Meine erste Psycho Story in der Vampire sind ^^

Präsentiert euren Roman, Thriller, Fantasy-, Science-Fiction-, Romance-Titel oder euer Kinderbuch.


Frieda^^
Beiträge: 17
Registriert: 18.01.2011, 13:10

Meine erste Psycho Story in der Vampire sind ^^

von Frieda^^ (19.01.2011, 20:58)
also das hier ist mein erster versuch irgendwas psychomäßiges zu schrieben, aber es hat wahnsinnig Spaß gemacht und ich fänd's super, wenn ich konstruktieve kritik von euch bekäme. also lests durch und schribt mir, was ihr davon haltet:



Der kalte Wind zerrte an meiner Jacke, meinen Haaren und Regen peitschte mir ins Gesicht. Ich hatte Gänsehaut am ganzen Körper, nicht aber etwa von der Kälte. Nein. Von den Geräuschen, die mich schon verfolgten seit ich aus dem Zug gestiegen war. Es war elf Uhr abends, es war Winter und es war finsterste Nacht. Die Straßenlaterne über mir flackerte kurz und gab dann den Geist auf. Ging das eigentlich? Konnten Straßenlaternen, Gaslaternen kaputt gehen? Egal, Tatsache war, dass mir noch unheimlicher zumute wurde. Meine angeborene Paranoia war da auch nicht sehr hilfreich und mein Unterbewusstsein malte sich bereits aus wie irgendein Psychopath sich auf mich stürzte und mich umbrachte. Vielleicht wollte es aber auch einfach Recht haben, wenn es einmal so kommen sollte. Ich drehte mich kurz um. War das dort ein Mann? Nein, nur ein Busch, versuchte ich mich selbst zu beruhigen. Alles ist gut, du Idiotin. Erneut ein Rascheln. Tapsende Schritte. Nein, dachte ich wieder. Nein, das bildest du dir nur ein.
„Das ist alles nur Einbildung. Niemand ist hinter dir her“, sagte ich laut zu mir selbst. Wieder diese Schritte. Diesmal waren sie lauter, näher. Scheiße, dachte ich und begann zu rennen. Der Wind, die Kälte, der harte Regen in meinem Gesicht, ich spürte sie nicht mehr. Ich wollte nur noch weg, nach Hause. Nicht nach Hause, widersprach ich mir selbst, nur in Sicherheit. Und dann durch zuckte mich der heftige Wunsch ein Vampir oder Superman zu sein. Irgendetwas unglaubliches, unverwundbares, starkes. Aber mein Wunsch ging nicht in Erfüllung. Dachte ich zumindest. Und dann fühlte ich wie ich zurück gerissen wurde. Meine Schulter kam nicht mehr weiter. Etwas legte sich um meinen Hals. Erst später würde mir klar werden, dass es die Hände meines Mörders waren, die den Schmerz aus mir heraus würgten. Ein merkwürdiges Geräusch erklang, als ich schrie, um Hilfe schrie. Es war das Lachen meines Mörders, der sich an meinem Elend und meiner Hilflosigkeit ergötzte. Ich würde sterben, dachte ich und ich hatte Recht. Etwas Kaltes drang durch meinen Mantel. Es war kalt, aber es verwandelte sich in heißen, scharfen unerträglichen Schmerz. Erst später, als das Adrenalin abgebaut worden war und mich wieder denken ließ, wurde mir klar, dass es das Messer, die Mordwaffe war, die in meinen Magen stieß, die Kapillaren, die Adern durchtrennte und meine Organe durch schnitt. Die Straßenlaterne flackerte kurz und ging dann wieder an. Merkwürdig dachte ich und fiel zu Boden. Etwas Dunkles schob sich in mein Blickfeld. Es war das Gesicht des Mannes, der mein Mörder war. Seine Augen leuchteten von der Macht, die ihn durchströmte, weil er mich tötete und er lachte wieder. Er lachte irre und er lachte lange. So lange, dass es das letzte war, was ich hörte bevor ich starb. Aber er war noch nicht fertig. Er stieß die Klinge in meine Hüfte und drehte sie hin und her. Ich kreischte auf vor Schmerz und ich wurde taub vor Schmerz. Seine Augen, seine wilden Augen lachten und glühten vor Freude über mein Leid und er sagte mit seiner grauenhaften Stimme, die letzten Worte, die ich hörte bevor ich starb: „Du lagst falsch. Ich bin echt, der Schmerz ist echt, nichts ist Einbildung und nichts ist gut.“ Ich schmeckte Blut, metallisches widerliches Blut in meinem Mund. Der Schmerz kam wieder und er wurde schlimmer und schwoll an. Ich dachte nicht, dass es noch schlimmer kommen könnte, aber das konnte es. Dann fiel ich in die Finsternis und ließ mich dankbar, sterben zu dürfen gleiten. Leider hatte mir dieses Privileg nicht zugestanden.

Und dann wachte ich wieder auf und ich erschrak, denn es war kein Licht da, in das ich gehen könnte und kein Himmel, der mich aufnahm. Ich nahm an, dass ich in der Hölle gelandet war, doch sah die Hölle wie Wohnzimmer aus? Nein, das war nicht die Hölle. Aber bald würde ich merken, wie nah dran ich gewesen war. Dann fiel ich wieder.

Als ich das nächste Mal aufwachte schaffte ich es wach zu bleiben. Das war gut, oder? Ich schlug die Augen auf. Vielleicht sah der Vorhof der Hölle ja wie ein Wohnzimmer aus. Klasse, und der Teufel war gekommen, um mich in Empfang zu nehmen. Der Teufel saß in der Gestalt eines blassen und wunderschönen Jungens auf einem Sessel und sah mich erwartungsvoll an. Ich stützte mich mit den Händen auf das Sofa, auf dem ich gelegen hatte. Dann sah ich mich um, es war wirklich ein stinknormales Wohnzimmer. Wenn das der Vorhof war, dann war die Hölle wohl eine Küche. Für mich zumindest, denn in meinem Backofen lagen zu dieser Zeit meine Jeans und ein Karton mit meinen Lieblingsfotos. Egal. Der Teufel sah mich unentwegt an. Er sah eigentlich ganz nett aus. Nicht so brutal (oder orange- rot) wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Vielleicht war das ja nur ein Maske?
Verschlafen murmelte ich: „Was hab ich getan, dass ich in der Hölle gelandet bin? Ich weiß, ich hätte zu meiner Schwester netter sein können und daheim mithelfen, aber nur deswegen? Na ja, vielleicht landen ja alle in der Hölle. Das ist doch die Hölle, oder?“
Der junge sah mich eine Sekunde lang mit seinen violetten Augen an, dann begann er lauthals zu lachen. Super, der fand das auch noch witzig. Toll. Echt zum Schreien komisch hier, in der Hölle.
Er legte den Kopf schief (und er sah dabei unglaublich süß aus) und sagte dann trocken: „Das hier ist nicht die Hölle. Aber wahrscheinlich ist es sehr nah dran.“
Er hatte Recht, auch wenn ich ihm damals nicht glaubte.

Benutzeravatar
KaZuko
Beiträge: 125
Registriert: 16.01.2011, 13:43
Wohnort: Man findet mich dort, wo es eine Tastatur und ein leeres Dokument gibt! (Deutschland, Konstanz^^)

Re:

von KaZuko (21.01.2011, 18:32)
Friedaa! cheezygrin
Das war eine richtig geile Kurzgeschichte - obwohl ich die nicht direkt in die Sparte "Psycho" packen würde, denn das hört sich wie eine stinknormale Geschichte an. (Außer dass der Typ ein bisschen krank drauf war ..)
Das war einer der besten Texte, die ich bisher gelesen habe!

Trotzdem (du kennst mich) hab ich ein paar Fehlerchen gefunden! cool5

1. Du schreibst "Meine Schulter kam nicht mehr weiter". Was meinst du damit?

2. Wie kann das Ich die Kälte des Messers fühlen? Strahlt die Klinge irgendetwas?? cheezygrin

3. In der Situation, wenn man schwerverletzt zu Boden sinkt, denkt man glaube ich nicht "Merkwürdig", nur weil eine Lampe wieder angeht oder? Da hat man doch andere Dinge im Kopf ...

4. Du stirbst (als der Mann lacht) und dann schreist du plötzlich wieder ... dann sagt er was und du stirbst ein zweites Mal? Da stimmt was nicht! ;)

5. Du schreibst "der Schmerz kam wieder". Ist er schonmal gegangen?


Trotz dieser paar Schönheitsfehler finde ich das Ende total niedlich - obwohl man keine Ahnung hat, wo in dieser Story der Vampir versteckt ist. Ist es der Junge? War es der Mann (unwahrscheinlich)?

Bidde berichtigen und FORTSETZUNG schreiben!!!

Lg
deine KaZu^^
Grüße von KaZu, dem durchgeknallten, verpeilten Friedenskind :3

Fantasie ist wertvoller als Wissen, denn Wissen ist beschrenkt.

Frieda^^
Beiträge: 17
Registriert: 18.01.2011, 13:10

Re:

von Frieda^^ (25.01.2011, 13:51)
hey, ja stimmt, ihr könnt ja leider nicht in meinen kopf gucken
das mit den vampiren wisst ihr ja noch nicht
und an der einen stelle is es verwirrend mit dem sterben und den letzten worten
sehts einfach so: nach dem der psycho gesprochen hat, lacht er wieder und dann stirbt sie
gut?
ach so und der typ hält sie an ihrer schulter fest: "meine Schulter kam nicht mehr weiter"
und die kälte des messers, na ja, die klinge war halt kalt... und dann kam der heiße schmerz

seht ihr^^ logisch, oder?
wahrschienlich nicht..
egal
danke für kommentare ich lese sie gern!
Frieda^^ book:

Benutzeravatar
Amethy
Beiträge: 55
Registriert: 26.01.2011, 15:33

Kritik?

von Amethy (07.02.2011, 19:06)
Hey Frieda!
Echt coll. Gefällt mir.

Klitzekleiner Kritikpunkt:
Arbeite an deiner Kommasetzung.

Aber ich find's echt super.
Und du hast Recht, dein Schreibstil ist echt ziemlich sarkastisch.

<3 Amethy
PS: Ach, noch was. angle:
Seit wann bist du logisch?
;)

Zurück zu „Buchvorstellung: Belletristik“


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Über BoD

BoD™ ist die führende deutsche Self-Publishing-Plattform. Seit mehr als 20 Jahren sind wir die Anlaufstelle für das einfache, schnelle und verlagsunabhängige Veröffentlichen von Büchern und E-Books. Bereits mehr als 40.000 Autoren haben sich mit uns den Traum vom eigenen Buch erfüllt.