Aufmachung meines Buches

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Laura
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Aufmachung meines Buches

von Laura (17.12.2007, 14:47)
Hallo, ich habe mein Buch heute bekommen und bin mit der Aufmachung sehr zufrieden. Die Ränder "stimmen", das getönte Papier sieht sehr gut aus, Cover ist auch o.k.

Jetzt muss ich nur das Problem mit den Seitenzahlen vorne und hinten in den Griff bekommen. Dann durchforste ich mein Buch noch mal nach Tippfehlern, starte eine Neufauflage und ein Upgrade nach BoD classic, damit das Buch dann auch eine ISBN bekommt.

Nur die Versandkosten von 6.42 Euro finde ich happig für eine einziges Paperback - Buch mit 164 Seiten. Gruß Laura

Gerhard
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Re: Aufmachung meines Buches

von Gerhard (17.12.2007, 15:04)
Laura hat geschrieben:
Hallo, ich habe mein Buch heute bekommen und bin mit der Aufmachung sehr zufrieden.


Würde mich brennend interessieren: Wie lange hast du auf das Buch warten müssen?

Liebe Grüße
Gerhard

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PvO
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Re:

von PvO (17.12.2007, 15:09)
6,42 Porto, das ist Wucher. 1,50 hätte auch genügt.

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Birgit Fabich
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Re:

von Birgit Fabich (17.12.2007, 17:11)
Ich verschicke meine Bücher mit einem Stempel "Büchersendung", bis 500g muss ich dann nur 0,85 Euro bezahlen.
Gruß Birgit

julia07
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Re:

von julia07 (17.12.2007, 17:19)
Naja, Birgit,
ganz so kann man wohl nicht rechnen :wink:
Der von BoD auch für einzelne Bücher berechnete Einheitspreis (50 Bücher kosten genauso viel) ist zwar eine Frechheit, aber unter 2 Euro könnten die das sicher auch nicht kalkulieren.
Du rechnest bei Deinen 0,85 Euronen übrigens weder Umschlag, Gang zur Post, etc. noch Deine eigene Arbeitszeit dazu...
LG, Julia

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Birgit Fabich
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Re:

von Birgit Fabich (17.12.2007, 17:25)
Hallo Julia,
stimmt, die Umschläge kosten 0,24 Euro. Der Postkasten ist nicht weit, ich wohne ja in einem Dorf, also berechne ich 1,10 Euro für Porto und Verpackung.
Gruß Birgit

julia07
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Re:

von julia07 (17.12.2007, 17:42)
ja, und jetzt noch...
den Anteil an den restlichen Kosten errechnen, die so anfallen (Miete, Strom, Hauhaltsführung, ...).
Das soll jetzt nicht pingelig sein, aber hier hatten wir schon oft die Diskussion, dass so mancher Autor bei der Aufwandsermittlung eine Menge (Un)kosten vergessen hat.
Ein Unternehmer muss nun mal alles mit einrechnen, bis hin zur Müllgebühr. Das ist eben mehr, als die Briefmarke und der Umschlag :wink:
Aber, wie gesagt, mehr als 3 Euro für ein Buch ist Wucher!

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Birgit Fabich
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Re:

von Birgit Fabich (17.12.2007, 17:50)
Julia, Du hast Recht,
aber ich bin noch nicht lange "Unternehmer", bin aber lernfähig (hoffe ich zumindest)
Danke
Gruß Birgit

Gerhard
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Re:

von Gerhard (17.12.2007, 18:01)
julia07 hat geschrieben:
ja, und jetzt noch...den Anteil an den restlichen Kosten errechnen, die so anfallen (Miete, Strom, Hauhaltsführung, ...).


Klar, und das Gift für das Ungeziefer im Keller muss auch mit rein...und die Verluste der eigenen Tomatenernte im Garten, denn wenn die Ernte größer gewesen wäre, hätte ich keine Tomaten kaufen müssen, meine Ausgaben wären also geringer gewesen. :wink:

Julia, lass die Kirche im Dorf. :D

:wink: Das ist für mich als Nicht-Unternehmer jetzt aber arge Erbsenzählerei. Aber du hast natürlich recht, gestandene Unternehmer rechnen so.... und dann darf man sich halt nicht wundern, wenn ein Arbeitnehemer für eine kleine Lohnerhöhung streiken muss, die Manager solche Reechnungen aber als Argument nehmen, dass das eigene Gehalt aufgestockt werden muss.

Vielleicht sollten wir alle mal anfangen, nicht ganz so pingelig zu sein. Ich habe das schon lange abgelegt.... und fahre eigentlich ganz gut damit.

Liebe Grüße
Gerhard

matthiasgerschwitz

Re:

von matthiasgerschwitz (17.12.2007, 18:04)
Gerhard hat geschrieben:
Vielleicht sollten wir alle mal anfangen, nicht ganz so pingelig zu sein.


Was Julia schreibt, hat nichts, aber auch rein gar nichts mit "pingelig" zu tun. Wer diese ganzen Faktoren nicht wenigstens im Hinterkopf hat, endet - wenn er Pech hat - da, wo sich sonst nur die tummeln, die immer noch glauben Umsatz = Gewinn.

Julia - recht haste!

Beste Grüße
Matthias

Frischling
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Re:

von Frischling (17.12.2007, 18:25)
matthiasgerschwitz hat geschrieben:
Julia - recht haste!


aber nur, wenn Du von der Schriftstellerei lebst!
betreibst Du es nebenher, deckst Du Deine Fixkosten mit dem Hauptberuf ab, jedes verkaufte Buch ergibt einen wertvollen zusätzlichen Deckungsbeitrag, deshalb muss es nur ein wenig mehr als die Kosten decken, welche für Herstellung und Versand anfallen.

alternativ kannst Du natürlich die Unsinnigkeit des Schreibens damit belegen, dass Du in deine Kalkulation ein "Ackermann-Gehalt" einbaust, dann rechnet sich selbst der Weg zum Briefkasten nicht mehr :-).
es gibt nichts Gutes - ausser man tut es

roland_lange

Re:

von roland_lange (17.12.2007, 18:41)
Jeder sollte natürlich für sich ausmachen, wie er die Schreiberei sieht - als reines Hobby (was bekanntlich kostet) oder mit der Absicht, Gewinn zu erzielen (egal, in welchen Dimensionen sich das abspielt).
Sollte eine "Gewinnerzielungsabsicht" zu den Motiven gehören, die einem zum Schreiben und Buchproduzieren verleiten, dann sollte man auch die Kosten ins Kalkül ziehen, die ursächlich mit dem Schreiben zusammenhängen. Und das sind auch Kosten, die durch meine geleistete Arbeit entstehen (Adresse schreiben, Rechnung schreiben, eintüten, zur Post bringen, genervt in der Warteschlange vor dem Schalter stehen etc.) Dann sind z.B. Versandkosten von rund 2 Euro durchaus angemessen.
Und ich denke, damit lasse ich die Kirche durchaus im Dorf. Gerade als Autor im BoD-Bereich ohne starken Verlag im Rücken kann ich mir nicht leisten, Geschenke zu verteilen, wenn mir nicht irgendwann die finanzielle und ideelle Puste ausgehen soll.


Gruß
Roland

Laura
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Re: Aufmachung meines Buches

von Laura (17.12.2007, 19:38)
Gerhard hat geschrieben:
Laura hat geschrieben:
Hallo, ich habe mein Buch heute bekommen und bin mit der Aufmachung sehr zufrieden.


Würde mich brennend interessieren: Wie lange hast du auf das Buch warten müssen?

Liebe Grüße
Gerhard


Hallo Gerhard, ich habe meine Bestellung am 3.11. aufgegeben, am 14.12. haben sie es verschickt, heute kam es an. Es war aber auch nur ein Exemplar, weil ich erst mal nur sehen wollte, wie es aussieht. Gruß Laura

Melissa
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Re:

von Melissa (17.12.2007, 23:11)
[vom Verfasser entfernt]
Zuletzt geändert von Melissa am 18.07.2015, 20:44, insgesamt 1-mal geändert.

matthiasgerschwitz

Re:

von matthiasgerschwitz (17.12.2007, 23:19)
Frischling hat geschrieben:
... aber nur, wenn Du von der Schriftstellerei lebst!
betreibst Du es nebenher, deckst Du Deine Fixkosten mit dem Hauptberuf ab


Frischling ... selbst wenn Du recht hast: Es gibt hier nicht nur kaufmännisch arbeitende Poolmitglieder, sondern auch welche, die Spaß am Schreiben haben und dadurch zum Autor geworden sind. Und gerade für die, die sich nicht täglich mit den Unbilden des Kaufmannstums herumschlagen müssen (dürfen?), ist es wichtig, dass sie frühestmöglich an eine realistische Bewertung ihrer Arbeit herangeführt werden. Alles andere ist Augenwischerei.

Was Julia geschrieben hat - was ich vollinhaltlich unterschreibe - ist nichts anderes als ein kleiner, aber nicht moralinsaurer Zeigefinger hinsichtlich zu erwartender Ergebnisse. Und der sollte doch bitte möglich sein!

Bitte, liebe Kollegen: Nehmt mir besonders die ernst, die am Anfang stehen! Sie haben es verdient ... damit sie was verdienen können.

Beste Grüße
Matthias

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