Leseprobe aus meinem Buch

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Ernie
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Leseprobe aus meinem Buch

von Ernie (15.02.2011, 17:13)
Hey :)

Ich bin gerade dabei ein Buch zu schreiben und würde mich sehr über Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge freuen. Anbei der Anfang.
Vielen Dank im Vorraus, Ernie :)



Ich bin alleine zu Hause. Naja, Stefan ist da, aber macht das denn einen Unterschied? Er redet nicht, niemals. Warum nicht? Diese Frage stelle ich mir oft, eine Antwort darauf habe ich jedoch noch nie gefunden…Laila (ich soll sie „Mutti“ nennen, scheußlich!) hat sich eben in ein parfümiertes Kostüm gezwängt und ist wahrscheinlich gerade bei einem Meeting mit irgendwelchen hohen Tieren ihrer Hotelkette. Um Punkt 19 Uhr, keine Minute später wird sie dann wieder hier eintrudeln um mich zu kontrollieren. Ob ich denn schon etwas gegessen habe wird sie fragen. Und warum ich denn schon wieder diese ungeheuerlich hässliche Jeans mit Löchern trage, ich hätte doch viel attraktivere Klamotten. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem süßen, rosa Kleidchen? Mit Rüschen? Wie ich es hasse! Bin ich nicht alt genug, um mir wenigstens meine Anziehsachen selbst aussuchen zu dürfen? Nicht genug, dass ich ja schon gesagt bekomme, wann ich im Bett zu sein habe. Mit 14 Jahren eigentlich unvorstellbar. In anderen Familien gibt es so etwas nicht. Aber wir sind ja auch keine normale Familie. Keine Ahnung warum. Als nächstes wird sie mir dann noch befehlen mir ein warmes Bad einzulassen und mich zu waschen. Bis dahin bleibt mir ja noch Zeit, Gott sei Dank! Am liebsten würde ich meinen Koffer packen und gehen. Egal wohin, Hauptsache weg. Ich will nicht mehr in Watte eingepackt werden, ich will meine eigenen Entscheidungen fällen dürfen, ich will frei sein! Auf eine normale Schule gehen, nicht zu diesen hochnäsigen Privatschülern. Wie soll ich das anstellen? Mit 14 Jahren ist man doch noch ein Kind, niemand hört einem zu. Man wird nicht ernstgenommen, ausgelacht, verhöhnt…Mein größter Wunsch ist es, auf der Stelle erwachsen zu sein. Arbeiten zu können, ein eigenes Leben zu führen, eine eigene Familie zu gründen…
Meine Kamera liegt neben mir, ich schnappe sie mir und schleiche mich raus. An meinem stummen Vater vorbei in den Garten, an den ein kleines Wäldchen grenzt. Es ist wunderschön hier. So idyllisch. Vögel zwitschern, es riecht nach Moos und süßlichem Hartz. Ein kleines Bächlein plätschert friedlich vor sich hin. Diese ganze Umgebung ermöglicht es mir, wenigstens für einen Moment zu vergessen. Loszulassen. Ich nehme den Objektivdeckel ab, halte mir die Linse vor die Augen und warte. Auf den richtigen Moment, auf das richtige Zusammenspiel der Farben. Womöglich auf ein Tier, ein Insekt welches mir über den Weg laufen könnte. Oder sogar ein Vogel. Die Natur ist so unbeschreiblich schön, so unberechenbar. Ihr setzt niemand Regeln, sie bekommt nichts vorgeschrieben. Sie ist frei, sie lebt.
Da, es ist soweit. Kräftige Sonnenstrahlen bahnen sich ihren Weg durch die dichten Baumkronen. Ihre Lichter spiegeln sich im Bach, lassen das Wasser glitzern und funkeln. Ich drücke ab, dies war für mich der richtige Moment. Ich lausche dem leisen Surren der Kamera. Perfekt. Ein weiteres Stück Leben eingefangen. Für eine kurze Zeit setzte ich mich auf einen Stein. Fische mir ein Kieselsteinchen aus dem Bach und betrachte ihn. Er hat eine glatte Oberfläche. Man könnte fast meinen, er wäre weich. Was dieser kleine Kiesel wohl schon alles auf seiner Reise durch die Welt erlebt hat? Wie gerne würde ich selbst einmal durch die ganze Welt reisen! Leider wird meine Mutter, so wie ich sie kenne, ihr ganzes Leben über mich herrschen wollen.
Fotografin will ich werden. Es muss wunderschön sein, den ganzen Tag Bilder zu machen. Von Gesichtern. Von kleinen Kindern. Ihren unschuldigen und gutgläubigen Gesichtern mit breiten Grinsen darin. In ihren Augen würde sich das Gesicht ihrer besorgten Mütter wiederspiegeln. Glücklich? Ich würde es wissen. Es wäre mein Geheimnis. Den ganzen Tag über könnte ich Gesichter erforschen. Ob sich in ihnen Liebe wiederspiegelt, Glück, Lust oder sogar Trauer?
Ich kann Bilder von mir selbst nicht leiden. Sie erscheinen mir so leer, leblos, jedoch auch hoffnungsvoll. Hinter meinen Augen verbirgt sich ein schwarzer Abgrund. Kein Gesicht einer Mutter. Hat Laila überhaupt ein Gesicht? Außer der mit Make-up zugekleisterten Maske? Nein, hat sie nicht. Jeden Tag malt sie sich mit pinken Lippenstift ein dickes Lächeln auf den Mund aber in Wahrheit ist ihr Gesicht ausdruckslos. Was verbirgt sich hinter ihrer Visage? Angst? Liebe? Hass? Verzweiflung? Zuneigung? Ich weiß es nicht. Und bei Stefan? Was lauert hinter seinem traurigen Gesichtsausdruck? Fragen über Fragen, aber keine Antworten.
Langsam schlendere ich den kleinen Pfad durch den Wald entlang. Höre auf das regelmäßige knacken der Äste unter meinen Füßen. War das nicht das Hämmern eines Spechtes in Baumrinde? Ich horche auf. Ja, da war dieses Geräusch wieder. Tack, tack, tack… Ist der Specht sich seines Glückes in der freien Wildbahn leben zu dürfen überhaupt bewusst? Entlang des Pfades wächst Gras in einem saftigen grün. Bäume türmen sich auf, höher und mächtiger wie jedes einzelne Haus in der Stadt. Gänseblümchen und Maiglöckchen versprühen den lieblichen Duft des Frühlings. Entfernt höre ich die Kirchturmuhr 18 Uhr schlagen, mir bleibt nicht mehr viel Zeit. Ich eile den Weg zurück zum Haus und wieder komme ich unbemerkt an meinem Vater vorbei. Außer Puste lege ich die Kamera zurück ins Regal und nehme vorsichtig den Film zum Entwickeln heraus. Direkt Morgen werde ich ihn ins Fotofachgeschäft bringen um dann ungeduldig auf den Abholtermin der fertigen Bilder zu warten.
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Felicitas Rieder
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Re:

von Felicitas Rieder (15.02.2011, 17:49)
Hallo, Ernie!
Ich finde, du hast einen schönen inneren Monolog verfasst, aber ich finde es klingt schon sehr reif für eine 14jährige...
Nix gegen all die 14jährigen auf dieser Welt, aber ob die schon so erwachsen klingen?

Liebe Grüße von
Felicitas

Ernie
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Re:

von Ernie (15.02.2011, 17:54)
Hallo Felicitas!

Vielen Dank für deine Rückmeldung. Wie genau soll ich das verstehen? Ich selbst bin 14 und muss ja auch irgendwie auf solche Gedanken gekommen sein :) :P

Liebe Grüße
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Re:

von Felicitas Rieder (15.02.2011, 18:13)
Das ist natürlich ein gewichtiges Argument! :o)

Ich kann es auch nicht so genau beschreiben, es ist mehr so ein Gefühl, das ich beim Lesen hatte. Mein Eindruck war eben: Das klingt aber schon sehr erwachsen! Die meisten 14jährigen, die ich erlebe, drücken sich wohl einfach nicht so differenziert aus - vor allem nicht beim sprechen oder in einer Unterhaltung.
Da ist man ja etwas "mündlicher" als bei einem Text, den man schreibt.

Ich weiß nicht, ob dir das weiterhilft...

Ist die Szene der Anfang zu einer Geschichte oder aus dem Mittelteil?

Liebe Grüße von der Feli

Ernie
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Re:

von Ernie (15.02.2011, 18:16)
Die Szene ist vom Anfang der Geschichte, welche natürlich noch nicht ganz ausgereift ist.
Ja, das mit den 14 Jahren ist so eine Sache. Meinst du, wenn ich die sprechende Person um 1-3 Jahre altern lassen würde, wäre es besser?

Ganz liebe Grüße
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Felicitas Rieder
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Re:

von Felicitas Rieder (15.02.2011, 18:21)
Das musst du wohl selbst entscheiden - das hängt auch ja davon ab, was deine Hauptfigur noch erleben wird und wie sie damit umgeht. Aber prinzipiell geht das bestimmt.
Aber vielleicht fragst du vorher lieber noch ein paar ander Leute, ob sie den gleichen Eindruck haben wie ich.
Ich denke, du solltest nicht sofort wegen einer "kritischen" Stimme sofort ändern, was dir vielleicht wichtig ist.

Viel Spaß beim weiteren Schreiben, vielleicht bis bald, ich bin erstmal off!
Liebe Grüße von der Feli

Ernie
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Re:

von Ernie (15.02.2011, 20:52)
Hat jemand den gleichen Eindruck wie Felicitas ?

Ach, noch ändere ich nichts :P

:)
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KaZuko
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Re:

von KaZuko (15.02.2011, 21:44)
Hallo Ernie!

Ich habe gerade deinen Text gelesen, und das, was Felicitas dir schon geschrieben hat. Allerdings habe ich nicht den Eindruck, dass du für eine 14-Jährige zu "alt" schreibst. Ich meine, jeder hat seinen eigenen Stil, manche Erwachsene schreiben wie Kinder, manche Kinder wie Erwachsene. - So zumindest meine Meinung (ich bin auch erst 15 cheezygrin )

Hör auf keinen Fall auf zu schreiben, denn ich mag das, was du geschrieben hast! - Obwohl ich mir noch überhaupt nicht vorstellen kann, um was es in der eigentlichen Geschichte geht ...

Liebe Grüße,
KaZu
Grüße von KaZu, dem durchgeknallten, verpeilten Friedenskind :3

Fantasie ist wertvoller als Wissen, denn Wissen ist beschrenkt.

Ernie
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Re:

von Ernie (15.02.2011, 22:04)
Na wenn das so ist, KaZu, schreibe ich hier am besten nochmal für alle, was das Thema des Buches ist (werden soll).
Es geht um ein Mädchen, Zoe, 14 Jahre, welches weiß, dass irgendetwas in ihrer Familie nicht stimmt. Sie findet ihre Familie nicht normal, aber ihre Eltern weichen all ihren Fragen aus. Ihre Mutter übertreibt es mit ihren Herzlichkeiten, welche oft unnötig sind und ihr Vater redet überhaupt nicht mit ihr und benimmt sich immer sehr abweisend und zurückhaltend. Ihre Mutter ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau und ihr Vater ein Autor. Irgendwann hält es Zoe's Vater nicht mehr aus und verrät ihr das große Geheimnis, nämlich:Zoe ist ein Reagenzglas-Kind...

Das war eine sehr,sehr knappe Zusammenfassung!

Der Klappentext :

Ich will hier raus.
Raus aus der rosafarbigen Plüschwelt meiner Mutter und dem endlosen Ozean des Schweigens meines Vaters.
Aber wie?
Ich muss die Wahrheit wissen.
Über mich, mein Leben, meine Familie.
Wir sind nicht normal, wir sind anders.
Aber warum?


Vielen Dank für weitere Kommentare und Rückmeldungen! :)
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Frieda^^
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Re:

von Frieda^^ (13.03.2011, 20:38)
hi ernie,
ich weiß nicht, ich (und das sollst du mir nicht böse nehmen) finde nicht dass du besondders erwachsene schreibst.
Ich kann es nicht genau beschreiben.
Toll, jetzt will ich dir helfen und stehe selbst vor einem Rätsel.
Okay, anders. Ich hab das Wort reagenzglaskind gegooglet und kam auf kind, dass durch künstliche Befruchtung entsteht.
Jetzt frage ich mich, was ist daran so besonders. Oder redest du mehr von Kindern dir wortwörtlich in einem reagenzglas wachsen?
ich verstehs grad selbst nicht mehr ganz.
ich finde nicht, dass das zu erwachsen klingt. irgendwie ist ihr gedankenfluss merkwürdig. zu gesteuert. du kommst viel zu schnell auf den punkt, von dem du unbedingt erzählen willst, nämlich dass ihre familie spinnt. vielleicht ist das ja geschmackssache und ich schreibe hier einfach nur unnötiges zeug.
trotzdem..
vielleicht hilft es dir ja weiter.
na gut, wahrschienlich nicht.
dein schriebstil ist wirklich toll, also hör nicht auf zu schrieben. aber wenn ise einfach nur durch künstliche befruchtung entstanden ist, was ist dann so spannend daran. und warum ist die familie deswegen so komisch. natürlcih willst du fragen aufwerfen, aber wenn ich den klappentext lese, will ich dein buch in die abteilung fantasy packen, lese ich aber das, mit dem reagenzglas, finde ich es nicht sonderlich spannend.
ver******t hab ich viel geschrieben

also
bb
LGchen Frieda
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Kerstin05
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Re:

von Kerstin05 (13.03.2011, 21:21)
Hab skeptisch zu lesen begonnen...;-) und hab überrascht bis zum Ende gelesen. Du bist 14? *staun* Guter Schreibstil, gefällt mir äusserst gut u. ich finde nicht, dass die Protagonistin zu erwachsen "erzählt". Ganz im Gegenteil, sie spricht ihre Wünsche aus, malt ihre Sicht auf die Dinge. Und wer kann das authentischer schreiben als eine wirkliche 14-Jährige? Weitermachen-sooooofort! thumbbup

Grüßle Kerstin

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Amethy
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Re:

von Amethy (14.03.2011, 18:22)
Ich finds toll!
Und ich bin auch 14.
Nix kompliziert.
Zoe soll bitte 14 bleiben (jetz zeigen wirs den alten! wir sind auch schlau!)
:D

Polarbaerchen
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Re:

von Polarbaerchen (16.03.2011, 16:01)
So, ich geb nun auch mal meinen Senf dazu. Gleich zu Anfang: Ich finde diesen Ansatz schön, an manchen Stellen könnte man sich vielleicht etwas besser ausdrücken und mehrere kleine Sätze zu einem großen zusammenfügen. Die Idee mit dem Reagenzglaskind finde ich auf jeden Fall toll, ist mal etwas anderes. Ich würde dir aber raten unbedingt mit einzubringen, dass sie sich schon oft Gedanken darüber gemacht hat, dass die natürliche Ähnlichkeiten (wie z.B. die gleiche Nase der Mutter) bei ihr fehlen. In welcher Weise du das am Ende machst ist natürlich dir zu überlassen, ich fände es nur wichtig, weil man sonst denkt “Hä..? Ist ihr denn noch nie die Idee gekommen, dass es vielleicht gar nicht ihre Eltern sein können aufgrund der fehlenden Ähnlichkeiten”. Ansonsten würde ich unbedingt noch mehr die Personen beschreiben. Wie sehen sie aus? Wie stehen “Mutter” und “Vater” zu einander? Und nun die Dinge, die ich mir während des Lesens gedacht habe:
Was versteht die Hauptperson unter einer “normalen Familie”? Sobald man wüsste, was sich die Protagonistin unter einer Familie vorstellt, hätte man einen noch stärkeren Kontrast und würde sich der Figur gleich näher fühlen. Man kennt ihre Gedanken, ihre Wünsche, kann sich damit vielleicht verbinden.
An der Stelle “soll ich das anstellen?“ musst du unbedingt einen Absatz machen. Diese Frage hat nichts mehr mit der Privatschule zu tun und daher verwirrt es den Leser im ersten Augenblick.
Ist “Stefan” ihr Vater?
Besonders schön finde ich die Szene bei der du die Natur beschreibst, ich kann mir bildlich vorstellen, wie idyllisch das aussehen muss, mach weiter so! Auch die anschließenden Gedanken finde ich interessant, ich bin ein Fan von Figuren, die sich Gedanken über das Innere seines Gegenübers machen.

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Janika
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Re:

von Janika (10.04.2011, 11:52)
Hey Ernie,
also mir gefällt der Ausschnitt auch sehr! Mit dem Schreibstil würde ich mich dem anschließen, dass sie vielleicht etwas älter sein sollte, aber das ist deine Entscheidung. Ich würde sie als 14jährige annehmen oder auch als 17jährige ;)
LG Janika
Alles zu meinen Büchern gibt es auf meiner Homepage. Viel Spaß beim Stöbern!
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mtg
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Re:

von mtg (10.04.2011, 12:05)
Ich bin zwar schon 3 - 4 Tage älter als 14 (*hüstel*), aber ich kann mich, was den Schreibstil betrifft, eigentlich nur anschließen. Mir gefällt die Atemlosigkeit, mit der die Protagonistin ihre Erlebnisse gleichzeitig macht und versucht, zu verarbeiten.

Ein paar Rechtschreib- und Interpunktionsschnitzer sind drin, aber die kann man leicht ausmerzen (z.B. spiegelt sich etwas wider).

Eine 14-jährige steckt gerade mitten in der Pubertät und zweifelt sowieso alles an, was ihr von den Eltern vorgesetzt wird. Daher finde ich das Alter völlig okay. Auch die Idee mit dem Reagenzglas. Aber ... auch ein »Reagenzglaskind« entsteht aus Sperma und Eizelle, nur eben außerhalb des Körpers. Es kann also tatsächlich von seinen eigenen Eltern abstammen und hätte dann auch das selbe Erbgut. Und damit auch Ähnlichkeiten.

Die Frage ist: Reagenzglas? In-vitro? Samenbank? Hier vielleicht genauer und schärfer werden, und dann die Gefühle, Situationen etc. darauf ausrichten.

Ansonsten: thumbbup

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