Von BOD zum "richtigen" Verlag? Es geht!!!

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waldmeister
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Von BOD zum "richtigen" Verlag? Es geht!!!

von waldmeister (05.02.2011, 19:09)
Liebe Mitstreiter

Oft habe ich hier und in anderen Foren die Berichte von Autoren gelesen, die keinen Verlag für ihre Bücher finden. Ich kann Euch nur raten - gebt nicht auf !

In den letzten drei Jahren habe ich fünf Bücher über BOD veröffentlicht, habe Pressemeldungen verschickt und Flyer verteilt. Speziell mit dem Erfolg im letzten Quartal 2010 war ich mehr als zufrieden. Auch das neue Jahr fing gut an. Vor 14 Tagen meldete sich ein renommierter Verlag und fragte an, ob ich nicht Interesse an einem neuen Buchprojekt hätte? Letzte Woche fand ein längeres Gespräch mit dem Verlagsleiter und einem Lektor statt - heute lag der Vertrag im Briefkasten. thumbbup

Gut, das Honorar könnte höher sein (Bei BOD konnte man mit der Marge so schön kalkulieren!), aber ich habe keine Stress mehr mit dem Layout, der Vermarktung und allem was noch dazu gehört.

Trotzdem bin ich weiterhin von BOD überzeugt und werde auch in Zukunft sicherlich weitere Bücher in Norderstedt drucken lassen.

Liebe Grüße
Wolfgang

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kleinerbiber
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Re:

von kleinerbiber (05.02.2011, 19:12)
Danke für deinen ermutigenden Erfahrungsbericht, denn immer noch hält sich hartnäckig das Gerücht, eine bod-Veröffentlichung verunstalte die Vita. Völliger Schwachsinn, wie man an diesem Gegenbeispiel wieder einmal sehen kann.
Viel Erfolg noch!
Neubeginn statt Selbstmord?!
Roman "Die weitere Welt" von Gabriela Bieber
http://www.gabriela-bieber.de

Michael-L.
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Re:

von Michael-L. (05.02.2011, 20:20)
BOD ist zumindest nicht die erste Liga...
Für einen Verlag ließt sich eine BOD Veröffentlichung erstmal als Eingeständnis des Autors es nicht geschafft zu haben.

Andererseits gibt es Projekte, für die ist BOD eher geeignet.

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Flashlight
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Re:

von Flashlight (05.02.2011, 20:52)
Das kommt auch sehr auf den Vertrag an.
Für einen Hobbyschreiberling gibt es meiner Meinung nach nichts besseres als den BOD.
Man bleibt frei und wird nicht in Vereinbarungen gedrückt, die einem zwar keine Arbeit mit Vermarktung und Werbung machen aber auch sehr schnell zum Sklaven eines Verlages werden lassen.
Deswegen nicht immer wünschenswert. thumbbup

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Jens
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Re:

von Jens (05.02.2011, 21:31)
Es kann ja gar nicht anders sein als das über BoD eine Menge Müll veröffentlicht wird, aber eben auch einiges mit Klasse. thumbbup

Sich für BoD zu entscheiden erfolgt schließlich aus verschiedensten Motivationen heraus: Der eine hat die Marge im Focus. Der andere will keine Zeit für die Suche nach einem Verlag aufwenden. Und ein dritter will einfach und schnell publizieren. Ein anderer hat Angst bei Verlagen abgelehnt zu werden, usw.

Kann schon sein, dass eine Veröffentlichung bei BoD sich in der vita nicht so gut macht - es sei denn die Verkaufszahlen sind entsprechend hoch. :wink:

Guss
Jens

houdini
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Re:

von houdini (05.02.2011, 22:27)
Ich glaube auch nicht, dass eine BOD Veröffentlichung sich schlecht macht, es sei denn, das/die Bücher sind schlecht.

Es gibt ja auch Autoren, die längst Bücher bei großen Verlagen haben und trotzdem hin und wieder ein Buch über BOD machen. Zudem gelingt es wiederum anderen von BOD zu einem Verlag zu kommen.

Es ist ja bekannt, dass einige Verlage auch immer die BOD Bestsellerliste im Auge haben und besonders Erfolgreiche Bücher übernehmen.

waldmeister
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Re:

von waldmeister (05.02.2011, 22:34)
Michael-L. hat geschrieben:
BOD ist zumindest nicht die erste Liga...


Für MICH war und ist BOD unter den Book-on-demand-Dienstleistern die erste Liga. Für MEINE Belange war das Paket optimal. Schnelles publizieren ohne großes finanzielles Risiko. Anbindung an Amazon und ähnliche Plattformen. Das war mir wichtig und das hat mir BOD angeboten.

BOD bietet tolle Möglichkeiten, wenn man sie richtig nutzt.

Auf der anderen Seite sehe ich mich auch nicht als Verlagssklaven. Ich habe lesen gelernt und glaube den vorliegenden Vertrag richtig interpretieren zu können. Es steht mir offen, ihn zu akzeptieren. Oder doch wieder bei BOD zu publizieren :wink:

Und wer meine Arbeit nur nach dem Verlag beurteilt, bei dem sie erscheint, der macht etwas falsch.

Schönes WE noch...
Wolfgang

houdini
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Re:

von houdini (05.02.2011, 22:41)
Darf man fragen ob es sich um Sachbuch oder Belletristik handel?

waldmeister
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Re:

von waldmeister (06.02.2011, 13:04)
houdini hat geschrieben:
Darf man fragen ob es sich um Sachbuch oder Belletristik handel?


Schwer zu sagen. Bei der VG Wort sollte ich sie im Bereich "Wissenschaft" anmelden :shock::
Es handelt sich konkret um zwei Jahrbücher (ein drittes ist in Arbeit und soll via BOD veröffentlicht werden), zwei "Gebrauchsanweisungen" für spezielle Sportbereiche und eine Biografie eines Sportlers.
Bei dem neuen Verlagsprojekt handelt sich um die Vorstellung/Präsentation einer Sportstätte.

Liebe Grüße
Wolfgang

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (06.02.2011, 14:05)
Das ist dann nicht schwer zu sagen, es handelt sich da eindeutig um Sachbücher.

Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Moni
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Re:

von Moni (06.02.2011, 20:42)
Hallo miteinander,

auch ich mache zur Zeit die Erfahrung, einen christlichen Verlag für mein 2. Buch zu finden. 18 Verlage habe ich bisher angefragt.
Die Frankfurter Verlagsgruppe ist schon mal interessiert, auch wenn es kein speziell christlicher Verlag ist.
Sonst stehen noch 3 Antworten aus. Wenn das nichts wird, dann mache ich es bei BoD. zwinker::

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mtg
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Re:

von mtg (06.02.2011, 20:52)
Moni hat geschrieben:
Die Frankfurter Verlagsgruppe ist schon mal interessiert

Die drucken alles: http://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Verlagsgruppe
Finger weg!

CeKaDo

Re:

von CeKaDo (06.02.2011, 21:19)
Ganz ehrlich?

Mir ist es sch....egal, ob meine Autoren-Vita durch Veröffentlichungen bei BoD zerschossen wird oder nicht.

Es ist mir völlig klar, dass ich niemals zu den Bestsellerautoren gehören werde und es verdirbt mir keineswegs den Spaß an der Sache. Sollte ich irgendwann "entdeckt" werden, würde es mich tierisch freuen und mein Ego würde einen Höhenflug erhalten. Das wäre es dann aber auch.

Den jetzigen Status mit netten Verkäufen und in jedem Jahr ein neues Buch auf dem Markt, das macht mir Freude und kann gern so bleiben bis an mein Lebensende.

Sollte mich der Erfolg überrennen, hätte ich ein Problem. Ich wüßte nicht so recht, was ich damit machen sollte. ;-)

Aber die Erfolgserlebnisse anderer Autoren freuen mich sehr. Das zeigt mir doch, dass ich hier gut aufgehoben bin.

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Moni
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Re:

von Moni (06.02.2011, 21:34)
mtg hat geschrieben:
Moni hat geschrieben:
Die Frankfurter Verlagsgruppe ist schon mal interessiert

Die drucken alles: http://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Verlagsgruppe
Finger weg!


Uuuups, danke für die Warnung, ich habe es ein bisschen geahnt, deswegen habe ich den Verlag hier erwähnt, in der Hoffnung, etwas Genaueres zu erfahren.
Gut, dass ich das geschrieben habe. :?

Ich bekam 'ne tolle Präsentationsmappe mit 3 kleinen Büchern. War schon beeindruckend :shock::

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Boris.Cellar
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Re:

von Boris.Cellar (07.02.2011, 10:33)
Von den Druckkostenzuschussverlagen möchte ich jeden nur abraten. Es macht Sinn, sich im Internet über die Verlage zu informieren, die plötzlich Interesse zeigen ...

Meine Erfahrung hat gezeigt, dass man schon sehr viel Glück haben muss, um nur aus sich herau - wegen tollen Ideen und einem unübertroffenen Schreibstil - einen tollen Verlag mit einem super Autorenvertrag an Land ziehen kann - eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit!

Ohne, dass jemand auf einen aufmerksam geworden ist oder man einem Mäzen hat, läuft es meiner Meinung nach höchstwahrscheinlich nicht mit der Suche nach einem ordentlichen Verlag.

Doch was kann AutorIn tun?

Manuskripte und Kurzgeschichten an Verlage schicken, Geduld haben, Lesungen organisieren, Bekanntheit erlangen durch besondere Projekte/Aktionen und meiner Meinung nach durch BoD.

Denn was beweist man, wenn man etwas über BoD veröffentlicht? Man kann seinen Schreibstil, seine Art der Geschichtenerzählung und seine Fähigkeit der Rhetorik zeigen. Man beweist, dass man an einem Projekt dranbleiben und es zu Ende bringen kann. Man hat nicht nur Träume, Visionen und macht Versprechnungen. Nein! Man kann es auch zu Ende bringen - und das ist meiner Meinung nach ziemlich wichtig für so ein Projekt.

Ich freue mich für jeden Autor, der es schafft, bei einem ordentlichen Verlag unterzukommen. Im Bereich der Kurzgeschichten arbeite ich eng mit einem Hamburger Verlag zusammen, der offen und ehrlich ist - die Zusammenarbeit hat bisher BESTENS geklappt! Und meinen ersten Roman habe ich auch bei einem kleineren Verlag unterbringen können. cheezygrin

Liebe Grüße

Boris

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