BOD-Autoren - Alles Nichtskönner?

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (13.07.2011, 12:21)
Klonschaf, was meinst Du dazu?

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SandraR
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Re:

von SandraR (13.07.2011, 12:56)
Angelina II hat geschrieben:
!

Von daher sollte die Autoren ggf. die Prioräten etwas verändern und sich mehr um ihr Buch kümmern anstatt die Zeit im ... zu verbringen.
Von daher sollten die Autoren "n" nicht vergessen.
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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (13.07.2011, 14:23)
@Sandra

Mir gefiel Prioräten viel besser. angle:


Edit: Um weiteren Diskussionen vorzubeugen: Mir ist bekannt, dass dieses Post nicht viel zum Thread beiträgt. Aber es machte trotzdem Spaß. cool5
Viele Grüße von Nicolas

Geduld ist eine Tugend
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SandraR
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Re:

von SandraR (13.07.2011, 15:00)
Ehrlich gesagt, fand ich das i noch Kategorie Tippfehler! Das n gehört in eine andere Kategorie cheezygrin
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Jester

Re:

von Jester (13.07.2011, 16:39)
SandraR hat geschrieben:
Dazu nochmals per Definition ist BOD ein Dienstleister. Wäre er ein Verlag würde er selektieren. Zur Beruhigung bei Lulu gibt es noch viel schlimmeres.


Ich lese sowohl BoD, als auch Lulu und finde in der grundsätzlichen Schreibqualität keine wirklichen Unterschiede.
Bei beiden sind exzellente, fehlerfreie Bücher zu erhalten, aber auch die Sorte, wo sich ob der Fehlerhäufigkeit (ich bin ein sehr kulanter Leser) selbst mir die Nackenhaare sträuben.
Unterschiede, also wesentlich schlechteres Material bei Lulu könnte ich mir auch nicht erklären.
Es wäre unlogisch, da beide, Lulu und Bod, keinerlei Auswahl bei den Autoren treffen, es kann also jeder Ramsch veröffentlicht werden.
Zum Glück gibt es genügend qualitativ hochwertiges, so dass mir der Lesestoff (hoffentlich) nie ausgehen wird.

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WK
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Re:

von WK (13.07.2011, 16:49)
Ich war jetzt einige Zeit nicht da und habe diesen 'Faden' erst jetzt gelesen.
Wenn ich das Geplänkel ausblende, bleibt fest zu stellen, dass die eigene Trauer um die Qualität von BoD-Autoren (und anderen) keinen Schritt weiter führt.

Annahme: Das schreibende Wesen ist unbekannt und möchte dies ändern und aus der Masse der Bücher (Schund oder nicht) heraus ragen. Dies geht alleine schlecht.
(Eine) Abhilfe: Was steht einer Autorenvereinigung im Weg? (Kein neuer Club oder Verein! Nennen wir es Arbeitskreis.)
Gegenseitiges Lesen der Bücher. Was mit 2/3-Mehrheit genehmigt wird, bekommt ein 'Gütesigel'. Wenn dies hoch genug angesezt wird, kann es mit der Zeit seine Wirkung tun.
Geschlossenes Forum für Diskussionen.
Feste Bewertungsregeln.

In den Wintermonaten hätte ich für so etwas Zeit.

Dies waren nur Grundgedanken, die sicher andere auch schon vorher hatten und ähnlich der Gemeinschaftslesung in Essen funktionieren könnten.

Ich habe fertig (Trapper Toni)

Gruß
WK
Wenn mir nichts mehr einfällt, schreibe ich.
http://www.w-portal.de/index.php/buecher-cd-v-w-kursch
Meine Rechtschreibung orientiert sich an der Version nach der nächsten Reform.

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mtg
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Re:

von mtg (13.07.2011, 17:26)
WK hat geschrieben:
Gegenseitiges Lesen der Bücher. Was mit 2/3-Mehrheit genehmigt wird, bekommt ein 'Gütesigel'. Wenn dies hoch genug angesezt wird, kann es mit der Zeit seine Wirkung tun.
Geschlossenes Forum für Diskussionen.

Hübsche Idee. Aber überlege einmal, wieviel Autoren bei BoD veröffentlichen, wieviel davon hier im Forum angemeldet sind und wieviel davon sich hier beteiligen.

Wenn 10 Leute ein »Gütesiegel« bekämen, ist das ein Tropfen im Ozean. Welche Wirkung erwartest Du?

Einfacher wäre es, wenn Leute, die sich zum Schreiben berufen fühlten, eine kritische Distanz zu sich anerkennen und die Tatsache von bestimmten sprachlichen Regeln - und vor allem ihre Berechtigung zu akzeptieren. Das wäre ein erster Schritt.

Leider sind die, die am meisten jammern, sehr oft mit denen identisch, denen genau das egal ist ...

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WK
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Re:

von WK (13.07.2011, 17:54)
Es war auch gar nicht gemeint, dass alle (oder viele) sich beteiligen. Es würden meines Erachtens sowieso nur ein paar mitmachen.
Die könnten gemeinsam an einem Faden ziehen. Oder heißt dies heute auch Thread?
Ein Sigel bekämen wahrscheinlich nur ein paar Bücher. Die würden sich aber dann eben als 'geprüft' anbieten lassen. Ein Erfolgsgarantie ist dies nicht, aber ein Schritt - wohin auch immer.
Ein 'geprüft' wirkt erwiesenermaßen verkaufsfördernd. Und wenn der Leser nicht enttäuscht wurde (vom 'geprüft') wird er es wieder als Kaufkriterium einbeziehen.
Wenn jeder Autor auf jedes Buch ein Sigel bekommen könnte, wäre die Diskussion hier sicher nicht im Gange.

Wenn 10 Leute ein »Gütesiegel« bekämen, ist das ein Tropfen im Ozean.

und den siehst du, wenn er markiert ist.

Gruß
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WK
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Re:

von WK (13.07.2011, 17:58)
Einfacher wäre es, wenn Leute, die sich zum Schreiben berufen fühlten, eine kritische Distanz zu sich anerkennen und die Tatsache von bestimmten sprachlichen Regeln - und vor allem ihre Berechtigung zu akzeptieren. Das wäre ein erster Schritt.


Den müssen aber die machen, welche die Besseren in Verruf bringen. Da sie es nicht tun, muss der Bessere eben den nächsten Schritt tun.
Und - das Einfachere wird selten getan.

Gruß

WK
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mtg
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Re:

von mtg (13.07.2011, 18:39)
WK hat geschrieben:
mtg hat geschrieben:
Wenn 10 Leute ein »Gütesiegel« bekämen, ist das ein Tropfen im Ozean.

und den siehst du, wenn er markiert ist.

Sorry, aber wovon träumst Du nachts? Ein BoD-Buch von 90.000 Neuerscheinungen im Jahr? Und dann eines, das nirgends im Handel zu sehen ist? Optimismus ist eine feine Sache, aber das grenzt an Realitätsverweigerung ...

Den müssen aber die machen, welche die Besseren in Verruf bringen.

Die werden es aber nicht machen, weil sie sich selbst für Genies halten. Wir hatten neulich einen Fall, wo jemand die Masse seiner Veröffentlichungen ins Feld führte, um sich gegen sachliche Kommentare zu Grammatikfehlern zu wehren. Marke »Masse statt Klasse«.

Ich persönlich halte diesen ganzen Thread für völlig falsch angelegt. Selbstverständlich sind nicht alle BoD-Autoren Nichtskönner. Ich z.B. nicht ... und ich nenne Dir on hand mindestens fünfzehn andere von den hier im Forum aktiven Usern, wenn das mal reicht. Trotzdem lasse ich mich nicht in einen Topf werfen mit Autoren, mit denen ich mich nicht vergleichen will. Das wird vielen anderen ebenso gehen. Ich habe nämlich nicht angefangen, meine Bücher via BoD zu publizieren, weil ich mich mit anderen BoD-Autoren gemein machen will, sondern weil es für mich die ideale Variante war. Ich habe auch noch niemals negative Erfahrung wegen BoD gemacht.

Ich habe allerdings - speziell in diesem Forum - Menschen kennengelernt, die Bücher geschrieben haben, die mich thematisch interessiert haben. Und ich habe beim Lesen dieser Bücher festgestellt, dass diese Autoren das gleiche Maß an Aufmerksamkeit der Sprache und den Regeln entgegenbringen, das ich für wichtig - wenn nicht sogar unabdingbar - halte.

Spricht man in diesem Forum allerdings jemand auf seine Fehler im Text an, gilt man gleich als aggressiv, arrogant, oberlehrerhaft und was weiß ich. Und genau die, die Hilfe nicht annehmen, weil sie befürchten »belehrt« werden zu sollen, sind genau diejenigen, die Threads wie diesen hier erst notwendig machen.

Ich kenne niemanden, der die Städtischen Verkehrsbetriebe dafür verantwortlich machen würde, dass andere Fahrgäste während der Fahrt in der Nase popeln. Warum sollte das hier anders sein? Wer popeln will - resp. regelfrei versagen - soll das gerne tun. Meine Arbeit wird er damit nicht unterminieren - und die derjenigen, die sich um Sprache und Regeln bemühen, auch nicht.

Wie gesagt: Jammern tun immer nur die, die es besser machen könnten, aber nach Auswegen suchen, es nicht zu tun.

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Alexandermerow
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Re:

von Alexandermerow (13.07.2011, 19:00)
Es wird doch alles so weiterlaufen wie bisher. Tausende werden ihre Bücher über BOD veröffentlichen und davon wird ein winziger Teil Erfolg haben. Schrott wird es auch weiterhin geben, auch bei den Großverlagen :P

chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (13.07.2011, 19:33)
... wie wir ja wissen, gibt es sehr erfolgreiche unter den BoD-Autoren, sowie welche, die's von BoD zum "richtigen" Verlag geschafft haben - man ist eben immer noch seines eigenen Glückes Schmied, ganz egal, wie viele "miese" Autoren es geben mag, die den BoD-Ruf zerstören ... und diese ganze, ewig wiederkehrende Jammerdiskussion ist irgendwie für den Allerwertesten.


... nur mal so (und überhaupt).


PS: Den Stau verursachen auch immer die anderen.

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Moe Teratos
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Re:

von Moe Teratos (13.07.2011, 22:49)
Ich hab aus meinen Fehlern, bei der Vorstellung meines Erstlings gelernt. Nachdem ich die volle Ladung Kritik abbekommen hatte, dachte ich mir, die können doch nicht alle falsch liegen ...
Hab mir also umgehend bei Amazon ein Buch über Grammatik & Rechtschreibung und drei Schreibstilbücher für Anfänger und Fortgeschrittene gekauft.
Mein Fazit: Die meiste Kritik war angebracht. Habe fast jeden Fehler, den Anfänger begehen, auch gemacht. Beim Lesen der Bücher kam sehr oft ein Aha-Effekt. Ich glaube, es wird nicht lange dauern und eine 3. Auflage muss für meinen Erstling her cheezygrin .
Ich habe jedenfalls aus meiner Ungeduld, dass erst Buch schnell zu veröffentlichen gelernt und mir wird es (hoffentlich) nicht mehr passieren.
Dass ich mit der Wahl meiner Buchthemen nicht jeden Geschmack treffen kann, ist normal, aber was die Grammatik und die Rechtschreibung, sowie die Erzählperspektiven angeht, dafür gibt es gute Hilfen, die sich jeder besorgen kann.
Und auch ich muss sagen, jeder Fehler, den ich nach der Veröffentlichung gefunden habe, tat weh und war mir unheimlich peinlich :roll: ! Aber zum Glück war es nur 1 Rechtschreibfehler. Die Grammatik, das weiß ich jetzt, ist bearbeitungswürdig :wink: !
Lange Rede kurzer Sinn: Aller Anfang ist schwer, aber jeder kann sich, denke ich, weiterentwickeln, wenn er es denn will ...

LG
Katrin

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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (13.07.2011, 23:09)
Moe Teratos hat geschrieben:
Ich hab aus meinen Fehlern, bei der Vorstellung meines Erstlings gelernt. Nachdem ich die volle Ladung Kritik abbekommen hatte, dachte ich mir, die können doch nicht alle falsch liegen ...
...
Mein Fazit: Die meiste Kritik war angebracht. Habe fast jeden Fehler, den Anfänger begehen, auch gemacht. Beim Lesen der Bücher kam sehr oft ein Aha-Effekt.
...
Lange Rede kurzer Sinn: Aller Anfang ist schwer, aber jeder kann sich, denke ich, weiterentwickeln, wenn er es denn will ...

LG
Katrin


Klasse Einstellung, und das, nachdem du so massiv in der Kritik gestanden hast. Statt dich ins Schneckenhaus zu verkriechen und zu jammern, hast du geschaut, was Wahres an den Kritikpunkten ist, und hast sie zur Verbesserung deiner Arbeit umgesetzt.
Gerade der Umgang mit Kritik muss gelernt sein, und manchem fällt das sehr schwer, aber du hast das Beste draus gemacht.
Gratulation! thumbbup

LG, Anke

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MichaelHA
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Wohnort: Köln

...

von MichaelHA (13.07.2011, 23:49)
Man verbessert sich eben auch im Laufe der Zeit. Während in meinem BOD-Lyrik & Prosa-Band Nr. 1 ("Späte Rehabilitation") noch einige Rechtschreibfehler enthalten sind, wurden diese in den späteren Bänden nahezu völlig eliminiert. Meinen letzten Band ("DAS LITERARISCHE GESAMTWERK 1969 - 2011") halte ich daher für (fast) fehlerfrei.

Beste Grüße

MichaelHA

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