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hawepe
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Re:

von hawepe (28.12.2007, 22:01)
Hallo Adriana,

Adriana (Moderator) hat geschrieben:
Was in einem Forum gar nichts bringt, sind diese Pauschal-Andeutungen wie "Die Hälfte der Texte sind verbesserungswürdig" oder "Wer die meisten Fehler macht, schreit am Lautesten".


Ich kann mich nur wiederholen: Ein Unterforum, in dem Textkritik ausdruecklich erwuenscht ist, wuerde ich sehr begruessen. Aber die Entscheidung trifft Heiner.

Derzeit kann ich nicht erkennen, dass die Unterforen in diese Richtung konzipiert sind. Einige vorsichtige Ansaetze zur Diskussion sind deshalb keineswegs auf ungeteilte Zustimmung gestossen.

Uebrigens gab es ziemlich am Anfang des Forums mal eine Diskussion, in der die von dir jetzt geforderte Offenheit ziemlich harsch zurueckgewiesen wurde. Was theoretisch so einfach scheint, entpuppt sich leider in der Wirklichkeit haeufig als viel komplizierter.

Offene Diskussionen ja, aber bitte keinen Schlagabtausch. Und eine Nennung von Namen wuerde lediglich dazu fuehren. Hilf als Moderatorin mit, dass wir ein Unterforum bekommen, in dem Texte ausdruecklich diskutiert werden SOLLEN.

Beste Gruesse,

Heinz.

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chiquitita
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Re:

von chiquitita (28.12.2007, 23:56)
Adriana (Moderator) hat geschrieben:
Aber ich würde mir manchmal auch mehr Offenheit wünschen. Wenn jemand meint, meine Texte wären schlecht, soll er mir das bitte sagen. Ich kann damit umgehen.


Adriana, ich bin voll Deiner Meinung aber Du gibst mir doch sicher recht, dass der Ton die Musik macht. Man kann entweder mit der Brechstange Kritik üben oder man kann vielleicht konstruktive Vorschläge zur Verbesserung eines Textes machen. Ich bin für Letzteres. So wie sich Bianca anhört, ist sie dafür ja auch dankbar. Einfach zu sagen : "du kannst es nicht, laß es bleiben" ist in einer Situation, in der man sowieso schon ziemlich weit unten ist, nicht hilfreich. Dich meine ich damit natürlich nicht, das habe ich ja in meinem letzten Posting geschrieben. Ich habe mich auch darüber gefreut, dass es so viel Zuspruch für Bianca gab. Man tritt einfach nicht auf jemanden, der schon am Boden liegt.
Nur so meine Meinung.
Gruss Uschi.

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Adriana
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Re:

von Adriana (29.12.2007, 11:27)
Uschi, ich bin vollkommen deiner Meinung! Hab ja auch was gegen Kritik mit dem Holzhammer, weil das nicht konstruktiv, sondern einfach nur vernichtend ist. Ich hab zwar gesagt, ich könnte damit umgehen, aber natürlich wäre ich erst mal down. So ein dickes Fell, dass ich bloß die Achseln zucke, wenn einer meine Texte als grottig bezeichnet, habe ich auch nicht. Ich würde mich irgendwie damit auseinandersetzen und mir sortieren, wo der Kritiker recht hat und was eher als Bauchgefühl oder persönliche Ansicht desjenigen aufzufassen ist. Aber ich schaffe das auch nicht immer oder erst mit einem Abstand von mehreren Monaten ;).

Was ich aber viel schlimmer finde, als brutal ehrliche Kritik, ist dieses "Die Hälfte aller Texte hier sind schlecht, aber ich will ja keine Namen nennen." Oder: "Die Leute hier nehmen sich zu wichtig und überschätzen sich selber." Das bringt uns nicht weiter, sondern stiftet nur Verwirrung. Ich bin der Meinung, entweder man übt ganz konkrete Kritik an einem Text oder einer Person - oder lässt es ganz und gar. Der Sinn von Kritik ist doch, anderen weiterzuhelfen und Verbesserungsvorschläge zu machen. Das erreicht man aber kaum durch Rundumschläge gegen die Allgemeinheit :shock::.

Okay, Heinz, ich werde unter "Verbesserungsvorschläge" mal einen entsprechenden Thread aufmachen und hoffen das Heiner auf mich hört smart2.

Zu Bianca: Ich denke, sie ist auf dem richtigen Weg, weil sie ihre Schwächen erkennt und was dagegen tun will. Von daher finde ich es richtig, ihr Mut zuzusprechen thumbbup.

LG, Adriana.

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Bärentante
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Re:

von Bärentante (29.12.2007, 11:50)
Adriana (Moderator) hat geschrieben:
Ich bin der Meinung, entweder man übt ganz konkrete Kritik an einem Text oder einer Person - oder lässt es ganz und gar. Der Sinn von Kritik ist doch, anderen weiterzuhelfen und Verbesserungsvorschläge zu machen.


Eigentlich hatte ich diesen Thread als abgeschlossen betrachtet. Schade, dass er immer wieder auflebt.

ICH hatte versucht, Bianca bei ihrem Text zu helfen. Dass sie meine Hinweise zu Ungereimtheiten als vernichtende Kritik verstehen könnte, war mir leider vorher nicht klar. Da ich nicht in den Ruf kommen möchte: "Ach, das ist doch die, die Nachwuchsautoren abwürgt", habe ich die PN an Bianca öffentlich hier eingestellt. Damit kann sich jeder selbst ein Urteil bilden, wie vernichtend ich zugeschlagen habe.

Wenn hier im Thread geschrieben wird: Leider kann ich nicht mitreden, da ich den Text nicht kenne - Sorry, Leute. Die Geschichte wurde bereits vor längerer Zeit unter den Textvorstellungen eingestellt, der Link dazu befindet sich ebenfalls in meiner Antwort auf den Vorwurf, Bianca zu demoralisieren. Es sind (in Word übertragen) ca. 23 Seiten Text, das ist natürlich zu wenig, um sich einen groben Überblick über einen Stil zu verschaffen. :wink:

Das ist für mich das Hauptproblem in Foren, nicht nur hier. Jeder liest den Anfangsbeitrag und braust los. Nur einzelne Mitglieder lesen alle Beiträge zum Thema, bevor sie reagieren. Es ist mir klar, dass nicht jeder so viel Zeit wie ich hat, wirklich alle Beiträge zu lesen, wenn auch nur quer, ABER dann soll man sich doch bitte auch aus der Diskussion raushalten und keine Verwirrung stiften.

So, das musste jetzt sein, da ich mich - genau wie Bianca - als Opferlamm fühle, allerdings nicht als selbst ernanntes.
Liebe Grüße
Christel

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Adriana
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Re:

von Adriana (29.12.2007, 12:27)
Hallo Christel,

hab ich irgendwas verpasst? blink3
Ich habe deine Kritik zu Biancas Geschichte gelesen, fand sie sehr konstruktiv und gar nicht unter der Gürtellinie! Es tut mir Leid, wenn du dafür angegriffen wurdest. cry::

Alle Texte lesen ... ich gebe ehrlich zu, das schaffe ich nicht. Ich sollte es vielleicht als Moderator, aber leider hat der Tag nur 24 Stunden.
Meine Kritik bezog sich auch eher auf Biancas Gedichte (die ich alle gelesen hab).

Aber wenn du meinst, dass ich hier Verwirrung stifte, dann fühle ich mich auch als Opferlamm. Eigentlich wollte ich genau das vermeiden. :(

LG, Adriana.

Jasmin

Re:

von Jasmin (29.12.2007, 13:29)
Hallo Hawepe,

Texte von Bianca wurden hier nie diskutiert, außer von ihr ausdrücklich gefordert. Ich wies sie auf die Rechtschreibfehler auf ihrer Webseite hin, nachdem sie hier gepostet hatte, wie man ihr Ranking verbessern könnte. Daraufhin bat sie mich, ihr Beispiele von ihrer Webseite zu nennen, wo Rechtschreibfehler enthalten sind, was ich getan habe. Eine spezielle Kritik an ihren Texten, ihren Buchinhalten - gar nicht möglich, da Inhalt nicht vorliegend - hat es meinerseits und auch von Lu's Seite nicht gegeben, deswegen sehe ich das hier auch weiterhin als Diskussion an und nicht als Schlagabtausch. Keine Ahnung, ob es hier noch andere Leute gibt, bei denen Kritik angebracht wäre - ich lese mir bei weitem nicht jeden Diskussionbeitrag aus den anderen Foren durch -, aber ich kann für meinen Teil sagen, dass ich es nicht auf "Bianca abgesehen" habe, um sie in irgendeiner Weise als "Opfer aufzubauen".

Wenn man kritische Worte jetzt nur noch in einer Art "Unterforum" andeuten darf, ist die Form des restlichen Forums überflüssig. Das Wort "harsch" sehe ich nicht für angebracht. Weder Lu noch ich haben angedeutet, dass Bianca nicht schreiben soll und ihr irgendwelche Vorschriften gemacht. Klar, kann jeder schreiben, was und wie er will, aber zwischen Schreiben für die eigene Schublade und dem Veröffentlichen von Texten liegen Welten. Und wer veröffentlicht, sollte sich auch Kritik aussetzen können. Kritik, die - so kann ich das nur von mir persönlich sagen - nie harsch oder persönlich war, sondern immer Objektbezogen und konstruktiv. Hier wird niemand nieder oder runter gemacht, aber kritische Worte sollten erlaubt sein, wozu sonst ein Forum, wenn man nicht die Meinung anderer hören will? Und wer hier schreibt, er hätte Bianca nicht "Honig ums Maul" geschmiert, der sollte vielleicht noch mal den Thread zurückverfolgen.

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Bärentante
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Re:

von Bärentante (29.12.2007, 15:17)
Bärentante hat geschrieben:
Adriana (Moderator) hat geschrieben:
Ich bin der Meinung, entweder man übt ganz konkrete Kritik an einem Text oder einer Person - oder lässt es ganz und gar. Der Sinn von Kritik ist doch, anderen weiterzuhelfen und Verbesserungsvorschläge zu machen.


...

Das ist für mich das Hauptproblem in Foren, nicht nur hier. Jeder liest den Anfangsbeitrag und braust los. Nur einzelne Mitglieder lesen alle Beiträge zum Thema, bevor sie reagieren. Es ist mir klar, dass nicht jeder so viel Zeit wie ich hat, wirklich alle Beiträge zu lesen, wenn auch nur quer, ABER dann soll man sich doch bitte auch aus der Diskussion raushalten und keine Verwirrung stiften.


@ Adriana
Das war ein allgemeiner Beitrag, den ich auch unter den Thread von Matthias hätte schreiben können. Deinen Satz hatte ich nur zitiert, um nochmals anzuzeigen, das genau das hier diskutiert wird. Es wurde "Kritik" geübt an einem konkreten Text einer bestimmten Person, und zwar von mir. Es war der Versuch, auf die Bitte von Bianca zum Klappentext, ihr Hilfe bei der weiteren Bearbeitung des Textes zu geben. Anfangs selbstverständlich nicht öffentlich, sondern per PN.
Ich selbst lösche mir unliebsame PNs einfach weg. (Es gab noch keinen Fall hier im Forum, aber es gibt ja noch andere.) Aber da Bianca einen Thread eröffnet und sich darüber beschwert hat, sorry, dann verteidige ich mich, da man, wenn man den Inhalt nicht kennt, selbstverständlich von negativer Kritik ausgehen muss.

Und wenn in der Diskussion Tipps wie "Bianca, lass keine Kritik an dich ran" (oder etwas in dieser Art) auftauchen, fühle ich mich ebenfalls angesprochen, denn dann waren meine vermeintlichen Hilfestellungen wohl doch vernichtend oder entmutigend.


@ Bianca
Ich freue mich über Deinen Beitrag von gestern. thumbbup
Liebe Grüße
Christel

dbs

Re:

von dbs (29.12.2007, 18:51)
[quote="Adriana (ModeratorMit der kleinen Modifikation, dass jeder Autor ein bisschen anders tickt und man das "Rezept" einer guten Geschichten nicht in stupiden Prozentzahlen oder der Anzahl der Stunden, die man täglich schreibt, ausdrücken kann :P .
Eine gute Idee ist nicht "1%" - sie ist das A und O, ohne das eine Geschichte gar nicht erst entsteht!!!!!
[/quote]

Ich habe da eine andere Meinung - logisch, entsprechendes habe ich ja dargestellt.

Ich bleibe auch dabei, dass die Idee nur einen winzig kleinen Teil darstellt. Eben meine (stupiden) 1%.

Eine Idee macht noch kein Buch. Weder ein gutes noch ein schleches. Eine Idee ist zuallererst eben nur eine Idee. Ein Zweizeiler vielleicht, oder eine halbe Seite. Sonst nichts. Tausende von Hobbyautoren haben Ideen, bekommen deshalb aber nie und nimmer ein Buch zusammen. Weil sie immerzu mit ihrer Idee beschäftigt sind. Vermutlich gibt es viel, viel mehr Leute, die grandiose Buchideen ausbrüten - aber nie zum eigenen Buch kommen, weil ihnen Fleiß und Ausdauer fehlen. Vermutlich ist das der Grund, warum es so viele durchschnittliche Romane am Markt gibt: Weil die Fleißigen und Disziplinierten ihr durchschnittliches Buch zu Ende bekommen, die Kreativen aber 20 Jahre lang nur Ideen produzieren und bei der profanen täglichen Arbeit daran scheitern.

Daher bleibe ich auch bei meiner Aussage, dass Fleiß und Selbstdisziplin die entscheidenden Komponenten sind. Nur Idee und nur Handwerk sind zwar nett, füllen aber keine 300 Seiten.

Was die Disziplin angeht, so bewundere ich eine Bekannte von mit, die Fantasy-Romane schreibt. Sie sitzt an ihren dritten. Und keiner ihrer Romane hat weniger als 1.000 Seiten. Sie hat ein ganz einfaches Prinzip: eine Stunde früher aufstehen und schreiben. Jeden Tag. Sie kann das. Ich nicht. Ich bin ein Abendmensch. der lieber um Mitternacht schreibt statt um 6 Uhr morgens.

Selbstverständlich »muss« niemand meine Ausführungen befolgen oder für bare Münze nehmen, Gott bewahre! Aber jede sollte sich selbst fragen, was man bereit ist zu opfern - und diese Selbsterkenntnis tut eben manchmal weh.

Einige können nicht täglich schreiben. ich habe mit dieser Haltung kein Problem. Jeder soll es so machen, wie er oder sie es für richtig hält. Letztlich aber läuft alles auf die eine zentrale Frage hinaus: Was mir das Schreiben bedeutet, ist eine Frage der Prioritäten.

Wenn ich einem normalen Brotberuf nachgehe, der mich fordert, dann muss ich für mich selbst entscheiden, welche Prioritäten gelten. Muss ich 60 Stunden die Wochen für den Brotberuf opfern oder kann ich mit Sparflamme arbeiten und ggf. auf Geld verzichten, um in den dadurch geschaffenen Freiräumen der Leidenschaft des Schreibens nachzugehen? Oder stelle ich andere Dinge nicht doch über das Schreiben? Diese Frage muss jeder selbst beantworten.

Jammern und Klagen und Schimpfen hilft da nicht. Es ist und bleibt eine ganz persönliche Entscheidung.

LG
Siegfried

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Adriana
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Re:

von Adriana (29.12.2007, 19:44)
@Bärentante:
Ich hab diesen Thread so verstanden, dass sich Bianca allegemein über zu harte Kritik beschwert hat bzw. einfach verzweifelt war. Aber das ist eben das Problem, wenn man an "die Allgemeinheit" schreibt: Irgendjemand - der vielleicht gar nicht gemeint war - fühlt sich dann angesprochen und ist beleidigt. Das wäre ich an deiner Stelle auch.
Und bei der Behauptung von wegen die Hälfte der Texte hier sei nicht gut, war ich auch schon am Grübeln, ob ich nun zur "guten" oder zur "schlechten" Hälfte gehören.
Allerdings weiß ich nicht, was zwischen euch per PN abgelaufen ist, kann also nur ins Blaue schießen.

@dbs:
klar, ohne Fleiß wird nichts - gerade wenn man einen Roman schreiben will. Und wie viel Zeit man fürs Schreiben "opfern" will, ist eine Prioritätsfrage.
Ich denke, da sind wir uns einig.

Wenn ich einem normalen Brotberuf nachgehe, der mich fordert, dann muss ich für mich selbst entscheiden, welche Prioritäten gelten. Muss ich 60 Stunden die Wochen für den Brotberuf opfern oder kann ich mit Sparflamme arbeiten und ggf. auf Geld verzichten, um in den dadurch geschaffenen Freiräumen der Leidenschaft des Schreibens nachzugehen? Oder stelle ich andere Dinge nicht doch über das Schreiben?


Ja, häufig stellt man andere Dinge über das Schreiben.
Aber die Freiheit, das Schreiben zur Priorität zu machen und auf Geld zu verzichten, hat nun mal nicht jeder. Wer eine Familie ernähren muss, kann nicht einfach sagen, er kommt mit 800 Euro aus und schreibt. Oft ist es (z.B. bei Zeitarbeitern) auch so, dass sie 70 Stunden pro Woche ausgelutscht werden und trotzdem das Geld nicht reicht.
Wo bleibt da die Freiheit, Prioritäten zu setzen?

Mehr will ich dazu nicht sagen, denn erstens hatten wir diese Diskussion schon mal und zweitens wird es langsam OFF-Topic blink3 .

Die Disziplin deiner Freundin ist natürlich bewunderswert.
Aber ich kann auch Schriftsteller respektieren, die im ganzen Leben nur ein oder zwei Bücher veröffentlicht haben. Es gibt einen lateinamerikansichen Autor, von dem ganze 2 Bände mit Kurzgeschichten existieren - aber diese Bände sind hervorragend!
Letztendlich kommt es doch auf Qualität und nicht auf Quantität an ;).

Mit diesem platten Spruch verabschiede ich mich für heute cheezygrin.

LG, Adriana.

[/quote]

Gerhard
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Registriert: 07.12.2007, 00:28

Re:

von Gerhard (04.01.2008, 11:48)
g.c.roth (Moderator) hat geschrieben:
Einstein war angeblich auch ein miserabler Schüler, bis er "sein Thema" gefunden hatte.
Gruß Grete


Hallo Grete,

ich war ja über Weihnachten und Neujahr in Irland, sonst hätte ich schon früher geantwortet. Und ich weiß auch, dass es in diesem Thread um was anderes geht, aber ich möchte endlich mal diese alte und falsche Geschichte über Einstein berichtigen.

Einstein war ein Superschüler, hatte in den naturwissenschaftlichen Fächern zwischen Note 4 und 6..... er war aber in der Schweiz auf der Schule und zu dieser Zeit war in der Schweit eine 6 die beste Note, die man kriegen konnte (entsprach unserer 1). Da hat einer seiner ersten Biografen mal nicht aufgepasst.... und fast alle Nachfolger haben diesen Unsinn, ohne zu recherchieren, übernommen. (Ein Argument für gründliches recherchieren).

Einstein war aber ein Schüler, der alles hinterfragt hatte, auch das Schulsystem und das, was die Lehrer so taten.. und das kam bei den Lehrer damals ja überhaupt nicht an (es kommt auch heute bei Lehrern nicht an, wenn man sie auf Fehler im Unterricht aufmerksam macht :wink: ). Er war also eher ein aufsässiger und fauler Schüler.

Ich hoffe, damit ist dies alte Mär von Einsteins miesen Schulleistungen jetzt endlich mal vom Tisch :wink:

Liebe Grüße
Gerhard

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