Werbung im Buch

Verträge, Rechte und Pflichten: Was man als Autor beachten sollte.


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ZeroEnna
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Werbung im Buch

von ZeroEnna (18.01.2012, 13:00)
Hallo liebe Community,

ich habe das Glück doch tatsächlich noch vier Seiten frei zu haben. Auf der einen Seite würde ich jedoch gerne Werbung für das Buch meiner Frau machen. Gedacht habe ich daran, nur das Cover abzudrucken (ohne Preisangaben etc. pp.)
Ich wei dass die Post da sehr restriktiv ist was die Definition von "Büchersendungen" angeht. Was ist also möglich?

Grüße

Sascha

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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (18.01.2012, 13:30)
Wieso? Wenn die Werbung fest im Buch ist (auf letzter Seite oder so) dann ist sie Bestandteil des Buches. Punkt. Selbst die GEO Epoche geht als Büchersendung, weil sie per Definition ein Buch ist (hat ISBN). Da ist schließlich auch Werbung drin.
Viele Grüße von Nicolas

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (18.01.2012, 13:39)
Ich hab pfundweise Taschenbücher, in denen der Verlag Werbung für seine eigenen Bücher macht, mit ISBN und Preisangabe. Das sollte also kein Problem sein.
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holz
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Re:

von holz (18.01.2012, 14:51)
Deutsche Post sagt:

"Bei Büchersendungen sind auf dem Umschlag sowie auf je zwei aufeinander folgenden Seiten am Anfang und Ende des Werkes Anpreisungen / Werbung zugelassen."

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SandraR
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Re:

von SandraR (18.01.2012, 15:18)
Du kannst "bereits erschienen" machen und "In Vorbereitung" dass ist ein Hinweis keine Werbung!

Linklisten sind auch Hinweise und keine Werbung wenn sie zum Thema des Buches direkten Zusammenhang haben. Den Preis würde ich nicht hinschreiben, aber einfach weil ich es persönlich aufdringlich und wenig elegant finde.

Ev. hättest du ja auch Kollegen die dich dafür lieben würden, wenn du ihr Buch dort erwähnst. Hätte ich Platz würde ich dies auf alle Fälle ins Auge fassen. Einfach vorher davon überzeugen das
a) Qualität stimmt und
b) das Genre nahe zu deinem ist. Jemand der einen Vampirroman liest wird sich vermutlich nicht gerade für eine Alpenüberquerung interessieren cheezygrin
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hawepe
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Re:

von hawepe (19.01.2012, 07:57)
Hallo Sascha,

die Argumentation, dass andere auch klauen und man es deshalb ebenfalls darf ... ach nein, hier geht es ja um Werbung, aber macht nichts ... also, dass man es deshalb auch darf, liest sich zwar nett, ist juristisch jedoch völlig uninteressant.

Die Post schränkt den Versand von Büchern als Büchersendung nun einmal ein. Die genauen Vorschriften kannst du auf www.deutsche-post.de nachlesen.

Ob man sich als Verlag, Selbstverleger und/oder Versender daran hält, steht auf einem ganz anderen Blatt. Erfahrungsgemäß wird nicht kontrolliert, weil der Aufwand viel zu hoch ist. Unabhängig davon versendet kaum noch ein Online-Händler als Büchersendung, weil diese in der Regel deutlich länger unterwegs sind als normale Postsendungen.

Beste Grüße

Heinz

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ZeroEnna
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Re:

von ZeroEnna (19.01.2012, 08:03)
Hallo Heinz,

mir geht es da in erster Linie darum, meine Frau und ihre Werke zu unterstützen, da sie mit ihrem Verlag gelinde gesagt nen Griff ins Klo getan hat. Deshalb würde ich das Cover ihres Debütwerk auf der vorletzen Seite abdrucken mit dem Hinweis "Bereits erschienen, Verlag XYZ".
Wenn das rechtlich okay ist, dann füge ich das sofort ein.

Grüße

Sascha

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hawepe
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Re:

von hawepe (19.01.2012, 08:12)
Hallo Sascha,

ZeroEnna hat geschrieben:
Wenn das rechtlich okay ist, dann füge ich das sofort ein.


Ich habe für meinen Autoren-Ratgeber bei der Post nachgefragt und zur Auskunft erhalten, dass Preisangaben in der Regel nicht akzeptiert werden. Die Angabe von ISBN müsse aber jeweils konkret entschieden werden. Ich könne aber gerne ein Exemplar einsenden und dann würde es geprüft.

Mir war der Aufwand allerdings zu hoch, so dass ich auf beide verzichtet habe. Stattdessen habe ich für weitere Informationen auf meine Webseite verwiesen.

Beste Grüße

Heinz

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