Eine knifflige Frage

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SandraR
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Re:

von SandraR (22.06.2011, 14:13)
Jaliah warst Du in den Karpaten? Ich habe mal 9 Monate in Rumänien gewohnt, da ist nichts mystisches cheezygrin an den Karpaten. Da kenne ich viel mystischere Waldgebiete. Wölfe sind sehr kluge und soziale Tiere. Dies spricht dafür das Werwölfe also recht interessante Zeitgenossen wären cool5
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Jaliah J.
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Re:

von Jaliah J. (22.06.2011, 19:01)
Nein ich selber war nie da...aber mal sehen vielleicht kommt es mal dazu. Eine meiner Leserinnen, mit denen ich über Facebook guten Kontakt halte, allerdings hat dort Familie in einer kleinen Stadt namens Barnar ...sie hat mir auch schöne Bilder geschickt und ich habe gleich ein großartiges für das Cover gefunden, dass hat schon alles gut geklappt, hoffe das läuft so positiv weiter thumbbup . Ja ich finde die Wölfe auch sehr interessant :D .

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Tito
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Re:

von Tito (26.06.2011, 19:56)
SandraR hat geschrieben:
Da kenne ich viel mystischere Waldgebiete.
... will hören!!! Hier, ich^^
bitte, bitte!!! :roll:

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SandraR
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Re:

von SandraR (26.06.2011, 20:39)
Tito, zum Beispiel russische Wälder cheezygrin wirklich riesig, wirklich ohne Spazierwege und ohne Wegschilder. Mit echten Tieren die wir nur aus dem Zoo kennen cool5

Wälder wo man sich tatsächlich wirklich garantiert verlaufen könnte, wenn man nicht weiß wie man sich im Wald orientiert . Meine Datscha ist ein Haus im Wald, einen Kilometer Fußweg liegt eine Ansammlung von 20 Häusern. Nächster Laden 18 Km, nächstes Kaffee 35 Km. Nächste Tankstelle 45 Km.

Ich habe als Dauergäste einen Bären (männlich seit einem Jahr) Füchse (seit ewig die Leben in einem 70 Jahre alten Fliedergebüsch und neben einem alten Brunnen) und von Zeit zu Zeit ein Elch der sich verlaufen hat weil die Jäger hinter ihm her waren. Wildschweine gehören zum normalen Ambiente, selbstverständlich Igel etc. Wölfe (vom hören sagen, selber gesehen habe ich dort noch keinen in freier Wildbahn) sie kommen nur bei sehr kalten Wintern in die Nähe von Häusern.

Das ist aber der europäische Teil Russlands, über dem Ural je weiter nach Osten um so ausgestorbener. Das Altaigebierge ist sehr ursprünglich..und wer sich etwas nur gruseln möchte der kann auch nur 200 Km nach Schatura fahren. Sehr viele Seen, bedingt dadurch gerne etwas Nebel. Im Sommer kann aber der Torf brennen und dass ist wiederum interessant wenn Du wild Zeltest, kein Mensch weit und breit und plötzlich in der Nacht fängt neben dem See ein einzelner Baum zu brennen an cheezygrin Also Russland hat Naturschauspiele satt zu bieten.

Die Karpaten sind leider brav ausgeschildert und mit normalen Wegen versehen, dazu im Vergleich mit Russland, noch recht dicht besiedelt. Touristisch seit jeher gut erschlossen. Wobei ich selber in Sibiu einen Wolf gesehen habe, der sich wie ein Straßenhund verhielt und ganz ruhig vom Müllplatz unter eine Brücke lief wo er seine Welpen warten lies thumbbup (das es wirklich ein Wolf war hat mir ein örtlicher Zoologe dann bestätigt, ich hätte mich ja täuschen können)
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Tito
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Re:

von Tito (27.06.2011, 00:47)
Och, ich will auch nach Russland, aber ist alles soweit weg… :cry:
Weißt du was, ich verkleide mich jetzt als Wolf und beiße die Leute auf der Straße, das heitert mich wieder auf und dann schraube ich hier überall in der Gegend die Ortsschilder ab und schicke sie zur Polizeiwache mit einem Gruß von Jack the Ripper, das mache ich^^ :twisted:

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SandraR
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Re:

von SandraR (27.06.2011, 05:38)
Schlappe 2000 Km ist nicht weit weg! Eigentlich ist unser Planet überhaupt ziemlich klein cheezygrin aber Polizisten als Wolf erschrecken finde ich eine brauchbare Idee! Schraub die Parkverbotsschilder ab, davon mehr Leute was cool5
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Großstadtpoet
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Re: Eine knifflige Frage

von Großstadtpoet (01.07.2011, 14:51)
Siegfried hat geschrieben:
Die Nutzung bekannter Figurennamen gibt auf jeden Fall Ärger. Wer einen Roman schreibt, der in »Hogwarts" spielt, seine Abenteuer in »Mittelerde« geschehen lässt, Horden von »Orks« in die Schlachten schickt, seine Figuren von Raumschiff zu Raumschiff »beamt« oder »Ewoks« ins Weltall schickt, der bedient sich ganz eindeutig bei anderen (im Klartext: Er klaut!).

Ganz genau. Wobei ich das Ork-Beispiel nicht ganz verstehe. Wo hat man denn da geklaut? Orks gibt es in fast jedem bekannten Rollenspiel-System, sofern es in einer passenden Welt spielt. Da diese Systeme von unterschiedlichen Autoren und unterschiedlichen Verlagen stammen dürfte diese Rasse inzwischen (wie auch Trolle, Elfen, Zwerge, ...) ebenfalls "Allgemeingut" sein. Oder irre ich da?

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Siegfried
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Re: Eine knifflige Frage

von Siegfried (01.07.2011, 15:10)
Großstadtpoet hat geschrieben:
Wobei ich das Ork-Beispiel nicht ganz verstehe. Wo hat man denn da geklaut?


Im Normalfall bei Tolkien.

Der "Orc" ist eine mythologische Figur aus der Römerzeit, also dem Altertum. Dabei gibt es zwei Formen: den maritimen "Orc", was sich heute noch im Namen "Orca" für den Schwertwal wiederfindet, sowie für den alpinen "Orc", eine Art Dämon.

Der aus Rollenspielen oder Fantasy-Romanen bekannte "Ork" ist humanoider Form, oftmals optisch entstellt und von unklarer Herkunft, was seine Herkunft bzw. Abstammung angeht. Auf diese Figur hat Tolkien im Prinzip ein Copyright. Das wäre ungefähr so, als würdest du ein Lebewesen namens "Guhlygatt" erfinden, es mit bestimmten Eigenschaften ausstatten, und andere Autoren würden diesen "Guhlygatt" in ihren Geschichten auftreten lassen. Sie haben damit eine bestimmte künstliche Figur nicht selbst entwickelt, sondern woanders abgeschaut. Schreib mal einen SF-Roman mit den "Ewoks" aus "Star Wars" ... ob das wohl gutgeht? cheezygrin
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