Hallo, auch ich moechte mich hier vorstellen

Stellt euch im BoD Autorenpool vor und knüpft Kontakte.


julia07
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Re:

von julia07 (08.08.2011, 19:47)
Patricia Schmidt - BoD Ambassador


Das ist wohl nicht wahr, dass BoD solche "PlagiAutoren" wider besseres Wissen auch noch als "Ambassador" auszeichnet, oder :shock::

Julia

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hawepe
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Re:

von hawepe (08.08.2011, 20:20)
Hallo Julia,

julia07 hat geschrieben:
Das ist wohl nicht wahr, dass BoD solche "PlagiAutoren" wider besseres Wissen auch noch als "Ambassador" auszeichnet, oder :shock::


Du weißt doch: Ist der Ruf erst ruiniert ...

Auf wen das zutrifft, mag jeder selbst entscheiden :twisted:

Beste Grüße

Heinz

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (08.08.2011, 21:59)
Da wünsche ich mir doch glatt eine konkrete Stellungnahme von bod!
Oder mahlen dort die Mühlen langsamer als in Bayreuth usw.?

haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Blanca Imboden
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Re:

von Blanca Imboden (09.08.2011, 06:40)
Da scheine ich gewaltig etwas verpasst zu haben.
Klärt mich und uns jemand auf?
Mein BOD-Buch:
«Allein in Afrika», 2005
www.blancaimboden.ch

julia07
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Re:

von julia07 (09.08.2011, 10:13)
Oh, das ist ganz einfach:

Anfang des Jahres stellte es sich heraus, dass das Buch der Autorin, das über BoD veröffentlicht wurde, ziemlich 1:1 eine schlecht abgeschriebene Diplomarbeit aus dem Jahr 1999 ist, wobei sie selbst die Kapitelüberschruften übernommen hatte.
Obwohl die Fakten von Anfang an glasklar waren, hat es monatelang gedauert, bis das Buch aus den Regalen des Buchhandels entfernt wurde, was u. a. daran lag, dass die "falsche" Autorin in Florida wohnt.

Für mich völlig unverständlich bei dieser unappetitlichen Angelegenheit, ist die Tatsache, dass sie zunächst sowohl mich als auch die klagende Originalarbeitverfasserin auch noch dreist wegen Schadensersatz bedroht hat bzw. verklagen wollte. Da scheint wohl eine ordentliche Portion Wahrnehmungsstörung mit im Spiel zu sein.

Nun sehe ich sie hier als "Ambassador" mit Vorbildfunktion, obwohl BoD ihr Buch samt Profil schon lange aus dem Programm gestrichen hat.

LG, Julia

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Blanca Imboden
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Re:

von Blanca Imboden (09.08.2011, 10:19)
Wenn das so ist, dann sträuben sich mir die Haare.
Man wird von der Menschheit immer wieder neu "überrascht". Es gibt nichts, das unmöglich wäre.
Tut mir leid für die Geschädigte.
Und BEschädigt ist dann wohl jemand anders.
Mein BOD-Buch:

«Allein in Afrika», 2005

www.blancaimboden.ch

julia07
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Re:

von julia07 (09.08.2011, 11:49)
Blanca Imboden hat geschrieben:
Tut mir leid für die Geschädigte.


Ja, mir auch. Die hat inzwischen richtig geld dafür bezahlen müssen und ich hoffe sehr, dass sie das auch wieder bekommt.

Was mich in diesem Zusammenhang sehr stört, ist die Tatsache, dass die berühmten Homepage-Abmahnungen ratzfatz und wenig zimperlich durchgezogen werden, wo es teilweise noch nicht einmal um gravierende Schäden geht, eine derartig dreiste Urheberrechtsverletzung aber zunächst einmal ohne sichtbare Auswirkungen für den Plagiator bleibt. Damit möchte ich aber keineswegs den Anschein erwecken, dass ich hier einen juristischen Unterschied sehe - nein, ich nicht!

Diese Frau hat inzwischen ein halbes Jahr lang weiter munter und ungehindert hier in Deutschland, unter anderem bis vergangene Woche auf ihrer deutschen Homepage, "ihr" Buch beworben. Hätte sie ein Buch eines Publikumsverlags kopiert, wäre es vermutlich ein bisschen schneller gegangen :(

Julia

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hawepe
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Re:

von hawepe (09.08.2011, 12:07)
Hallo Julia,

julia07 hat geschrieben:
Hätte sie ein Buch eines Publikumsverlags kopiert, wäre es vermutlich ein bisschen schneller gegangen :(


Das ist eben einer der gravierenden Unterschiede zwischen BoD und richtigen Verlagen.

Auch wenn BoD gerne einen anderen Eindruck zu vermitteln sucht, tatsächlich sind sie ein Druckbetrieb mit zusätzlichen Dienstleistungsangeboten. Einer Druckerei ist es aber völlig egal, was sie druckt, solange sie nicht erkennbar mit dem Strafgesetz in Konflikt geraten könnte. Für Inhalte ist sie mit ganz wenigen Ausnahmen nicht verantwortlich.

Leider hat der Gesetzgeber Urheberrechtsverstöße zudem zu Bagatellverstößen erklärt. Ein Offizialdelikt sind sie nur, wenn ein öffentliches Interesse vorliegt. Da das nicht einmal im Fall Guttenberg bejaht wurde, darfst du ruhig davon ausgehen, dass es praktisch keinen Fall geben dürfte, in der die Staatsanwaltschaft von sich aus aktiv wird.

Natürlich können Betroffene trotzdem Anzeige erstatten. Bloß: Warum sollten Polizei und Staatsanwaltschaft sich da vor Engagement überschlagen, wenn selbst der Gesetzgeber sagt, Augen zu und gut ist es?

Und wenn der Plagiator dann auch noch im Ausland sitzt ... Als geschädigter Autor kennt man bestimmt bessere Möglichkeiten, sein Geld auszugeben, als dort einen Prozess anzustrengen.

Nutznießer sind nur der Plagiator und BoD :twisted:

Beste Grüße

Heinz

Edit: Die konkreten Formulierungen in allgemeine verändert, weil es auf den konkreten Fall nicht ankommt.
Zuletzt geändert von hawepe am 09.08.2011, 12:13, insgesamt 1-mal geändert.

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Büchernarr
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Re:

von Büchernarr (09.08.2011, 12:13)
Hallo Julia,
im Vertrauen auf die Richtigkeit deiner Aussage habe ich die Werbung für dieses Buch von meiner Seite entfernt.
Ich danke dir für die Information.

Gruß
Bernd

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hawepe
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Re:

von hawepe (09.08.2011, 12:21)
Hallo Julia,

julia07 hat geschrieben:
Diese Frau hat inzwischen ein halbes Jahr lang weiter munter und ungehindert hier in Deutschland, unter anderem bis vergangene Woche auf ihrer deutschen Homepage, "ihr" Buch beworben.


In ihrem Autorenportrait auf Amazon wirbt sie immer noch damit :twisted:

Beste Grüße

Heinz

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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (09.08.2011, 13:15)
Über amazon.com ist es auch noch zu bekommen.
Viele Grüße von Nicolas

Geduld ist eine Tugend
http://www.romanzeit.de
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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (09.08.2011, 13:22)
Das ist wirklich heftig und zeigt im Grunde wieder einmal den Unterschied zwischen Recht haben und Recht bekommen. :twisted:

julia07
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Re:

von julia07 (09.08.2011, 13:40)
@ Heinz
Das ist in der Tat eine sehr ärgerliche Angelegenheit für BOD-Autoren (BOD ist absichtlich groß geschrieben), denn die Redlichen werden nicht ausreichend geschützt und den Anderen ist offenbar Tür und Tor geöffnet.

Die Amazon-Werbung wird sicher auch noch verschwinden, aber dazu bedarf es offensichtlich erst eines schriftlichen Urteils. Manche reagieren zum Glück bereits auf rechtsanwaltliche Belehrungen bzw. Information.

@ Büchernarr
Das war gut so, denn Du hättest demnächst vermutlich sowieso dazu eine Aufforderung bekommen. Da läuft etwas :wink:

Die Richtigkeit meiner Aussage kann ich Dir natrlich beweisen (Bitte PN), was ich aber hier nicht möchte. Es sollte reichen, dass das Buch weder bei buchhandel.de noch auf der Schmidt-Homepage oder hier bei BoD noch sichtbar ist. Auch bei Amazon ist es nicht mehr regulär lieferbar.

Frau Schmidt hat vergangene Woche sogar auf jeder Seite ihrer Homepage jeglichen Hinweis auf ihre schriftstellerische Tätigkeit entfernt. Sicher nicht freiwillig, wenn ich mir ihre bisherigen Marketingaktionen so ansehe, bei denen sie zu ihren Gunsten wenig zimperlich mit den Plattformen ihrer Konkurrenten umgegangen ist (siehe Anhang). Die vielen "Kundenbilder", die sie bei der Konkurrenz und mir eingestellt hatte, hat sie inzwischen auf meine Intervention bei ihr selbst entfernt. Das ging aber erst im Zuge dieses Plagiatsverfahrens.

Bemerkenswert ist auch ihre Amazon-Eigen-Rezi, in der sie ganz frech folgendes schreibt:
"Dieses Buch gibt [...] eine sehr ehrliche Auskunft zu möglichen Problemen, die durch eine Adoption für das Kind selbst und der Adoptivfamilie entstehen können. [...] Man merkt, dass sie aufrichtig und aus reichlich Erfahrung heraus schreibt ..."
cheezygrin Wie krank muss man sein, um so einen Mist zu bauen?

Julia
Dateianhänge
Trischa_Rezensenten-Profil Trischa bei Amazon_2011-06.png
Trischa Schmidts Kundenbilder_a.png

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Büchernarr
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Re:

von Büchernarr (09.08.2011, 13:58)
Hallo Julia,
du musst mir nichts beweisen, ich vertraue deiner Aussage selbstverständlich.
Gruß
Bernd

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Re:

von julia07 (14.08.2011, 12:26)
hawepe hat geschrieben:
In ihrem Autorenportrait auf Amazon wirbt sie immer noch damit :twisted:

Ich weiß ja nicht ob Amazon hier mitliest, aber nun ist das gesamte Autorenportrait bei Amazon gestrichen und auch der noch da stehende Link zu ihrer privaten Homepage, die jetzt auch ganz ohne Autorentätigkeit auskommen muss, funktioniert nicht mehr.

Offenbar ist da doch eine Bereinigungsaktion in Gang gesetzt worden. Das finde ich sehr beruhigend, denn es kann ja nicht sein, dass das Urheberrecht nur partiell zum Tragen kommt.

Julia

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