Der Weg meines Buches

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Heiner
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Der Weg meines Buches

von Heiner (24.05.2007, 01:38)
Hallo,

ich denke, in diesem Forum sollte es auch möglich sein, einmal Kritik an den Selbstverlagen zu üben. Etwas enttäuscht möchte ich deswegen hier den bisherigen Weg meines Buches dokumentieren...

- Ich habe die Dateien des Buches Ende März bei bod.de eingereicht bzw. online übermittelt.

- Zu meinem Erstaunen hatte ich bereits einige Tage später das erste Exemplar in meinen Händen. Die Rechnung natürlich auch. Von diesem Zeitpunkt ab an kann man das Buch auch im bod.de Buchshop bestellen. Leider ist der Shop jedoch (noch) unbekannt :roll: .

- Wieder nur kurze Zeit danach war das Buch auch bei libri.de gelistet, jedoch ohne Bild. Lieferzeit: 3 Wochen. Auch libri.de bzw. die lange Lieferzeit halfen nicht, die Verkaüfe signifikant zu steigern :D

- Dann auf einmal war das Buch bei amazon gelistet, leider auch ohne Cover. Da amazon eher den größeren Buchläden zuzuordnen ist 8) , war ich sehr froh, mein Buch dort zu finden.

- Dann jedoch war es nach einigen Tagen wieder bei amazon verschwunden :shock: . Laut einer Mail von bod.de gab es wohl technische Probleme. Nun gut, dachte ich mir. Das sollte für amazon kein Problem sein :?

- Es folgten unzählige Mails sowohl an amazon wie auch an bod.de; leider ohne ein Ergebnis bzw. eine eindeutige Stellungnahme :twisted:

- Irgendwann hat sich auf einmal ein Drittanbieter dazu erbarmt, mein Buch über sich auch bei amazon einzustellen. Weder amazon noch bod.da haben damit etwas zu tun. Lieferzeit: 3 Wochen 8) Das Cover habe ich dann selbst bei amazon hochgeladen. Berabeitungszeit: 12 Stunden. Soviel zunächst zu den technischen Problemen.

- Jetzt ist die Veröffentlichung des Buches, welches übrigens in gewisser Weise ein aktuelles Thema behandelt bzw. sehr schnell veraltet, zwei Monate her: Mein Buch ist nicht bei amazon gelistet :cry:

Ehrlich gesagt, bin ich, wie oben schon erwähnt, etwas enttäuscht. Laut bod.de hat amazon noch immer Proleme, was ich mittlerweile nicht mehr glaube. Ich hatte eher das Gefühl, als Gäbe es Zwistigkeiten zwischen bod.de und amazon. Ich weiß es aber auch nicht...

Fakt ist, dass man als Selbtverleger definitiv auf amazon angewiesen ist. Das ist (leider) so. Aus diesem Grund verstehe ich die Vorgehensweise von bod.de nicht. Angeblich gibt bod.de seine Daten an libri.de weiter. amazon gleicht dann alle Jubel Jahre seine Daten mit libri.de ab. Warum stellt bod.de nicht direkt die Daten bei amazon ein?

Dann begreife ich die langen Lieferzeiten nicht. Warum druckt bod.de nicht einfach von jedem Buch 10 Exemplare und schickt diese amazon. Das würde zwar Mehrkosten bedeuten, aber auch die Möglichkeit, wesentlich mehr Bücher zu verkaufen.

Ich glaube ehrlich gesagt, da wird irgendwie `geklüngelt´ :wink: libri.de und bod.de sehen amazon eher als Konkurrent, denn als Partner. Leider findet das auf Kosten der Autoren statt, denn es könnte noch eine Weile dauern, bis genauso viele Kunden den bod Buchshop besuchen wie jetzt amazon...

Vielleicht wird dann aber endlich mein Buch offiziell gelistet :D Ich werde berichten.

Grüße

Heiner

P.S.: Fortsetzung folgt bestimmt...

dbs

Re: Der Weg meines Buches

von dbs (24.05.2007, 02:26)
Hallo!

Heiner hat geschrieben:
- Jetzt ist die Veröffentlichung des Buches, welches übrigens in gewisser Weise ein aktuelles Thema behandelt bzw. sehr schnell veraltet, zwei Monate her: Mein Buch ist nicht bei amazon gelistet :cry:


Deinen Frust in allen Ehren - aber irgendwas stimmt da nicht.

Dein Buch ist bei Amazon.de gelistet. Ich habe es jedenfalls problemlos gefunden:

http://www.amazon.de/seo-complete-com-S ... 20&sr=11-1

Das Buch wird allerdings nicht von Amazon.de vertrieben, sondern über Vertriebspartner, die via Amazon verkaufen (hier: independent-shop, worldwidebooks-deutschland und paperbackworld).

Es ist auch bei bol.de gelistet:

http://www.bol.de/shop/bde_homestartsei ... 3833493615

(Eintrag: März 2007 / Lieferfrist: drei Wochen)


Bei buch.de findet es sich auch:

http://www.buch.de/shop/home/schnellsuc ... mplete.com

(Eintrag: März 2007 / Lieferfrist: drei Wochen)


Und libri.de kennt dein Buch auch:

http://www.libri.de/shop/action/quickSe ... mplete.com

(Eintrag: 01.03.2007 / Lieferfrist: ein bis zwei Wochen)


Im VLB - Datenbasis für buchhandel.de - ist dein Buch ebenfalls registriert. Von daher "jammerst" du auf hohem Niveau. :wink:

Hingegen ist mir aufgefallen, dass dein Buch auf deiner eigenen Homepage >>> http://www.seo-complete.com/ <<< mit falscher ISBN beworben wird. In der Anzeige rechts oben auf der Seite steht:

Broschiert: 140 Seiten
Verlag: Books On Demand
ISBN: 97838334936
Preis: 14.95


Eine 11-stellige ISBN gibt es nicht. Und eine ISBN, die mit "978" beginnt, muss 13-stellig sein. Da ist schon mal eine Korrektur notwendig (sucht man mit "97838334936", findet man natürlich nichts.

Bei all deinem nachvollziehbaren Frust - vielleicht doch ein wenig zu schnell mit dem Urteil?

Abgesehen davon halte ich die Verkaufsmöglichkeit Amazon für maßlos überschätzt. Wie viele Titel allein bei Amazon.de gelistet sind, kann man nur raten - vermutlich ein siebenstelliger Wert. Wer soll da ausgerechnet dieses eine Buch finden (die Nutzung des Links direkt zum Buch kann man natürlich prima nutzen - aber ansonsten)?

Ich halte den Gedanken "bei Amazon verfügbar, jetzt verkauft sich das Buch von alleine" für gefährlich. Nichts verkauft sich von alleine, wenn nicht dafür entsprechend getrommelt wird.

Erste Frage also: Wer ist der typische Käufer des Buches?
Und als zweite gleich hintendran: Wie komme ich an diesen Käufer?

Da bieten sich z.B. die Redaktionen der diversen Computer-Zeitschriften an, von c't über Chip bis hin zu Computer-Bild. Schon Kontakt aufgenommen und Rezensionsexemplare rausgeschickt?

Im Internet sind Programmiererforen für das Buch wichtiger als der Amazon-Eintrag. Alles an Foren durchforsten, wo es um die Optimierung von Suchmaschinen geht und immer fröhlich auf das Buch hinweisen (nicht direkt, sondern als Signatur - gilt interessanterweise in Foren nicht als Werbung, warum auch immer).

Vielleicht kann man das Buch auch direkt in Computerläden deponieren - mit entsprechendem Rabatt für den Händler. Zumindest aber kann man Flyer hinterlegen. Die nehmen keinen Platz weg und sind auch nicht wahnsinnig teuer.

Ansonsten nach Computer-Events Ausschau halten (Messen, öffentliche LAN-Partys o.ä.) und fragen, ob man Werbung für sein Buch machen kann - oder noch besser: es verkaufen darf. Zur Not drei oder fünf Exemplare als Gewinne für einen Wettbewerb bereitstellen.

Ziel muss es sein, die Mundpropaganda in Gang zu setzen. Denn damit verkauft man Bücher.

Das nur mal so auf die Schnelle.

Grüße
Siegfried

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hawepe
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Re: Der Weg meines Buches

von hawepe (24.05.2007, 08:22)
dbs (Moderator) hat geschrieben:
Lieferfrist: drei Wochen


Was nahezu toedlich ist. Natuerlich, wenn man ein Buch _unbedingt_ haben will, wartet man die auch, aber sonst schrecken mehrwoechige Lieferzeiten ab.

Abgesehen davon halte ich die Verkaufsmöglichkeit Amazon für maßlos überschätzt. Wie viele Titel allein bei Amazon.de gelistet sind, kann man nur raten - vermutlich ein siebenstelliger Wert. Wer soll da ausgerechnet dieses eine Buch finden (die Nutzung des Links direkt zum Buch kann man natürlich prima nutzen - aber ansonsten)?


Nach laengeren Diskussionen mit Kollegen habe ich mich entschieden, meine Buecher auf meinen Homepages per Direktlink ueber Amazon zu verkaufen. Dass jemand sonst nach ihnen auf Amazon sucht... Na ja, der Glaube soll ja manchmal Berge versetzen...

Erste Frage also: Wer ist der typische Käufer des Buches?
Und als zweite gleich hintendran: Wie komme ich an diesen Käufer?


Zwei der am schwierigsten zu beantwortenden Fragen. Bei der ersten luegt man sich einfach zu oft in die eigene Tasche und gaukelt sich eine viel zu grosse Zielgruppe vor.

Da bieten sich z.B. die Redaktionen der diversen Computer-Zeitschriften an, von c't über Chip bis hin zu Computer-Bild. Schon Kontakt aufgenommen und Rezensionsexemplare rausgeschickt?


Je angesehener eine Fachzeitschrift ist, desto schwieriger wird es. Ausserdem: Was haben c't und Computerbild gemeinsam? In einer der beiden Zeitschriften wuerde eine Rezension, wie sie denn erschiene, an der Leserschaft vorbeigeschrieben.

Im Internet sind Programmiererforen für das Buch wichtiger als der Amazon-Eintrag. Alles an Foren durchforsten, wo es um die Optimierung von Suchmaschinen geht und immer fröhlich auf das Buch hinweisen (nicht direkt, sondern als Signatur - gilt interessanterweise in Foren nicht als Werbung, warum auch immer).


Wenn du in einer Diskussion nur ein ACK loslaesst, um deine Signatur loszuwerden, merkst du sehr schnell, dass auch Signaturen schnell zur Werbung werden koennen.

Akzeptiert wird Werbung in der Signatur, wenn man sich inhaltlich an Diskussionen beteiligt. Nur dann bringt sie auch eventuell Kaeufer. Ist auch logisch. Wenn jemand in Diskussionen durch Fachkompetenz auffaellt, darf man diese Fachkompetenz auch in seinen Buechern erwarten.

Ansonsten nach Computer-Events Ausschau halten (Messen, öffentliche LAN-Partys o.ä.) und fragen, ob man Werbung für sein Buch machen kann - oder noch besser: es verkaufen darf.


Wobei es immer wichtig ist, auch bei solchen Events auf die Zielgruppe zu schauen.

Ich habe gestern abend auf einer Veranstaltung zur GUS meine Reiseberichte aus Mittel- und Osteuropa angeboten, weil ich dachte, die Regionen laegen ja doch recht nahe beieinander und haetten teilweise eine gemeinsame Geschichte.

Leider haben sich diese Erwartungen nicht erfuellt. Den meisten Besuchern war es schon zu muehsam, mein Buch allein nur in die Hand zu nehmen und sich anzuschauen.

Das noch zur Ergaenzung.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Heiner
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Re:

von Heiner (24.05.2007, 09:58)
Hallo,

also zunächst habe ich ja auch geschrieben, dass mein Buch über einen Drittanbieter bei amazon gelistet ist. Das es auch in den anderen Shops auftaucht, war mir auch klar...

Das das Buch nun auch bei VLB gelistet ist, war mir neu. Habe aber auch lange nicht gechaut...

Mir geht es auch weniger um mein Buch direkt, als um das ganze Drumherum. Ich glaube, bod.de sollte sich im Sinne der Autoren mit amazon gutstellen und auch eine direkte Koorperation eingehen. Jeder Drittanbieter stellt seine Titel direkt bei amazon ein, und bod.de spart sich anscheinend die Kosten und lässt libri.de den Vortritt...

Wie schon gesagt wurde, ist eine Lieferzeit von 3 Wochen für ein Buch absolut tödlich. Dann wird bei einem Sachbuch eben ein anderes genommen...

Bezüglich der Suche bei amazon, meiner Meinung nach immer noch mit weitem Vorsprung der Hauptabsatzmarkt für BOD Autoren, ist es wie bei anderen Suchmaschinen auch. Der Titel macht die Musik. Ist dieser gut gewählt, wird das Buch auch gefunden...

Letztenendes geht es mir darum, dass ich das Gefühl nicht loswerde, als würde bod.de mit amazon auf Kriegsfuß stehen. Und das sollte man sich als Verlag zweimal überlegen...

Grüße

Heiner

dbs

Re: Der Weg meines Buches

von dbs (24.05.2007, 13:47)
hawepe hat geschrieben:
Nach laengeren Diskussionen mit Kollegen habe ich mich entschieden, meine Buecher auf meinen Homepages per Direktlink ueber Amazon zu verkaufen.



Da würde mich die Argumentation interessieren, warum du den Verkauf über Amazon dem Eigenvertrieb vorziehst - wo doch der mögliche Käufer bereits auf deiner Homepage angekommen ist. Die Gewinnmarge für den Eigenvertrieb ist doch deutlich größer als bei einem Amazon-Verkauf. Was war das ausschlaggebende Argument? Die Versand-Arbeit?

Grüße
Siegfried

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hawepe
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Re: Der Weg meines Buches

von hawepe (24.05.2007, 14:25)
Hallo,

dbs (Moderator) hat geschrieben:
Da würde mich die Argumentation interessieren, warum du den Verkauf über Amazon dem Eigenvertrieb vorziehst - wo doch der mögliche Käufer bereits auf deiner Homepage angekommen ist. Die Gewinnmarge für den Eigenvertrieb ist doch deutlich größer als bei einem Amazon-Verkauf. Was war das ausschlaggebende Argument? Die Versand-Arbeit?


Klar, die Gewinnspanne sprach fuer Eigenvertrieb.

Aber wer kennt mich? Fuer wie vertrauenswuerdig halten mich die potentiellen Kaeufer?

Dagegen haette ich nur mit Lieferung gegen Rechnung angehen koennen.

Aber dann haette ich das Risiko zu tragen.

Und wer fuehrt die Bestellungen aus, wenn man mal mehr als nur ein paar Tage verreist ist?

Forderungsausfaelle, Versandkosten (Porto, Verpackung), Mahnungen verschicken (Porto) wuerden die Gewinnspanne druecken, und selbst sich wenn Freunde im Urlaub um den Versand kuemmern, erkenntlich zeigen will und muss man sich ihnen gegenueber auch.

Ueber Amazon hat den Vorteil, dass ich von Engelsdorf und als Amazon-Partner Geld bekomme.

Theoretisch kann man natuerlich beide Kaufmoeglichkeiten auf seiner Homepage anbieten, aber wenn ich erleben, wie hilflos manche Menschen vor ihrem PC sitzen und ueberlegen, wohin sie denn nun klicken sollen, befuerchte ich, dass sie sich im Zweifelsfall gar nicht und damit gegen einen Kauf entscheiden :-(

Das waren in Kurzfassung die Ueberlegungen, die natuerlich nicht in alle Ewigkeit zur gleichen Antwort fuehren muessen..

Beste Gruesse,

Heinz.

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Didl
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Re:

von Didl (24.05.2007, 17:59)
hallo Heiner,

Klar, die Gewinnspanne sprach fuer Eigenvertrieb.

Auf jeden Fall, wer diesen Schritt nicht versucht ist selbst schuld. Zweigleisig kann man das doch offerieren.

Aber wer kennt mich? Fuer wie vertrauenswuerdig halten mich die potentiellen Kaeufer?

Dann musst Du dich und Dein Produkt bekannter machen. Auch die Vertrauenswürdigkeit hängt von Dir und Deiner Site ab. User können schon differenzieren, ob es sich um eine professionelle Site oder um eine laiendarstellung handelt. Würdest Du ein Produkt auf einer verpixelten Website mit Layoutstandard von 1998 ordern, selbst wenn es dort billiger wäre?

Dagegen haette ich nur mit Lieferung gegen Rechnung angehen koennen.
Aber dann haette ich das Risiko zu tragen.

Welches Risiko bei Büchern und den paar Bestellungen. Es sind doch nicht 100e Bücher im Monat. Ich habe das nun seit fast 6 jahren praktiziert. Anfangs lief es allerdings sehr viel besser. Die paar Bestellbetrüger kann man bei der Gewinnspanne des Eigenvertriebs sogar locker einkalkulieren. Nicht einmal eine Handvoll waren es, die keine Zahlung leisteten. Es geht doch hier nicht um Unsummen. Ich habe sogar aufgrund der Margenspanne als Kaufanreiz die Versandkosten übernommen. Und eine Rechnung zu fertigen dauert bei mir mit einem Buchhaltungsprogramm exakt 1,5 Minuten mit Empfängeretikett für die Luftpostversandtasche (bei Ebay hinterhergeworfen im Karton a 500 Stk.).

Und wer fuehrt die Bestellungen aus, wenn man mal mehr als nur ein paar Tage verreist ist?

Dann schreibst Du auf Deine Homepage halt wegen Urlaub kurzfristige Versandverzögerung von ca. ... und selbst dann gehen Bestellungen ein...


Ueber Amazon hat den Vorteil, dass ich von Engelsdorf und als Amazon-Partner Geld bekomme.

Stimmt aber leider zu wenig in Relation zum Eigenvertrieb.

Theoretisch kann man natuerlich beide Kaufmoeglichkeiten auf seiner Homepage anbieten, aber wenn ich erleben, wie hilflos manche Menschen vor ihrem PC sitzen und ueberlegen, wohin sie denn nun klicken sollen, befuerchte ich, dass sie sich im Zweifelsfall gar nicht und damit gegen einen Kauf entscheiden

Dem stimmee ich uneingeschränkt zu, allerdings, wer den Weg zur Homepage tatsächlich findet, dem sollte man auch die Entscheidung überlassen. Nicht jeder will z.B. Kunde bei Amazon werden, dort seine Kontodaten hinterlassen pp.. oder er ist schon Kunde aber bei BOL und da gibt es das Buch vielleicht gar nicht. Zudem würde ich persönlich lieber dort im Internet einkaufen, wo ich auf Rechnung ordern kann und meine Kontodaten nicht hinterlassen muss, wer nicht?
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hawepe
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Re:

von hawepe (24.05.2007, 18:33)
Hallo

Didl hat geschrieben:
hallo Heiner,

Klar, die Gewinnspanne sprach fuer Eigenvertrieb.

Auf jeden Fall, wer diesen Schritt nicht versucht ist selbst schuld. Zweigleisig kann man das doch offerieren.


Wie es so ist, wenn man Webdesign vor allem fuer Kleinstunternehmen arbeitet, man wird dann auch immer wieder mal gefragt, ob man nicht auch noch gleich die PC-Betreuung mitmachen kann.

Es ist erstaunlich, was man dabei erlebt. Selbst bei Mitarbeitern, die taeglich am PC arbeiten, herrscht z.T. die totale Hilflosigkeit. Wenn auf einer Seite gesagt wird, waehlen sie zwischen Moeglichkeit A, B und vielleicht sogar noch C, sind viele voellig ratlos und koennen sich nicht entscheiden.

Klar, wenn jede Woche hundert Bestellungen kaemen, waere es mir egal, aber leider ist es nicht so.

Nicht einmal eine Handvoll waren es, die keine Zahlung leisteten.


Vielleicht bin ich einfach zu sehr ebay-geschaedigt. Ich verkaufe dort immer seltener, weil ich keine Lust mehr habe, mich hinterher mit unwilligen Kunden rumzuschlagen.

Ich habe sogar aufgrund der Margenspanne als Kaufanreiz die Versandkosten übernommen.


Davon bin ich in meiner Antwort auch ausgegangen. Wenn Amazon und Co. die Versandkosten tragen, bleibt einem gar nichts anderes uebrig.

Und wer fuehrt die Bestellungen aus, wenn man mal mehr als nur ein paar Tage verreist ist?

Dann schreibst Du auf Deine Homepage halt wegen Urlaub kurzfristige Versandverzögerung von ca. ... und selbst dann gehen Bestellungen ein...


Vermutlich bin ich paranoid, aber auf meine Homepage schreiben, dass ich verreist bin und die Wohnung ein paar Wochen unbewohnt steht, mag ich doch nicht.


Ueber Amazon hat den Vorteil, dass ich von Engelsdorf und als Amazon-Partner Geld bekomme.

Stimmt aber leider zu wenig in Relation zum Eigenvertrieb.

Nicht jeder will z.B. Kunde bei Amazon werden, dort seine Kontodaten hinterlassen pp.. oder er ist schon Kunde aber bei BOL und da gibt es das Buch vielleicht gar nicht. Zudem würde ich persönlich lieber dort im Internet einkaufen, wo ich auf Rechnung ordern kann und meine Kontodaten nicht hinterlassen muss, wer nicht?


Stimmt, von dieser Warte habe ich es noch nicht betrachtet.

Wenn ich das aktuelle Buchprojekt abgeschlossen habe (vormutlich irgendwann im Juni) geht es ohnehin an ein Relaunch meiner Homepages. Dann werde ich mal schauen, wie sich die Wahlmoeglichkeit so gestalten laesst, dass sie nicht als Bremse wirkt.

Beste Gruesse,

Heinz.
Zuletzt geändert von hawepe am 11.11.2008, 14:36, insgesamt 1-mal geändert.

Stefan Lamboury

Keine Probleme

von Stefan Lamboury (11.11.2008, 14:01)
@Heiner diese Probleme habe ich zum Glück nicht, aber ich möchte hier mal auf die Vor und Nachteile BOD aufmerksam machen. BOD hat einige Vorteile die sind:

1. Keine Lagerkosten, da das Buch erst auf Bestellung gedruckt wird.

2. Es kann nicht passieren, dass dein Buch wie Blei in den Regalen liegt und aufeinmal eingestampft werden muss, weil es sich nicht verkauft.

Nachteil:

1. Im Verlagswesen hat BOD nicht den besten Ruf, weil alles genommen wird, was man an Dateien hochlädt.

2. Es gibt Verlage die sofort abwinken, wenn man Ihnen erzählt erstes Buch erschien bei BOD Selbstverlag.

3. Werbung musst du als Autor zu 100 % selber machen, Lesungen organisieren, Anzeigen schalten. Du bist jetzt aufeinmal nicht mehr nur Schriftsteller sondern auch Verleger. Die Zeit hast du nicht mehr zum Schreiben zur Verfügung.

Schönen Gruß

Stefan Lamboury






http://stefanlamboury.de.tl/Home.htm[/url]

gedanken2007

BOD veröffentlicht innerhalb 7 Tagen ein Buch

von gedanken2007 (11.11.2008, 19:17)
Ich habe mein Manuskript am 28.10.2008 abends um 21 Uhr über myBOD hochgeladen-geloadet....Auftrag abgeschickt.

Am 04.11.2008 morgens um 8 Uhr bekam ich meine Druckfreigabe und am 05.11.2008 meine ersten bestellten Bücher und mein Buch wurde im Buchhandel veröffentlicht-man kann mein Buch: Winterland der Kinderträume-Friedliche Gedichte und Geschichten überall bestellen, sora in Belgien, der Schweiz und Österreich schon.

Da sage einmal jemand, BOD wäre nicht fix-wenn innerhalb 7 Tagen ein Buch veröffentlicht wird-BOD Classic versteht sich von selbst.

LG

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Judith
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Re: Keine Probleme

von Judith (12.11.2008, 00:47)
Stefan Lamboury hat geschrieben:
2. Es gibt Verlage die sofort abwinken, wenn man Ihnen erzählt erstes Buch erschien bei BOD Selbstverlag.


Hallo Stefan,

die Erfahrung habe ich bisher nicht gemacht. Eher die, dass die Veröffentlichung von Büchern über BoD ganz einfach ignoriert wird, und das ist in meinen Augen auch in Ordnung so.

Grüßle,
Judith
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gedanken2007

Ignorieren fatal

von gedanken2007 (12.11.2008, 10:24)
Denn auch über BOD kann man sehr gut sich einen Namen machen, lenke nur mal auf Jennifer Cranen....das Buch wurde zum Bestseller....man darf doch einen Autor und sein Werk nicht nieder machen, wenn man über BOD veröffentlicht-manch einer kann sich einen teuren Verlag nun mal nicht leisten...
Darum muss und darf ein Buch nicht minderwertig abgestempelt werden.
Denn dann müsste man Suhrkamp und wie sie alle heißen auch mit ausschließen, denn der große Verlag lässt seit kurzen seine Bücher über BOD drucken...und viele, viele andere große und kleine Verlage tun dies auch.

Wo ist denn da die Gereichtigkeit?

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Judith
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Re: Ignorieren fatal

von Judith (12.11.2008, 11:33)
gedanken2007 hat geschrieben:
...man darf doch einen Autor und sein Werk nicht nieder machen, wenn man über BOD veröffentlicht-manch einer kann sich einen teuren Verlag nun mal nicht leisten...


Welcher Verlag ist teuer für den Autoren?? Ich zahle bei meinem Verlag keinen cent, bekomme aber 10 Bücher und Honorar.

gedanken2007 hat geschrieben:
Denn dann müsste man Suhrkamp und wie sie alle heißen auch mit ausschließen, denn der große Verlag lässt seit kurzen seine Bücher über BOD drucken...und viele, viele andere große und kleine Verlage tun dies auch.


Da steht trotzdem der Verlag dahinter, mit Lektorat, Werbung, Vertrieb etc. Sie lassen nur bei erwarteten Kleinauflagen oder "alten" Büchern über BoD drucken. Man kann das also keinesfalls vergleichen.

Auch wenn ich zu meinen BoD-Veröffentlichungen stehe und mit dem Anbieter im Großen und Ganzen zufrieden bin, darf man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Grüßle,
Judith
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gedanken2007

Aha

von gedanken2007 (12.11.2008, 11:48)
Deine Meinung...andere haben eine andere...und ein Glück, das Geschmäcker verschieden sind...
Denn dann würde es nur sehr wenige Autoren geben, die Bücher veröffentlichen...

Lg

LOFI

Re: Keine Probleme

von LOFI (12.11.2008, 11:53)
Judith hat geschrieben:
Eher die, dass die Veröffentlichung von Büchern über BoD ganz einfach ignoriert wird, und das ist in meinen Augen auch in Ordnung so.

Grüßle,
Judith


Klingt so ein bisschen nach einem Tritt in den Hintern. blink3
Nach dem Motto BOD habe ich nicht mehr nötig.

Oder wie ist das zu verstehen?

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