Ideen

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Adrenaline
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Re:

von Adrenaline (09.07.2011, 13:22)
Als Kind hatte ich ständig irgendwelche "Ideen" ob für Geschichten oder "Erfindungen". Ich schrieb sie mir auf kleine Zettelchen und versteckte sie sofort, aus Angst irgend jemand würde sie mir klauen.
Nach und nach, vergass ich die Orte, so wie ein Eichhörnchen, das Nüsse für den Winter vergraben hat.
Später dann, hatte ich einen Schuhkarton, auf dem: Erfindungen.Geheim! stand. Das war schon besser.
Als ich von zuhause auszog und mein altes Zimmer aufgeräumt wurde, fand ich den ein oder anderen Zettel aus meiner Frühzeit. Manche Ideen waren lächerlich, manche kindlich-clever. Aber keine davon habe ich je umgesetzt.
Und die Beste habe ich bis heute nicht mehr wiedergefunden und vergessen.
Ungefähr 5 Jahre lang hatte ich an meinem PC ich an einem epischen Roman herumgeschrieben und immer mal wieder Kopien zur Sicherheit auf einem zweiten abgelegt.
Eines Tages rauchte die erste Festplatte ab. Eine Woche später dann die zweite mit den Backups.
Heute, seit circa 10 Jahren, benutze ich einen Aktenorder (Aufschrift: Ideen), in den ich all die Zettel einhefte, auf denen irgenwelche spontane "Geistesblitze" stehen.
Es ist immer wie das Öffnen einer kleine Schatztruhe, wenn man seine alten Gedankengänge durchforstet.
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zimtstern224
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Re:

von zimtstern224 (17.07.2011, 15:56)
Coole Idee mit dem Schuhkarton! Sollte ich auch machen! Wenn ich aber etwas weg gelegt habe, finde ich es erst zwei drei Wochen später. Toll, was?
Letzteres hatte ich meinen Stick in der Küche liegen lassen und nach wenigen Wochen unter der Mikrowelle wiedergefunden! thumbbup
Na ja. Ich bin sehr chaotisch und deshalb haue ich all meine Ideen in mein Laptop, denn da geht nie etwas vergessen! :D
Wenn bei mir Ideen während der Schulstunde in den Sinn kommen, schnappe ich mir immer gleich ein Heft und schreibe es dort auf. Noch ein kleiner Tipp, wer noch die Schulbank drücken muss: Langweilige Mathestunden sind sehr inspirierend!
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Katrina
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Re:

von Katrina (04.08.2011, 14:39)
MIt den Ideen ist das immer so eine Sache, meistens hab ich so viele verschiedene Einfälle in kurzer Zeit, dass ich gar nicht alle verarbeiten könnte, also habe ich mir ein kleines Buch angelegt in denen ich die Situationen, bei denen es mir eingefallen ist und die Szenen und Handlungsstränge aufschreibe. Somit kann ich, wenn ich mal eine gute Idde für eine Geschichte brauche, mein kreatives Büchlein zur Hand nehmen und mal darin stöber, was ich den so für Einfälle hatte.

Und das mit den spontan Szenen ist total fastzinierend. Momentan schreibe ich viele Kurzgeschichten zu ensprechenden Themen und habe schon meistens beim Durchlesen der Ausschreibung oder der Nennung des Themas eine wichtige Szene im Kopf und weiß sofort, ob diese Rubrick etwas für mich ist oder ich mir gar nicht den Kopf zerbrechen brauch, da mir ehe nichts einfallen wird.
Wie heißt es so schön, spontane Antworten sind immer die Besten ... so ist es auch mit meinen Idde. :D
Leben heißt, mehr Träume zu haben, als die Realität zerstören kann ... Lebensmotto :D

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MW
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Re:

von MW (06.08.2011, 21:20)
für spontane einfälle hab ich immer ein kleines büchlein herumliegen. aber aus den meisten ideen wird nie was ... wenn ich nicht zumindet sofort mit eine grobe skizze anfange. irgendwie fehlt - mit großem zeitlichen abstand - immer das gefühl zur idee ... zumindest fällt es mit recht schwer, mich wieder in die stimmung von damals zu versetzen. da ist es ganz gut, wenn ich - bei vermindlich guten ideen - immer ein wenig "mehr" aufgeschrieben habe, was es mit später etwas leicht macht, mich wieder ins thema einzudenken.
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zimtstern224
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Re:

von zimtstern224 (08.08.2011, 21:11)
Bei mir zu Hause liegen mindestens zehn Hefte rum voll mit Ideen. Wenn ich in der Schule bin, schnapp ich mir eins. Dann wieder und wieder...ist wie eine Sucht, die man nicht kontrollieren kann. Das nervt mich. Aber jedes Heft findet eine Verwendung, dafür sind sie ja da.
In Gedanken mache ich immer eine Liste voll mit coolen Titeln. Ich schreibe immer zuerst alle Titel auf, dann nimm ich einen und fange mit der Geschichte an. Ob sie fertig werden ist auch wieder so ne Sache. Dann nehme ich mir vor: "Ja, ich schreibe diese Geschichte zu Ende!" Aber fertig werden sie einfach nie...
Bei mir entstehen Ideen immer beim Schreiben. Zwar, in der Schule habe ich gelernt, ein Cluster zu verfassen und Stichworte aufzuschreiben. Dann mit einander verbinden und so eine Geschichte zusammenreimen. Dieses Prinzip nervt mich gewaltig, deshalb mag ich es auch nicht, wenn mir Ideen vorgegeben sind. Ich kann mich nicht an etwas orientieren und dieses umfassend beschreiben. Das liegt mir nicht. Lieber entfalte ich meine Ideen und lasse meiner Fantasie freien Lauf. Denn da weiss ich, es kommt etwas gutes raus und nicht irgendeine Geschichte, die verwirrend und unlogisch ist.
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KaZuko
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Re:

von KaZuko (08.08.2011, 21:23)
Aber bei mir passiert genau das - dass es unlogisch wird - wenn ich einfach so drauf los schreibe. Denn irgendwie komme ich dann vom Thema ab, gerate in eine Sackgasse, aus der ich beinahe unmöglich wieder zur Haupthandlung zurückkehren kann ... mir hilft ein kurzes Handlungsgitter, das in Stichworten beschreibt, was in der Geschichte passiert. Nur Stichworte. Was zwischen ihnen geschieht, wie es von einem zum anderen kommt und wie dese überhaupt ausführlich aussehen, das ist wiederum eine Sache, die sich während dem Schreiben entfaltet.

LG
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Re:

von zimtstern224 (08.08.2011, 21:48)
Bei mir es das selbe. Aber Sackgassen machen eben Spass. Du musst dich wieder auf den alten Weg lenken lassen und so passieren bei mir kleine Untergeschichten. Alles ist wie ein Spinnennetz, das weiter und weiter gesponnen werden muss. Man fängt klein an und man endet gross. Das ist das Prinzip von einer guten Geschichte. Jedenfalls von meiner Sicht her. Ich mag diese 0815-Geschichten nicht. Alles muss ein wenig verwirrend sein, aber doch logisch aufgebaut sein. Ich meine damit, das mehrere Geschichten gleichzeitig passieren, aber wieder zu einer harmonierenden Geschichte enden. So sind Krimis auch, obwohl, ich lese nicht gerne Krimis.
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KaZuko
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Re:

von KaZuko (09.08.2011, 11:09)
Ich sehe es teilweise wie du, zimtstern. Gegen kleine Untergeschichten habe ich nichts, die gibts ja bei mir auch ... aber wenn ich einfach so drauf los schreiben würde, käme ich irgendwann an den Punkt, an dem ich einfach gar nicht mehr auf den alten Weg zurückkomme, das weiß ich. Nach diesem Prinzip habe ich schon einmal etwas geschrieben - und es wurde furchtbar ._.
Aber wenn du damit klarkommst, umso besser! ;)

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zimtstern224
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Re:

von zimtstern224 (13.08.2011, 15:28)
Grundsätzlich, ich komme bei meinen spontanen und wilden darauf los schreiben meistens ein wenig ins schleudern. Dann komme ich mitten in eine andere Szene und bin weg vom Fenster. Aber das finde ich witzig. Ich komme damit schon recht gut klar. Aber wenn man so schreibt, wiederholt man sich schnell und überspringt irgendwelche Szenen oder lässt sie aus. Das ist das negative daran.
Apropos Cluster, wir mussten einmal eines in der Schule machen und einen Text aus den Stichwörtern schreiben... meiner wurde so furchtbar, ich hätte ihn am liebsten in die Mülltonne geschmissen!! :D
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (13.08.2011, 16:58)
zimtstern224 hat geschrieben:
Grundsätzlich, ich komme bei meinen spontanen und wilden darauf los schreiben meistens ein wenig ins schleudern.


Tipp von mir:

Schreiben ist wie Reisen. Manche Leute wissen, wohin sie wollen und richten ihre Reiseaktivitäten darauf aus. Sie haben bestimmte Anlaufpunkte, die sie erreichen wollen, und hangeln sich so von einem Punkt zum nächsten: Von Zuhause los - mit dem Auto über den Brenner - Florenz besuchen - Rom anschauen - Strandurlaub auf Sizilien.

Andere haben _kein_ Reiseziel. Sie steigen in ihr Auto und fahren einfach drauflos. An jeder Kreuzung, an jeder Straßeneinmündung müssen sie sich entscheiden, wohin sie sich wenden. Da kann es dann schon mal passieren, dass man im Koffer die Badesachen hat, dann aber an der Nordspitze Norwegens ankommt und verzweifelt nach dem dicken Pullover sucht. Dieses ständige Entscheiden, ob links oder rechts, ob Nord oder Süd, das kann spannend sein, aber auch in die Einöde führen.
Korrektorat: 1,- Euro zzgl. 19 % USt. pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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Re:

von zimtstern224 (13.08.2011, 21:13)
Da hast Du recht. Meine Urgrossmutter war so. Sie stieg in den Zug und fuhr quer durch die Schweiz, lernte somit neue Leute kennen...
Aber ich probiere immer, alles unter einen Hut zu bringen und meistens gelingt es mir auch. Am Schluss lese ich die ganze Geschichte durch und streiche unnötige Dinge durch, die nicht mit dem Rest zusammen passen. Das ist meine Strategie, eine Geschichte zu schreiben. Aber Siegfried hat schon recht. Ich bin eher der Typ, der gerne Risikos eingeht. Ob es gelingt, ist am Schluss immer die Frage. Damit spreche ich nicht die Geschichten an, sondern meine Persönlichkeit.
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Laila Koy
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Blatt und Stift! - Nicht immer da!!!

von Laila Koy (11.06.2013, 16:40)
Ich hab mir auch mal vorgenommen immer mit Block und Stift rumzulaufen! Hat aber leider nicht sehr lange angehalten - am nächsten Tag hatte ichs wieder vergessen!!! Und mein Handy lasse ich leider auch ständig liegen!!! dozey:

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Klausi
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Re:

von Klausi (11.06.2013, 17:56)
Macht Ihr Euch wirklich alle Notizen?
Bei mir kommt alles aus dem Kopf, ich setzte mich hin
und schreibe los und wenn ich nicht mehr weiter weiß,
dann mach ich 1-2 Tage Pause und dann geht es weiter.
Meist weiß ich auch nur den Anfang und das Ende von der
Geschichte. Meine Geschichten entwickeln sich beim
schreiben. book:
Wer nicht vom Weg abkommt bleibt auf der Strecke

Laila Koy
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Registriert: 11.06.2013, 16:16

Re:

von Laila Koy (12.06.2013, 12:51)
Genau so mach ich das auch!!! :lol:
Ich meine ja auch nur dass wenn ich mal z.B. eine gute Formulierung da habe oder so würde ich mir die manchmal gerne aufschreiben damit ich sie nicht vergesse!

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