Presseerfahrung?

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


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ChrisK
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Re:

von ChrisK (20.12.2007, 13:14)
Amos hat geschrieben:
moin Chris
dann hilft es sehr, wenn man versucht, dem Redakteur etwas zu geben, was er gern abdruckt.
schreibst Du,
kannst du uns als neugierige Autoren auch mal einige Beispiele geben was das wäre, was wir den Redakteuren anbieten könnten!

Das hängt natürlich vom jeweiligen Buch ab. Ein paar Beispiele, was ich in den letzten Jahren so veranstaltet habe:
Reiseliteratur: Lesung/Buchparty in einem Restaurant mit landestypischer Küche veranstaltet, einen oder mehrere Bürger des des betreffenden Landes einladen (hier in Berlin wenden wir uns gern an die jeweilige Botschaft, die kooperieren eigentlich ganz gern), einen Liedermacher aus dem Land dazuholen ...
Erinnerungen: Buch einer Kindergärtnerin, Lesung in Kindertagesstätte, Autorin mit niedlichen Kindern spielen lassen
Erinnerungen: Autor mit Leuten zusammenbringen, die er in seinen Memoiren erwähnt, die er aber lange nicht gesehen hat. Wenn jemand halbwegs Prominentes dabei ist, umso besser.
Gewinnspiel rund um das Buch veranstalten, die Zeitung mit einbeziehen, eventuell ein paar Bücher verlosen lassen (geht auch sehr gut mit Rundfunksendern, sofern das Buch zu einer Sendung passt).
Sowas in der Art halt. Funktioniert eigentlich ganz gut.
Gruß
Chris

matthiasgerschwitz

Re:

von matthiasgerschwitz (20.12.2007, 18:22)
ChrisK hat geschrieben:
Gewinnspiel rund um das Buch veranstalten, die Zeitung mit einbeziehen, eventuell ein paar Bücher verlosen lassen


Das mache ich gerade mit der BVG (Berliner Verkehrsbetriebe), die in der Januar-Ausgabe ihres Kundenmagazins BVGplus eine Rezension bringen - gegen fünf zu verlosende Bücher. Das hatte ich angeboten, um kostenlos das BVG-Fotoarchiv zu nutzen, als ich auf der Suche nach Straßenbahnbildern mit Bullrich-Salz-Werbung war...

Beste Grüße
Matthias

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Amos
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Re:

von Amos (21.12.2007, 08:18)
Vielen Dank Chris, gute Ideen, da werde ich mal bei Gelegenheit drauf zurück kommen.
Als Sachbuchautor ist sicher immer interessant wenn Mandanten bei der Lesung sind, die das beschriebene schon mit mir ausprpbiert haben.
Das habe ich schon einge Male so veransatltet, ging ganz gut.

Als Märchenerzähler habe ich es leicht, wenn ich wie heute morgen in einem Kindergarten vor etwa hundert Kindern nebst Eltern erst Märchen erzähle und anschließend meine CDs und Bücher präsentiere.

Als Autor bei BoD muss das Marketing ja überwiegend selbst gemacht werden.

weiterhin an alle viel Erfolg
Gruß Amos
Das aktuelle Buch: Die bösen Tage sind vorbei Planungshilfen für den beruflichen Erfolg.
ISBN 3-8334-4103-8
www.amos-ruwwe.de

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LordKotz
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Die Presse

von LordKotz (02.01.2008, 15:18)
Nun meiner geringen Erfahrung nach , sind die Pressemenschen immer sehr verwundert wenn man plötzlich vor ihnen steht und das Büchlein unter die Nase hält.
Dann sind sie gezwungen mit einem zu reden und in der Regel schreiben sie dann auch einen kleinen Artikel darüber.
Die "Käseblätter" veröffentlichen teilweise sogar von Dir selbst verfasste Artikel, sind aber nur Regional begrenzt.
Die großen Tageszeitungen (im meinem Fall die Haz) wartet auf mein neues Buch, was aber leider noch nicht fertig ist, scheinbar braucht BOD etwas länger das es in den Handel kommt.
Taktik war direkt und(was nicht immer gut kommt!!!)ohne Termin zu dem jeweiligen Redakteur hin marschieren.


Es grüßt Euch der Lord

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skipteuse
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Re:

von skipteuse (07.01.2008, 19:55)
meine erfahrung: dran bleiben und den pesrönlcihen kontakt suchen. andersherum bringt wahrscheinlich eine einigermaßen besuchte lesung mehr als fünf az, wogegen ein pressebericht natürlich eine feine sache ist, doch ich merke für den verkauf ist das herantreen an die zielgruppe ziemlich wichtig: ich kann mich gerade über ein hudneforum ganz gut mit den leuten unterhalten und weise dann auch auf mein buch hin, von dessen geringem gewinn eigentlcih alles für den tierschutz draufgeht,d en ich unterstütze...

PS. hi MATTHIAS!
hab schon pressemäßig eine menge gemacht/ versucht ... da ich auch berlinerin bin, sogar aus einem ähnlichen metier (artivista.de) ;-) wollt ich mal fragen, wie du es geschafft hast in das Kundenmagazins BVGplus zu kommen. nur di e5 bücher zur verlosung angeboten? cool! hast du da vielleicht einen ansprechpartner, ohne dass ich mich auf dich beziehe bzw. wie bist du in die berliner akzente gekommen, da hab ich auch schon die zähen ausgebissen? würd mich ggf. über einen tipp sher freuen, anspnsten eine schöne Woche.
cheezygrin
LG, Babs (Wahlpotsdamerin)

matthiasgerschwitz

Re:

von matthiasgerschwitz (07.01.2008, 20:10)
skipteuse hat geschrieben:
PS. hi MATTHIAS!
hab schon pressemäßig eine menge gemacht/ versucht ... da ich auch berlinerin bin, sogar aus einem ähnlichen metier (artivista.de) ;-) wollt ich mal fragen, wie du es geschafft hast in das Kundenmagazins BVGplus zu kommen. nur di e5 bücher zur verlosung angeboten? cool! hast du da vielleicht einen ansprechpartner, ohne dass ich mich auf dich beziehe bzw. wie bist du in die berliner akzente gekommen, da hab ich auch schon die zähen ausgebissen? würd mich ggf. über einen tipp sher freuen, anspnsten eine schöne Woche.
LG, Babs (Wahlpotsdamerin)

Hi Babs,
das mit der BVG war im Prinzip eine Kompensationsgeschichte - ich durfte dafür kostenlos das Archiv nutzen auf der Suche nach alten Fotos mit Straßenbahnen mit Bullrich-Werbung drauf...
Und die Aktion mit Berliner Akzente war vergleichsweise einfach: Ich bin Kunde bei der Sparkasse und habe das als Argument angeführt - mehr war nicht - und plötzlich hatte ich den Artikel... Ich weiß allerdings nicht, ob es den auch in der Druckversion gibt - da muss ich mal gucken die Tage - aber online war er auf jeden Fall (wie man sieht)
Im Prinzip ist alles Trial and Error - oder anders gesagt: Versuch mach kluch :-)

Matthias

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skipteuse
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Danke sehr!

von skipteuse (07.01.2008, 20:34)
wow, klasse auf jeden Fall! Danke für dei Info, bin nämlich auch Sparkassenkundin ;-) - haste du angerufen oder gemailt?

Ok, überlege auch noch etwas wissenschaftlcihes mal herauszubringen: arbeite nämlich gerade auch noich an meienr Magisterabeit: Frauenbilder in der Anzeigenwerbung vor ca. 100 Jahre - sowas, bin gespannt, ob sowas inteeressieren und sich ein wenig verkaufen könnte ... (vielleicht wenn auch dann (hoffentlich) noch kulturwissenschaftlerin drunter steht ;-)) weiß aber nicht , wie das mit den nutzungsrechten bei histprischen az ist... Na, jetzt erstmal nacheinander, also viel erfolg weiterhin. hören usn jetzt sicher mal öfter im forum smart2

julia07
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Re:

von julia07 (07.01.2008, 20:51)
Hallo Babs,

kannst Du deine Diss nicht über "Kinder in der Werbung - und zwar heute!" schreiben? :wink:

Mich macht es nämlich langsam ganz kirre, wenn ich sehe und höre wie die Kleinsten dafür ihren Kopf herhalten, dass wir Großen bestimmte Haushaltsartikel kaufen, die mit Kindern so gut wie nichts zu tun haben. Siehe auch WC-Steine - pardon! Luxus-Duft-Vernebler... :twisted:

LG, Julia

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skipteuse
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huch

von skipteuse (07.01.2008, 21:17)
hab glaub ich aus versehen ein neues thema erstellt statt zu antworten ,-) bin noch nicht so firm im foren-handling .. smart2

kann ich gut verstehen du ... aber die frauen in der werbung sind auch recht kurios zum teil: vom "Busenelexier Germania" bi szum brutalen Metall-Nasenformer - und: Damals wurde Werbung GEGEN Magerkeit gemacht... sehr spannend!

habt ihr feste redakteure, die ihr imemr wieder anhaut, wenn e sum pr geht? Macht ihr viele lesungen, wenn ja wo? nehmt ihr ein Autorenhonorar und habt ihr dort schon bücher verkauft? ich bei zwei lesungen nur eines, aber dafür wurden die lesungen gnaz gut bezahlt...
Gruß, Barbara

Fritz P. Schaller
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Re:

von Fritz P. Schaller (14.07.2008, 09:58)
Maus in der Medienfalle

Selbst ein früherer Berufsjournalist, glaube ich zu wissen, wie der Laden auf den Medien-Redaktionen läuft. Erstens haben wir es mit einem Nachahmerprinzip zu tun: Wird das Werk einer Autorin oder eines Autors in einem Leitmedium besprochen, New York Times, Spiegel, die Zeit, etc, dann rollt die Lawine bis hinunter zur Regionalredaktion. In der Gegenrichtung funktioniert es nicht. Es herrscht Einbahn-Verkehr. Zweitens spielt das Prominentenprinzip. Ob Gerhard Schröder, Carla Bruni, der Papst oder Ingrid Bettancourt, wenn sie schreiben oder singen, kommen die Medien scharenweise. Der Inhalt kann noch so blöd sein.

Für uns andere, die ebenfalls für eine breite Öffentlichkeit schreiben, dichten, denken, malen, singen, bleibt das mühsame Heischen um die Aufmerksamkeit. Wie kann die Welt erfahren, dass wir ihr etwas Interessantes anbieten?

Sollen wir nach dem Giesskannenprinzip vorgehen? Im Falle meines Buches "Die Evolution des Göttlichen" hat der Verlag (Patmos) rund 70 Rezensionsexemplare an möglicherweise interessierte Redaktionen und Veranstalter verschickt. Diese haben sich natürlich gerne bedient. Aber weniger als zehn Prozent haben dann tatsächlich eine Rezension veröffentlicht.

Im Falle meines Romans "Mantanens Wahrheit" folge ich dem BOD-Prinzip. Medienleute können ein Rezensionsexemplar kostenlos beim Verlag anfordern. Aber selbst hier besteht keine Garantie, dass sie es tun, wenn ich sie bitte und keine Garantie, dass sie etwas schreiben, wenn sie ein Exemplar bestellt haben. Sie sitzen so oder so am längeren Hebel.

Das ist die Medienfalle: Die Redaktionen als Türwächter zur Öffentlichkeit winken die bereits Prominenten und bereits Erfolgreichen durch, oft mit vielen Bücklingen. Wir anderen müssten schon irgendwelchen Skandal verursachen, um Beachtung zu finden. Ähnlich wie jüngst jener Philosoph, der die Freilassung und Auswilderung aller Haustiere, von der Katze bis zur Kuh, gefordert hat, und jetzt in aller Munde ist.

Liebe BOD-Kollegen, läuft es bei euch anders und besser?

Fritz P. Schaller
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Fritz P. Schaller
Theologe, Publizist
Wiesenstr. 10

CH-8700 Küsnacht
fritz.p.schaller@bluewin.ch

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SandraR
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Wohnort: Moskau

Re:

von SandraR (14.07.2008, 10:25)
Nun als früherer Berufsjournalist würde ich Ihnen anraten etwas mit ihren Kollegen zu plaudern cheezygrin . Viele Journalisten haben auch eigene Bloggs. Im Ernst, hilft.
Je nach Thematik Ihrer Buecher Pressemiteilungen versenden und zwar ausnahmslos an jede Zeitschrift und Zeitung. Nicht denken, ach wer wird beim Spiegel oder beim ZDF schon mein Buch gut finden, ignorieren, raus finden wohin es passt, wer ist der zuständige Redaktor und los gehts.
Viele Autoren trauen sich eben auch einfach nicht. Zudem, klappt es nicht mit dem ersten Buch, klappt es mit dem nächsten, Klappern gehört zum Handwerk.
Themenbezogene Bücher im Internet bewerben, direkt in den Foren zu denen das Thema passt. Wer genug in entsprechenden Foren präsent ist, der erweckt auch bei der Presse aufmerksamkeit. Denn, die liest mit! Schwieriger gestaltet es sich nach meiner Meinung in der Belletristik. Sachbücher sind einfacher unter das Volk zu bringen, da sie eine klare Zielgruppe ansprechen.
Sandra
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

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