Mr.Seller versuchts....

Stellt euch im BoD Autorenpool vor und knüpft Kontakte.


Writer1
Beiträge: 8
Registriert: 27.09.2011, 08:56

Mr.Seller versuchts....

von Writer1 (27.09.2011, 09:14)
Seit einigen Monaten geistert in meinem Kopf die Idee für eine ganz argen "Imperialismus-Abenteuer-Neokolonieanismus-Katastrophenroman"habe auch die Haupthandlung und das Ende im Kopf, auch schon sporadisch einzelne Szenen schriftlich niedergehalten, und das ganze Buch so wie eine Art "Diplomarbeit" versucht aufzugliedern. (ca.250 Seiten, 8-10 Kapitel,ne Art Taschenbuch wie man sie auf Bahnhöfen und Flughafen kaufen kann).

Sehe das ganze (bin ehemaliger BWL-Student) eher als "Unternehmerisches Experiment"und habe nicht vor einen zweisemestrigen Kurs "Entwicklung eines erfolgreichen Schreibstils" oder dergleichen zu besuchen,da ich glaube,daß sich ein Buch mit einer packenden Handlung als Verkaufsschlager regelrecht konstruieren läßt.Meine ehemalige Englischlehrerin (der Inhalt des Buches ist AngloAmerikanisch) war zwar in der Schule zeitweise geschockt über meine "erschreckend packende Beschreibung" in einigen Schularbeiten, in erster Linie möchte ich aber nicht einen Schreibstil entwickeln sondern nur den Inhalt der einzelnen Kapitel grob vorgeben und suche wahrscheinlich jemanden,der das dann in eine vermarktbare literarische Form bringt. (sofern ich ihn/sie überzeugen kann,daß das Thema Absatz finden wird)


Jedenfals werden sich im Laufe dieses Projektes einige Fragen ergeben, die ich hoffe mit Hilfe dieser Seite beantworten zu können, bin schon gespannt was dann rauskommen wird ! :twisted:

Benutzeravatar
Josef Weeke
Beiträge: 175
Registriert: 14.09.2011, 13:50

Re:

von Josef Weeke (27.09.2011, 09:35)
Na dann herzlich willkommen. ;-)

Hier wurde mir bislang auch schon gut und freundlich geholfen.
;-)

Benutzeravatar
SandraR
Beiträge: 2674
Registriert: 25.11.2007, 07:17
Wohnort: Moskau

Re:

von SandraR (27.09.2011, 10:32)
Was Du suchst ist ein Ghostwriter. Wenn du ab 8 000 Euronen aufwärts auf den Tisch legst wirst du sicherlich einen finden cheezygrin

Wer glaubt Schreiben sei ein wirtschaftlich rentables Unternehmen sollte es gleich bleiben lassen.
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

Writer1
Beiträge: 8
Registriert: 27.09.2011, 08:56

Re:

von Writer1 (27.09.2011, 10:42)
Na so schnell werfe ich die Flinte nicht ins Korn :wink:

bin ja noch am Anfang,wenn man sich das durchrechnet (ohne Ghostwriter), und man investiert ein paar Hundert Euronen in eine kleine "Versuchsauflage"ist nicht viel verloren,kann aber (wenns einschlägt) viel gewonnen werden.

Streusalzwiese
Beiträge: 652
Registriert: 17.06.2011, 07:27

Re:

von Streusalzwiese (27.09.2011, 10:59)
Writer1 hat geschrieben:
Na so schnell werfe ich die Flinte nicht ins Korn :wink:

bin ja noch am Anfang,wenn man sich das durchrechnet (ohne Ghostwriter), und man investiert ein paar Hundert Euronen in eine kleine "Versuchsauflage"ist nicht viel verloren,kann aber (wenns einschlägt) viel gewonnen werden.


Investieren könntest Du voerst in eine neue Leertaste. :wink:


(Ist nicht böse gemeint. Konnte es mir nur nicht verkneifen.)

Writer1
Beiträge: 8
Registriert: 27.09.2011, 08:56

Re:

von Writer1 (27.09.2011, 11:21)
Wieviel kostet die? Wahrscheinlich hast grad eine zu verkaufen... :D

Benutzeravatar
W.Waldner
Beiträge: 310
Registriert: 26.08.2009, 18:15
Wohnort: Kempten

Re: Mr.Seller versuchts....

von W.Waldner (27.09.2011, 11:49)
Writer1 hat geschrieben:
Seit einigen Monaten geistert in meinem Kopf die Idee für eine ganz argen "Imperialismus-Abenteuer-Neokolonieanismus-Katastrophenroman"...


Da gibt es genau zwei Möglichkeiten. Die erste wäre, dass Du von der Realität keine Ahnung hast und es dann die übliche Sorte von Geschichten wird, von denen die Buchhandlungen schon bis obenhin voll sind.

Die zweite Möglichkeit wäre, dass Deine Geschichte (zu) sehr den wirklichen V erhältnissen entspricht. Dann wird sich kein Buchhändler die damit verbundenen Probleme aufhalsen wollen und Du solltest statt in einen Ghostwriter besser in einen guten Bodyguard investieren.

Die Realität würde genug Stoff für die härtesten, spannendsten und unglaublichsten Geschichten liefern. Aber die Autoren wissen schon, warum sie besser davon die Finger lassen und dafür sich irgendeinen Schmarren ausdenken.

Erzähl mal Deine Geschichte jemandem, der sich auskennt. :shock::
Trugschlüsse der Volkswirtschaftslehre

Warum die Geldpolitik 1929-33 die Weltwirtschaftskrise verursacht hat

Der preußische Regierungsagent Karl Marx

Streusalzwiese
Beiträge: 652
Registriert: 17.06.2011, 07:27

Re: Mr.Seller versuchts....

von Streusalzwiese (27.09.2011, 12:04)
W.Waldner hat geschrieben:
Writer1 hat geschrieben:
Seit einigen Monaten geistert in meinem Kopf die Idee für eine ganz argen "Imperialismus-Abenteuer-Neokolonieanismus-Katastrophenroman"...



Die zweite Möglichkeit wäre, dass Deine Geschichte (zu) sehr den wirklichen V erhältnissen entspricht. Dann wird sich kein Buchhändler die damit verbundenen Probleme aufhalsen wollen und Du solltest statt in einen Ghostwriter besser in einen guten Bodyguard investieren.


Zu den genannten Themen kann man so realitätsnah schreiben wie man will ohne dabei ein Risiko einzugehen.

Writer1
Beiträge: 8
Registriert: 27.09.2011, 08:56

Re:

von Writer1 (27.09.2011, 12:34)
Als ob W.Waldner Gedanken lesen könnte...

das ist nähmlich unter anderem genau die Problematik,die ich zwar erahnte,aber eben jetzt bestätigt bekommen habe-die Handlung ist durchaus realitätsnah und behandelt die genannten Themen schön zusammengepackt in einem Buch, es könnte aber durchaus sein,daß sich Regierungen "auf den Schlips gedrehten"fühlen und das ganze als eine Art "Feindselige Haltung" oder sonst irgendwie in der Richtung eingestuft wird.

Wahrscheinlich ist es das beste,bevor man das startet einmal in einem 4 Augengespräch einen Buchhändler zu fragen,der sich mit dieser Art von Romanen auskennt wie "brenzlig" das sein könnte.

Der Tip mit dem Bodyguard war jedenfals nicht schlecht, aber genau so etwas möchte ich mir ehrlich gesagt ersparen,sollte das der Preis dafür sein, daß doch reges Interesse an so einer Story entsteht. :?

Benutzeravatar
Manu
Beiträge: 1099
Registriert: 08.12.2009, 17:35
Wohnort: die Mords-Eifel

Re:

von Manu (27.09.2011, 13:25)
Writer1 hat geschrieben:
... es könnte aber durchaus sein,daß sich Regierungen "auf den Schlips gedrehten"fühlen und das ganze als eine Art "Feindselige Haltung" oder sonst irgendwie in der Richtung eingestuft wird.


Dann solltest du deinen Nicknamen von Writer1 vielleicht in Staatsfeind Nr. 1 ändern? :twisted: cheezygrin

vondirke
Beiträge: 55
Registriert: 26.09.2011, 15:31

Re:

von vondirke (27.09.2011, 13:48)
Ach Leute, entmutigt den armen doch nicht.
Ich finds gut. Vielleicht findest du ja jemanden mit einer Schreibader. Sowas würde ich aber eher offline versuchen und den Bekanntenkreis durchchecken.

An sich finde ich es nicht dramatisch wirtschaftlich an ein Buch ranzugehen. Ist numal auch ein Business.

Generell finde ich, sollten auch im kreativen Gewerbe immer zwei Typen zusammenarbeiten. Ein BWLer und ein Künstler. Nur so kann man von seiner Tätigkeit leben (Ausnahmen bestätigen...).
Gut ist es natürlich, wenn man beides in einer Person vereinbaren kann...

Benutzeravatar
W.Waldner
Beiträge: 310
Registriert: 26.08.2009, 18:15
Wohnort: Kempten

Re: Mr.Seller versuchts....

von W.Waldner (27.09.2011, 15:00)
Streusalzwiese hat geschrieben:
Zu den genannten Themen kann man so realitätsnah schreiben wie man will ohne dabei ein Risiko einzugehen.


Wenn Du das glaubst, dann hätte ich ein wirklich spannendes Thema für Dich:

Die Operation Sarkozy

Du müsstest die Geschichte nur noch etwas ausschmücken, damit ein dickes Buch daraus wird. Thierry Meyssan hat bestimmt nichts dagegen, wenn Du Dich auf seine Recherchenstützen willst. Er hat sich aus Frankreich zu seinem persönlichen Schutz längst abgesetzt.

Aber beschwer Dich nachher nicht, mit wem Du es alles zu tun bekommst. :P
Trugschlüsse der Volkswirtschaftslehre



Warum die Geldpolitik 1929-33 die Weltwirtschaftskrise verursacht hat



Der preußische Regierungsagent Karl Marx

Benutzeravatar
Perchta
Beiträge: 687
Registriert: 21.03.2011, 05:38

Re:

von Perchta (27.09.2011, 15:33)
Wenn es wirklich
ne Art Taschenbuch wie man sie auf Bahnhöfen und Flughafen kaufen kann

werden soll, dann darf es wohl gar nicht zu fundiert werden. Vielleicht habe ich da zu viele Vorurteile, aber in Bahnhofsbuchhandlungen erwarte ich eher den abenteuerlichen Thriller (dessen Inhalt so weit hergeholt sein darf wie möglich) und weniger den pulitzerpreisverdächtigen Polit- oder Wirtschaftsreport.

Für mich stellt sich die Frage, inwieweit BoD bei einem eher auf Masse ausgelegten Titel (falls ich mit meiner Vermutung recht habe) für dich überhaupt die erste Wahl sein kann.

Wenn du tatsächlich so weit gehst, anzunehmen, daß ganze Regierungen "sich auf den Schlips getreten" fühlen könnten, würde ich allerdings eher einen Rechtsanwalt als einen Buchhändler empfehlen. Der Buchhändler kann dir höchstens sagen, inwieweit das Thema für seine Kunden interessant ist. Ob man dich für dein Werk hinter Gitter bringen kann, solltest du eher den Rechtsanwalt fragen.
Mein Dilettanten-Projekt. "Dilettant" ist übrigens abgeleitet vom lateinischen "delectare" = "erfreuen".

Benutzeravatar
SandraR
Beiträge: 2674
Registriert: 25.11.2007, 07:17
Wohnort: Moskau

Re:

von SandraR (27.09.2011, 17:27)
Perchta, was heißt hier Staatsanwalt, nein Spezialisten für feuchte Sachen werden sich des Nachts an seinem Auto zu schaffen machen cheezygrin und natürlich sind Künstler blöd und werden gerne kostenlos ihm sein Buch stricken.

Kurz gesagt, ich gehe MuHaha spielen angle:
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

Benutzeravatar
Torsten Buchheit
Beiträge: 4241
Registriert: 13.12.2009, 21:10

Re: Mr.Seller versuchts....

von Torsten Buchheit (27.09.2011, 18:13)
Writer1 hat geschrieben:
Seit einigen Monaten geistert in meinem Kopf die Idee für eine ganz argen "Imperialismus-Abenteuer-Neokolonieanismus-Katastrophenroman"habe auch die Haupthandlung und das Ende im Kopf, auch schon sporadisch einzelne Szenen schriftlich niedergehalten, und das ganze Buch so wie eine Art "Diplomarbeit" versucht aufzugliedern. (ca.250 Seiten, 8-10 Kapitel,ne Art Taschenbuch wie man sie auf Bahnhöfen und Flughafen kaufen kann).

Sehe das ganze (bin ehemaliger BWL-Student) eher als "Unternehmerisches Experiment"und habe nicht vor einen zweisemestrigen Kurs "Entwicklung eines erfolgreichen Schreibstils" oder dergleichen zu besuchen,da ich glaube,daß sich ein Buch mit einer packenden Handlung als Verkaufsschlager regelrecht konstruieren läßt.Meine ehemalige Englischlehrerin (der Inhalt des Buches ist AngloAmerikanisch) war zwar in der Schule zeitweise geschockt über meine "erschreckend packende Beschreibung" in einigen Schularbeiten, in erster Linie möchte ich aber nicht einen Schreibstil entwickeln sondern nur den Inhalt der einzelnen Kapitel grob vorgeben und suche wahrscheinlich jemanden,der das dann in eine vermarktbare literarische Form bringt. (sofern ich ihn/sie überzeugen kann,daß das Thema Absatz finden wird)


Hallo Writer1,

wenn wir mal mit deinen Rahmenbedingungen etwas spielen, dann kommen folgende Zahlen raus: 252 Seiten Taschenbuch bei BoD werden im Handel ca. 15,90 € kosten, dein Autorenhonorar beträgt dann 1,62 € pro Buch.

Veröffentlichung als BoD classic kosten 39 € plus 1,99 € Datenhaltungskosten pro Monat über 5 Jahre, macht 158,40 €. Die Kosten hast du raus, wenn du 98 Bücher verkauft hast. Das sollte machbar sein.

Wenn du einen findest, der dir das Buch für 1000 € schreibt, dann mußt du 617 Bücher verkaufen. Plus die 98 Bücher von oben. Das ist schon recht ambitioniert für einen BoD-Autor, das schaffen nur die wenigsten Autoren.

Will dein Ghostwriter 10.000€, dann mußt du 6170 Bücher verkaufen. Das ist schon illusorisch.

Wenn du einen Ghostwriter findest, der sich auf eine prozentuale Beteiligung einläßt, dann versteht der vermutlich nicht allzuviel vom Geschäft, also eher Finger weg.

Kleines Korrektorat (ich nenne Preise von der Webseite eines Forenmitgliedes, die ich als normal empfinde): Seitenpreis 3,15 €, macht also 787,50 €, entsprechend 486 verkauften Büchern.

Kleines Lektorat: Seitenpreis 4,58€, macht 1212,50 €, also 748 verkauften Büchern.

Stundenlohn für ausführliches Lektorat: 59 €.

Zählen wir mal zusammen: BoD+1000€-Ghostwriter+Kleines Korrektorat+Kleines Lektorat macht circa 3260 €, und du bist dann schon ab 1950 verkauften Büchern in der Gewinnzone.

Jetzt verstehe ich nicht viel von BWL. Aber mir scheint, so kann die Sache nicht funktionieren.
Heiteres Gartenlexikon - Heiteres Heimwerkerlexikon - Irgendwas mit Wuppertal - Im Dutzend witziger

http://www.NIMMSmitHUMOR.de
Twitter: @NIMMSmitHUMOR
Amazon: http://tinyurl.com/tbuchheit

Zurück zu „Autorenportraits“


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Über BoD

BoD™ ist die führende deutsche Self-Publishing-Plattform. Seit mehr als 20 Jahren sind wir die Anlaufstelle für das einfache, schnelle und verlagsunabhängige Veröffentlichen von Büchern und E-Books. Bereits mehr als 40.000 Autoren haben sich mit uns den Traum vom eigenen Buch erfüllt.