Kapitalismus oder Leistungsgesellschaft

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SandraR
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Re:

von SandraR (23.02.2011, 16:56)
Siegfried hat geschrieben:

Bleiben also Investoren. Die teilen sich in zwei Gruppen auf. Die einen kaufen sich ein und wollen mitreden. Gerade Gründer mögen so etwas höchst selten. Die anderen geben Geld, mischen sich nicht ein, wollen aber eine gute Rendite für das Risiko, das sie eingehen.

Und genau da sind wir dann bei Gier bzw. Geldvermehrung ohne aktive Tätigkeit. cheezygrin

Die Gier der Gründer ist aber hier für einen guten Zweck außer der Betreffende will natürlich lieber auf Hartz sitzen weil dann braucht er keine Investoren die Investieren um eine Rendite zu sehen! Bis allerdings unser Beispiel 5 Millionen braucht wird es noch lange hin gehen. cheezygrin
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mtg
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Re:

von mtg (23.02.2011, 16:59)
wgbajohr hat geschrieben:
Ach Matthias!

mtg hat geschrieben:
Musiker über nicht aus »Gier«, sondern weil sie beseelt sind von dem, was sie tun, weil sie vom Streben nach Perfektion fast schon besessen sind, weil ihnen nichts wichtiger ist als Musik. Und das Ziel, das ein Musiker verfolgt, kann nicht mit »herabgesetzten Ansprüchen« verfolgt werden, weil es ein innerer Drang ist.


Bei einem Musiker ist das Prinzip das Gleiche. Solange er noch überlegen muss, wie er das Instrument bei einer bestimmten Note bedienen muss, beherrscht er das Instrument noch nicht. Note sehen, und die Bedienung des Instrumentes läuft wiederum wie automatisch ab. Diese enge Verbindung mit einem Instrument wird nicht mit den Genen mitgeliefert, sie muss durch ständiges Üben erworben werden.

Wie Du die »herabgesetzten Ansprüche« und das Üben eines Musikers unter einen Hut bringen willst, ist mir leider nicht klar geworden.


Ach Wolf-Gero,

ich entstamme einer (erweiterten) Familie mit 14 (in Worten: vierzehn) Berufsmusikern und glaube, mir daher eher ein Urteil über diesen Punkt - speziell, was den Teil »enge Verbindung mit dem Instrument« betrifft - erlauben zu dürfen. Folgt man Deiner Argumentation, stecken wir noch alle im Kindergarten oder in der Schule, wo wir das »Gasgeben, Kuppeln und Bremsen« des Lebens gerade mal erlernen ... und das widerspricht explizit Deiner Einlassung zu Sandras Hinweis bzgl. der Kinder ...

Aber lassen wir es dabei bewenden. Übrigens: Die Idee mit den »herabgesetzten Ansprüchen« entstammt Deiner Feder und nicht der meinigen. Insofern ist es auch nicht mein Hut ...

Deine hochtheoretischen Exkurse kann ich letztlich nur mit einem schönen Sprichwort kommentieren: So many nice theories have been slaughtered by nasty reality.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (23.02.2011, 17:23)
SandraR hat geschrieben:
Die Gier der Gründer ist aber hier für einen guten Zweck außer der Betreffende will natürlich lieber auf Hartz sitzen weil dann braucht er keine Investoren die Investieren um eine Rendite zu sehen! Bis allerdings unser Beispiel 5 Millionen braucht wird es noch lange hin gehen. cheezygrin


Nee, nicht die Gier der Gründer ... die Gier der Investoren ... und beim Gründer dann die Gewissenskonflikte ... lasse ich Investoren zu oder widerspricht das meinem Weltbild ...

Grüße
Siegfried
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wgbajohr
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Re:

von wgbajohr (23.02.2011, 17:43)
Wird Gero oder wird er nicht?

Jetzt wurde ich an etlichen Stellen direkt oder indirekt angesprochen, sodass ich die gesamte Nacht beschäftigt wäre, wollte ich auf jede Anmerkung eingehen; deshalb versuche ich es einmal mit einem Statement, dem meine Einstellung zu entnehmen ist.

Wir leben in einer von kapitalistischen Ideen geprägten Gesellschaft. Wäre ich nicht ziemlich weltfremd, wollte ich von einem Unternehmer mit einem gewaltig großen Unternehmen erwarten, dass er alles zurückschraubt und nur noch so viel Umsatz macht, dass er davon leben kann?

Auch das von Uwe aufzubauende Unternehmen, für das diese Diskussionsgruppe die Patenschaft übernimmt, gehört zu dieser Gesellschaft. Wer will daran Maßstäbe anlegen, die erst für eine gerechtere Gesellschaft gelten?

Ich bin sicher, dass sich alle darüber freuen würden, wenn es Uwe gelänge, Hartz IV hinter sich zu lassen.

Viele Grüße
Wolf-Gero
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wgbajohr
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Re:

von wgbajohr (23.02.2011, 18:09)
mtg hat geschrieben:
wgbajohr hat geschrieben:
Ach Matthias!

mtg hat geschrieben:
Musiker über nicht aus »Gier«, sondern weil sie beseelt sind von dem, was sie tun, weil sie vom Streben nach Perfektion fast schon besessen sind, weil ihnen nichts wichtiger ist als Musik. Und das Ziel, das ein Musiker verfolgt, kann nicht mit »herabgesetzten Ansprüchen« verfolgt werden, weil es ein innerer Drang ist.


Bei einem Musiker ist das Prinzip das Gleiche. Solange er noch überlegen muss, wie er das Instrument bei einer bestimmten Note bedienen muss, beherrscht er das Instrument noch nicht. Note sehen, und die Bedienung des Instrumentes läuft wiederum wie automatisch ab. Diese enge Verbindung mit einem Instrument wird nicht mit den Genen mitgeliefert, sie muss durch ständiges Üben erworben werden.

Wie Du die »herabgesetzten Ansprüche« und das Üben eines Musikers unter einen Hut bringen willst, ist mir leider nicht klar geworden.


Ach Wolf-Gero,

ich entstamme einer (erweiterten) Familie mit 14 (in Worten: vierzehn) Berufsmusikern und glaube, mir daher eher ein Urteil über diesen Punkt - speziell, was den Teil »enge Verbindung mit dem Instrument« betrifft - erlauben zu dürfen. Folgt man Deiner Argumentation, stecken wir noch alle im Kindergarten oder in der Schule, wo wir das »Gasgeben, Kuppeln und Bremsen« des Lebens gerade mal erlernen ... und das widerspricht explizit Deiner Einlassung zu Sandras Hinweis bzgl. der Kinder ...

Aber lassen wir es dabei bewenden. Übrigens: Die Idee mit den »herabgesetzten Ansprüchen« entstammt Deiner Feder und nicht der meinigen. Insofern ist es auch nicht mein Hut ...

Deine hochtheoretischen Exkurse kann ich letztlich nur mit einem schönen Sprichwort kommentieren: So many nice theories have been slaughtered by nasty reality.



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Matthias!

Vierzehn Berufsmusiker in Deiner erweiterten Familie sind beeindruckend, in meiner Familie wurde stets nur aus Spaß an der Freude musiziert. Doch die entscheidenden Fragen sind: Konnten diese vierzehn Berufsmusiker schon bei der Geburt Instrumente spielen? Da sie es später konnten, müssen sie es doch irgendwann gelernt haben – oder? Damit ist ein Beispiel gegeben, dass Menschen etwas lernen können, was sie zum Zeitpunkt ihrer Geburt nicht konnten. Mehr sollte damit nicht ausgesagt werden.

Ich behaupte, dass Menschen etwas lernen können, was ihnen mit der Muttermilch nicht mitgegeben wurde. Mag der Lernprozess auch noch so anstrengend und zeitraubend sein, der Mensch kann es, wenn er will. Das beweisen zum Beispiel Musiker und Sportler.

Ich frage: Warum sollte es der Mensch nicht schaffen, seine Gier zu beherrschen, wenn er es will?


Es wäre etwas leichter und angenehmer, wenn Du Hinweise geben könntest, woraus Du Deine Schlüsse ziehst. Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, behauptet zu haben, Musiker sollten herabgesetzte Ansprüche an ihr Können haben.

Viele Grüße
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SandraR
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Re:

von SandraR (23.02.2011, 18:10)
Sorry Siegfried, in der Eile nur falsch geschrieben cheezygrin natürlich die bösen Investoren sind gierig cheezygrin dafür gibt es aber ein aufstrebendes Unternehmen!
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SandraR
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Re:

von SandraR (23.02.2011, 18:11)
Richy, wenn der Uwe will dann soll er mal mit uns Kontakt aufnehmen, dann können wir Koordinieren!
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MartinVmann
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Re:

von MartinVmann (23.02.2011, 20:39)
Guten Abend,

mit großem Interesse verfolge ich diese Diskussion.
Die Unterhaltungen erfolgen auf sehr hohen Niveau und nie unter der Gürtellinie.
Mir gefallen die unterschiedlichen Meinungen und Ansichten.
Die Unterstützung des Herrn Uwe finde ich einen sehr feinen Zug. Herr Uwe sollte das Angebot annehmen, es ist eine Chance die man ergreifen sollte.
Es ist sehr beachtlich, dies in einem Forum anzutreffen, wo sich die Personen nicht persönlich kennen.

So wie es sich mir darstellt gehöre ich nach Ansicht von Herrn Wolf-Gero zur bösen und ausbeuterischen Seite, die mit jeder Menge Gier behaftet ist.
Vielleicht kann mein Beitrag zur Meinungsbildung beitragen.
Es kann sich jeder seine eigene Meinung bilden.
Über unseren Betrieb wurde eine sehr aufwendige Doktorarbeit angefertigt.
Ich werde es in einfache Worte fassen.

Es wurden vier Betriebe verglichen die jeweils die gleichen Ausgangspunkte
hatten.
Jeder Betrieb stellte das gleiche Produkt her. Das Betriebsvermögen war in etwas gleich und die Mitarbeiterzahl war auch ähnlich.
Es wurde ein Zeitraum von 10 Jahren untersucht 1975 bis 1985

Unser Betrieb hatte von allem etwas weniger, als die zu vergleichenden Betriebe. Weniger Mitarbeiter, weniger Kapital, die Werksanlagen waren veraltet.
Die zu vergleichenden Firmen wurden unterschiedlich geleitet.

Betrieb 1 VEB also Volkseigen in der DDR hatte in 10 Jahren ein Wachstum zwischen 0-1% wenn der Staat nicht mit Finanzen unterstützt hätte, wäre die Firma bereits nach 2 Jahren in die Pleite gegangen.
Zuwachs bei den Mitarbeitern Anzahl 50 in zehn Jahren, unterstützt durch den Staat. Umweltschutz damals ein Fremdwort.

Betrieb 2 in den USA, der Betrieb holte sich Kapital durch eine Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, das Wachstum war gut. Durch Fehler in der Führungsetage gab es zahlreiche Rückschläge, aber den Betrieb gibt es heute noch. Innerhalb von 10 Jahren wurden 1000 neue Mitarbeiter eingestellt. Seit ein paar Jahren entwickelt sich diese Firma wieder besser und ist in den USA ein Marktführer.
Umweltschutz wird groß geschrieben und genügt den Anforderungen.

Betrieb 3 ist in China und wird sehr streng geführt. 6 Tage wird gearbeitet. Eine 50 Stunden Woche ist normal.
Es gibt einen Tag Freizeit, der meist auf dem Firmengelände verbracht wird, da der Betrieb auf dem Land liegt.
Die Führung erfolgt durch den Staat. Das Wachstum ist groß und jährlich werden die Erwartungen übertroffen.
Einen Betriebsrat sucht man vergeblich. Die Mitarbeiter haben so gut wie keine Rechte. Wer nicht spurt fliegt raus, am Werkstor warten genügend neue Mitarbeiter. Auf teure Maschinen und Umweltschutz wird verzichtet.
Oft sind Menschenhände billiger als teure Maschinen.
Warum sollte man eine teure Lokomotive für das Werksgelände anschaffen, wenn 100 Mann den Wagon auch ziehen können?
Die Mitarbeiterzahl wurde innerhalb von 10 Jahren um 2000 Mitarbeiter gesteigert. Teilweise werden die Produkte 1:1 kopiert. Die Produkte werden für teures Geld in Europa entwickelt und in China kopiert, damit wird der asiatische Raum beliefert.

Betrieb 4 Standort Deutschland, Familienbetrieb, in dem Fall wir.
alle strengen Auflagen im Umweltschutz werden deutlich unterschritten.
Wachstum, 2000 Mitarbeiter wurden in diesem Zeitraum von 10 Jahren eingestellt. Überstunden wenn nötig werden mit Zuschlägen bezahlt.
Kindergärten und Kindergrippen werden kostenfrei angeboten. Jeder Mitarbeiter kann sich mit Schulungen weiterbilden.
90% der auszubildenden werden übernommen, manche gehen einen anderen Weg. Das Wachstum steigt jedes Jahr.
Es werden viele sozial Projekte unterstützt, darauf will ich jetzt nicht näher eingehen, aber man darf es mir glauben, der Betrag ist beträchtlich.
Die Produkte sind weltweit sehr bekannt und in Deutschland sind wir inzwischen Marktführer.
Mit Gier kann man das nicht bezeichnen. Es ist das Produkt von sehr fähigen Mitarbeitern, die sehr gute Produkte entwickeln. Diese Produkte werden vom Endkunden gut angenommen, Qualität sprich sich weiter, so entsteht ein Wachstum und ist kein Produkt einer Gier.
Wir geben immer mehr Menschen Arbeit und werden weiter wachsen.
Was ist daran verwerflich?
Ich will es auch nicht verschweigen, als Inhaber verdient man dabei nicht schlecht. Allerdings schaut man ab einem gewissen Vermögen nicht mehr so oft auf die eigenen Finanzen. Man sieht zu das der Betrieb schwarze Zahlen schreibt um neue Märkte zu eröffnen.
Ich könnte mir viele verrückte Dinge leisten, über die z.B. im Fernsehen berichtet wird.
Das ist mir aber nicht wichtig und ich muss auch nicht in das Weltall fliegen.
Ich durfte Bill Gates, Steve Jobs, Warren Buffett usw. kennen lernen, alle die etwas aus eigener Hand geschaffen haben, sind sehr normal geblieben und sind nicht abgehoben. sie geben vielen tausend Leuten Arbeit und Lohn. Dagegen ist eine Villa in der sie wohnen nur lächerlich und liegt in keinem Verhältnis zu dem Nutzen den diese Menschen leisten.
Ich erlaube mir Flugzeuge zu besitzen, nicht als Statussymbol sondern um schnell an verschiedenen Orten wichtige Entscheidungen treffen zu können.
Linienmaschinen würden einfach zu lange dauern.
Es werden damit auch Geschäftskunden eingeflogen um neue Abschlüsse zu tätigen, was wiederum neue Arbeitsplätze sichert.

Insgesamt möchte ich behaupten, so böse sind wir Kapitalisten nun auch wieder nicht.
Man möge noch bedenken, dass geschaffeenes Vermögen nicht unter dem Kopfkissen liegt. Es ist im Finanzfluss und sorg dort auch wieder für neue Arbeitsplätze.
In einfachen Worten.
Wenn ich der Bank Geld gebe, gibt es die Bank als Darlehen an einen Firmengründer weiter, der Gründer schafft wieder Arbeitsplätze.
Oder die Bank gibt als Darlehen an einen Privatkunden für den Urlaub weiter, was für mich die dümmste Art von Darlehens In-Anspruchnahme ist.
Kapital verpflichtet auch, auch wenn man es nicht immer auf den ersten Blick sieht.

Mit Grüßen Martin

Das Forum kann sich glücklich schätzen, eine solch interessante Truppe zu seinen Mitgliedern zählen zu können.
Es sind hier sehr starke Persönlichkeiten anzutreffen.
Im echten Leben würde ich sagen, es ist eine liebenswürdige Mischung von sehr Interessanten Menschen mit denen man gerne mal an einem großen Tisch sitzen möchte, um Gedanken auszutauschen.

Richymuc
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Re:

von Richymuc (23.02.2011, 21:32)
Hallo Martin,

ein starker Beitrag!
Ich habe leichte Probleme Sie mit Du anzusprechen, aber in einem Forum ist es nun mal so üblich.
Es ist genso wie geschrieben, ein guter Betrieb wird den Teufel tun um sein Wachstum zu bremsen.
Mit Gier hat das nichts zu tun, sondern mit Unternehmergeist.
Qualität spricht sich herum und mit guter Arbeit wird man automatisch wachsen.
Samstag sitze ich immer im Büro, das Telfon klingelt und dran ist das ZDF in Unterföhring. alles ist ausgefallen, sie können die Stammfirma nicht erreichen. Ich organisiere Hilfe und das zweite Deutsche Fernsehen muss nicht mehr frieren. Das hat Eindruck gemacht und nun sind wir die Stammfirma vom ZDF.
Dort wird nicht auf den Preis geschaut, Hauptsache es funktioniert alles.
Also der ideale Kunde. Zahlen dürft ihr mit der GEZ cheezygrin
Und nur weil ich Samstag im Büro war.
Was sollte daran falsch sein? Nichts!

Ich komme aus dem Bereich Haustechnik und kenne Deine Produkte sehr gut. Fast täglich bekomme ich Post von Deinem Betrieb, meist sind es Rechnungen cheezygrin

Die Produkte sind sehr gut und auch sehr bekannt. In Deutschland wird es niemanden geben, der den Namen nicht kennt.
Es passt alles, gute Ware, guter Service. Macht weiter so.

Wir leben doch im "Jetzt" da helfen mir die Planspiele vom guten Gero nicht weiter.
Wie wird es mal in der Zukunft sein? Darüber lassen sich jede Menge Planspiele entwerfen, aber da werde ich nicht mehr leben. Also interessiert mich das Jetzt.
Natürlich sollte man dabei die Schwachen der Gesellschaft nicht vergessen.
Der Staat wird nie perfekt sein, kann er ja auch nicht, er soll es ja allen Recht machen.

Gruß vom Richard
www.richymuc.de
Der Satirische Kreuzfahrt-Flüsterer ISBN 978-3-8370-9816-7
Feindschaftsbuch ISBN 978-3-8370-9803-7
Das erotische Freundschaftsbuch ISBN 978-3-8391-0037-0
NEU: http://www.youtube.com/watch?v=t25CNmrKaZ4

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wgbajohr
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Re:

von wgbajohr (24.02.2011, 00:10)
Hallo Martin!

MartinVmann hat geschrieben:
So wie es sich mir darstellt gehöre ich nach Ansicht von Herrn Wolf-Gero zur bösen und ausbeuterischen Seite, die mit jeder Menge Gier behaftet ist.


Die wichtigste Antwort zu dieser Annahme lautet:
Die jeweilige Gesellschaft setzt die Maßstäbe. In einer Gesellschaft, die sich für kommunistisch oder sozialistisch hielt, galten andere Maßstäbe als im zaristischen Russland oder im Kaiserreich Wilhelms II., im Iran nach der Revolution wieder andere. Wir leben hier in einer Gesellschaft, die von kapitalistischen Ideen geprägt wurde. Selbstverständlich setzt auch sie Maßstäbe. Würde ich die Maßstäbe des Urchristentums anlegen, gäbe es bei uns fast nur böse Menschen, um einmal bei dem Ausdruck zu bleiben. Doch in der Gesellschaft leben wir nicht.

Nach den Maßstäben unserer Gesellschaft – andere sind irrelevant – bist Du ein erfolgreicher Unternehmer, offensichtlich sogar noch einer von der alten Sorte, dem sein Unternehmen und dessen Personal etwas bedeuten, also keine Heuschrecke. Letztere gehört ja selbst nach den Maßstäben dieser Gesellschaft nicht zu den guten Unternehmern. Die Maßstäbe unserer gegenwärtigen Gesellschaft sorgen dafür, dass das gesellschaftskonforme Verhalten nicht verteufelt wird.

Auf der anderen Seite gibt es in unserer Gesellschaft Menschen, die von ihr nicht in dem Maße profitieren wie andere. Fragt man einmal nach, woran das liegt, insbesondere, ob diese Menschen zu dumm oder zu faul oder zu ungeschickt sind, dann stellt man fest, dass sich keine stichhaltigen Gründe finden lassen, von Ausnahmefällen abgesehen. Jedenfalls dann nicht, wenn man es sich nicht zu einfach macht, indem man vom Ergebnis auf die Ursache schließt: Jemand hat ein hohes Einkommen, also leistet er sehr viel.

Die Verlierer dieser Gesellschaft sind nicht zu übersehen, und ihre Anzahl nimmt sogar zu. Von diesem Punkt ausgehend kann sich jemand Gedanken darüber machen, was da falsch läuft. Denn dass es in einer Gesellschaft neben etlichen strahlenden Gewinnern eine wachsende Anzahl von Verlierern gibt, ist nicht unbedingt nachvollziehbar. Schließlich geht es in diesem Spiel nicht darum, die Bevölkerung aufzuteilen, und zwar in den Teil, der sich Luxus leisten kann, wogegen nichts zu sagen wäre, wenn der zweite Teil dadurch definiert wäre, dass er sich nur den Luxus nicht leisten kann, dass er aber im Übrigen ein gutes und erfülltes Leben führen und seinen Kindern eine ihren geistigen Fähigkeiten angemessene Ausbildung bieten kann. Die Differenz zwischen den Gewinnern und den Verlierern ist einfach zu groß.

Das ist der Punkt, an dem ich persönlich ansetze. Nach all den gescheiterten Versuchen, durch neue Gesellschaften mehr Gerechtigkeit zu erreichen, lautet mein Credo: Der Mensch muss sich ändern. Sollte er sich tatsächlich geändert haben, dann wäre es an der Zeit, nach einer Gesellschaft zu suchen, die den geänderten Menschen nicht behindert, sondern ihn unterstützt.

Vor einem Monat vollendete ich mein siebzigstes Lebensjahr, habe also rein statistisch gesehen nicht mehr allzu viel Restlebenserwartung, sodass ich sagen kann, dass ich den geänderten Menschen nicht mehr erleben werde. Mein Streben konzentriert sich darauf, meine Erkenntnisse über das Wesen des neuen Menschen zu verbreiten.

Bei diesem Bemühen geschieht es dann, dass einige Mitmenschen etwas über gierig lesen und sofort laut protestieren, sie seien nicht gierig. Tatsache ist, dass sie in einer Dimension gierig sind und in einer anderen wiederum nicht. Es ist fast so wie mit Schrödingers Katze.

Ich hoffe, ich konnte einen kleinen Einblick in meine Gedankenwelt erbringen.

Viele Grüße
Wolf-Gero
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wgbajohr
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Re:

von wgbajohr (24.02.2011, 00:13)
Hallo Richard!

Richymuc hat geschrieben:
Wir leben doch im "Jetzt" da helfen mir die Planspiele vom guten Gero nicht weiter.


Das ist völlig richtig, Richard, dafür waren meine Planspiele auch nie gedacht.

Viele Grüße
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Re:

von wgbajohr (24.02.2011, 02:06)
Hallo Siegfried!

Siegfried hat geschrieben:
Die zweite Lösung käme vermutlich von Gero: Verzichten! Warum soll ich so vielen Leuten meine Produkte verkaufen? Von dem, was ich bisher damit verdiene, kann ich durchaus leben. Und wenn ich mich ein wenig in meinem Lebensstandard einschränke, dann kann ich sogar gut davon leben. Ich beute niemanden aus, ich habe ein gutes Gewissen. Blöd nur, dass es andere Menschen gibt, die meine Geschäftsidee aufgreifen und mir das Wasser abgraben und ich schließlich meinen Lebenstraum, über meine persönlichen Interessen meinen Lebensunterhalt zu bestreiten, sterben lassen muss.


Hier gäbe es wieder zwei Möglichkeiten:

1. Wenn es um Uwe geht, kann ich es mir gut vorstellen, dass er den Sprung wagt, und zwar allein schon, um Hartz IV zu entkommen.
2. Ginge es um mich persönlich, hätte die Lösung große Ähnlichkeit mit der von Dir prognostizierten. Selbst wenn ich wollte, käme wegen meiner gesundheitlichen Befindlichkeit gar keine andere Lösung infrage.

Viele Grüße
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Re:

von SandraR (24.02.2011, 07:29)
Martin, sehr schön formuliert, allerdings du führst ein Familienunternehmen mit Tradition und gehörst selber dieser Familie an und dies macht sehr viel aus.
Du bist somit der Familie und deinem Erbe verpflichtet bei, als Beispiel, einem Ölkonzern würde dies anders aussehen. Vor vielen Jahren war ich Finanzchef eines Ölkonzerns in der Schweiz. Wir hatten ganz konkret Vorfälle die wir in einem nicht internationalen Konzern wo das Mutterhaus nicht in einem neoliberalen Staat gesäßen hätte, ganz anders gelöst hätten.

In einem Tochterunternehmen wurden über 10 Millionen unterschlagen. So etwas geht natürlich nur mit Hilfe eines Direktors im Mutterhaus. Den hatten wir dann auch ziemlich schnell, nur war er mittlerweile nicht mehr in unserem Unternehmen. Der Buchhalter der für seine Manipulationen 12 000 bekommen hat (und zu Hause 5 Kinder sitzen hatte) musste das Geld zurück zahlen und wurde entlassen. Der Geschäftsführer dieser Tochter der 1 Million bekommen hat, darf bis ans Lebensende abzahlen. Den Direktor mussten wir aber auf Anweisung des Mutterhauses laufen lassen. Ein Gerichtsprozess hätte sich nur negativ für das Unternehmen ausgewirkt. Schadenshöhe über 9 Millionen. Fakt ist, das Geld hätte man sicherlich auch mit Prozess nicht gefunden. nur der Direktor wäre dafür einige Jahre auf Staatskosten versorgt worden.

Wir haben damals lange diskutiert wie wir den Buchhalter mit einem blauen Auge davon kommen lassen können. Der war nämlich letztlich wirklich nur der arme Trottel. Job los, Reputation kaputt und für diesen Haushalt viele Schulden.

Kurz gesagt, man hängte den Kleinen und lies den größten, dessen Idee es auch war, laufen. Das Unternehmen ist eine riesige Aktiengesellschaft die in jedem Land dieser Erde eine Filiale besitzt. Die Logik solcher Unternehmen (und deswegen komme ich mit diesem Beispiel) hat absolut nichts mit dem einzelnen Menschen zu tun. Wer dort arbeitet bringt außergewöhnliche Leistung und wer sie nicht bringt arbeitet dort nicht.

Die 12 000 sind für das Unternehmen tatsächlich nur die Portokasse. In einem Familienunternehmen, da bin ich mir absolut sicher, wären die Entscheidungen anders gefallen. Einfach weil auch Du dich nicht auf die Position "der diebische Buchhalter ist nur eine Figur" nicht eingelassen hättest. Das heißt, ganz einfach Mitleid hätte vermutlich gesiegt.

Es gibt also sehr wohl einen Unterschied zwischen Familienunternehmen egal welcher Größe und anonymisierten riesigen internationalen Unternehmen. Ich habe auch mal vor Jahren in einem total maroden österreichischen Unternehmen noch zu Studentenzeiten die Belegschaft reduziert. Es war die einzige Möglichkeit für das Unternehmen nicht bankrott zu gehen. Ich aber machte nichts anderes als Akten von Leuten zu lesen und sie in drei Gruppen einzuteilen. Behalten, Kündigen, noch nicht kündigen weil sonst Härtefall. Die dritte Variante war meine Bedingung um überhaupt diesen Auftrag zu machen, besonders beliebt habe ich mich mit dem durchsetzen dieser Forderung von meiner Seite nicht gemacht.

Und hier kommen wir zu Gero, wie wir als Ökonomen, Unternehmen oder Projektmanager unsere Aufgaben erledigen, hängt weitgehendst auch von unserer eigenen Moral und Ethik ab. Sie uns grundsätzlich abzusprechen nur weil wir den Preis rechts auf der Speisekarte im Restaurant nicht lesen, halte ich für sehr gewagt. Ähnlich wie Richard bin ich auch der Meinung man soll wenn es einem vor die Füße rollt auch Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Ich bin Unternehmer und trotzdem wähle ich Sozialdemokratisch weil ich ein Verfechter der sozialen Marktwirtschaft bin und nicht des Neoliberalismus. Ich trage ohne schlechtes gewissen bei -20 Nerz und vor der Türe steht kein Lada sondern ein Geländefahrzeug. Es geht deswegen niemandem schlechter und mein Geld klaue ich nicht. Hier treffe ich mich voll mit Richard, wer viel arbeitet hat auch Anspruch darauf sich sein Leben angenehm einzurichten.
Trotzdem wurde ich so erzogen, dass bei allem was ich tue auch voll die Verantwortung übernehme. Moral und Ethik hängt also nicht vom Einkommen oder der eigenen gesellschaftlichen Position ab.

Aber siehe da, sehr wohl von der Familie aus der man stammt. Deswegen von mir immer wieder der selbe Hinweis, ansetzen muss man bei den Kindern.
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Re:

von wgbajohr (24.02.2011, 10:56)
SandraR hat geschrieben:
Trotzdem wurde ich so erzogen, dass bei allem was ich tue auch voll die Verantwortung übernehme. Moral und Ethik hängt also nicht vom Einkommen oder der eigenen gesellschaftlichen Position ab.

Aber siehe da, sehr wohl von der Familie aus der man stammt. Deswegen von mir immer wieder der selbe Hinweis, ansetzen muss man bei den Kindern.


Das ist ein Hinweis, der seine Erprobungsphase bereits vielfach bestanden hat. Selbst Christliche Kirchen und einige Diktatoren wissen und wussten es, dass die Herrschaft stabiler ist, wenn man die Kinder auf der eigenen Seite hat.

Doch das darf uns nicht abschrecken, denn nicht die Vorgehensweise ist schlecht, sondern -- falls überhaupt -- der jeweilige Zweck. In diesem seltenen Fall heiligt der Zweck tatsächlich einmal das Mittel.

Viele Grüße
Wolf-Gero
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Klaus D. Klimke

Re:

von Klaus D. Klimke (24.02.2011, 12:34)
Hallo,
jedes System kann und muss einen gewissen Prozentsatz anders Denkender verkraften können. Ja, es kann sogar selbst daraus positive Energien (Ideen) schöpfen. Überschreitet oder überwiegt aber dieser Prozentsatz, muss jedoch geändert, in Frage gestellt, oder als Ergebnis daraus resultierender Erkenntnisse, manchmal auch ein ganze System ausgetauscht werden. Das ist in der Technik so, in der Natur und somit also auch bei uns Menschen nicht anders.
Ich habe in diesem Thread schon einmal auf die Vielzahl beeinflussender Faktoren hingewiesen, die es zu berücksichtigen gilt, wenn wir uns den Planspielen hingeben. Allein die Auswertung dauert Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Wir haben also ein Zeitproblem, jedoch nur dann, wenn wir die uns persönlich zur Verfügung stehende Zeit als wichtigen Faktor einsetzen.
Daraus resultiert, dass wir gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch notwendige einschneidende große Änderungen erst in einer fernen uns noch unbekannten Zukunft erreichen können und werden. Aussicht darauf ist nur bedingt einsehbar. Das heißt nun nicht, dass wir die Hände in den Schoß legen können oder sollen. Es zeigt uns nur auf, dass viele große umfassende positive Änderungen zwar möglich, aber nicht innerhalb einer einzigen Lebensspanne erreicht werden können. Aber viele kleine Schritte ergeben erst am Ende einen großen Schritt. Und dieser kleine Schritt, den Wolf-Gero getan hat, vielleicht gehört er zu den vielen kleinen, die den großen Schritt erst ermöglichen? Wer will darüber schon im Jetzt urteilen oder gar verurteilen?
Das kostbarste, was uns gegeben ist, sind nicht die vermeintlichen materiellen Werte, es sind unsere Kinder. Und wir entscheiden, welche Werte in ihnen weiter leben. Wir alle schreiben also Geschichte*, und es liegt an uns, ob wir in guter Erinnerung bleiben und ob sich in der Zukunft etwas ändern kann bzw. ändern lässt. Wenigstens für eine kleine Weile*, bis diese Erinnerung verblasst und schließlich irgendwann ganz verschwindet. In diesem ewigen Kreislauf der Welt müssen wir nur aufpassen, dass wir uns selbst nicht nur mit im Kreis drehen. Es gilt von Zeit zu Zeit auch einmal von diesem Karussell abzuspringen, und mit Abstand zu betrachten. Nur auf diese Weise können wir feststellen, ob da nicht irgendetwas unrund läuft.
Wolf-Gero ist abgesprungen und hat von außen betrachtet. Es wäre nicht klug, seine Betrachtungen und die Rückschlüsse und Ergebnisse, zu denen er ganz ohne Zweifel gelangt ist, nicht in die eigenen Betrachtungen einzubeziehen oder diese gar von vorn herein ohne entsprechende Reflexion abzulehnen. Möglich ist nur das, was wir wirklich möglich machen wollen. Alles andere endet in Stagnation oder gar Rückschritt. Wollen wir unseren Kindern und Kindeskindern das wirklich zumuten? Die Welt ist im Wandel, es wird Zeit, dass auch wir es bemerken.
Gruß von
Klaus

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