarbeiten, Leute zum Gegenlesen bewegen und so weiter. Jeder klardenkende Mensch weiß, dass die ca. einjährige Arbeit für die Katz sein kann. Und trotzdem schreiben wir. Trotz unseres Ehrgeizes kommen aber auch, während der Arbeit, Selbstzweifel. Um die Selbstzweifel zu zerstreuen, erzählen wir unseren Freunden von dem Buchprojekt, und hoffen, von ihnen ermutigt zu werden. Das kann man vergessen. In der Regel traut Dir Dein Gegenüber nicht das zu, was er sich selber nicht zutraut. Es verschlechtert Deine Lage nur.
Bei dem 2. oder 3. Buch ist das was anderes; dann wissen Deine Freunde, dass Du es ernst meinst.
Gruß
Thomas

PS: Guter Tipp, Siegfried

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (23.12.2010, 16:34)
Hallo Janika,

laß dich nicht nerven. Wenn du einen Pullover stricken würdest, würden die gliechen Leute dauernd fragen, wann der Pullover endlich fertig ist, und ob das ein doppeltes linksgestricktes Zopfmuster ist oder in einfaches.

Verweise darauf, daß das Buch erst nach Drucklegung geschützt ist und du deshalb nicht zuviel preisgeben kannst.

Sag, daß das Buch fertig ist, es aber bis zum Druck noch ein Jahr dauert.

Weiche freundlich, aber bestimmt aus, und dann vergeht den Leuten nach einiger Zeit die Lust am Nerven.

Viele Grüße

Torsten
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Sir Adrian Fish
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Re:

von Sir Adrian Fish (23.12.2010, 18:08)
Adriatic hat geschrieben:
...

Man kann seinem Umfeld aber ruhig mal klar machen, dass Autor sein eben nicht zur kreatives Schreiben ist, sondern zu 50% handwerkliche Arbeit. ...


Warum und wozu? Den gemeinen Leser wird es nicht interessieren, welcher Aufwand hinter so einem Buch steckt. Genau so wenig will in der Regel ein Kinogänger wissen, wieviel Zeit und Aufwand investiert wurden, bis der Film vor im auf der Leinwand flimmert.

Ein Buch dient doch in der Regel dazu, entweder Informationen und Sachwissen zu transportieren (Sach- und Fachbuch), oder aber für Spannung, Unterhaltung und Ablenkung zu sorgen (Roman, Krimi oder ähnliches) - sozusagen als Fluchtmöglichkeit aus dem Alltagsgeschehen. Lass ihr oder ihm doch diese Möglichleit.

Ein Leser, der sich auch für die Entstehung eines Buchs interessiert, wird sich von alleine darum bemühen, das entsprechende Hintergrundwissen zu erhalten.

Viel interessanter ist doch im nachhinein zu schauen, welche von den vermeintlich Interessierten, auch bereit dazu sind, sich das Buch selber und vom eigenen Geld zu kaufen. Nicht selten herrscht hier die Erwartungshaltung, dass man doch wohl als Freund, Verwandter oder Bekannter, das Anrecht auf ein "Freiexemplar" möglichst noch mit Widmung hätte.

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Carelly
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Re:

von Carelly (23.12.2010, 18:50)
Als ich während der Schulzeit abends regelmäßig schrieb, erzählte ich niemandem von meinem Hobby. Nur meine Familie, mein damaliger Freund und - später - auch meine Mitbewohnerinnen wussten davon. Nach meiner ersten Veröffentlichung hat ein Kumpel gemeint: "Krass, wie kommt man auf die Idee, ein Buch zu schreiben?"
Nahe stehende Menschen, aber auch einige, denen ich persönlich nie begegnet bin, haben sich für mich gefreut.

Was ich wirklich oft höre, ist die Frage, wie oft sich das Buch verkauft hat.

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Janika
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Re:

von Janika (23.12.2010, 18:53)
Toll, wie viele Antworten hier in nichtmal einem Tag zusammengekommen sind! :)

@ Siegfried: genial, das werd ich nach den Ferien gleich mal ausprobieren :twisted: :lol:

@Maxi: Deine Augen sind vollkommen in ordnug, vorher war die Schrift orange. Und das mit der Frau ist ja super, sowas wünsch ich mir auch (Also positives Feedback, keine Leute die schwere Unfälle haben)!

@alle: Danke für die tollen Tipps! thumbbup

LG Janika
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