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Hinrycum

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von Hinrycum (09.02.2012, 17:19)
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Zuletzt geändert von Hinrycum am 22.02.2012, 14:51, insgesamt 3-mal geändert.

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Siegfried
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Re: Die Weltenwende - Hilfe aus dem Licht

von Siegfried (09.02.2012, 19:36)
Hinrycum hat geschrieben:
Kurz, prägnant und anschaulich schildert die Autorin den Sinn der Schöpfungsgesetze, welche auch als Naturgesetze bekannt sind.
Sie macht verständlich begreiflich, was der Sinn des Menschenlebens auf der Erde tatsächlich ist und warum mit dem Tod nicht alles Aus sein kann.
Das Buch ist geprägt von Stillung und Erfüllung der Hoffnung und Angst vieler Menschen welche nicht mehr wissen, was sie im Chaos unserer Zeit noch glauben sollen.


Wenn ich so etwas lese, sträuben sich mir alle Nackenhaare, u. a. weil mir da wieder jemand vorschreiben will, was ich glauben soll. Als ob Glaube Zwang ist.

Ich gehöre zu der Fraktion, die der Meinung ist, dass da nichts mehr kommt - also keine 72 Jungfrauen, weil man sich mitten zwischen Ungläubigen in die Luft gesprengt hat; kein neues Erdenleben als Regenwurm, weil man nicht lieb zu seinen Mitmenschen war; kein Hosianna-Singen und Manna-Essen auf Wolke 7, weil man einen gewissen Jehova als Boss anerkannt hat.

Ich glaube, dass ich nach meinem Tod Tier- und Pflanzenfutter bin, dass meine chemischen Bausteine sich auflösen und in andere organische Stoffe oder Lebewesen übergehen. In einem guten Haushalt kommt nichts weg, sagte meine Oma immer. Und das ist auch gut so.

Mit der Idee eines Schöpfers konnte ich mich noch nie anfreunden. Warum muss da einer sein? Weil es anders gedanklich nicht geht? Ich glaube nicht, dass es da ein übergeordnetes Wesen gibt, das sich dann auch noch erdreistet, über mich zu Gericht zu sitzen. So weit kommt das noch!

Ein Jeder möge an das glauben, was er oder sie für richtig hält - aber bitte keine Vorgaben an andere, an was man glauben soll.

Ach ja ... ich glaube übrigens, dass bei Amazon da was nicht stimmt mit dem Buch ... zumindest mit der Kindle-Edition. cheezygrin Es sei denn, die übergeordnete Macht hatte da die Finger im Spiel! cheezygrin

http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?_ ... t+&x=0&y=0
Korrektorat: 1,- Euro zzgl. 19 % USt. pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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Isautor
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Re:

von Isautor (09.02.2012, 21:05)
Warum muss da einer sein?


Weil der Schöpfer dann seelisch als Elternersatz dienen kann. Und das ist beruhigend für viele Menschen, Stichwort Vater im Himmel.
Ich teile Siegfrieds Ansicht in den meisten Punkten. Und wenn es einen Schöpfer gäbe, dann hätte er es nicht nötig, sich verehren und anbeten zu lassen. Er könnte sehen, was in Menschen vor sich geht, ohne dass man ihm opfert. Er bräuchte keine demütige Anerkennung, kein Auf-die-Knie-Sinken. Er würde Heuchelei erkennen, ohne dass man ein Wort sagt.

Oh ..... aus, aus, Pfui! Ich fange eine religiöse Debatte an. angle:
Pöhse Isautor.
Schluss jetzt.
Seid gegrüßt,

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (10.02.2012, 00:22)
@Isautor


Du pflegst da eine ziemlich oberflächliche, klischeebehaftete Vorstellung vom Christentum. Zum Punkt der Verehrung gäb's zu sagen, dass es Gott nicht etwa um Opfer geht, die man ihm erbringen solle, sondern um Barmherzigkeit gegenüber den Mitmenschen. Jedenfalls hat das Jesus so gelehrt, und der sollte sich damit auskennen.


... und ja, natürlich, man kann auch barmherzig sein, ohne an Gott zu glauben.

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Isautor
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Re:

von Isautor (10.02.2012, 00:32)
Vom Christentum? Ich habe kein Wort davon gesagt, dass ich das Christentum meine. Sonst hätte ich viel bösere, differenziertere Kommentare abgegeben.

Es gibt niemals Sinn, über Glaubensfragen zu reden. Das führt zu keinem verwertbaren Ergebnis. Du kannst dir aber sicher sein, dass ich mir meine Meinung über Jahre erarbeitet habe. Und dass Göttern/Schöpfern/himmlischen Wesen geopfert wurde und wird, und das nicht wenig, da dürften wir uns alle einig sein.

Jeder kann glauben, was er will und in Kirchen beten, was auch immer. Aber man sollte jedem seine Meinung dazu lassen. Meine kann man oben nachlesen und die muss nicht allen gefallen.
Aus der Sicht eines "Ungläubigen" können Gläubige auch oberflächlich und naiv wirken. Es bringt nichts, darüber Werturteile abzugeben.
Ich bin mir sicher, dass ich mit dem, was ich denke, richtig liege. Und du denkst das auch von deinem Glauben. Dabei sollte man es klugerweise belassen. Ist ja hier kein religiöser Debbattierclub.

Wenn du Freunde hast, dann spiele niemals um Geld mit ihnen, rede nie über Politik und Religion. Daran versuche ich mich möglichst zu halten.
Seid gegrüßt,



Isautor



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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (10.02.2012, 08:27)
Isautor hat geschrieben:
Vom Christentum? Ich habe kein Wort davon gesagt, dass ich das Christentum meine.

Diese Interpretation hat sich aber aufgedrängt, denn ...
Isautor hat geschrieben:
Weil der Schöpfer dann seelisch als Elternersatz dienen kann. Und das ist beruhigend für viele Menschen, Stichwort Vater im Himmel.

... und wenn in unserem Kulturkreis vom Vater im Himmel die Rede ist, meinen wir den christlichen Gott. Siehe dazu das zentrale Gebet des Christentums, das Vater Unser, das mit folgender Zeile beginnt: "Vater unser im Himmel [...]"


Isautor hat geschrieben:
Und dass Göttern/Schöpfern/himmlischen Wesen geopfert wurde und wird, und das nicht wenig, da dürften wir uns alle einig sein.


Wie oben schon gesagt: Gott verlangt keine Opfer, genauso wenig, wie er Menschen zu Kriegen zwingt. Wenn in unserer Welt Schlechtes geschieht, einfach nur, weil Menschen versagen, liegt das nicht in der Verantwortung Gottes.


Isautor hat geschrieben:
Es gibt niemals Sinn, über Glaubensfragen zu reden. Das führt zu keinem verwertbaren Ergebnis.


Ich habe nicht über Glaubensfragen mit dir diskutieren wollen. Wie kommst du darauf? Ich habe lediglich deiner falschen und oberflächlichen Darstellung widersprochen. Dasselbe würde ich tun, wenn du behaupten würdest, Buddha hätte gelehrt, man solle in den Meditationspausen literweise Alkohol trinken.

So what?

malschaun
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Re:

von malschaun (10.02.2012, 08:28)
Klonschaf hat geschrieben:
Wie oben schon gesagt: Gott verlangt keine Opfer, genauso wenig, wie er Menschen zu Kriegen zwingt. Wenn in unserer Welt Schlechtes geschieht, weil Menschen versagen, liegt das nicht in der Verantwortung Gottes.



Naja, wie man die Bibel nun auslegt. Das, was einem passt, ist das Wort Gottes ... das, was einem nicht "passt", ist es nicht, oder?

"So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben."

Mose 31, 17-18

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Adriatic
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Re:

von Adriatic (10.02.2012, 08:42)
Ich bin Agnostiker und versuche ein vernünftiges Leben zu führen, Respekt gegenüber den Lebewesen und der Natur zu haben. Insofern kann ich beruhigt schauen, ob ich irgendwann als Tierfutter ende oder die Bekanntschaft von etwas Außergewöhnlichen mache, das über mich richtet oder auch nicht. Und weil ich kein Arsch bin, werde ich wohl auch nicht als Mastschwein wiedergeboren. cheezygrin

Trotzdem halte ich den Glauben für manche Menschen für sehr wichtig, damit sie keine Angst vor dem Tod haben. Schade ist, dass der Glaube nicht dazu führt, dass Menschen wirklich "besser" werden. Würden sich die Menschen aus Angst vor dem "Richter" generell besser verhalten, wäre der Glaube ja eine super Sache. Aber in vielen Fällen ist "der Glaube" ja für das Gegenteil verantwortlich.

Naja, wir werden alle irgendwann sehen, was los ist. Mich interessiert die Frage komischerweise zu Lebzeiten überhaupt nicht. Wahrscheinlich, weil es unmöglich ist, eine sichere Antwort zu erhalten.
Coccobello (Roman) - Eine Reise in einem alten VW-Bus durch die Toskana

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (10.02.2012, 08:51)
@malschaun


Das Christentum basiert bekanntlich auf den Lehren Jesu, also dem Neuen Testament, und da sind derartig rabiate Forderungen absolut nicht zu finden. Insofern trifft dein Eklektizismus-Vorwurf ins Leere.

Abgesehen davon darf Gott im Laufe der Jahrtausende ja auch einen Entwicklungsprozess durchlaufen und seine Ansichten mal ändern - ich meine, wenn ER es nicht darf, wer darf es dann?

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mtg
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Re:

von mtg (10.02.2012, 08:59)
Klonschaf hat geschrieben:
Das Christentum basiert bekanntlich auf den Lehren Jesu, also dem Neuen Testament, ...

Ohne eine religilöse Debatte anfangen zu wollen: Warum behauptet dann die katholische Kirche (zuletzt der Berlner Erzbischof und baldige Kardinal Woelki am 10. Januar 2012), dass sie (also die katholische Kirche) die (möglichst alleinige) Deutungshoheit über die Schöpfung habe und genau wüsste, was der »liebe Gott« damit gemeint hat ... wenn die Schöpfung doch 3.500 oder noch mehr Jahre vor der Geburt Jesu vonstatten ging?

Jeder darf denken, glauben und sagen, was er möchte. Nur: Sobald er damit die Denk-, Glaubens- und Sprechfreiheit eines anderen einschränkt, ist Schluss mit lustig. Das hat die katholische Kirche trotz allem immer noch nicht erkannt ... und ob die katholische Kirche etwas mit Christentum in der Urbedeutung zu tun hat, steht auf einem anderen Blatt. Hier ist mir schlicht die Institution zu wichtig - wichtiger als der Grund, weshalb sie mal gegründet wurde ...

Insofern hat das vorgestellte Büchlein seine Berechtigung - für die, die es haben wollen. Genau so ist es mit Büchern zu allen anderen Themen ... finde ich jedenfalls ...

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (10.02.2012, 09:03)
@malschaun

... obwohl ich vermute, da steckt schon auch Wahrheit drin, in dem, was du sagst. Ich glaube, es gibt auch im NT Fragwürdiges, vor allem, wenn es um die Rolle der Frau geht - oder vielleicht tue ich dem NT da unrecht, vielleicht auch nicht. Ich bin da aber jetzt nicht so belesen, als dass ich diese Sache wirklich fundiert diskutieren könnte.

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (10.02.2012, 09:18)
@mtg

Ich will das jetzt auch nicht ausufern lassen - nur so viel: Ja, ich bin katholisch, aber ich kann mich mit dem, was die Kirchen-Bosse erzählen, im Allgemeinen nullkommanull identifizieren. Ich differenziere da schon: Das eine ist mein persönlicher Glaube an Gott, das andere ist die Kirche als Institution, zu der ich nur eine sehr, sehr lose Bindung habe (eigentlich sogar gar keine).

Und dass ich an Gott glaube, liegt daran, dass er mir geholfen hat, als ich dachte, mein Leben sein endgültig vorbei. Ja, da habe ich gespürt, dass es ihn gibt. Ich habe es richtig körperlich gespürt. Mein Glaube hat also mit greifbarer Erfahrung zu tun, nicht mit philosophischen Gedankenspielen und detaillierter Bibelkenntnis.
Zuletzt geändert von Klonschaf am 10.02.2012, 09:36, insgesamt 3-mal geändert.

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mtg
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Re:

von mtg (10.02.2012, 09:23)
Klonschaf,

genau das meinte ich: Man kann auch losgelöst von einer Institution oder einem Dogma derselben Idee anhängen wie diese Institution. Letztlich ist es die eigene Anschauung, Erfahrung usw., die zählen. Da gebe ich Dir uneingeschränkt Recht. Nur wer andere indoktrinieren möchte, der hat schon verloren ... und das macht die katholische Kirche leider nach wie vor.

Wie Du siehst, denken wir gleich ... :-)

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Adriatic
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Re:

von Adriatic (10.02.2012, 09:26)
Klonschaf hat geschrieben:
Und dass ich an Gott glaube, liegt daran, dass er mir geholfen hat, als ich dachte, mein Leben sein endgültig vorbei. Ja, da habe ich gespürt, dass es ihn gibt. Ich habe es richtig körperlich gespürt. Mein Glaube hat also mit greifbarer Erfahrung zu tun, nicht mit philosophischen Gedankenspielen und detaillierter Bibelkenntnis.


Wenn es so ist, dann ist es ja gut. Es könnte aber auch ein in dir selbst steckender Mechanismus sein, der durch Extremsituationen spürbar wurde. Der Mensch nutzt ja oft nur eine Bruchteil dessen, was in ihm steckt. Aber das ist Spekulation. Wenns Gott war, ist es ja okay.
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Perchta
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Re:

von Perchta (10.02.2012, 09:30)
Adriatic hat geschrieben:
Würden sich die Menschen aus Angst vor dem "Richter" generell besser verhalten [...]


... dann hätten sie noch immer nicht das Geringste kapiert. angle:

Religion ist kein gutes Diskussionsthema.
Mein Dilettanten-Projekt. "Dilettant" ist übrigens abgeleitet vom lateinischen "delectare" = "erfreuen".

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