Erklärungsnot

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


Jenselina
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Erklärungsnot

von Jenselina (28.09.2011, 20:37)
Ich habe mir gegenüber Erklärungsnot. Via Amazon bestellen in letzter Zeit immer mehr Buchhandlungen mein Buch. Dabei zahlen sie den vollen Preis + 3 € Porto.

Warum tun die das? Was machen die mit den Büchern? Weiterverkaufen doch wohl kaum?

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Manu
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Re:

von Manu (28.09.2011, 21:52)
Sollte es tatsächlich noch jemand geben, der Deine Bücher liest ????!? :shock:: cheezygrin

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Kris. K.
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Re:

von Kris. K. (28.09.2011, 23:11)
Der Winter kommt und Kohle ist teuer geworden angle: cheezygrin

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Galsworthy
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Die UNESCO

von Galsworthy (29.09.2011, 00:53)
hat ein Aufkaufprogramm gestartet mit dem Motto "Unsere Literatur soll schöner werden". Mit den Büchern werden die Undichtigkeiten des Dreischluchtenstaudamms in China gestopft.
cheezygrin
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Siegfried
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Re: Erklärungsnot

von Siegfried (29.09.2011, 04:12)
Jenselina hat geschrieben:
Via Amazon bestellen in letzter Zeit immer mehr Buchhandlungen mein Buch. Dabei zahlen sie den vollen Preis + 3 € Porto.


Ich habe mir gegenüber auch Erklärungsnot:

Woher hast du die Informationen, dass Buchhändler dein Buch über Amazon zum angegebenen Preis zzgl. Portokosten bestellt haben?

Nur nebenbei: Buchhändler dürfen Beschaffungskosten nicht an den Endverbraucher weitergeben!
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // zzgl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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Torsten Buchheit
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Re: Erklärungsnot

von Torsten Buchheit (29.09.2011, 06:12)
Siegfried hat geschrieben:
Ich habe mir gegenüber auch Erklärungsnot:

Woher hast du die Informationen, dass Buchhändler dein Buch über Amazon zum angegebenen Preis zzgl. Portokosten bestellt haben?

Nur nebenbei: Buchhändler dürfen Beschaffungskosten nicht an den Endverbraucher weitergeben!


Ganz einfach. Jenselinas Buch wird über Amazon verkauft, aber in Ermangelung einer ISBN eben nicht von Amazon, sondern nur von ihm selbst.

Weil er aber der einzige Versender ist, weiß er auch, wer das Buch dort kauft.
Heiteres Gartenlexikon - Heiteres Heimwerkerlexikon - Irgendwas mit Wuppertal - Im Dutzend witziger

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Valerie J. Long
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Re:

von Valerie J. Long (29.09.2011, 08:43)
Und ich dachte immer, Buchbestellungen bei Amazon sind versandkostenfrei. book:

Streusalzwiese
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Re:

von Streusalzwiese (29.09.2011, 09:02)
Valerie J. Long hat geschrieben:
Und ich dachte immer, Buchbestellungen bei Amazon sind versandkostenfrei. book:


Die Bücher, die amazon verkauft sind ja auch versandkostenfrei. Für Bücher, die andere Händler dort verkaufen - ob gebraucht, ob neu - muss man in der Regel Versandkosten bezahlen.

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guenther klein
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Erklärungsnot

von guenther klein (29.09.2011, 09:08)
Hi, ist eine Not eingetreten, dass man sie nicht :lol: mehr erklären kann.

Dös isch a pfundig hinterfotzig.

guenther

Jenselina
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Re: Erklärungsnot

von Jenselina (29.09.2011, 10:32)
Torsten Buchheit hat geschrieben:
Ganz einfach. Jenselinas Buch wird über Amazon verkauft, aber in Ermangelung einer ISBN eben nicht von Amazon, sondern nur von ihm selbst.

Weil er aber der einzige Versender ist, weiß er auch, wer das Buch dort kauft.


Richtig! Gut erkannt! Es geht kein einziges Buch an mir vorbei. Dennoch merkwürdig, dass Buchhandlungen es via Amazon bestellen. Bei mir direkt und für einen Preisnachlaß von 30% könnte ich noch verstehen...

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Valerie J. Long
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Re:

von Valerie J. Long (29.09.2011, 10:39)
Streusalzwiese hat geschrieben:
Valerie J. Long hat geschrieben:
Und ich dachte immer, Buchbestellungen bei Amazon sind versandkostenfrei.

Die Bücher, die amazon verkauft sind ja auch versandkostenfrei. Für Bücher, die andere Händler dort verkaufen - ob gebraucht, ob neu - muss man in der Regel Versandkosten bezahlen.

Und bei wem bestellen die Buchläden das Buch dann? Also gibt es außer "direkt bei Amazon" (was ich annahm) und "bei Jenselina" (was eben nicht passiert) noch einen anderen Händler?

Streusalzwiese
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Re:

von Streusalzwiese (29.09.2011, 10:43)
Valerie J. Long hat geschrieben:
Streusalzwiese hat geschrieben:
Valerie J. Long hat geschrieben:
Und ich dachte immer, Buchbestellungen bei Amazon sind versandkostenfrei.

Die Bücher, die amazon verkauft sind ja auch versandkostenfrei. Für Bücher, die andere Händler dort verkaufen - ob gebraucht, ob neu - muss man in der Regel Versandkosten bezahlen.

Und bei wem bestellen die Buchläden das Buch dann? Also gibt es außer "direkt bei Amazon" (was ich annahm) und "bei Jenselina" (was eben nicht passiert) noch einen anderen Händler?


Nein, die Kunden bestellen bei "Jenselina" aber über amazon.

Jenselina
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Re:

von Jenselina (29.09.2011, 10:55)
So ist es. Ausliefern an den Kunden tue immer ich. Man muß die Rolle von Amazon dabei ähnlich sehen wie eBay-Direktkauf.

Mein Buch kostet 12,80 €. Der Kunde zahlt 15,80 € weil er 3 € Versandkosten zahlen muß. Ich erhalte dann davon etwas über 11 € von Amazon. Amazon kassiert also über 4 € je Buch Provision.

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David Damm
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Re:

von David Damm (29.09.2011, 11:13)
Hallo,

ein Buch mit 3 € Versandkosten anzusetzen, wobei es den Versand von Büchern schon für 0,85 € gibt, finde ich unverschämt.

Außerdem stimmt die Rechnung nicht, denn von den Versandkosten hat Amazon nichts. Wenn dein Buch 12,80 € kostet und amazon über 11 € an dich zahlt, behält amazon also nur etwa 1,50 € ein und keine 4 €.
Die restlichen 2,50 € hast du nämlich auf die Versandkosten aufgeschlagen, um deinen Profit aufzustocken. Sehr abgebrüht.

Gruß, David.

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Bärentante
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Re:

von Bärentante (29.09.2011, 12:56)
David Damm hat geschrieben:
ein Buch mit 3 € Versandkosten anzusetzen, wobei es den Versand von Büchern schon für 0,85 € gibt, finde ich unverschämt


Das ist bei Händlern, die über Amazon anbieten, üblich. (Vielleicht sogar Vorschrift?) Es fällt ja nicht nur das Porto an (bei manchen Büchern ist es durchaus höher als 85 Cent), sondern das Verpackungsmaterial, die Abgaben wegen der Verpackungsmaterialverordnung (oder wie immer das heißt), die Zeit für Abwicklung und den Gang zur Post.

Ich habe vergangene Woche einige Bücher im Kundenauftrag bei Amazonhändlern (antiquarisch) bestellt. Die kosteten alle nur 0,01 Euro. Die Händler müssen also über das Porto etwas verdienen, sonst würde das überhaupt nicht lohnen.
Liebe Grüße
Christel

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