Erfahrungen mit E-Books?

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Udo Ehrich
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Erfahrungen mit E-Books?

von Udo Ehrich (13.02.2012, 19:56)
Mich würde interessieren, welche Erfahrungen Ihr mit E-Books habt? Macht es Sinn, Bücher, die man im Selbstverlag veröffentlicht, neben der Papierversion auch als E-Book zu veröffentlichen? Und falls ja, wie gestaltet Ihr den Preisunterschied zwischen dem E-Book und dem Papierbuch?

Andreas Adlon
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Re:

von Andreas Adlon (13.02.2012, 20:00)
klar mach das Sinn, beides anzubieten, gibt es ja auch bei bod. E-books sind billiger als Bücher, weil ja die Druckkosten entfallen. Und für den Autoren springt auch mehr raus :lol:

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Lena Glück
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Re:

von Lena Glück (13.02.2012, 21:40)
Hallo,

ich gehöre zu den "Abtrünnigen" die NUR ein e-Book geschrieben haben und ich kann dir sagen: Auf jeden Fall lohnt es sich! :lol:

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SandraR
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Re:

von SandraR (14.02.2012, 05:35)
eBooks machen rund 2 Prozent des Verlagsumsatzes. Allerdings mit steigender Tendenz.
Wenn das eBook aber schlecht gemacht ist (und dies ist es bei vielen renommierten großen Verlagen) kann es böse am Markt vorbei gehen. Was gut als eBook läuft muss nicht zwangsläufig gut als gedrucktes Buch laufen und umgekehrt. Nach meiner Meinung tut man gut daran seine Titel speziell an das Medium und die Zielgruppen "eBook" anzupassen.
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (14.02.2012, 10:49)
SandraR hat geschrieben:
Wenn das eBook aber schlecht gemacht ist (und dies ist es bei vielen renommierten großen Verlagen) kann es böse am Markt vorbei gehen.


Ich nehme das mal als Aufhänger zum Thema "Erfahrungen mit E-Books" und frage ganz generell:

Was sind eurer Meinung nach gut gemachte (oder als Negativbeispiel schlecht gemachte) E-Books? Wer kann Titel, Autor, Verlag nennen?
Korrektorat: 1,- Euro zzgl. 19 % USt. pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

Andreas Adlon
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Re:

von Andreas Adlon (14.02.2012, 11:17)
Darf man eigentlich ebooks als Amazon Kindle Version (mit Amazon den Vertrag) und die Druckversion bei bod machen?

Oder will bod immer die Nutzungsrechte für bei Formen haben?

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Richard Bercanay
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Re:

von Richard Bercanay (14.02.2012, 11:26)
Wenn ich die Vertragsbedingungen richtig verstanden habe, liegen die kompletten Verwertungsrechte bei BoD, was bedeutet, daß in dem Fall auch das E-Book über BoD zu vertreiben wäre und eine seperate Veröffentlichung direkt bei Amazon ausgeschlossen wäre.

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Adriatic
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Re:

von Adriatic (14.02.2012, 11:33)
Genau zu diesem Thema, Pro und Contra E-Books, wird es einen längeren Artikel im neuen BOD-Magazin "Fingerprint" geben, welches im nächsten Monat erscheint.
Coccobello (Roman) - Eine Reise in einem alten VW-Bus durch die Toskana

Adria-Express (Roman) - Eine Reise mit der Bahn durch Italien

Autoreninformation:
www.gerritfischer.de

Andreas Adlon
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Re:

von Andreas Adlon (14.02.2012, 11:36)
dachte ich mir. Das kanibalisiert sich. Wenn ich dort mein ebook für 3,99 verkaufe und das Buch für 12 EUR, kaufen alles ebook. Welche Firma macht denn nur den Druck auf Bestellung und lässt mich die ebooks selbst verticken?

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SandraR
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Re:

von SandraR (14.02.2012, 12:15)
Inhalte eines eBooks sollten an das Medium angepasst sein, deswegen sollte auch zwischen Druckversion und eBook deutliche Unterschiede vorhanden sein.
Niemals aus einem simplen Buchblock ein eBook machen. Das bedeutet das Medium eBook nicht verstanden zu haben. eBooks sind letztlich nichts anderes als kleine Apps.

Zum einen, Zielgruppe eBook ist nach meiner Meinung ein deutlich jüngeres Publikum. Dem entsprechend sollten Texte kürzer sein. Das eBook ausreizen bedeutet Multimediainhalte einfügen, direkte Hyperlinks einfügen etc.etc.

Dies aber hier zu diskutieren, ist nicht neu!
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Adrenaline
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Re:

von Adrenaline (14.02.2012, 12:54)
Mit ebooks kannst du Inhalte umsetzen, die als Print undenkbar wären.
Ich habe derzeit einen technischen Ratgeber geschrieben, der gut 100 farbige Abbildungen enthält - als Print unbezahlbar! Als ebook kann ich den für unter 10€ anbieten und alle sind zufrieden. Wer die Bilder braucht, druckt sich das Ganze halt aus.
Zudem bin ich viel schneller am Markt, als wenn ich den Printweg gehen würde.
Sicherlich ist nicht alles technisch perfekt, aber beim Kindle z.B. kann ich meine Inhalte updaten. Wenn es dem Leser wichtiger ist, die aktuelle Story oder den Ratgeber JETZT in den Händen zu halten, dann nimmt er das auch in Kauf.
Letztlich werde ich alle Titel, die gut laufen, lektorieren lassen und dann auch überarbeitet als Print herausbringen.
Von den kindle ebooks habe ich in den letzten 3 Monaten über 1000 verkauft, ich glaube kaum, dass mir als Anfänger so etwas im Print Bereich gelungen wäre. Allerdings gelten bei ebooks auch (teilweise) andere Gesetzmäßigkeiten was das Marketing angeht: Wer einfach nur ebooks raushaut und dann wartet, dass etwas passiert, muss schon viel Glück haben um wahrgenommen zu werden.
Meine Erfahrungen sind also durchweg positiv, ich komme allerdings auch aus der IT Ecke und kann mit der notwendigen Vernetzung und dem leider absolut notwendigen Werbetrommeln gut umgehen. Von nix, geht bei ebook auch nix.
Platz 2,3 in Kategorien wie Horror mit ner Kurzgeschichte, wenn auch nur für kurze Zeit, das hätte ich im Printbereich wohl nie gerissen. Aber die Uhr tickt und es wird schwieriger, da jeden Tag hunderte neue Autoren und Bücher den ebook Markt fluten.
Wichtig ist es jetzt zu vernetzen, sich seinen Platz in der Aufmerksamkeit der Käufer zu sichern. Später ist - wie im Printbereich die Gefahr, dass man aufmerksamkeitmäßig in einem Meer aus ebooks absäuft - egal wie gut die Qualität ist.
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Andreas Adlon
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Re:

von Andreas Adlon (14.02.2012, 13:01)
absolut richtig Adreanline.

Als Neuling 3.000 gedruckte Bücher zu verkaufen, das packt hier kaum jemand (ok Eduard Freundlinger ist eine Ausnahme).

Und die Vernetzung und das Marketing im Internet sind wichtig. facebook, twitter, Xing, linkedin... Fachforen... einfach Mulitplikatoren ansprechen. Und eigene website.

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Adrenaline
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Re:

von Adrenaline (14.02.2012, 13:11)
Hallo Andreas,
ist wohl mißverständlich und ich will es nicht übertreiben, es waren etwas über 1000 in den letzten drei Monaten insgesamt, also nicht pro Monat.
Aber hinsichtlich der Trägheit einiger Autoren, ihr Werk auch anzupreisen oder sich zu vernetzen, stimme ich dir voll zu.
"Das schickt sich nicht, sich wie sauer Bier auf dem literarischen Sklavenmarkt anzubieten!"
Das ist wie die ewige Jungfrau, die auf den Prinz wartet.
Leider ist in dem hart umkämpften Markt Damenwahl angesagt
Gruß,
Marcel
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Andreas Adlon
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Re:

von Andreas Adlon (14.02.2012, 13:37)
also ich würde jetzt auch nicht mit Flyern von Tür zu Tür laufen oder sie im Bus verteilen, aber im Internet, kann man doch überall nen link hinterlassen, muss ja keiner draufklicken.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (14.02.2012, 14:23)
Nochmals meine Frage:

Ich hätte gerne ein praktisches Beispiel für ein gelungenes, gut gestaltetes, den Anforderungen entsprechendes E-Book.

Was ein E-Book alles kann oder können muss, ist ein anderer Spielplatz. Ich suche nach konkretem Anschauungsmaterial.

Oder gibt es solche E-Books noch gar nicht? :twisted:
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