Pressearbeit

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


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Dalma Lee
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Re:

von Dalma Lee (17.11.2007, 11:49)
ChrisK hat geschrieben:
Judith hat geschrieben:
Ich frage mich, was tatsächlich den Absatz fördert. Warum kauft man ein bestimmtes Buch? Was bewegt Leute dazu, in den Buchladen zu gehen und ein bestimmtes Buch zu kaufen? Oder im Onlinebuchhandel zu bestellen?


Mundreklame.

Gruß
Chris



Quasi das Schneeball-System cheezygrin

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Dana
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Re:

von Dana (17.11.2007, 12:44)
Raphaela_Taha hat geschrieben:
Naja, ein schönes Cover alleine reicht nun mal nicht aus


Klar, erzeugt aber vielleicht Aufmerksamkeit.
Hatte ich jedenfalls gedacht. :wink:

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Judith
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Re:

von Judith (17.11.2007, 12:46)
Hm, wie lange es wohl mit der Mundreklame dauert, bis es von Bisingen (tiefes Baden-Württemberg) nach Hamburg und Berlin kommt? :?

Grüßle,
Judith
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hawepe
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Re:

von hawepe (17.11.2007, 14:13)
Hallo Judith,

Judith hat geschrieben:
Der Buchtipp bei elementgirls.de hat mir trotz der nahezu 400.000 Mitglieder auf der Site vermutlich keinen einzigen Buchverkauf gebracht


Mitglieder-, Leser- und Zuschauerzahlen sind leider so ziemlich das unwichtigste, wenn es um die Ausgabenbereitschaft geht.

Ich arbeite seit vielen Jahren in einem Verein mit, der u.a. um Spenden fuer die Behandlung leukaemiekranker Kinder und die Unterstuetzung ehemaliger NS-Zwangsarbeiter wirbt. Auf Berichte in der Brigitte und der Sueddeutschen haben wir jeweils sechsstellige Betraege bekommen, waehrend Berliner Kurier, Focus und Fernsehen lediglich niedrige vierstellige Betraege erbrachten.

Entscheidend ist immer, warum jemand eine Zeitung liest oder eine Sendung hoert bzw. sieht. Einmal ist die Reaktion "Interessant, was es alles gibt", und ein anderes Mal "Da muss ich doch was tun".

Das ist jetzt alles sehr theoretisch. Wenn ich die praktische Umsetzung kennen wuerde, wuerde ich nicht book on demand veroeffentlichen, sondern koennte mir die grossen Verlage aussuchen :-)

Beste Gruesse,

Heinz.

CeKaDo

Re:

von CeKaDo (08.01.2008, 21:35)
Sozusagen frisch von der Front kann ich berichten, daß eine Schülerin über mich und "den Weg von der Idee zum Buch" berichtet hat und an die Westfälische Rundschau gesandt hat.

Der Artikel wurde tatsächlich gedruckt, allerdings um den Buchtitel gekürzt. Es ist bewußt alles rausgeschnitten worden, was mich als Autor mit einem Buch in Verbindung bringen kann.

Der Artikel ist nun immer noch recht hübsch und auch ein Bild von mir ist darin zu betrachten. Was fehlt, ist das Buch um das sich der Artikel dreht. Ich nenne sowas Zensur? Frechheit? Boykott? Oder gibt es da neuerdings ein Werbeverbot für Zeitungen im redaktionellen Teil?

derhagen
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Re:

von derhagen (09.01.2008, 01:06)
natürlich gibt es ein Werbeverbot im redaktionellen Teil einer Zeitung - das ist gewollt und nicht neu.

Soetwas umgeht man im allgemeinen, wenn man selbst Werbekunde ist - oder die Werbung so interessant verpacken kann, das diese keine Werbung sondern Service für den Leser ist.

soweit meine 2 ct
es grüßt
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jola
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Re:

von jola (09.01.2008, 02:48)
derhagen hat geschrieben:
Soetwas umgeht man im allgemeinen, wenn man selbst Werbekunde ist - oder die Werbung so interessant verpacken kann, das diese keine Werbung sondern Service für den Leser ist.


Muss in Deutschland in Zeitungen, Zeitschriften & Co. Werbung nicht ausdrücklich als Werbung gekennzeichnet sein?

lg,
jola

derhagen
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Re:

von derhagen (09.01.2008, 07:57)
Ja - es ist ausdrücklich verboten!
natürlich gibt es ein Werbeverbot im redaktionellen Teil einer Zeitung - das ist gewollt und nicht neu.

schrieb ich ja.

Dennoch gibt es, sagen wir mal Servicebetontes. Wer aufmerksam die Zeitungen liest, liest soetwas schnell heraus, gerade im lokalen Bereich.
__

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hwg
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Re:

von hwg (09.01.2008, 08:54)
Bezahlte Einschaltungen müssen gekennzeichnet sein.

Wenn jedoch ein redaktioneller Mitarbeiter oder ein
Redakteur einen Bericht über ein Buch und dessen Autor
tippt, kann sich dieser Bericht oft kaum von einem Werbetext un-
terscheiden lassen.

Solche Berichte liest man nicht selten
in Boulevard- oder Gratisblättern, wobei sich der Text
meistens auf die umformulierte Wiedergabe des Klappen-
textes oder sonstigen Werbematerials aus dem Buch-
verlag beschränkt. Es ist das ja auch keine Buchkritik,
sondern eine ganz einfache Meldung über eine Neuer-
scheinung.

Manche dieser Blätter können oder wollen sich gar
keinen Buchrezensenten leisten. Und jene Zeitschriften,
die echte Buchbesprechungen veröffentlichen, be-
schäftigen sich so gut wie nie mit BoD-Produkten,
sehr wohl aber mit Büchern aus in der Branche an-
erkannten Kleinverlagen.

Ob Meldungen oder Besprechungen - würden diese
nicht den Buchmarkt beleben, gäbe es sie wahrschein-
lich auch in Zeitungen wie FAZ, Süddeutsche, NZZ
und vielen anderen nicht.

Dass BoD-Autoren und Eigenverleger es mit Veröffent-
lichungen über ihre Werke schwer haben, hat wohl auch
etwas mit dem Kulturbetrieb allgemein, aber auch mit
gewissen Qualitätskriterien zu tun. Schließlich werden
auch gar nicht so wenige Bücher aus "echten" Verlagen
oft in Grund und Boden verrissen (natürlich ganz nach
dem Geschmack des jeweiligen Kritikers).

Wie schon vielfach an anderer Stelle angemerkt:
Schriftliches, unaufgefordert eingesandtes
"Eigenlob" von Autoren wird von soliden
Redaktionen nicht gerne gesehen - die persön-
liche Kontaktaufnahme des Autors mit einem
Redaktionsmitglied oder freien Mitarbeiter
dagegen kann hin und wieder gute Früchte
tragen.

derhagen
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Re:

von derhagen (09.01.2008, 09:06)
... mal nebenher "Bad PR is good PR"

Auch wenn zerrissen wird - es wird dann (erstrecht?) gekauft.

Ansonsten gebe ich hwg Recht.

Dennoch erlebe ich oft, besonders bei Gratisblätter, das bei einer Anzeigenschaltung ein Redakteur plötzlich Platz für eine (meist vom Unternehmen oder Autor geschriebene) [Selbst]Darstellung "findet".

Soll nicht so sein - gibt es aber beim TV, gerade Lokal-TV, oder Radio oft genug. Wer aufmerksam liest oder schaut oder hört, bekommt es auch mit.
So gibt es regelrecht Sendungen die sich nur über diese Art von "Serviceanteil" finanzieren - oft als Verbrauchermagazin "getarnt".

Ebenso gibt es direkte PR-Agenturen, die genau danach arbeiten und Dank Sparmaßnahmen in den Redaktionen Deutschland immer öfter vom Erfolge gekrönt werden.

Trotz Presserecht und Werbekennzeichnungspflicht ;)
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hwg
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Re:

von hwg (09.01.2008, 09:27)
Was die von PR- und Presseagenturen angebotenen Artikel betrifft, hat
DerHagen den berühmten Nagel getroffen. Diese Unsitte, die den aufmerksamen Leser an der Qualität mancher Zeitungen immer stärker zweifeln lässt, macht sich bei Reiseberichten und auf so genannten Gesundheitsseiten besonders stark bemerkbar. Leider! Im
Bereich Kultur ist es aber doch noch nicht s o arg, denke ich.

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skipteuse
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Re:

von skipteuse (09.01.2008, 09:54)
Hallo, ich fürchte aber dass sich auch bald auf den Kulturteil immer stärker auswirken wird, da ja im journalistischen Bereich seit Jahren immer stärker gekürzt wird. Es gibt ja (im bekanntenkreis) kaum noch fest angestellte Redakteure und Journalisten, müssen alle als freie weitermachen ... Da ist es dann leider auch wenn nicht vertsädnlich, so doch nachvollziehbar, dass teilweise immer öfter einfach übernommen statt selbst geschrieben wird - aus Zeit-, Termin- und Geldgründen.
Die Frage ist ja, wie wir als Leser und natürlich als Autoren, die gern mit ihrem Buch in der Zeitung auftauchen würden, damit umgehen ...
(Total-)Verweigerung? Leserbriefe? Einfach Weitermachen? :roll:

CeKaDo

Re:

von CeKaDo (09.01.2008, 12:13)
Es bleibt tatsächlich nur die Provokation eines Verisses. Je heftiger die Zeitung gegen das Buch reagiert, um so besser ist die Werbung. So kommt es mir vor.

Inzwischen könnte ich wohl besser mit einer negativen Presse umgehen, als mit dieser andauernden Ignoranz.

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PvO
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Re:

von PvO (09.01.2008, 15:19)
andauernden Ignoranz.

genau so ist es thumbbup

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