Mit BOD zur Frankfurter Buchmesse

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Doris
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Mit BOD zur Frankfurter Buchmesse

von Doris (25.05.2007, 10:56)
Hallo liebe LeserInnen,

wer hat schon mal sein Buch mit BOD auf der Frankfurter Buchmesse
ausgesellt? Welche Erfahrungen gibt es darüber?

Viele Grüße
Doris

hwg
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Re:

von hwg (25.05.2007, 11:54)
Hallo Doris - und willkommen im "Club"!
Darf ich mich in Deine Fragestellung einreihen?
Bin ebenso neugierig auf Antworten.
Gruß aus der Steiermark!

Versailles
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soll ich oder soll ich nicht...

von Versailles (25.05.2007, 13:46)
Hallo,

habe gerade die Unterlagen von BoD für die diesjährige Buchmesse bekommen und soll/kann/darf mich bis Ende Juni entscheiden. Wenn, möchte ich nur 1 Buch hergeben. Lohnen sich die 99 EURO, um sein Buch dort zu präsentieren?

Schliesse mich also gern der Frage an :)
Amalia
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ChrisK
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Re: soll ich oder soll ich nicht...

von ChrisK (25.05.2007, 15:41)
Versailles hat geschrieben:
Lohnen sich die 99 EURO, um sein Buch dort zu präsentieren?


Die Frankfurter Buchmesse ist eine in jeder Hinsicht gigantische Veranstaltung. Der Aufwand, den viele Verlage mit der Präsentation ihres Programms treiben, kann einem durchaus den Atem verschlagen. Da werden oftmals hunderte Exemplare eines Titels zu Pyramiden getürmt, da wird mit riesigen Plakaten für ein neues Buch geworben, da grinst einen der Erfolgsautor auf 4 mal 5 Meter an... wie soll da ein einziges evtl. 12 mal 19 cm großes Buch in einem Regal am BoD-Stand wahrgenommen werden oder gar einen bleibenden Eindruck hinterlassen?
Es ist letztlich auch nicht Sinn einer Messe, irgendwo ein Buch hinzustellen, um "präsent zu sein". Auf Messen und am Rande derselben wird gelesen, kontaktet, genetzwerkt... da einen Fuß hineinbekommen, ein paar KLontakte machen, sich über die Branche informieren, das ist viel wichtiger, als irgendwo ein einsames Buch rumstehen zu haben.
Gruß
Chris

Andreas T.
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Re:

von Andreas T. (25.05.2007, 16:50)
Goodbye!
Zuletzt geändert von Andreas T. am 28.07.2009, 15:16, insgesamt 1-mal geändert.

Versailles
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... oder doch nicht ;)

von Versailles (25.05.2007, 18:53)
@ Andreas und Chris, danke für eure Einschätzungen und Infos. Ich werde mir den Multiplikator 'Buchmesse' noch einmal gründlich überlegen.

Doris
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Re:

von Doris (25.05.2007, 20:27)
Danke für die Info's! Vielleicht kommen ja noch weitere Rückmeldungen, denn im Moment ist das Thema ja aktuell, wegen der Anmeldungsfrist.

Jetzt aber noch eine Frage:
Bekommt man denn über BOD eine Eintrittskarte zur Buchmesse?

Viele Grüße

Susanne Henke

Re:

von Susanne Henke (27.05.2007, 19:56)
Wenn mich nicht alles täuscht, bekommt man von BoD eine Fachbesucherbestätigung, mit der man dann sein Kärtchen gegen Bares an der Kasse eintauschen kann.
Ich denke, Präsenz kann nie schaden, aber ich galube, es lohnt sich wirklich nur, wenn man auch selbst hinfährt und Gespräche sucht (mit einem kleinen Stapel Ersatzexemplare unterm Arm - BoD nimmt nur ein Ersatzexemplar mit, wenn das auch weg ist, zahlt man 99 Euro für 12x19 leeres Regal ;.)

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hawepe
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Re:

von hawepe (27.05.2007, 22:09)
Hallo,

Susanne Henke hat geschrieben:
Ich denke, Präsenz kann nie schaden, aber ich galube, es lohnt sich wirklich nur, wenn man auch selbst hinfährt und Gespräche sucht (mit einem kleinen Stapel Ersatzexemplare unterm Arm - BoD nimmt nur ein Ersatzexemplar mit, wenn das auch weg ist, zahlt man 99 Euro für 12x19 leeres Regal ;.)


Wenn einem das Geld nicht weh tut, kann man es ausgeben, aber dass es sich wirtschaftlich lohnt, ist genauso wahrscheinlich wie ein 6er im Lotto.

Seit Anfang der 70er Jahre arbeite ich als Journalist und habe seitdem mit Sicherheit auch einige hundert Messen besucht - Kleinstaussteller haben nach meinen Beobachtungen nie eine Rolle gespielt. Auf Messen geht es ums Geschaeft, und je teurer eine Messebeteiligung wird, desto mehr muss darauf geachtet werden, sich wirklich auf lohnende Geschaeftskontakte zu beschraenken.

Sinnvoller und preiswerter ist es, einfach als (Fach)Besucher hinzugehen, um sich einen Ueberblick ueber den Markt zu verschaffen und evtl. ein paar Tips zu bekommen, wen man denn ansprechen koennte.

Ein paar gut gemachte Visitenkarten reichen aus. Alles andere geht viel zu haeufig verloren. Wenn man den Eindruck hat, dass sich ein Kotankt fuer mehr nutzen laesst, kann man hinterher immer noch einen Brief mit dem Buch folgen lassen.

Beste Gruesse,

Heinz.

franziska rechperg
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Re:

von franziska rechperg (29.05.2007, 15:43)
Hallo Doris,
ich hatte vor 3 Jahren mein Buch bei der Leipziger Buchmesse ausgestellt. Ich kann nur sagen: Außer Spesen, nichts gewesen. :x
Da ich selber auch anwesend war, gab es immerhin einen Erfahrungsaustausch mit anderen BOD-Autoren, der recht interessant war. 8) Außerdem habe ich bei Gelegenheit an einer ausgesprochen aufschlussreichen Stadtbesichtigung teilgenommen. :)
Ob Sie ähnliche Ambitionenen in Bezug auf Frankfurt haben, weiß ich nicht. Ich weiß nur eins: Ein Buch sozusagen "allein hinschicken" ist ziemlich sinnlos! Das ist, als ob man eine Stecknadel in einen Heuhaufen steckt und darauf hofft, dass sie jemand findet, der gar nicht weiß, dass sie sich dort befindet! Aber vielleicht haben Sie Glück, und ein Buchhändler bestellt 20 Stück! Das wäre dann wirklich wie 6 Richtige im Lotto!! :wink:
Trotzdem viel Erfolg!
Franziska Rechperg
Franziska Rechperg
www.franziskas-buchwelt.de

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Bärentante
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Re:

von Bärentante (02.06.2007, 21:57)
Ich habe mein Buch damals in Leipzig und in Frankfurt von BoD ins Regal stellen lassen, war bei beiden Messen auch selbst anwesend. Verkauft habe ich nichts, aber - und nun könnt Ihr mich gaga nennen - ich bin heute noch stolz darauf, dass MEIN Buch auf diesen Großveranstaltungen präsentiert wurde. Die Schreiberei ist für mich ein Hobby und Hobbys kosten generell Geld. :)
Liebe Grüße
Christel

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