BOD Lieferzeiten zu lang!

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mtg
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Re:

von mtg (19.08.2011, 12:01)
Adriatic hat geschrieben:
Es kann gute Gründe geben, warum man seinen Eigenbedarf über Amazon bestellt.

Genau das habe ich weiter oben geschrieben.

Adriatic hat geschrieben:
Wir reden hier hoffentlich nicht ernsthaft davon, dass man den Buchverkauf allein durch Eigenkäufe bei Amazon ankurbelt.

Nein, nicht alleine. Aber Jenselina - unsere Handelsexpertin - empfiehlt dies als probates Mittel.

Adriatic hat geschrieben:
Wir reden hier von flanierenden Maßnahmen.

Wenn die Maßnahmen spazierengehen, mögen sie doch Käufer mitbringen :D :D :D

Adriatic hat geschrieben:
Man kommt sich ein wenig als besonders dumm hingestellt vor, wenn man sich die Antworten hier durchliest.

Manchen Leuten - beileibe nicht allen - muss man Wissen offensichtlich in kleinen verständlichen Häppchen beibringen, um ihren Horizont zu erweitern. Dies verstehe ich z.B. unter Informationsweitergabe in einem Autorenforum.

Jenselina
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Re:

von Jenselina (19.08.2011, 13:36)
Es gibt immer Durststrecken. So habe ich während der Hitzeperiode im Frühjahr deutlich weniger Bücher verkauft. Sobald es erstmailg regnete zog der Verkauf wieder deutlich an.

Von daher sind gewisse Maßnahmen zur Erhaltung der Lieferbarkeit bei Amazon legitim. Sollte ein Buch generell nur extrem selten gekauft werden bringt natürlich auch die Selbstbestellung nichts.

Übrigens kaufen auch manche Schlagersänger ihre eigenen Platten um auf eine besser Platzierung zu kommen.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (19.08.2011, 13:44)
Jenselina hat geschrieben:
Ich sehe das etwas anders. Wenn ein themenschwaches Buch eines No-Nsme-Autors auf lange Lieferzeitzeiten trifft so potenziert sich das Verkaufsproblem.

Daher halte ich es für legitim zumindest an einer Schraube zu drehen um den Verkauf anzukurbeln.


Verstehe ich das richtig:

Wenn ich viele meiner eigenen Bücher kaufe, kurbele ich den Gesamtverkauf an?

Weiß die Firmenleitung z. B. von VW das? Wenn die selbst ganz viele Golfs kaufen und auf dem Firmengelände in Wolfsburg parken, dann verkaufen sich die Golfs auch automatisch an die Bevölkerung - ist das so gemeint?
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Jenselina
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Re:

von Jenselina (19.08.2011, 13:49)
Nein, nur wenn dein Buch auf eine zu lange Lieferzeit abgerutscht ist sollte ggf. eingegriffen werden.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (19.08.2011, 14:17)
Jenselina hat geschrieben:
Nein, nur wenn dein Buch auf eine zu lange Lieferzeit abgerutscht ist sollte ggf. eingegriffen werden.


Verstehe ich nicht.

Was ist daran verkaufsfördernd, seine eigenen Bücher zu kaufen?
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Jenselina
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Re:

von Jenselina (19.08.2011, 18:07)
Hallo Siegfried, bitte lies den Faden mal von Anfang an. Es geht darum die Lieferzeiten bei Amazon zu manipulieren.

julia07
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Re:

von julia07 (19.08.2011, 19:35)
Jenselina hat geschrieben:
Nein, nur wenn dein Buch auf eine zu lange Lieferzeit abgerutscht ist sollte ggf. eingegriffen werden.

Wie verträgt sich das denn damit, dass manche Leute gerade damit prahlen, dass sie ach so lange auf das tolle Produkt warten müssen ...

Und wie verträgt es sich damit, dass bei Amazon und anders wo Bücher bereits Monate vor dem Druck auf der Verkaufsliste stehen? Komisch, dass man in solchen Fällen bei Amazon sogar schon Verkäufe verzeichnen kann.
Meiner meinung nach schadet es keinem lesenswerten Buch, wenn es mal ein paar Tage nicht als lieferbar geführt wird.

Und wer kann eigentlich den Beweis erbringen, dass eine kurzfristige längere Lieferzeit den Verkauf messbar verhindert hat?

Julia

julia07
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Re:

von julia07 (19.08.2011, 19:46)
mtg hat geschrieben:
julia07 hat geschrieben:
SandraR hat geschrieben:
Seine Bücher aber regelmäßig bei Amazon selber zu kaufen, ist nun wirklich unterste Schublade.

Warum sollte das unterste Schublade sein?

Julia,
Sandra bezog das auf das »Argument«, man könne qua Selbstbestellung suggerieren, es gäbe eine große Nachfrage für das Buch. Ob man das nun als »unterste Schublade« bezeichnen kann, darüber kann man trefflich streiten. Tatsache ist aber, dass es die - für manche Autoren traurige - Realität verzerrt und bei den Betroffenen lediglich für eine rosa Brille sorgt.


Das habe ich sehr wohl verstanden.
Tut mir leid, aber eine Käufer-Irreführung kann ich da auch nicht erkennen, denn wir reden hier sicher nicht von 100 Büchern pro Woche, die einen permanenten Verkaufsrang von unter 1000 bringen würden, den es in Wirklichkeit nicht gibt. Hier geht es doch eher um so wenige Bücher, dass man mit dieser lächerlichen Aktion höchstens dauerhaft auf ca. 200.000 kommt. Wen juckt das? Wenn mich ein Buch interessiert und ich mittels Tante Google keine negativen Meldungen dazu finde, kaufe ich es, selbst wenn es gerade in schwindelerregender Höhe bei 1.500.000 herumkrebst. Es können sich ja nicht alle dafür interessieren, was mich und den Buchautor interessiert :wink:

Julia

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (19.08.2011, 19:58)
Jenselina hat geschrieben:
Hallo Siegfried, bitte lies den Faden mal von Anfang an. Es geht darum die Lieferzeiten bei Amazon zu manipulieren.


Ne, ne, ne ...

Es ging um deinen Satz

Jenselina hat geschrieben:
Daher halte ich es für legitim zumindest an einer Schraube zu drehen um den Verkauf anzukurbeln.


Im Klartext: Wenn ich regelmäßig meine eigenen Bücher bei Amazon kaufe, erhöhe ich generell meine Verkaufszahlen. Das bezweifle ich so stark, dass ich es hier hinterfrage.

Mir ist völlig unklar, warum ein möglicher Leser ein Buch anhand eines Eintrags der schnellen Lieferbarkeit bei Amazon kaufen soll. Ich kaufe Bücher, weil mich der Inhalt interessiert und nicht das Lieferdatum. Wenn ein Händler mir erzählt, das Buch könne er erst in vier Wochen besorgen, dann gehe ich zu einem anderen Händler, der das schneller kann. Ich verzichte deshalb doch nicht auf das gewünschte Buch ...

Aber irgendwie erinnert mich das an diese ominöse Diskussion, für wie blöd wir unsere Leser halten ...
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Jenselina
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Re:

von Jenselina (19.08.2011, 20:02)
julia07 hat geschrieben:

Und wie verträgt es sich damit, dass bei Amazon und anders wo Bücher bereits Monate vor dem Druck auf der Verkaufsliste stehen? Komisch, dass man in solchen Fällen bei Amazon sogar schon Verkäufe verzeichnen kann.

Julia


Das sind dann Vorbestellungen für die ein Verlag die notwendige Werbung macht?

Wir reden über Bücher von Lieschen Müller die ihren todlangweiligen Lyrikband an die Frau bringen will. Kein Verlag, keine Werbung, nur das Buch und die Hoffung, dass sich einer bei Amazon verirrt der gerade unbedingt ein Lyrikbuch als Geschenk für einen Arbeitskollegen benötigt den eh keiner leiden kann.

War das nun plastisch genug? Wir drehen uns immer wieder im Kreis bei dieser Diskussion. Nochmal, es geht um schlecht verkäufliche Bücher die bei Amazon unter die Schwelle rutschen...

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Sven Thoemen
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Re:

von Sven Thoemen (19.08.2011, 22:05)
Ich habe nie behauptet, dass ich Bücher bei Amazon selbst kaufen will...
Meine einzige BemeRkung war, dass sich ein Buch besser verKauft, wenn es schnell verfügbar ist. Vielleicht ticken nicht alle Käufer so, aber wenn ich mehrere Artikel kaufe, dann achte ich darauf, dass alle gleich lieferbar sind, damit ich nicht warten muss...vielleicht ist das doof, aber vielleicht denken auch 20-30 Prozent der Käufer so wie ich und dann hat das schon eine Auswirkung.

Ansonsten schlage ich vor, dass wir die Diskussion beenden, da wir uns nur im Kreis drehen. :lol:
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (19.08.2011, 22:39)
Sven Thoemen hat geschrieben:
Vielleicht ticken nicht alle Käufer so, aber wenn ich mehrere Artikel kaufe, dann achte ich darauf, dass alle gleich lieferbar sind, damit ich nicht warten muss...vielleicht ist das doof, aber vielleicht denken auch 20-30 Prozent der Käufer so wie ich und dann hat das schon eine Auswirkung.


Nur zur Info: Bei unterschiedlichen Lieferterminen der einzelnen Waren kann man bei Amazon getrennte Lieferung wählen. Man muss also nicht warten, wenn ein Teil tatsächlich eine längere Lieferzeit hat.
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Sven Thoemen
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Re:

von Sven Thoemen (20.08.2011, 07:26)
...muss aber über 20 EUR bleiben..wg. Versandkosten...wenn es nicht nur Bücher sind...
Zuletzt geändert von Sven Thoemen am 20.08.2011, 07:49, insgesamt 1-mal geändert.
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mtg
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Re:

von mtg (20.08.2011, 07:37)
Sven Thoemen hat geschrieben:
Ich habe nie behauptet, dass ich Bücher bei Amazon selbst kaufen will...

In einem Thread, in den sich Jenselina einmischt, ist es egal, was die Ausgangsfrage war ... cheezygrin

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mtg
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Re:

von mtg (20.08.2011, 07:40)
Sven Thoemen hat geschrieben:
Vielleicht ticken nicht alle Käufer so, aber wenn ich mehrere Artikel kaufe, dann achte ich darauf, dass alle gleich lieferbar sind, damit ich nicht warten muss...

Wenn ich etwas bestelle, dann möchte ich es üblicherweise haben. Und wenn es mit einer der bestellten Waren länger dauert ... dann will ich die anderern, die schneller lieferbar sind, auch schneller haben.

Sorry - aber das ist reine Psychologie und durch viele Studien - und Selbsterforschung - bestätigt. cheezygrin

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