[Kurzgeschichte]Lohnt es sich?/Bitte Kritik!

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Splatter
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[Kurzgeschichte]Lohnt es sich?/Bitte Kritik!

von Splatter (24.03.2011, 20:50)
So, hier stell ich mal meine Kurzgeschichte rein. Bitte Kritik, sonst kann ich mich net verbessern. ABer seid nicht allzu streng mit mir, ich bin erst 12. xD

Lohnt es sich?

Es war dunkel. Schwarze Wände ragten wie riesige Felsblöcke vor ihr auf. Ihre Knie zitterten und man konnte förmlich ihre Angst riechen. Ihre dunkelbraunen Locken klebten nass an ihrer Haut. Die Haare standen ihr zu Berge. Sie zog ihre Knie, die sie mit den Armen umschlungen hielt, näher an sich. Der Schweiß brannte, er schien sie zu verhöhnen, zu verspotten. Sie versuchte, an etwas Glückliches, Positives, zu denken, aber die Angst vernebelte ihr das Gehirn. Stattdessen spukten Schauergestalten in ihren Gedanken, die sie zu zerreißen, zu fressen schienen. Sie streckten ihr blutbesudelten Klauen nach ihr aus, aber sie konnte sich nicht wehren. Ihre Füße waren ihr wie Betonklötze, am Boden festgenagelt. Als sie ein leises Knarren hörte, schreckte sie aus ihren Albträumen.
Wird sie mich finden?
Sie stellte sich vor, wie sich langsam die Tür des Schranks, in dem sie sich versteckte, öffnete, wie ihre Mutter sie grausam anlächelte und sie an den Haaren packte, wie ihr der Schmerz durch den Körper fahren würde, wie sie unter Tränen schreien würde. Die ständige Angst. Aber heute war es schlimmer. Heute war der schlimmste Tag, den sie sich überhaupt vorstellen konnte. Sie war gewöhnt an Schläge und Tritte, an Spott und Hohn, Angst und Ungewissheit. Auch die Einsamkeit war nichts Neues für sie. Doch diese wurde oft durch das Geschrei ihrer Mutter zerrissen.
„Laurie! Du kommst jetzt runter und massierst mir die Füße! Laurie! Bring nachher auch noch den Müll raus! Sonst bekommst du kein Taschengeld!“
Bei diesem Gedanken verzog sie ihren Mund zu einem freudlosen Lächeln. Der Widerspruch in den Worten ihrer Mutter brachte sie beinahe schon zum Lachen. Taschengeld. So etwas hatte sie nie gehabt.
Wieder hörte sie ein leises Knarren. Sie zog nervös das dünne Jäckchen, das ihre Mutter auf einem Flohmarkt erstanden hatte, enger um sich.
Bitte lass mir einmal meine Ruhe! Einmal!
Sie konnte sich die Antwort ihrer Mutter vorstellen.
„Das geht leider nicht“, würde sie mit einer höhnischen Stimme antworten, das hämische Grinsen im Gesicht, „Ich hätte da noch etwas für dich zum tun!
Sie hörte Schritte, die über den Holzboden eilten und einen seltsamen Nachhall. Es war ihre Mutter mit Stöckelschuhen. Wie oft hatte sie schon gelauscht, wenn sie auf ihre Mutter wartete, und wenn sie dieses Geräusch gehört hatte, dann hatte sie sich schnell versteckt, in der Hoffnung, dass ihre Mutter wieder verschwinden würde. Ihre Mutter war grausam. Aber sie liebte sie. Es war wahnwitzig, das wusste sie, aber wie sollte man seinen einzigen Angehörigen nicht lieben? Sie kannte ihren Vater nicht. Ihre Mutter war ein Einzelkind und Oma und Opa waren schon gestorben. Früher hatte sie bei ihnen Zuflucht gesucht, aber das hatte ihr ihre Mutter nicht mehr erlaubt.
„Laurie!“
Sie zuckte zusammen. Sie wusste, dass ihre Mutter in ihrem Zimmer, unmittelbar neben dem Schrank, stand.
Bitte. Lass mich. Dieses einzige Mal.
„Du musst mir noch bei meinem Brautkleid helfen!“
Ein empfindlicher Punkt von Laurie war getroffen. Das Brautkleid. Ihre Mutter würde heute heiraten. Ryan. Er war fett und trank massenweise an Alkohol. Und einmal hatte sie ihn erwischt, als er auf seinem Bett mit einer Packung Haschisch saß. Laurie verstand nicht, was ihre Mutter an ihm fand. Aber sie verstand auch nicht, dass ihre Mutter so grausam war. Laurie hatte keine Freunde. Die Lehrer mochten sie nicht. Sie hatte ein Jahr, die siebte Jahrgangsstufe, wiederholen müssen und ihre diesjährigen Noten drohten wieder zu kippen. Ihre Mutter und ihr baldiger Stiefvater benutzten sie nur. Das Einzige, was sie gerne tat, war zu schreiben. Gedichte. Sie war einmal nach der Schule in die Bibliothek gegangen. Sie war förmlich in den alten, staubigen Wälzern versunken. Den ganzen Nachmittag hatte sie Gedichte gelesen, von der Antike in die Neuzeit. Große Werke von Autoren wie Schiller oder Shakespeare, sowie kleine Werke von unbekannten Künstlern. Sie hatte gelesen, bis der junge Bibliothekar sie bat, die Bücherei zu verlassen. Dann war sie nach Hause gegangen. Einer der wenigen Tage, an denen sie zufrieden war. Einer der wenigen Tage, an denen sie erfuhr, was Glück bedeutete. Klar, als sie nach Hause kam, gab es Schläge und Prügel, was mit einer Platzwunde endete, aber das war es ihr wert gewesen.
„Laurie, dieses faule Schwein!“, hörte sie ihre Mutter fluchen. Ihr Herz schmerzte.
Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen. Jetzt hatte sich doch an etwas Positives gedacht. Sie hörte, wie ihre Mutter wegging und Ryan nach mehr Bier rief. Ihr Alltag machte ihr etwas klar.
Was soll ich hier?
Diese Szene, als sie Ryan rufen hörte, brachte das Fass zum Überlaufen. Laurie wurde klar, dass sie hier nicht gebraucht wurde. Und ihr fiel nur eine Lösung ein.
Selbstmord.
Sie hatte schon oft an diesen Gedanken gedacht. Während sie weiter grübelte, freundete sie sich immer mehr mit dem Gedanken an. Sie wusste auch schon wie. Mehr Freude als Angst und Zweifel erfüllten sie. Nur ein Bedenken hatte sie. Würde sie eine Lücke hinterlassen? Würde irgendwer um sie trauern? Sie wollte niemandem weh tun. Sie lachte im Stillen über sich selbst. Natürlich würde sich niemand um sie scheren. Auch ihrer Mutter würde es egal sein, sie würde einfach ein Dienstmädchen bestellen. Laurie wollten nicht mehr davonlaufen, sich nicht mehr verstecken. Sie wollte eines im Leben selbst entscheiden. Ihren Tod. Sie gab sich einen Ruck und öffnete die Tür. Licht strömte herein und durchbrach die Dunkelheit. Laurie schloss die Augen, um ihre Pupillen vor dem Licht zu schützen. Als sie sie wieder öffnete, blickte sie ein letztes Mal auf ihre Sachen. Ein Schrank mit wenigen Kleidern, ein Bett, ein Schreibtisch. Mehr hatte sie nicht. Die weiß getünchte Wand gab einen seltsamen Kontrast zu dem alten Holzboden. Vor dem Fenster hing ein rosa Vorhang, den sie schon immer gehasst hatte, allein schon wegen seiner Farbe. Trotzdem machte er etwas in ihrem Zimmer aus. Auf dem Schreibtisch lagen, fein säuberlich geordnet, ihre Schulbücher und ihre Hefte.
Tschüss.
Sie drehte sich um und ging einen Schritt zur Tür. Doch dann fiel ihr noch etwas ein. Sie drehte sich um, schritt zu dem Bett, das mit einem weißen Spannbetttuch überzogen war, und griff zielsicher unter die Matratze. Hervor holte sie ein altes Buch, das mit einem grünen Ledereinband eingebunden war. Es war eine Gedichtsammlung. „Werke der Meister“ hieß sie. Sie hatte es mit einem Euro, den sie auf der Straße gefunden hatte, auf einem Bücherflohmarkt gekauft. Das Buch war alt, aber dennoch ihr wertvollster Gegenstand. Sie presste das Buch an die Brust und verließ das Zimmer. Der Flur war leer. Ein letztes Mal betrachtete sie den alten Spiegel, der an der Wand hing. Ryan war wahrscheinlich in der Küche und ihre Mutter bereitete sich auf die Hochzeit vor. In einem stolzen Gang verließ sie das Haus, das einmal ihr Heim gewesen war.
Das ist meine eigene Entscheidung. Und ich bin stolz auf sie.
Ihr Ziel war nur zwei Straßen entfernt. Diesen Weg ging sie schnell ab.
Warum tust du das?, fragte eine Stimme in ihrem Kopf.
Weil ich nicht da sein soll. Keiner will mich., erwiderte eine andere Stimme.
Die Leute ignorierten Laurie. Warum sollten sie sie auch ansehen? Sie war ein Durchschnittsmädchen mit Kleidung, die aussah, als wäre sie schon mehrere Male durch einen Fleischwolf gedreht worden. Die Häuser sagen gleich aus. Jedes war gleich für sie. Sie konnte einen Spielplatz erkennen, zwei kleine Kinder tollten glücklich im Sonnenschein. Sie rutschten die blaue Rutsche hinunter, lachten und hatten Spaß. Zwei Frauen unterhielten sich, eine hatte einen Kinderwagen in der Hand. Sie schienen sehr amüsiert. Vielleicht waren sie die Eltern der beiden Kinder. Doch Laurie sah keiner an. Es schmerzte und sie wusste, dass es nur einen Weg gab, diesen Schmerz zu beenden.
Mein Leben macht keinen Sinn mehr.
Ich werde mich gleich umbringen.

Sie erreichte ihr Ziel. Eine Brücke, unter der eine wenig befahrene Straße hindurchführte. Laurie blieb stehen, um einen Moment bewusst zu atmen.
Dann legte sie ihre Hände an die Brüstung, die so breit war, dass man locker darauf stehen konnte.
Nach einem kurzen Zögern schwang Laurie sich hinauf. Wind schlug ihr entgegen, ihre Haare flatterten ihm Wind. Ein letztes Mal sah sie die Welt an. Häuserdächer. Grauer Asphalt. In der Ferne Wald.
Du wirst mich nicht brauchen, Welt. Du schaffst es auch ohne mich.
Tschüss
.
Sie nahm die Gedichtsammlung von der Brüstung, wo sie sie hingelegt hatte und drückte sie an sich.
Du wirst mich begleiten.
Laurie schloss die Augen. Sie hatte genug gesehen. Und das meiste davon war schlecht gewesen. Sie holte tief Luft.
Dann sprang sie.

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AmberStuart
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Re:

von AmberStuart (25.03.2011, 00:49)
Hi Splatter,

hast du dir ein Späßle erlaubt?
wenn du wirklich erst 12 sein solltest, stammt die Geschichte nicht von dir. Ich habe selbst eine 12jährige Tochter, darum weiß ich, wie man in diesem Alter schreibt. Auch das Theama Suizid passt nicht. Hund, Katze, Hamster, Freundinnen, Jungs, vor allem Justin Bieber, würde ich dir eher abnehmen.
Zur Geschichte selbst: Ich finde sie schon sehr ausgereift.
Woher hast du sie? cheezygrin

LG, Amber... :wink:

chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (25.03.2011, 09:55)
Splatter hat geschrieben:
Es war dunkel. Schwarze Wände ragten wie riesige Felsblöcke vor ihr auf. Ihre Knie zitterten und man konnte förmlich ihre Angst riechen. Ihre dunkelbraunen Locken klebten nass an ihrer Haut. Die Haare standen ihr zu Berge.


... so weit, so gut.
Zuletzt geändert von chnuppesaager am 26.03.2011, 16:25, insgesamt 1-mal geändert.

Splatter
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Re:

von Splatter (25.03.2011, 17:51)
Nein, ich bin wirklich erst zwölf. Man, ich versteh ja die Hälfte nicht mal, was ihr schreibt. Und die Geschichte habe ich selber geschrieben! Ich bin in einem Forum angemeldet, da gibt es viele, die Geschichten schreiben, und naja...ich wollte halt dann auch mal ne Kurzgeschichte schreiben. Ich schreib ja auch Katzengeschichten, aber ich wollte halt auch mal ne andere Geschichte schreiben. Bei der hab ich mir besonders viel Mühe gegeben, war meine erste Kurzgeschichte...

Naja, wenn du glaubst, dass ich nicht zwölf sein kann, ist das ja i-wie ein Kompliment für mich...

LG, Splatter

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AmberStuart
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Re:

von AmberStuart (26.03.2011, 07:06)
Hi Splatter,

lass dich nicht verunsichern, mach auf jeden Fall weiter.
Du hast das Talent, beim Leser Emotionen zu wecken, die
Story hat mich berührt.
Wenn das deine erste Kurzgeschichte war, kann ich nur sagen:
RESPEKT! thumbbup

chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (26.03.2011, 07:46)
... nach Ambers zweiter Kritik habe ich es mir jetzt auch noch einmal ganz reingezogen. Erstaunlich, ja, erstaunlich.
cheezygrin
Zuletzt geändert von chnuppesaager am 26.03.2011, 12:58, insgesamt 1-mal geändert.

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SandraR
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Re:

von SandraR (26.03.2011, 08:28)
Muss mich Amber, anschließen mindestens 3 bis 4 Jahre älter. Sowohl Themenauswahl als auch Grammatik lassen schwer einen anderen Schluss zu.
Sollte es anders sein, dann wärst Du tatsächlich genial und dein Deutschlehrer müsste vor dir fast auf die Knie sinken bei der Grammatik. Dem Text fehlt allerdings etwas ganz gravierendes Leichtigkeit. Nimm einfachere grammatikalische Formen, dann wirkt der Text weniger zäh. So hat er eine bleierne Schwere. Langfristig wirkt dies etwas anstrengend.
Lies Kafka, keiner konnte so perfekt bleierne Hoffnungslosigkeit mit Leichtigkeit grammatikalischer Formen verbinden.
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

Splatter
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Re:

von Splatter (26.03.2011, 08:43)
ICH bin wirklich 12! Aber wenn ihr mir nicht glaubt, ist es ja i-wie ein Kompliment für mich. Naja, in Deutsch steh ich ja uaf einem Einser, ich les halt viel, und da wird eben die Grammatik gut.

Das mit der Leichtigkeit: Den Tip werde ich mír zu Herzen nehmen bei meiner nächsten Kurzgeschichte.

LG, Splatter

Nitram
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Wow!

von Nitram (26.03.2011, 12:44)
Also wirklich, Splatter, ich bin echt beeindruckt!

Da bist du erst 12 und dann eine derart inhaltlich und grammatikalisch perfekte Geschichte!
Du bist eindeutig ein Genie und solltest dich nach entsprechenden Fördermöglichkeiten für Hochbegabte umsehen!

Denn neuerdings schreibt sogar Joanne K. Rowling von dir ab, ist das nicht skandalös??? cheezygrin

Zum Beispiel hier:
http://www.harrypotter-xperts.de/fanfic ... pter=73577
und hier:
http://www.harrypotter-xperts.de/fanfic ... pter=39504


Nimm dir einen Anwalt und verklag die Dame!
Und: mach das nächste Mal vorher einen Plagiats-Check bevor du soetwas einstellst, ok? cheezygrin

Gruß
Nitram
Tu felix Austria - die andere Seite der Alpenrepublik - zweite Auflage
ISBN 978-3-8391-0512-2
HP: www.robert-brettschneider.com
Video: http://www.youtube.com/user/RobertBrettschneider

Splatter
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Re:

von Splatter (26.03.2011, 12:58)
Plagiatscheck? Was ist das? Warum? Diese Geschichten haben doch gar nichts mit meiner zu tun....?

Jetzt bin ich verwirrt.

LG, die verwirrte Splatter

Viktoria Mularski
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Re:

von Viktoria Mularski (26.03.2011, 14:00)
Es mag sein, dass uns einige Textpassagen bekannt vorkommen.
Manchmal passiert es, dass man Ausdrücke und Metaphern aus wohl bekannten Büchern verwendet.
Mit zwölf Jahren eine solche Geschichte zu verfassen, ist nicht selten.
Ich selbst habe in dem Alter nichts Anderes getan.
Vor wenigen Tagen bin ich vierzehn geworden, habe mein Buch veröffentlicht:

http://www.bod.de/index.php?id=1132&objk_id=487171

Deine Geschichte ist gut, Splatter.
Wie wäre es, wenn du dich an einem Schreibwettbewerb versuchst?
Die liebsten Grüße,
Viki. :D

________________
Wenn du dich wirklich für Literatur interessierst, dann nimm dir den Tipp von SandraR zu Herzen und lies Kafkas Werke.

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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (26.03.2011, 14:16)
Hallo Splatter,

deine Geschichte und dein Stil haben Potenzial. Ich glaube dir auch deine 12 Jahre. Ich kenne Jugendliche in deinem Alter, die Grammatik und Wortwahl auf diese Weise beherrschen. Du liest viel, das ist eine sehr gute Voraussetzung, und du hast darüber hinaus Talent. Ich finde, man merkt deine Jugend an der starken Polarisierung in Gut und Böse. Bitte versteh das nicht als Kritik, zu polarisieren ist einfach eine Eigenschaft, die sich mit zunehmendem Alter abschleift.

Viktorias Tipp mit dem Schreibwettbewerb finde ich gut. Im luftleeren Raum entwickelt man sich als Autor nicht so gut, Anregungen und Kritik durch Mit-Autoren oder Fachleute ist hilfreich.
Vielleicht findest du im Freundeskreis Gleichgesinnte, mit denen du eine Art Schreibwerkstatt gründen kannst?

Du hast was drauf, bleib dran!

LG, Anke

Splatter
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Re:

von Splatter (26.03.2011, 14:51)
an Nitram: Ich habe nicht abgeschrieben, klar ich habe Harry Potter gelesen, aber abgeschrieben bestimmt nicht...

Danke, endlich glaubt mir hier jemand.

In meinem Bekanntenkreis....nicht, dass ich wüsste...Naja, ich bin in einem Forum angemeldet, und du gibt es eben auch Kritiker, da hab ich mir schon einige wetvolle Tipps geholt.

Wie funktioniert so ein Schreibwettbewerb?

Ich dachte eigentlich immer, dass ich total schei** schreibe...

LG, Splatter

Nitram
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Re:

von Nitram (26.03.2011, 15:09)
Splatter hat geschrieben:
an Nitram: Ich habe nicht abgeschrieben, klar ich habe Harry Potter gelesen, aber abgeschrieben bestimmt nicht...


Hallo Splatter!
Ich glaube dir.

Ich bin mit meinem posting ziemlich ins sarkastische abgeglitten, sorry.
Aus eigener Erfahrung weiß ich sehr gut, dass man oft ganze Passagen aus Büchern inhaltlich in seinem Gehirn speichern kann, dadurch entwickelt man sich ja auch selbst weiter.
Und wenn man dann schreibt, weiß man oft selbst nicht mehr, woher die Gedanken, die einen inspirieren, gekommen sind, man hat sie einfach.

Ich wollte dir nicht Unrecht tun, es tut mir leid.

Die Idee mit dem Schreibwettbewerb ist sicher gut, allerdings würde ich mich erstmal mit Gleichgesinnten kurzschließen, also einer Vereinigung beitreten.
Wenn du schnell schwimmen kannst und dir das schwimmen spaß macht, trittst du wahrscheinlich einem Schwimmklub bei.
Beim Schreiben würde ich es genauso machen.

Hast du schon mit deinem Deutschlehrer über deine Pläne gesprochen?
Ich würde mal zu ihm gehen und ihn fragen, welche möglichkeiten er für dich sieht, bzw. was er dir empfehlen würde.
Natürlich ist sein Urteil auch nicht das Maß aller Dinge, aber ein erster Anhaltspunkt könnte es schon sein.

Viel Glück und lass von dir hören!
Nitram

PS: Wie wäre es, wenn du dich mal kurz vorstellst?
Tu felix Austria - die andere Seite der Alpenrepublik - zweite Auflage

ISBN 978-3-8391-0512-2

HP: www.robert-brettschneider.com

Video: http://www.youtube.com/user/RobertBrettschneider

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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (26.03.2011, 15:21)
Hallo Splatter,

schau mal, hier ist eine Auflistung von etlichen Wettbewerben für junge Autoren. Vielleicht ist ja etwas für dich dabei.

http://www.uschtrin.de/preise_genre.html#junge

LG, Anke

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