BOD Lieferzeiten zu lang!

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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (18.08.2011, 11:02)
Das Zitat ist ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen. Die 4-7 Tage bezogen sich auf den ersten Post von Sven Thoemen. Der Rest ist derzeitiger Stand meiner Bücher.
Viele Grüße von Nicolas

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (18.08.2011, 11:46)
MarkusGronotte hat geschrieben:
"Books on Demand" heißt auf Deutsch "Bücher auf Verlangen". Das bedeutet, die Bücher werden erst produziert, nachdem sie bestellt werden und die Bestellung bei BoD eingegangen ist. Die Bücher werden nicht direkt produziert, wenn Amazon, Büchändler0815.de oder Buchhändler mit Geschaftsraum die Bestellung annimmt, sondern erst dann, wenn die Bestellung auch bei BoD eingegangen ist.


Halte ich für ein Gerücht. Zumindest, was einen Groß-Buchhändler wie Amazon angeht.

Wenn ich mir die Ausschreibung von "Endlich mal was Positives" bei Amazon ansehe, dann steht da (Zitat):

Lieferung bis Freitag, 19. August: Bestellen Sie innerhalb 9 Stunden und 5 Minuten und wählen Sie Morning-Express an der Kasse.


Im Klartext: Bestelle ich das Buch bis heute Abend 21 Uhr und wähle die Express-Lieferung, habe ich das Buch morgen in Händen.

Wie soll das gehen, wenn Amazon erst bei BoD den Auftrag einreichen muss, BoD das Buch dann drucken und an die Auslieferungsstelle von Amazon schicken muss?
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MarkusGronotte
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Re:

von MarkusGronotte (18.08.2011, 11:57)
Siegfried hat geschrieben:
MarkusGronotte hat geschrieben:
"Books on Demand" heißt auf Deutsch "Bücher auf Verlangen". Das bedeutet, die Bücher werden erst produziert, nachdem sie bestellt werden und die Bestellung bei BoD eingegangen ist. Die Bücher werden nicht direkt produziert, wenn Amazon, Büchändler0815.de oder Buchhändler mit Geschaftsraum die Bestellung annimmt, sondern erst dann, wenn die Bestellung auch bei BoD eingegangen ist.


Halte ich für ein Gerücht. Zumindest, was einen Groß-Buchhändler wie Amazon angeht.

Wenn ich mir die Ausschreibung von "Endlich mal was Positives" bei Amazon ansehe, dann steht da (Zitat):

Lieferung bis Freitag, 19. August: Bestellen Sie innerhalb 9 Stunden und 5 Minuten und wählen Sie Morning-Express an der Kasse.


Im Klartext: Bestelle ich das Buch bis heute Abend 21 Uhr und wähle die Express-Lieferung, habe ich das Buch morgen in Händen.

Wie soll das gehen, wenn Amazon erst bei BoD den Auftrag einreichen muss, BoD das Buch dann drucken und an die Auslieferungsstelle von Amazon schicken muss?
Jo. Lesen hilft. aber du hast mein Zitat von Nicolas ja ignoriert.

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mtg
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Re:

von mtg (18.08.2011, 12:20)
Ich glaube, hier vermengen sich gerade einige Dinge.

Bei dem von Siegfried zitierten Buch (zufälligerweise meins :-)) handelt es sich um ein Buch, von dem Amazon größere Mengen bestellt, da die Vergangenheit gezeigt hat, dass die Bücher auch abfließen.

Zwei andere meiner Bücher sind mit jeweils einem Exemplar auf Lager; die Geschichte zeigt, dass Amazon bei diesen Titeln nach dem Abverkauf jeweils 1 Ex. nachordert. Wenn dieses eine Ex. zu lange braucht, um abverkauft zu werden, wird auch nach dem Abverkauf nicht mehr so schnell nachgeordert werden.

Ich habe bei Amazon aber auch ein Buch im Sortiment, das nicht auf Lager und mit einer Lieferfrist von 6 - 11 Tagen ausgezeichnet ist. Von diesem Buch sind - zumindest über Amazon - in der Vergangenheit zu wenig Bücher abgeflossen, so dass Amazon richtigerweise einen Lagerbestand nicht für notwendig erachtet. Das bedeutet übrigens nicht, dass sich das Buch nicht verkaufte ... nur: hier nutze ich andere Wege.

Das bedeutet, dass für Amazon der Abfluss der Ware über die Lagerhaltung entscheidet - und nicht die Lieferfähigkeit des Herstellers ... und damit agiert Amazon wie jedes halbwegs funktionierende Handelsunternehmen. Was läuft, wird nachbestellt und ist auf Lager - was nicht läuft, nicht.

Und was bei BoD bestellt wird, wird gedruckt und ausgeliefert. Was nicht bestellt wird, nicht.

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SandraR
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Re:

von SandraR (18.08.2011, 12:50)
Bücher die sich gut verkaufen im Shop X sind dort auch auf Lager und werden nicht erst dann bestellt wenn ein Kunde bestellt.
Tatsächlich ordern die unterschiedlichsten Shops Bücher nach, deswegen kann ich nicht behaupten ich würde bei Amazon verkaufen oder bei Libri oder wo auch immer. Ich sehe nur die Buchbestellungen Stück xx und xx sowie x...
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Adriatic
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Re:

von Adriatic (18.08.2011, 13:02)
Eben, und deshalb macht es für einen BOD-Otto-Normalautor mit vielleicht 200 Verkäufen im Jahr durchaus Sinn, seine Werbung auf den Anbieter Amazon zu fokussieren.

Wenn ich z.B. auf Facebook oder in einem Forum direkt auf Amazon verlinke, dann sorge ich mit dieser gezielten Werbung dafür, dass mein Buch seine Lagerhaltung sichert. Amazon funktioniert Computergesteuert, Einkauf und Lagerhaltung sind nach gewissen Parametern programmiert und entsprechend reagiert das System. Viele Abverkäufe auf gleichmäßigem Niveau = entsprechende Lagerhaltung.

100 Buchverkäufe bei 100 Anbietern = überall ein unwichtiges Buch, was man nicht auf Lager haben muss
100 Buchverkäufe bei Amazon = Buch, dass sich so gut verkauft, dass man es

a) auf Lager haben sollte (und zwar computergesteuert so, dass möglichst immer eines innerhalb von 2 Tagen beim Kunden ist -> klappt hervorragend schon bei Verkaufszahlen von ca. 10 im Monat)

b) Lesern automatisiert empfehlen kann, wenn gewisse Parameter eintreten

c) im Ranking auf attraktiven Plätzen findet, wenn man sich als Autor bei Amazon darum kümmert, dass es auch in den richtigen Genre-(Unter-)Rankinglisten ist.

Außerdem

d) zentralisiert man einen Großteil der Lesermeinungen auf eine Plattform, was Verlinkungen zusätzlichen Werbeeffekt verleiht

e) besteht die Möglichkeit das Partnerprogramm zu nutzen und zusätzliche Einnahmen zu generieren

Aber das muss natürlich jeder für sich entscheiden. Ich halte es für einen guten Weg, dem Leser nicht die Katze im Sack verkaufen zu wollen. Daher wähle ich die Konzentration auf einen Onlinehandel mit "Blick ins Buch"-Funktion und freue mich über eine hohe Zahl an Lesermeinungen (von denen keine gefaket oder selbst geschrieben ist).

Statistisch laufen trotz dieser Fokussierung auf Amazon nur ca. 50 Prozent meiner Verkäufe über Amazon. Ich schätze 25 Prozent entfallen auf den Buchhandel (2 Buchhandlungen, die regelmäßig ordern). Bleiben 25 Prozent die irgendwo gekauft werden ohne dass ich weiß wo.
Coccobello (Roman) - Eine Reise in einem alten VW-Bus durch die Toskana

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Adriatic
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Re:

von Adriatic (18.08.2011, 13:05)
@ Sandra
Über Novelrank bekomme ich ja ein relativ genaues Ergebnis über Amazon-Verkäufe, diese Möglichkeit fehlt mir in der Tat bei anderen Anbietern.

Die Möglichkeiten von Amazon/Novelrank lassen mir bei der Analyse z.B. von Werbemaßnahmen Interpretationsmöglichkeiten.
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mtg
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Re:

von mtg (18.08.2011, 13:09)
Adriatic hat geschrieben:
@ Sandra
Über Novelrank bekomme ich ja ein relativ genaues Ergebnis über Amazon-Verkäufe

Leider nicht, wie ich neulich betrübt feststellen musste (http://www.bod.de/autorenpool/amazon-ranking-t13374.html). Es gingen auf einen Schlag bei Amazon 10 Exemplare weg, von denen Novelrank bis heute nur etwa 3 oder 4 auflistet ... Ich denke nicht, dass das »relativ genau« ist.

Jenselina
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Re:

von Jenselina (18.08.2011, 13:11)
Ich denke auch man sollte sein Buch alle 2 Wochen bei Amazon selbst bestellen, bzw. stets aufpassen, dass sich die Lieferzeit nicht erhöht.

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Adriatic
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Re:

von Adriatic (18.08.2011, 13:13)
Ja, Novelrank erfasst keine zeitgleichen Mehrfachbestellungen. Aber das kommt bei mir zumindest auch nicht vor, von daher stört es mich nicht und die Fehlerquote ist bei mir gering.
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SandraR
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Re:

von SandraR (18.08.2011, 13:16)
Ich habe den Eindruck manche wollen das Verlagsgeschäft nicht verstehen! Vielleicht essen manche Leute aber auch wirklich jeden Tag bei MC Doof und weil sie jeden Tag bei MC Doof essen, vergessen sie einfach die Welt besteht nicht nur aus MC Doof! Wer genügend Werbung macht der Verkauft nun mal eben nicht nur über Amazon.
Einseitige Fokussierung auf einen einzelnen Anbieter halte ich für tödlich!
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (18.08.2011, 13:19)
Adriatic hat geschrieben:
Eben, und deshalb macht es für einen BOD-Otto-Normalautor mit vielleicht 200 Verkäufen im Jahr durchaus Sinn, seine Werbung auf den Anbieter Amazon zu fokussieren.


Siehst du, da habe ich eine andere Meinung. Bei deinem Buch mit deinem Thema wäre etwa zu überlegen, ob man nicht die Bahnhofsbuchhandlungen direkt anschreibt und denen ein Kommissionsangebot macht, statt auf die automatisierten Verkäufe bei Amazon zu hoffen.

Genau deshalb habe ich ja geschrieben, dass mich diese Fixierung auf Amazon irritiert. Wenn ein Buch ein bestimmtes Thema hat oder in einem bestimmten Umfeld spielt, dann sollte das Buch auch dort angeboten werden, wo das Thema oder das Umfeld vorherrschend ist.

Wer z. B. einen "Rügen-Krimi" schreibt, für den wären die Buchläden in den Urlaubsorten auf Rügen oder die dortigen Tourist-Informationen erstrangige Anlaufstellen, um Exemplare zu deponieren. Und nicht etwa Amazon.
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Re:

von Adriatic (18.08.2011, 13:22)
Sandra,
es gibt ganz unterschiedliche Gemengelagen bei den Usern dieses Forums, die sich nicht alle mit dem gleichen Muster beantworten lassen.

Es reicht, wenn man das Verlagsgeschäft so versteht, dass man für sich selbst damit gut fährt.
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Re:

von Adriatic (18.08.2011, 13:29)
Siegfried hat geschrieben:
Siehst du, da habe ich eine andere Meinung. Bei deinem Buch mit deinem Thema wäre etwa zu überlegen, ob man nicht die Bahnhofsbuchhandlungen direkt anschreibt und denen ein Kommissionsangebot macht, statt auf die automatisierten Verkäufe bei Amazon zu hoffen.


Lieber Siegfried,

ich habe im Februar in aufwändiger Recherchearbeit aufgelistet, von welchen Betreibern die Bahnhofsbuchhandlungen betrieben werden. Von den größten habe ich die Ansprechpartner herausbekommen und eine Infomappe inklusive Buchexemplar versandt. Die kleineren habe ich mit einer Infomappe bedacht. Es erfolgten Kontaktaufnahmen persönlich, telefonisch, per mail und schriftlich. Der Großteil der Bahnhofsbuchhandlungen werden (unabhängig vom Namen, von dem man sich nicht blenden lassen darf) von großen Betreibern mit zentralem Einkauf betrieben.

Sämtliche Bahnhofsbuchhandlungen in Deutschland wurden (natürlich z.T. über ihre jeweiligen Betreiber) von mir auf kontaktiert!

Wenn ich hier auf Fokussierung hinweise, bedeutet dies nicht, dass man alle anderen Wege vollkommen ignorieren muss.
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MarkusGronotte
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Re:

von MarkusGronotte (18.08.2011, 13:30)
Jenselina hat geschrieben:
Ich denke auch man sollte sein Buch alle 2 Wochen bei Amazon selbst bestellen, bzw. stets aufpassen, dass sich die Lieferzeit nicht erhöht.
:shock::
Also anfangs ein oder zwei Exemplare bestellen, damits aus Lager ist geht ja noch, aber wieso alle zwei Wochen? Kannst du das näher erläutern? Nur wegen dem Rang?

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