Eigentlich ist es pervers

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Richymuc
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Mein Pferd

von Richymuc (15.01.2011, 21:07)
Tipilina hat geschrieben:

Edit: Ich reite lieber von A nach B


Super, das hört sich gut an.
Es muss nicht immer von A nach B sein, geht auch im Stand. dozey:


Kein Problem,

Ein (fast) Pferd habe ich auch.
Es hat sich nur ein wenig verkleidet.
Ist in Wirklichkeit ein feuriger Hengst.

Gruß Dein Mann
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Der Satirische Kreuzfahrt-Flüsterer ISBN 978-3-8370-9816-7
Feindschaftsbuch ISBN 978-3-8370-9803-7
Das erotische Freundschaftsbuch ISBN 978-3-8391-0037-0
NEU: http://www.youtube.com/watch?v=t25CNmrKaZ4

Tipilina
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Re:

von Tipilina (15.01.2011, 21:48)
Es muss erstmal heissen: Gruß, dein Verlobter!!!

Was will mir das Bild und feuriger Hengst sagen? *nachdenk*

Mum50
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Re:

von Mum50 (16.01.2011, 00:09)
..Zitat von Tipilina...
Was will mir das Bild und feuriger Hengst sagen? *nachdenk*


.........ich finde mein Gebiß nicht mehr...


... hilfst du mir suchen?... :P

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TipEx
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Re:

von TipEx (16.01.2011, 04:35)
Hi Richymuc,

Deine Einstellung ehrt Dich. Normalerweise teile ich die Welt in zwei Lager: Diejenigen, die für ihr Geld arbeiten und diesen Geldwerwerb auch noch teuer bezahlen und diejenigen, die eben die erste Gruppe abzocken. Zu letzteren zähle ich aber eher die Größeren, die, ob ihres Vermögens und den eigens geschaffenen Regeln des Geldverleihs, keinerlei Risiken tragen und damit Staaten und deren Bürger gnadenlos abzocken.

In Deinem Fall empfinde ich das aber als vollkommen okay. Du hast Glück gehabt und ich könnte mir niemanden vorstellen, der Dir dieses Glück nicht gönnen würde.

Genieße es!

Mum50
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Re:

von Mum50 (16.01.2011, 11:21)
thumbbup ...

...ich kenne Richymuc nicht...bin noch zu neu :D

aber ich gönne es ihm..grad weil er so ist wie er ist...

TipEx@...geb dir recht...

Richard@...mach weiter.und bau noch ne Kiste... am besten eine für mich,die schickst mir dann...und kurz voe Rentenantritt öffne ich sie cheezygrin

LG
Mum50

Richymuc
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Re:

von Richymuc (16.01.2011, 11:42)
TipEx hat geschrieben:
Zu letzteren zähle ich aber eher die Größeren, die, ob ihres Vermögens und den eigens geschaffenen Regeln des Geldverleihs, keinerlei Risiken tragen und damit Staaten und deren Bürger gnadenlos abzocken.
!


Hallo Tip Ex,

auch die "Kleineren" können den Staat abzocken, wer keine Lust auf Arbeit hat, wird in Deutschland relativ gut aufgefangen und lebt dann auf Kosten der Gemeinschaft.
Es geht nicht immer Gerecht zu.
Ich versuchen nach meinen Möglichkeiten immer weiter zu expandieren und versuche neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Gerade im Berich mit Auszubildenden habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.
Mit der richtigen Motivation entstehen Mitarbeiter, die Freude an der Arbeit und Ausbildung haben.
Eine gute Bezahlung finde ich selbstverständlich, da die Angestellten das größte Kapital einer Firma sind.
Nur mit zufriedenen Mitarbeitern kann man langfristig etwas bewegen.
Darum kündigt auch nie einer cheezygrin

Der Kunde ist mein Chef, wenn man sich nicht darum kümmert ist es schneller vorbei als man denkt.
Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen fressen die Langsamen.

Darum läutet mein Wecker jeden Tag um 5.13 Uhr und 7 Minuten darf ich noch döseln cheezygrin

Ich habe es jetzt schon verstanden und mache mir jetzt keine großen Gedanken mehr darüber.
Ich habe einer großen Firma Geld gegeben, diese Firema hat gute Produkte erstellt, der Wert der Firma steigt und darum auch mein Anteil.
Wenn man es so sieht ist es nicht verwerflich.

Ich freue mich immer noch auf die Antwort von Klaus, der uns sagt wie man alles besser machen kann.

Sonnigen Gruß aus München
vom Richard
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Richymuc
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Re:

von Richymuc (17.01.2011, 07:15)
Mum50 hat geschrieben:
thumbbup ...
...ich kenne Richymuc nicht...bin noch zu neu :D
aber ich gönne es ihm..grad weil er so ist wie er ist...
TipEx@...geb dir recht...
Richard@...mach weiter.und bau noch ne Kiste... am besten eine für mich,die schickst mir dann...und kurz voe Rentenantritt öffne ich sie cheezygrin
LG
Mum50


Hallo Mum
Du kennst mich nicht?
"Wer Richard nicht kennt, der hat den wahren Mann verpennt cheezygrin"

Eine Kiste an Dich?
Leer oder voll?
Oder leer zu Dir und voll zurück an mich, das lässt sich gerne einrichten.

Äh, bist Du zufällig die ledige Tochter vom MUM Sekt?
Das wär mal eine gute Partie.

Da es evtl. zur Hochzeit mit Tipilina kommt, war ich am Wochenende ganz schön im Streß. Da ich sehr unerfahren bin und nicht weiß was man so in einer Hochzeitsnacht macht, musste ich mir viele Lehrfilme im Internet ansehen. Ein wenig kenne ich mich jetzt aus.

Schönen Wochenstart wünscht Richard

Es ist trotzdem furchtbar, in der BoD Bestsellerliste bin ich jetzt schon auf Platz 15 runtergerutscht cheezygrin
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Klaus D. Klimke

Re:

von Klaus D. Klimke (17.01.2011, 09:18)
Richymuc hat geschrieben:

Ich freue mich immer noch auf die Antwort von Klaus, der uns sagt wie man alles besser machen kann.

Sonnigen Gruß aus München
vom Richard


Hallo Richard,
Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich in diesem Forum meine visionären Gedanken detailliert veröffentliche. Ich würde es, bei der hier herrschenden Reißwolf-Mentalität, nicht einmal mehr im Mitgliederbereich tun. Ganz davon abgesehen halte ich deinen Beitrag hier in „Prosa“ für deplatziert.
Ich empfehle, sich (Dir, wenn du es nicht schon getan hast) einmal die in der Bertelsmann-Stiftung (ganz egal, wie man über diese Stiftung denken mag) veröffentlichte Studie über 31 Staaten der OECD anzusehen. http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/bst dort im Fokus: Nachholbedarf in Sachen sozialer Gerechtigkeit, incl. der beider PDF-Dateien.
Die (Pro)These, in keinem anderen Land lebt es sich so gut, wie in Deutschland, ist so betrachtet schlicht ein Trugschluss – aber kein Grund auszuwandern. Ganz im Gegenteil, denn ganz gleich in welche Richtung sich das Ganze entwickelt, wir müssen uns dabei bewusst sein, dass jeder von uns das Recht und auch die Pflicht hat, sich an dieser Entwicklung zu beteiligen. Wir alle stehen dabei in der Verantwortung, und zwar nicht nur gegenüber uns selbst, sondern auch gegenüber unseren Mitmenschen.
Das alles ist ein wenig vergleichbar mit dem Zustand unserer Straßen und Autobahnen (Ich weiß, weit hergeholt, aber Ausbesserungsarbeiten ersetzen letztendlich keine Grundsanierung sondern machen die Sache nur schlimmer. Und diese Sanierung lässt in Deutschland, besonders im gesellschaftlichen sozialpolitischen Bereich, seit vielen Jahren auf sich warten. Es ist ja auch so viel bequemer). Es fragt sich eben nur für wen und warum.
Auszug aus einer meiner Veröffentlichungen:
„Gesellschaften und gesellschaftliche Gruppen nehmen Schaden, wenn ihre Mitglieder sich nicht selbst lieben können. Diese Feststellung beruht auf der Tatsache, dass ein Mensch, der sich nicht selbst liebt, seine ganze Kraft in die Gesellschaft und ihre Gruppen nicht einbringen kann.

Erst die Selbsterfahrung und Selbsterkenntnis versetzt den Menschen in die Lage bei seinen Mitmenschen Gefühle zu erkennen, zu deuten und mittels dieser Erkenntnisse gemeinsam mit ihnen zu gestalten und zu bewegen.

Ohne diese Liebe und Menschlichkeit enthaltende Selbsterkenntnis, wird der Mensch zu einem hilflosen Mitläufer, statt zu einem eigenständigen produktiven Mitglied innerhalb eines gesellschaftlichen Gefüges.
Das Resultat ist ein mit der Zeit immer weiter um sich greifendes Klima der Lieblosigkeit innerhalb der Gesellschaft und ihrer gesellschaftlicher Gruppen.
Aus diesem Klima heraus erwachsen dann der Gesellschaft immer größer werdende Probleme.
Probleme wie ansteigende Kriminalität und zunehmende Erkrankungen, deren Beseitigung ein Handeln verlangt, große Aufmerksamkeit erfordert und viel Geld verschlingt.
Dies sind all die Mittel und Kräfte, die an anderen Brennpunkten dringend benötigt würden:

 Der Kindererziehung
 Der Weiterentwicklung des Einzelnen
 Der Erforschung von Neuem, das den Menschen dienen könnte, wie Heilmittel, Behandlungsmethoden, neue Erkenntnisse
 Der Gestaltung und Erhaltung unseres Lebensraumes
 Für eine menschliche Organisation

Schauen wir uns die Gesellschaften aus dieser Perspektive an, werden die daraus resultierenden Folgeerscheinungen sofort sichtbar.

Schäden am Menschen:

 Zunehmender Egoismus, Materialismus, Vereinsamung
 Immer mehr Menschen kommen mit ihrem Leben nicht mehr zurecht
 Viele Menschen erfahren ihr Leben als sinnlos und leer
 Zunehmende Freudlosigkeit
 Krankheiten nehmen zu


Schäden bei den zwischenmenschlichen Beziehungen:

 Lieblosigkeit, Interesselosigkeit und Rücksichtslosigkeit
 Zunehmende Gewalt, Brutalität und Hass
 Missbrauch von Menschen (Kinder, Frauen usw.)
 Fehlende Achtung vor dem Sein eines Menschen

Schäden innerhalb der Gesellschaft:

 Der einzelne Mensch verliert an Wert (Menschen werden nur noch nach ihrer Funktionsfähigkeit bemessen)
 Anwachsende Machtkonzentration
 Steigende Kriminalität
 Aufspaltung der Gesellschaft (Führung und Gefolge / arm und reich)
 Die Orientierung an Werten, wie Liebe, Menschlichkeit und Bedürftigkeit geht immer mehr verloren
 Immer größer werdende Umweltprobleme durch die Nichtachtung des Lebensraumes
 Unaufrichtigkeit auf allen Ebenen

Das Fazit:

Die Nicht-Liebe gewinnt in unserer Gesellschaft immer mehr die Oberhand.
Der einzelne Mensch trägt seine Lieblosigkeit nach außen. Diese fällt auf ihn zurück und produziert in ihm erneut Lieblosigkeit. Auf diese Weise verroht der einzelne Mensch und somit auch der Umgang miteinander.
Dem entgegenwirken zu können setzt voraus, die Gefühle und Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und diese auch ernst zu nehmen.

Eine Aussage, mit einer tiefen beeindruckenden Wirkung:
John F. Kennedy sagte in einer Ansprache an die amerikanische Nation:

"Überlegt nicht, was Euer Land für Euch tun könnte, sondern überlegt, was Ihr für Euer Land tun könnt!"
( John F. Kennedy )

Dieses Zitat macht das Gesetz von Nehmen und Geben deutlich.
Das Gesetzt von Geben und Nehmen besagt, je mehr ich einem Menschen gebe, desto mehr bekomme ich zurück.
Es heißt nicht, dass Geben und Nehmen Zug um Zug geschieht. Ich muss immer eine zeitliche Verzögerung einkalkulieren, kann jedoch ganz sicher sein, dass ich etwas zurückbekomme.
Frage dich also nicht nur, was du für dich selbst tust, sondern frage dich auch, was du für andere tust.“


In ihrem Buch „Krankheit als Weg“ benutzen die Autoren Dethlefsen und Dahlke zur Versinnbildlichung ihrer Thesen folgenden Vergleich, der hier als Ergänzung dienen mag:


„Jedes komplexe Gefüge (Menschheit, Staat, Organ) ist in seiner Funktion darauf angewiesen, dass sich möglichst alle Teile der gemeinsamen Idee unterordnen und ihr dienen.
Jedes System verkraftet normalerweise das Austreten einiger weniger Mitglieder, ohne als Ganzes gefährdet zu sein. Doch gibt es einen Grenzwert, bei dessen Übertreten das Ganze in seiner Existenz gefährdet wird.
So kann ein Staat einige Bürger verkraften, die nicht arbeiten, sich asozial verhalten oder gegen den Staat eingestellt sind. Wenn jedoch diese Gruppe, die sich nicht mit den Zielen des Staates identifiziert, zahlenmäßig wächst, wird sie ab einer bestimmten Größe zu einer ernsten Gefahr für das Ganze und kann, wenn sie das Übergewicht erhält, den Staat in seiner Existenz gefährden. Zwar wird der Staat lange Zeit versuchen, sich gegen diese Entwicklung zu schützen und seine Existenz verteidigen, doch wenn ihm diese Versuche nicht gelingen, ist sein Zusammenbruch sicher.
Die aussichtsreichste Möglichkeit bestünde darin, rechtzeitig die kleinen Gruppen der aus dem System ausbrechenden Bürger in die gemeinsame Ordnung zurückzuholen, indem man ihnen eine attraktive Möglichkeit verschafft, an gemeinsamen Zielen mitzuwirken.
Die vom Staat meistens versuchte gewaltsame Unterdrückung oder Ausrottung der Andersdenkenden hat jedoch langfristig fast nie Erfolg, eher beschleunigt dieses Verhalten die Entwicklung ins Chaos. Aus der Sicht des Staates sind oppositionelle Kräfte gefährliche Feinde, die kein anderes Ziel haben, als die gute alte Ordnung zu zerstören und das Chaos zu verbreiten.
Diese Sichtweise ist richtig – jedoch nur von diesem einen Standpunkt aus. Würden wir gegen die Ordnung aufsässige Menschen befragen, würden wir andere Argumente hören, die ebenfalls richtig sein können – von deren Standpunkt aus.
Sicher ist, dass sie sich nicht mit den Zielen und Auffassungen ihres Staates identifizieren, sondern ihre eigenen Ansichten und Interessen dagegen stellen und sie gern verwirklicht sehen würden.
Der Staat will Gehorsam, die Gruppen wollen Freiheit zur Verwirklichung ihrer eigenen Vorstellungen. Man kann beide verstehen, doch ist es nicht leicht, beide Interessen gleichzeitig ohne Opfer zu verwirklichen.“


Also Richard, packen wir es an, machen wir weiter oder lassen wir doch lieber alles so wie es ist und beschränken uns auf das Bepflastern von Wunden?

Gruß von
Klaus

Mum50
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Re:

von Mum50 (17.01.2011, 10:57)
thumbbup

...es gibt noch Menschen,die Ihre Gefühle derart Stilvoll weitergeben? :wink:

alle Achtung... thumbbup

...gefällt mir sehr...wenn ich das sagen darf...

LG
Mum50

Richymuc
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Re:

von Richymuc (17.01.2011, 19:33)
Hallo Klaus,

das war ein starker Beitrag.

Im Grunde sind wir der selben Ansicht.
Es spielt aber keine Rolle in welchen Land man lebt, wenn man mit sich selber nicht zufrieden ist.

Hier ein Auszug aus Deiner Bertelsmann Studie.

>>>>Einkommensarmut hat in Deutschland in den vergangenen zwei Jahrzehnten zugenommen. Besorgniserregend ist dabei das Phänomen der Kinderarmut. Rund jedes neunte Kind lebt unterhalb der Armutsgrenze. Daher mangelt es vielerorts bereits an den Grundvoraussetzungen sozialer Gerechtigkeit, denn unter den Bedingungen von Armut sind soziale Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben kaum möglich. Zum Vergleich: In Dänemark, das neben Schweden und Norwegen die geringsten Armutsquoten im OECD-weiten Vergleich aufweist, sind lediglich 2,7 Prozent der Kinder von Armut betroffen. Selbst Ungarn Rang 8 und Tschechien Rang 13 liegen noch vor Deutschland (Rang 14).<<<<

Tut mir leid, aber wer Ungarn auf Platz 8 und Tschechien auf Rang 13 stellt, hat von diesen Ländern keine Ahnung.
In Ungarn kenn ich mich aus. Unter anderem habe ich 3 Ungarn beschäftigt, die arbeiten nicht ohne Grund in Deutschland.
Ich war oft in diesem Land und nicht nur als Tourist.
Ich hatte private Einblicke und war auch bei den Mitarbeitern eingeladen, die dort als Mittelstand gelten. Es fehlt an allen Ecken und Enden.
Wer sagt in Ungarn ist es besser wie Deutschland hat absolut keine Ahnung.
Die haben vielleicht mehr Sonnenstunden, aber das wars dann auch schon.
Dort soll es gerechter zugehen?

Wenn Du dort als Ausländer ein Grundstück kaufst und einen Wohnwagen darauf stellt, oder Dir ein nettes Wochenendhaus kauft, möchte ich mit Dir wetten, sofern Du keinen Aufpasser hast, das innerhalb von 4 Wochen Abwesenheit alles aufgebrochen und geklaut wird.
In Ungarn möchte ich langfristig nicht mal Tod über den Zaun hängen.
In Ungarn wirst du keinen größeren Supermarkt finden, vor dem keine Bettler warten, darunter auch sehr viele Kinder.

Tschechien auf Rang 13, tolle Studie. Fahre mal bei Furth im Wald über die Grenze. Nach 3 Kilometer beginnt der Straßenstrich. Die Polizei drückt alle Augen zu. Das Alter der Mädchen beginnt bei 15 Jahren.
Hast Du schon mal die Randbezirke von Pilsen oder Prag gesehen?

Klar kann man jedes System verbessern, keine Frage. Daran sollte sich auch gerne jeder beteiligen.
Weniger Egoismus und mehr Nächstenliebe sind sicher erstrebenswert.
Trotzdem sind die Menschen mal so wie sie sind.
Es gibt noch viel zu tun.

Heute ist eh nicht so mein Tag.
Steve Jobs -Chefi von Apple hat mitgeteilt, dass er krank ist.
Das trieb die Aktien heute in den Kellerr -6,95%

Heute
Bei mir also 400 Stk x -18,09 EU
macht einen Tagesverlaust von 7236 Euro Minus. :wink:
Wäre eine nette Reise oder Pferd gewesen cheezygrin

Tja, Aktien sind also keine Einbahnstr.
Ich wünsche Steve Jobs und mir eine gute Besserung cheezygrin

Die Hochzeit mit Tipilina muss somit verschoben werden, ich kann sie jetzt nicht mehr ernähren.

@Nitram
Nitram wäre ein Ungarn Profi, vielleicht kommt eine Antwort, wo es besser ist.
In Ungarn, Österreich oder Deutschland?
Er kennt sich aus.

Gruß vom Richard
www.richymuc.de

Der Satirische Kreuzfahrt-Flüsterer ISBN 978-3-8370-9816-7

Feindschaftsbuch ISBN 978-3-8370-9803-7

Das erotische Freundschaftsbuch ISBN 978-3-8391-0037-0

NEU: http://www.youtube.com/watch?v=t25CNmrKaZ4

Mum50
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Re:

von Mum50 (17.01.2011, 19:49)
**Heute ist eh nicht so mein Tag.** Zitat von Richymuc

dann wünsch ich dir einen wundervollen ,ruhigen Abend... book:

LG
Mum

Richymuc
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Re:

von Richymuc (18.01.2011, 19:12)
Hallo,

ist schon irre, das dürfte die teuerste Krankmeldung oder mail aller Zeiten sein.
Steve Jobs schickt an Apple eine mail, dass er momentan wegen Krankheit nicht zur Verfügung im Tagesgeschäft steht.
Diese mail hat 12 Millarden gekostet.
_____________________________________________
Aus dem Internet:

Apple verliert zwölf Milliarden an Börsenwert

Der krankheitsbedingte Rückzug von Steve Jobs aus dem operativen Geschäft hat die Aktien von Apple mit einem Tag Verzögerung auch in New York auf Talfahrt geschickt. Die Aktie sackte um knapp sechs Prozent ab. Doch dem Optimismus der Analysten tut das keinen Abbruch. Sie trommeln schon wieder zum Einstieg.
______________________________________________

Aber es geht schon wieder aufwärts. es ist gute Ware und kein Grund zur Panik.
Gestern Minus 7% und heute wieder um 6.35% rauf.
Man kann wieder besser schlafen. cheezygrin
Wenn ich eine Krankmeldung in die Firma schicke, machen alle gleich eine Party und freuen sich, das ist der Unterschied cheezygrin
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Re:

von Tipilina (18.01.2011, 19:29)
Richymuc hat geschrieben:
Die Hochzeit mit Tipilina muss somit verschoben werden, ich kann sie jetzt nicht mehr ernähren.
Gruß vom Richard



blink3 dozey: :( :cry: *aufdenbodenschmeissund"ichwillaber"brüll*

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von Nitram (18.01.2011, 21:06)
Richymuc hat geschrieben:
Nitram wäre ein Ungarn Profi, vielleicht kommt eine Antwort, wo es besser ist.
In Ungarn, Österreich oder Deutschland?

Hallo Richard,
naja, Ungarn Profi würde ich nicht sagen, ich habe einfach private Bezugspunkte dorthin. Die Situation dort ist nicht ganz einfach zu beschreiben, das würde zu weit führen, (Konzentration auf Budapest, am Land sind sie tw. Selbstversorger, auch die Mentalität spielt mit etc..)
Allerdings ist das "mehr" an Sonnenstunden schon geil..... cheezygrin

Ich stimme dir bei deiner Schilderung prinzipiell zu und teile weitgehend auch deine Meinung.
Es ist eben das alte Spiel: freie Marktwirtschaft versus soziale Marktwirtschaft.
Beides hat meiner Ansicht nach Vor- und Nachteile.
Ein Sozialsystem bietet zwar eine gewisse Sicherheit, allerdings will ein derartiges System auch finanziert werden, und die Kosten werden auf alle abgewälzt.
Solange das fair und korrekt abläuft, sehe ich kein Problem, die Praxis zeigt aber, dass es speziell bei Sozialnetzen oft zu Mißbrauch und Überbürokratisierung kommt.
Auch das "Schubladendenken" wäre zu erwähnen: Man erhält vom Staat nur dann eine Leistung, wenn der entsprechende Fall auch in einem der Sozialgesetze vorkommt.
Wenn du in einer speziellen Situation bist (seltene, schwer diagnostizierbare Krankheit zum Beispiel) dann hast du unter Umständen ein Problem.
Während es in der freien Marktwirtschaft oft zahlreiche private Hilfsorganisationen gibt, die in Not Geratenen helfen.
Das ist natürlich jetzt sehr allgemein formuliert, ich sage auch nicht, dass ich die freie Marktwirtschaft grundsätzlich besser finde, es gibt eben - wie überall - Vor- und Nachteile.

Gruß
Nitram
Tu felix Austria - die andere Seite der Alpenrepublik - zweite Auflage
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Video: http://www.youtube.com/user/RobertBrettschneider

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Siegfried
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Re: Wirtschaftssysteme

von Siegfried (18.01.2011, 23:14)
Nitram hat geschrieben:
Es ist eben das alte Spiel: freie Marktwirtschaft versus soziale Marktwirtschaft.
Beides hat meiner Ansicht nach Vor- und Nachteile.


Es gibt ja auch noch eine dritte Form.

Grüße
Siegfried
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