Elvis - King of the Internet

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Gerhard Schulz
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Re:

von Gerhard Schulz (21.11.2009, 13:05)
Ihr Lieben,
Mein Buch sollte 32 Jahre nach Elvis' Tod und zu seinem 75. Geburtstag (8.1.2010) seine Lebendigkeit exemplarisch im angesagtesten deutschen Elvis-Internet-Forum zum Ausdruck bringen und den Stand der Diskussionen widerspiegeln. Es erschien kurz vor Michael Jacksons Ableben, und konnte somit die hierdurch ausgelöste Erschütterung der Elvisfan-Szene mitsamt der immer wieder aufflackernden Diskussionen nicht reflektieren. Dies wird jetzt in der gerade erschienenen 2. Auflage meines Buches durch ein kleines zusätzliches Kapitel nachgeholt. Da den bisherigen Käufern meines Buches das Update nicht entgehen soll, möchte ich es an dieser Stelle veröffentlichen, so dass sie es nur auszudrucken bräuchten um es dem Buch beizulegen.
Dankeschön.



Michael Jackson ist tot



Am 25.6.2009 starb der „King of Pop“. Wir, die Elvisfans in den Foren,
waren zutiefst bestürzt, als wir sein Sterben im Internet verfolgten.
Unser Mitgefühl war bei seinen Angehörigen und bei seinen Fans.
Viele von denen, die den Hype um Elvis’ Ableben mitbekommen hatten,
fühlten sich dieser Tage wieder schmerzlich daran erinnert.
Michael Jackson war Dank gnadenlosen Drills seines Vaters ein begnadeter
Künstler und einmaliger Showstar, dessen Kreativität selbst vor dem
eigenen Phänotyp nicht halt machte. Mitte der 90er sah er ein wenig so
aus wie ein schlanker Elvis von 1971. Das war auch die Zeit, wo er nach
seinem ersten Missbrauchsskandal Lisa Marie Presley ehelichte. Prinzessin
Presley fand es sicher toll, durch Eheschließung im Adelsstande zu bleiben.
Doch sie konnte sich des Verdachts nicht erwehren, an seiner Lebensführung
Gerüchte bestätigt zu sehen. Relativ fluchtartig verließ sie zur Erleichterung
ihrer Mutter wieder das Königsschloss.
Michael Jackson war ein großer Elvisfan. Und es war sein Vorsatz, Elvis zu
übertreffen. Nicht nur um King des Rock, sondern um King der gesamten
Popmusik zu werden. (Den Königstitel hatte Elvis nie angestrebt). Die
„Welt Online“ schreibt am 26.6. in ihrem Artikel „Der ‚King of Pop’ liebte und
hasste Elvis Presley“, dass Michael stets beteuerte, in seiner Jugend von
Elvis keinen Schimmer gehabt zu haben. Und doch habe er Elvis unverkennbar
entthronen wollen. Das, was Elvis auszeichnete, musste um ein Deutliches
überboten werden. Leider scheinbar auch die ‚Medikamentensucht’. Warum
hat ihm denn keiner gesagt, dass dieses Image des King of Rock’n’Roll ein
gefälschtes war? Dass selbst 1994, nach Prüfung der Obduktionsergebnisse, nichts
auf einen Tod in Folge von Medikamentenmissbrauch hinwies. Aber vielleicht wäre
es ihm egal gewesen. Der Nimbus des Leidenden, der seine Last bis zur Selbst-
zerstörung trägt, war wohl ein zu verführerischer. Dabei fing alles so gesund an
mit Sauerstoffzelt und Mineralwasser….

Rest In Peace, King Michael
"Ob Du König oder Musikgott bist, krank oder gesund, ist für deine Bilanz als Menschenkind nicht entscheidend. Diese interessiert nur die Impulse der Liebe, die du setztest, und die Barmherzigkeit, die du lebtest."

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Gerhard Schulz
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Re:

von Gerhard Schulz (22.02.2010, 19:52)
Nun hat er fast 33 Jahre nach Elvis' Tod sein Schweigen gebrochen: Dr. George Nichopoulos, Elvis Presleys Freund und Leibarzt, hat sein Buch veröffentlicht. Und dazu ein interessantes Interview gegeben. Da hab ich stellenweise das Gefühl, er habe mein Buch internalisiert. Nicht unerfreulich.

http://www.elvisinfonet.com/interview_drnick_2010.htm
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Gerhard Schulz
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Re:

von Gerhard Schulz (24.02.2010, 16:13)
Der Arzt äußert seine Verwunderung und seine Verärgerung darüber, dass es möglich ist, über 32 Jahre Elvis das falsche Image eines Drogensüchtigen angeheftet zu haben. Und dass viele seiner sogenannten Freunde in ihren Publikationen Elvis wider besseres Wissen dahingehend denunzierten. Und dass die Presse entgegen abrufbarer Fakten dann dergleichen gierig aufsog.

Und auch ich schüttel seit 32 Jahren bisweilen den Kopf. "Mensch, Elvis, was hattest Du nur für Freunde? Was hast Du für armselige Kreaturen an Dich gezogen? Hattest Du wirklich so wenig Menschenkenntnis, dass Du so gewaltig in den Misthaufen greifen mußtest?" Aber das gehört vielleicht auch zur totgutmütigen Natur: die gelebte Naivität. Und sie gaben ihm wahrscheinlich auch wenig Anlass zur Kritik. Solange sie von ihm profitieren konnten, lasen sie ihm jeden Wunsch von den Augen. Und die Speichellecker wußten genau, an welchen Stellen sie lachen oder fluchen mußten, um ihm zu gefallen. Und natürlich konnten im Wesentlichen nur solche Leute jahrelang den Diener machen, die aus sich heraus nichts Erwähnenswertes in der Welt zustande brachten. Ja, okay, Elvis hat dem einen oder anderen dann auch noch nebenbei einen Job verschafft. Doch er war ihre Lebensversicherung. Für ein Leben an exponierter Stelle. Sie trafen VIPs und Girls ohne Ende, lebten wie im Schlaraffenland, und ließen sie durchblicken, an des Königs Hofe zu dienen, erwiesen die Fans ihnen stellvertretend die Ehre. Da fiel es einem doch schon sehr leicht zu sagen, "Elvis hat keine Zeit". Und da fühlten sie sich doch schon als irgendwas Besonderes. "Hey, irgendwas muss in mir schlummern, das mich auszeichnet. Wieso hat das Schicksal gerade mich erwählt?", formulierte sinngemäß einer aus der Memphis Mafia.
Und dann stirbt der König. Und sie fallen ins absolute Nichts. Nanu! "Aber wir sind doch, aber wir sind doch Elvis' Freunde." Das reichte nicht mehr. Wie ärgerlich, dass der Boss ihnen rein gar nichts vererbt hatte. Nun standen sie da. Mit leeren Taschen und verwöhnten Bäuchen. Und die Presse interessierte es überhaupt nicht, ob da ein Freund dem Presley mal wieder bescheinigen wollte, dass er ein prachtvoller Bursche gewesen sei. Nix da. Der Typ war zu früh gestorben. Der Leser will Sex & Drugs & Rock'n'Roll. Habt ihr da ein paar richtig fetzige Stories, können wir euch Penner ein bißchen am Leben erhalten. Gebt uns den Elvis hinter der glitzernden Fassade. Lasst uns das Wrack betouchen. Tja, was blieb den Herrschaften anderes übrig? Hatten sie zu seinen Lebzeiten nicht auch schon indirekt vom Interesse der Menschenmassen existiert? Also passen wir uns dem Geschmack der Massenmedien an. Und es ist ja wahr. Wir lügen nicht. Elvis wurde stiller und dicker und nahm Tabletten. Da können wir genau das hineininterpretieren, was die Gazetten wünschen. Und immer schön betonen, wie eng wir ihm verbunden waren und wie wichtig unsere Rolle war. Dann kriegen wir sogar Flugreisen bezahlt und dürfen Autogramme schreiben. Und dann ist es irgendwie so, als sei Elvis noch am Leben. Haha. Ist er aber nicht. Diesmal bin ich ohne ihn, ganz alleine wichtig. Früher trafen wir die VIPs, heute bin ich selbst einer. Da staunste, Elvis, wa ?
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Re:

von Gerhard Schulz (26.03.2010, 14:20)
im Internet surfen macht deutlich mehr Spass, wenn man die passende Musik hört.

z.B.

http://www.elvisexporadio.com/elvis_expo_radio_002.htm
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Re:

von Gerhard Schulz (30.03.2010, 01:01)
Elvis' Ex-Frau Priscilla und Tochter Lisa Marie sind viele Jahre Mitglieder bei Scientology. So kam ich nicht drum rum, dazu in meinem Buch auch etwas zu schreiben. Unter anderem dies:

Eine menschliche Gemeinschaft ist, wie eine Einzelperson, niemals fehlerlos. Spätestens nach seinen jüngsten Peinlichkeiten wird selbst der Papst sich nicht für unfehlbar halten. Das ist bei Scientology etwas anders. Hier wird am fehlerlosen Übermenschen gebastelt. Da gibt es eine Hierarchie der Clearness. Anfängern und niedrigeren Rangordnungen wird permanent suggeriert, dass teure Psychokurse Fortschritt und Weiterentwicklung bedeuten. Und dass die Vervollkommnung viel Zeit und viel Geld erfordert. Scientology ist in den letzten Jahrzehnten eine Menge vorgeworfen worden. Aber das kann Scientology nicht anfechten. Denn solche Dinge werden behauptet von „Feinden und Systemgegnern“, die es auszuschalten gilt.
„Wir sind clear, und ihr seid es nicht. Und eure Kritik könnt ihr nur in eurer Unclearness und Schlechtigkeit formulieren.“ Scientology schützt also den perfekten Menschen gegen eine unperfekte Welt. Und perfekt ist ihre Welt, wenn die Kassen bersten. Und wenn sich Prominente finden, die auf Scientology schwören und eine Menge Schotter und Bewunderer an den Hacken haben. ...
Scientology-Gründer Ronald Hubbard, der als Sciencefiction-Autor anfing und aus diesen Phantasien schließlich eine Weltanschauung zimmerte, entwickelte die Idee, dass dem Menschen hier und heute geholfen werden kann. Seine Dianetic-Kurse mit handlicher Technik (dem sogenannten e-meter, eine Art Lügendetektor), die dem Interessenten verkauft werden, und durch die dieser dann Schritt für Schritt in der Hierarchie emporsteigen kann, bis hin zum unsterblichen Tetan, der seinen Ursprung ehemals Außerirdischen verdanke und dereinst auch von diesen wieder heimgeholt werde, muten vielleicht nachvollziehbarer
an, als der Glaube an einen unsichtbaren Gott. Es kostet zwar eine Stange Geld, aber mit Geduld und Anhänglichkeit wird dem Kunden suggeriert, dass er sich von seinen alten Eigenarten entfernt. Und bald darf er dann auch selbst schon Kurse verkaufen und leiten. Unsterblichkeit bringt es vielleicht nicht. Auch wenn seine Anhänger 10 Jahre versuchten, Hubbards Tod zu verheimlichen. ....
Natürlich ist es bedauerlich, dass in den christlichen Religionen auch nicht alles zum Besten stand und steht. Wie halt in jeder menschlichen Vereinigung. Zum Glück kann jeder individuell, auch ohne Kirche, Moschee und Synagoge, sein Verhältnis zu Gott ausrichten, oder es lassen. Das kostet überhaupt nichts. Bei allen Verfehlungen kann man den theistischen Religionen nicht absprechen, dass sie sich darum bemühen, den Mitgeschöpfen klar zu machen, dass sie nicht allein sind, einen „sinnvollen“ Weg gehen können und sogar geliebt werden. Die Liebe Gottes kostet nichts, bis vielleicht auf jenes Gefühl der Korrespondenz, die einen in den Stand setzt, sie weiterzugeben. Ein Gefühl, von dem Elvis’ Leben auch geprägt war. ...



Mittwoch, um 20.15 Uhr läuft auf der ARD der authentische Spielfilm "Bis nichts mehr bleibt". Ein Vater steigt bei Scientology aus und verliert seine Familie.
Anschließend wird bei "Hart aber fair" darüber diskutiert.
An diesem Tag stellt Scientology seine Gegendarstellung ins Internet.
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Re:

von Gerhard Schulz (19.12.2010, 13:08)
An alle Autorenpool-User liebe Weihnachtsgrüße

love1


http://www.youtube.com/watch?v=7ODrPL9-kEs
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Re:

von Gerhard Schulz (09.01.2011, 11:12)
Hunderte Fans begehen 76. Geburtstag von Elvis Presley



Memphis (dapd). In der Heimatstadt der verstorbenen Musikerlegende Elvis Presley haben Hunderte Fans an den 76. Geburtstag des Sängers erinnert, darunter der chilenische Bergarbeiter Edison Peña. Der Chilene, der im Oktober gemeinsam mit 32 anderen Kumpel aus einem chilenischen Bergwerk gerettet worden war, war am Samstag der Ehrengast bei dem Geburtstagsfest in der Stadt Memphis. Vor den Augen jubelnder Fans schnitt Peña eine 1,2 Meter hohe Torte zu Ehren Presleys an, die an gestapelte Fernseher erinnerte.
Peña selbst ist ein großer Fan von Elvis Presley. Wie nach der Rettung der 33 Bergleute bekannt wurde, sang er für seine mit ihm in der Mine eingeschlossenen Kollegen Lieder des King of Rock 'n' Roll. "Es ist ein Vergnügen, hier zu sein, mit so vielen schönen Menschen", sagte Peña vor Presleys Anwesen Graceland in Memphis. "Ich dachte nie, dass ich überleben und meiner Falle entkommen würde. Dies ist ein Geschenk von Gott. Viva Elvis. Viva Memphis", sagte er. Auf Wunsch von Fans gab der Chilene den Presley-Song "The Wonder of You" zum Besten.

Der Bürgermeister der Stadt Memphis, A C Wharton, las im Rahmen der Geburtstagsfeierlichkeiten eine Liste mit den Namen von Musikern vor, deren Musik Presley prägte. "Ehe die Leute wegen Michael Jackson in Ohnmacht fielen, wegen Van Halen schrien, für die Jonas Brothers schwärmten und Lady Gaga anhimmelten, hat Elvis Presley die Welt aus den Angeln gehoben", sagte Wharton.

Presley wurde am 8. Januar 1935 in Tupelo im US-Staat Mississippi geboren. Er starb am 16. August 1977 im Alter von 42 Jahren.

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