zu wenig für eine Autorenvita?

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


K.N.O.
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zu wenig für eine Autorenvita?

von K.N.O. (26.01.2012, 13:02)
Hallo alle miteinander,
ich hoffe, dass ich hier im richtigen Forumteil bin. Ich habe mich gerade angemeldet, falls ich hier falsch bin, tut es mir leid und ziehe natürlich samt Beitrag um! :wink:

So, also nun zu meiner Frage. Ich muss für den Verlag meine Autorenvita verfassen (zwar kein BoD aber das hier war das einzig vernünftige Forum, was ich gefunden habe) und stehe vor absoluter Ratlosigkeit!
Ich habe mir ein paar andere Texte durchgelesen und eben die üblichen Sachen wie Abschluss, Beruf, Erstlingswerke etc. gesehen.
Da das hier aber nun mein Erstlingswerk wird und ich außer einem Schreibwettbewerb aus der dritten Klasse auch sonst nichts vorzuweisen habe, fällt dieser Punkt also weg. Einen Abschluss habe ich auch noch nicht, da ich momentan in der 13. Klasse bin und mein Abitur erst im Sommer in der Tasche habe. Demzufolge ist die Sache mit dem Beruf auch etwas schwierig, da ich nicht davon ausgehe, dass mein Nebenjob im Restaurant irgendjemanden interessiert.

Was also soll ich über mich schreiben? Ich habe allmählich das Gefühl, dass 18 Jahre irgendwie zu wenig sind, um eine gute Vita zu schreiben blink3
Sollte ich vielleicht schreiben, was ich plane? Was ich mir nach der Schule vorstelle? Oder einfach wie ich zum Schreiben gekommen bin, wo ich momentan zur Schule gehe und wo ich geboren wurde?

Wäre wirklich dankbar über Anregungen, ich verzweifel hier allmählich! :?

Danke schonmal im Vorraus!!!!
LG Kim

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W.Waldner
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Re: zu wenig für eine Autorenvita?

von W.Waldner (26.01.2012, 13:14)
K.N.O. hat geschrieben:
Ich muss für den Verlag meine Autorenvita verfassen (zwar kein BoD aber das hier war das einzig vernünftige Forum, was ich gefunden habe) und stehe vor absoluter Ratlosigkeit!

Das klingt nach einem Druckkostenzuschussverlag.

Denn kein vernünftiger Verlag würde eine(n) Autorin(en) veröffentlichen, ohne zuvor dessen zum Buch passen sollende Vita "geklärt" zu haben. Die sagen Dir also nicht nur, was Du schreiben sollst, sondern auch, was Du aus Deinem Leben für das Publikum zu präsentieren hast.

Alles andere ist vermutlich DKZV. Hände weg von sowas. Dann lieber BoD.
Zuletzt geändert von W.Waldner am 26.01.2012, 13:15, insgesamt 1-mal geändert.
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AnnetteH
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Re:

von AnnetteH (26.01.2012, 13:15)
Hallo!

Erst mal herzlich willkommen hier im Forum!
welcome:

Ich würde an deiner Stelle schreiben, wann und wo du geboren wurdest und dass das hier dein Erstlingswerk ist. Über Zukunftspläne würde ich nichts schreiben, weil das dann so eine Verbindlichkeit bekommt, die dir dann möglichst noch für immer im Nacken hängt. Ich würde auch nicht schreiben, welche Schule du besuchst, das klingt dann so wie eine erste Bewerbung ...

Wir haben hier noch jüngere Autoren im Forum, z.B. Latika (13), die hat letztens "Herzzauber" rausgebracht. Sie hat geschrieben, wo sie jetzt lebt und ist mehr oder weniger dabei ein wenig auf ihr Buch eingegangen.

Vielleicht kannst du ja auch schreiben, wie du auf das Thema gekommen bist, aber das würde ich nicht an erste Stelle setzen.

blink3

K.N.O.
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Re: zu wenig für eine Autorenvita?

von K.N.O. (26.01.2012, 13:24)
W.Waldner hat geschrieben:
Das klingt nach einem Druckkostenzuschussverlag.

Danke für die Warnung, aber das haben wir breits überprüft. Ein Freund von uns ist Anwalt/Notar und hat den Vertrag von hinten bis vorne auseinandergekommen. Der Verlag kommt komplett für die Kosten auf und verlangt vom Verfasser keine Kostenzuschüsse.
Wir haben über die Vita auch noch nicht gesprochen aber ich wollte mir eben vorher Gedanken machen, anstatt da absolut ratlos zu stehen, wenn das Thema angesprochen wird cheezygrin

Das mit dem Thema ist eine gute Idee. Also daruf kurz einzugehen. Danke! thumbbup

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fasanthiola
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Re:

von fasanthiola (26.01.2012, 14:02)
hallo, und auch von mir ein herzliches willkommen in unserem forum. hier findest du viele antworten ... auch auf fragen, auf die du niemals kommen würdest :roll:

nun mal im ernst:
ich gebe anette recht: schreibe eher allgemein, schreibe so, dass das auch für deine nächsten lebensjahrzehnte gelten kann, denn du willst dein buch ja nicht nach einigen jahren einstampfen, oder?

ich würde auf deinen erstling eingehen (dem ja vielleicht noch einige andere bücher folgen werden) und darauf, was dich bewegt hat, das buch zu schreiben und herauszubringen. gar nicht so viel von der eigenen vita, das interessiert im augenblick nicht so sehr.
ich kenne übrigens bekannte autoren, die ihre vita auf zwei, drei magere sätze beschränken. nicht jeder schriftsteller will viel von sich preisgeben und ich finde das völlig in ordnung.

gruß
ursula
Die Cyriakusglocke - Fasanthiola 5
Aliceas Lied - Fasanthiola 4
Dem Ruf der Drachen folgen! - Fasanthiola 3
Die Felsenstadt Semal Rethis - Fasanthiola 2
Keine Zeit für Drachen - Fasanthiola 1

www.fasanthiola.de

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kasapv
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Re:

von kasapv (26.01.2012, 14:13)
Hallo und herzlich willkommen. Wenn du schon einen Vertrag vorliegen hast, wozu da noch die Vita? Du hast anscheinend dein Manuskript eingeschickt, was dir den vertrag eingebracht hat. Wenn es dem Verlag noch nicht klar ist, dass es sich um dein erstes Buch handelt, dann würde ich ihn nur darauf hinweisen, falls sie doch noch nach einer Vita fragen.

Welcher Verlag ist es denn?

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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (26.01.2012, 14:19)
Naja, Karsten, die Vita gehört doch zum Klappentext sozusagen dazu. Ich kenne kaum Bücher, in denen sich der Autor nicht mittels einer Vita vorstellt. Wobei die Vitae zum Teil wirklich sehr knapp gehalten sind, genau wie Ursula schreibt. Das reicht doch auch schon. Wo man geboren wurde, wo man lebt, womit man sich gern beschäftigt, und Ende aus.

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kasapv
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Re:

von kasapv (26.01.2012, 14:36)
Stimmt, habe wirklich nur an die Vita zwecks Verlagsuche gedacht. :oops:

Und welcher Verlag ist es nun? bash:

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Adriatic
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Re:

von Adriatic (26.01.2012, 15:07)
Da ich meine Tätigkeit als Autor strikt vom Hauptberuf trenne, gehe ich darauf in meiner Autorenvita auch nicht ein. Als Neuling war es daher auch für mich im letzten Jahr schwer, eine halbwegs interessante Vita zu präsentieren. Ein Blick in meine ersten Schulzeugnisse waren aber ganz interessant cheezygrin

Schon früh zeigte sich sein schriftstellerisches Talent. Im ersten Schuljahr wurde über ihn 1981 schließlich folgendes dokumentiert: "Gerrit kennt alle Buchstaben und kann geübte Texte in Druck- und Schreibschrift lesen. Er schreibt langsam, aber klar gegliedert und kann Wörter aus der Vorstellung schreiben." Seine Karriere ging schnell bergauf. Nur ein Jahr später stellte seine Klassenlehrerin 1982 fest: "Gerrit kann unbekannte Texte lesen und verstehen. Er schreibt lesbar und kann geübte einfache Sätze auswendig schreiben." Perfekte Voraussetzungen für seinen Debütroman, der 28 Jahre später veröffentlicht wurde.
Coccobello (Roman) - Eine Reise in einem alten VW-Bus durch die Toskana

Adria-Express (Roman) - Eine Reise mit der Bahn durch Italien

Autoreninformation:
www.gerritfischer.de

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Max
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Re:

von Max (26.01.2012, 15:13)
K.N.O.

Nein, wird sind nicht neugierig. Niemals, nie...... 8)

@ Adriatic

Streber :P cheezygrin
Dzien Dobry- ein Niederrheinkrimi
Der Spaziergang und andere Gedichte
http://spaziergang.jimdo.com/

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kasapv
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Re:

von kasapv (26.01.2012, 16:39)
Adriatic hat geschrieben:
Da ich meine Tätigkeit als Autor strikt vom Hauptberuf trenne, gehe ich darauf in meiner Autorenvita auch nicht ein. Als Neuling war es daher auch für mich im letzten Jahr schwer, eine halbwegs interessante Vita zu präsentieren. Ein Blick in meine ersten Schulzeugnisse waren aber ganz interessant cheezygrin

Schon früh zeigte sich sein schriftstellerisches Talent. Im ersten Schuljahr wurde über ihn 1981 schließlich folgendes dokumentiert: "Gerrit kennt alle Buchstaben und kann geübte Texte in Druck- und Schreibschrift lesen. Er schreibt langsam, aber klar gegliedert und kann Wörter aus der Vorstellung schreiben." Seine Karriere ging schnell bergauf. Nur ein Jahr später stellte seine Klassenlehrerin 1982 fest: "Gerrit kann unbekannte Texte lesen und verstehen. Er schreibt lesbar und kann geübte einfache Sätze auswendig schreiben." Perfekte Voraussetzungen für seinen Debütroman, der 28 Jahre später veröffentlicht wurde.


Geniale Idee!. Da muss man erstmal drauf kommen. thumbbup Naja, ob meine Zeugnisse hilfreich oder hinderlich wären müsste ich erst mal nachsehen. Lang, lang ist's her. dozey:

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Isautor
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Re:

von Isautor (26.01.2012, 17:27)
Ich habe da auch drüber nachgedacht und beschränke mich in meinen Büchern auf Geburtsort/jahr und den Hinweis, seit wann ich schreibe und was ich schreibe, fertig. Ein Satz.

Ich gebe Waldner recht. Klingt schwer nach DKZV. Bin mal gespannt, ob du uns den Verlag verrätst. Diese Aussage "mein Anwalt hat den Vertrag ganz oft durchgesehen", das hab ich schon öfters von jungen Leuten gehört, die beim DKZV gelandet sind. Und es gibt kein Argument der Welt, was sie vom DKZV abbringen kann, wenn es denn einer ist. Ich hab schon Fusseln an der Zunge vom Argumentieren.

Wenn es kein DKZV ist, wäre es auch schön, wenn du uns den verrätst, denn das wäre mal was Neues. Ein Verlag, der so junge Autoren mit Erstlingswerken annimmt, sie nicht zu teurem Hardcover zwingt und auch noch vernünftige Preise macht. Das wär doch mal was.
Seid gegrüßt,

Isautor

Eines Tages ich Profi sein.
Status: Heftchenromanschreiberin im Nebenberuf.

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AnnetteH
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Re:

von AnnetteH (26.01.2012, 18:33)
kasapv hat geschrieben:
Adriatic hat geschrieben:
Da ich meine Tätigkeit als Autor strikt vom Hauptberuf trenne, gehe ich darauf in meiner Autorenvita auch nicht ein. Als Neuling war es daher auch für mich im letzten Jahr schwer, eine halbwegs interessante Vita zu präsentieren. Ein Blick in meine ersten Schulzeugnisse waren aber ganz interessant cheezygrin

Schon früh zeigte sich sein schriftstellerisches Talent. Im ersten Schuljahr wurde über ihn 1981 schließlich folgendes dokumentiert: "Gerrit kennt alle Buchstaben und kann geübte Texte in Druck- und Schreibschrift lesen. Er schreibt langsam, aber klar gegliedert und kann Wörter aus der Vorstellung schreiben." Seine Karriere ging schnell bergauf. Nur ein Jahr später stellte seine Klassenlehrerin 1982 fest: "Gerrit kann unbekannte Texte lesen und verstehen. Er schreibt lesbar und kann geübte einfache Sätze auswendig schreiben." Perfekte Voraussetzungen für seinen Debütroman, der 28 Jahre später veröffentlicht wurde.


Geniale Idee!. Da muss man erstmal drauf kommen. thumbbup Naja, ob meine Zeugnisse hilfreich oder hinderlich wären müsste ich erst mal nachsehen. Lang, lang ist's her. dozey:


Die allererste Beurteilung, die ich in der 1. Klasse bekommen habe, ist ganz gut ausgefallen, aber die Schlußbemerkung wird mir heute noch unter die Nase gerieben. Ich verrate sie jetzt mal nicht cool1 , aber für mich ist das die Erklärung, warum ich alle vier Grundschuljahre Klassensprecherin gewesen bin. angle: angle: angle:

Jedenfalls reicht das nicht für eine Autorenvita, aber kleine rote Ostereier passen da ganz gut ins Bild. angle: :roll: angle:

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SandraR
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Re:

von SandraR (26.01.2012, 19:42)
Wenn für das Buch Sachkenntnis notwendig ist, sollte in einem Einzeiler dort stehen warum du Sachkenntnis hast.
Dies trifft auf Sachbücher zu. Alles andere ist obsolet.
Wenn es ein Roman ist, ein Einzeiler woher die Idee stammt. Fertig..aber da wird der Verlag auf dich zukommen.
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AnnetteH
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Re:

von AnnetteH (26.01.2012, 20:10)
SandraR hat geschrieben:
Wenn es ein Roman ist, ein Einzeiler woher die Idee stammt. Fertig..aber da wird der Verlag auf dich zukommen.


Ja wirklich. Bücher mit einer ganzen Buchrückseite Vita sind für mich meistens ein Grund, sie nicht zu kaufen. Schließlich geht es um den Inhalt des Buches.

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