Sargor

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El Creeco
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Sargor

von El Creeco (12.01.2008, 03:07)
Titel: Sargor
Autor: El Creeco

Verlag: Books on Demand Norderstedt
ISBN: 9783837008227
Seiten: 248
Preis: 14,99

Der Autor über das Buch:

Bei diesem Buch handelt es sich um einen historischen Fantasythriller.
Der erste Teil entstand 2005, der zweite dann 2006, der dritte 2007.
Es wird noch zwei weitere Bände geben.

Klappentext:

Paris 1789
Der angesehene Arzt Jonathan Goodman entdeckt unter der Kirche ein mysteriöses Tor. Ein Jahr später verschwindet er auf einmal spurlos.
Nur wenig später wird die Stadt von einer entsetzlichen Mordserie erschüttert.
Der Täter lässt seine Opfer grausam zugerichtet zurück.
Besteht zwischen dem Verschwinden des Arztes und den Morden ein Zusammenhang?
Gendarm Chirac begibt sich auf die Suche nach dem Täter. Nicht ahnend, in welche Gefahr er dadurch gerät.
Denn die Motive des Täters übertreffen seine schrecklichsten Erwartungen ...

Inhalt:

Hier eine Leseprobe ... cheezygrin

Jonathan Goodman klappte das Buch zu. Bevor er ging, vergewisserte er sich noch einmal genauestens, dass alle Fenster fest verschlossen waren. Das Haus, in dem die kleine Praxis untergebracht war, in der er sich vor nahezu drei Jahren als Arzt selbständig gemacht hatte, lag direkt gegenüber der Kirche, so dass genügend Leute, die Sonntags zum Gottesdienst kamen, Notiz davon nahmen.
So kam es, dass er binnen kürzester Zeit im gesamten Stadtviertel bekannt war.
Vor etwa einem Monat war jemand in der Nacht eingebrochen und hatte wichtige Medikamente gestohlen. So etwas durfte nicht noch einmal passieren. Sie waren unabdingbar, und nie gab es genug, um alle Leute zu versorgen. Dadurch, dass seit einiger Zeit in ganz Paris Unruhen ausbrachen gab es zahllose Verletzte. Epedemien drohten sich auszubreiten. Die Menschen wurden aus ihren gewohnten Lebensumständen gerissen. Jonathan stöhnte leise.
Es war höchste Zeit nach Hause zu gehen.
Seine Frau war der Meinung, er arbeite zu viel. Doch was blieb ihm anderes übrig? Es gab bei Weitem nicht genügend Ärzte, um die immer größer werdende Zahl von Verwundeten zu versorgen. Einige seiner Kollegen waren bereits selbst den Unruhen zum Opfer gefallen. Die Tatsache, als Arzt tätig zu sein, schützte leider nicht vor der Gefahr, selbst einmal von einer Kugel getroffen zu werden.
Seufzend warf er die Tür hinter sich zu. Seit dem Einbruch war ein neues, besseres Schloss angebracht worden, das jedoch den Nachteil innehatte, dass man den Schlüssel vier Mal herumdrehen musste. Vergaß man es, war es mit der Sicherheit vorbei und jeder konnte ohne größere Gewaltanwendung eindringen. Er hoffte allerdings, dass dies so schnell nicht wieder vorkommen würde. Jetzt freute er sich auf zu Hause, wo Monique und Shelly sicherlich schon auf ihn wartetn.
Vor einem knappen Jahr hatte er ein kleines Bauernhaus außerhalb der Stadt gekauft. Lange hatten er und seine Frau gezögert, diesen Schritt zu tun. Als sie jedoch bei einem Spaziergang durch den nahen Wald diesen Hof entdeckten, verliebte sich Monique sofort in ihn. Zufällig stand er gerade zum Verkauf. Nach einem Gespräch, das einen ganzen Tag und eine Nacht lang andauerte, beschlossen sie schließlich, ihre Ersparnisse zu opfern und ihn zu kaufen. Dies bedeutete nun einiges an Verzicht, doch wollten beide, dass ihre Tochter auf dem Land aufwuchs, ohne auf die Nähe der großen Stadt verzichten zu müssen.
Er hatte gerade den seiner Meinung nach viel zu großen Schlüssel in der Tasche verstaut, als Robert, der Besitzer des Hauses, der direkt über der Praxis wohnte, um die Ecke gestürzt kam. Jonathan kannte ihn inzwischen gut.
Robert war ein bulliger Mann, fast so breit wie hoch, mit schulterlangem, mittlerweile recht schütterem, grauem Haar und Dreitagebart. Meist trank er zu viel, außerdem war er stark übergewichtig. In regelmäßigen Abständen kam er in die Praxis, um sich untersuchen zu lassen. Diesmal schien es dringend zu sein, er wirkte gehetzt, sein Gesicht war leichenblass, der Atem ging stoßweise, und in dem teigigen Gesicht standen Schweißperlen.
"Monsieur Goodman! Monsieur Goodman! Gut, dass ich sie noch antreffe! Meine Frau - sie ist ..."
Innerlich stöhnend stellte Jonathan die schwere Tasche zu Boden und blickte ihn fragend an.
"Geht es schon los?", er wusste, dass sie guter Hoffnung war, doch das Baby hatte eigentlich noch vier Wochen Zeit.
"Blut, überall Blut!", schrie Robert und fuchtelte wild mit den Armen umher, so dass Jonathan ausweichen musste, um nicht getroffen zu werden.
"Bleibt ruhig, bitte, ich werde mir eure Frau sofort ansehen. Sie war letzte Woche bei mir, da schien alles in Ordnung zu sein", erwiderte Jonathan und bemühte sich um einen ruhigen Tonfall.
Der Mann ließ sich allerdings nicht im Geringsten beruhigen. Hysterisch schwang er weiter die Arme hin und her, seine Augen schienen aus den Höhlen zu treten und seine Stimme überschlug sich fast.
"Glaubt mir doch, Blut, nur Blut, wo ich hinsehe Blut!"
Ohne weiter abzuwarten packte Jonathan seine Tasche und rannte los. So schnell er konnte stieg er die steile Holztreppe nach oben, nahm zwei Stufen auf einmal, bis er vor der Tür der Eheleute, die im ersten Stock wohnten, ankam. Die Tür war angelehnt. Vorsichtig öffnete er sie und trat ein.
Was er sah, verschlug ihm den Atem ...






So, dies war der erste Streich ... cheezygrin der nächste folgt gleich unten ...




...das Eisentor, das durch einen kleinen Pfarrgarten zur Hintertür der Kathedrale führte, stand offen. Wilde Rosen wuchsen seitlich entlang des Weges, die von Pater Patronus persönlich gepflegt wurden.
Als er die Tür erreichte, musste er enttäuscht feststellen, dass auch sie verschlossen war. Er klopfte, doch niemand reagierte. Gerade wollte er kehrtmachen, als er plötzlich kratzende Geräusche hörte. Erstaunt horchte er auf.
War außer ihm noch jemand hier? Nachdem seine Neugierde geweckt war, versuchte er zu orten aus welcher Richtung sie kamen. Er brauchte nicht lange zu suchen. Das Kratzen, das immer lauter wurde, schien von unten her zu rühren. Eigenartigerweise war ihm das verschnörkelte Gitter, das sich eben vor ihm auftat, vorher nie ins Auge gefallen. Und wäre dieser Gedanke nicht so abwegig gewesen, hätte Jonathan geschworen, dass es das letzte Mal noch nicht da gewesen war.
Aber das war natürlich blanker Unsinn.
Dahinter führten steinerne Stufen hinab in die Tiefe. Vielleicht ist dort ein Eingang?, überlegte er und ruckelte am Gitter. Es war verschlossen.
Er wollte umkehren und Richtung Ausgang zurücklaufen, als ihn das Gefühl beschlich, dass irgendetwas ihn fest hielt. Eine Stimme, die tief aus seinem Innern kam, schien ihn bei seinem Namen zu rufen. Jetzte wollte er endgültig wissen, was sich dahinter verbarg und versuchte noch einmal, das Gittertor zu öffnen. Vergebens.
Doch für ihn gab es kein Zurück mehr. Die Finsternis, die den Stufen folgte, lockte ihn auf ebensolche Weise an wie Motten von Kerzenlicht angezogen wurden. Etwas Verderbliches drang zu ihm hoch, dennoch konnte er der Verlockung, die immer stärker wurde, nicht widerstehen. Allerdings - das Gitter war und blieb unüberwindbar. Im selben Moment, als er den Entschluss fasste, es doch lieber sein zu lassen und nach Hause zurückzukehren, wo seine Familie sicher bereits auf ihn wartete, öffnete sich das Tor mit einem leisen Klicken. Jonathan traute seinen Augen nicht: es war ganz von alleine aufgesprungen, ohne dass er es in irgendeiner Weise berührt hatte. Etwas ging hier nicht mit rechten Dingen zu. Eine Stimme in seinem Kopf warnte ihn davor, weiter zu gehen. Er ignorierte sie. Die Neugierde war stärker. Das finstere Loch, das vor ihm lag, zog ihn magisch an.
Langsam ging er durch das Tor und begann, die Stufen hinab zu steigen. Jeder seiner Schritte hallte in dem finsteren Gewölbe wider ...
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El Creeco
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Re:

von El Creeco (12.01.2008, 23:13)
vielleicht noch eine Anmerkung: bei BoD hab ich noch eine andere Leseprobe drin!!! cheezygrin
liebe Grüße und viel Spaß beim Lesen!!!!!
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derhagen
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Re:

von derhagen (13.01.2008, 00:26)
Das ist Blöd!




Das ist unfair!




*ggg*

Da fehlt einiges zwischen den zwei Textstellen!!!!

Jetzt weis ich wieder, warum ich Leseproben nicht mag - man ist nach einigen Zeilen mittendrin - und dann Sprung - Peng - Ende oder wie hier Sprung - und ich frage mich: Was war dazwischen?

Wenn das nicht fies ist!
:lol:
Beste Grüße
__
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Re:

von El Creeco (13.01.2008, 01:27)
cheezygrin ... das ist wie bei den Fortsetzungsromanen ... der Leser darf gespannt sein!!! cheezygrin
gruselige Grüße
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Claire
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Re:

von Claire (13.01.2008, 09:21)
An El Creeco:
... das ist wie bei den Fortsetzungsromanen ... der Leser darf gespannt sein!!!
gruselige Grüße


Danke dafür!!!! :twisted:

Trotzdem gefällt mir die Leseprobe echt gut! Irgendwie cool ... thumbbup

Ich bin ein Fan von Thriller-/Horrorgeschichten und Filmen, wenn ich auch aus letzteren immer Hörspiele mache ...

LG Claudia
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Jede Katze ist ein kleiner Druide! Sie leben im Hier und Jetzt. Wir sollten uns ein Beispiel daran nehmen! Wir müssen ja nicht unbedingt schnurren.

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El Creeco
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Re:

von El Creeco (13.01.2008, 21:11)
Hallo,
danke! cheezygrin . Werde in Kürze den 2. Teil hier einstellen. :? .
Der ist noch etwas heftiger als der erste! cheezygrin .
liebe Grüße und auch dir weiterhin viel Erfolg!!!!!
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El Creeco
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noch ein kleiner Appetithappen ...

von El Creeco (14.01.2008, 01:04)
...Bitte vertrau mir", begann Shelly, die nicht wusste, wie sie anfangen sollte, "ich muss nun etwas von dir verlangen, was für die kurze Zeit, die wir uns kennen, sehr viel Vertrauen von dir erfordert! Es fällt mir schwer, und es mag vielleicht unglaublich klingen, aber ich spüre, dass er die Wahrheit sagt. Und auch du hast es gefühlt, vorhin, und nun wird mir die Bedeutung dessen, was du bemerkt hast, erst in vollem Ausmaß bewust. Es war eine Warnung, Charlotte! Er sagte, wir sollten fliehen! Uns bliebe nicht mehr viel Zeit, und das Böse habe bereits in diesem Hause Einzug gehalten. Alle hier Anwesenden werden sterben!
Charlotte sah sie entgeistert an.
"Das ... das glaube ich nicht! Was ist mit meinem Vater? Meiner Mutter? Julia? Warum um alles in der Welt sollen wir von hier fliehen? Und vor wem? Was wird hier gespielt? Sag es mir! Du weißt doch immer alles! Kann man das nicht verhindern? Was, wenn du dich irrst? Das alles klingt völlig - absurd! Da drin sind im Augenblick hunderte von Menschen! Hunderte! Wer sollte dazu in der Lage sein, so viele Leute auf einmal zu töten? Und vor allem - warum?
Betreten blickte Shelly zu Boden.
"Er meinte, ich solle dich mit mir nehmen und laufen, so schnell es geht. Bitte, Charlotte, glaub mir, ich habe keine Ahnung!"
Trotzig starrte Charlotte in Richtung ihres Zuhauses, mit dem noch alles in Ordnung zu sein schien.
"Ich glaube dir kein Wort! Weißt du überhaupt, was du da von mir verlangst? Ich kenne dich gerade einmal ein paar Stunden und jetzt soll ich all das zurücklassen, um mit dir zu gehen? Wenn du so überzeugt bist, dass das, was du glaubst, gehört zu haben, wahr ist, warum gehen wir dann nicht rein und überzeugen uns selbst? Ich jedenfalls möchte mit meinen eigenen Augen gesehen haben, warum ich von hier weglaufen soll, bevor ich gehe!"
Sie wandte sich ab und lief geradewegs ins Haus zurück. Shelly blickte ihr verständnislos nach.
"Charlotte!", rief sie ihr hinterher, "warte doch! Bitte! Du läufst der Gefahr direkt in die Arme! Bitte!"
Ein mulmiges Gefühl überkam sie, das sich nur schwer in Worte kleiden ließ. Obwohl sich alles in ihr dagegen sträubte, lief sie so schnell sie konnte hinter ihr her. Charlotte musste ziemlich schnell gegangen sein, denn Shelly registrierte gerade noch, dass sie im Begriff war, den Ballsaal zu betreten.
"Charlotte, warte doch!", rief sie laut. Doch diese dachte gar nicht daran.
Als Shelly die schwere Tür zum Saal aufriss, erstarrte sie. Im ersten Moment verstand sie nicht, warum, denn nach wie vor tanzten die Leute ausgelassen, aßen, tranken und schienen sich zu amüsieren. Dennoch schlug ihr eisige Kälte wie eine turmhohe Woge entgegen und ließ ihren Atem gefrieren. Sie fröstelte. Charlotte kam lachend auf sie zu.
"Siehst du, alles ist genau so, wie es sein sollte! Schau dich doch um! Gib zu, du wolltest mich nur reinlegen! Und beinahe wäre dir das auch gelungen."
Shelly brachte kein Wort heraus. Noch immer war die eisige Welle um sie herum, lähmte ihre Bewegungen, ihren Verstand. Sie war nicht in der Lage, etwas zu sagen. Eine unsichtbare, böse Macht war entfesselt, und sie konnte es in jeder Faser ihres Körpers spüren. Doch war ihr die Aussichtslosigkeit ihrer Lage bewusst. Niemand würde ihr glauben. Vor allem Charlotte nicht, die sie mit sich nehmen sollte. Sie schien nichts davon wahrzunehmen. Charlotte nahm Shelly an der Hand und war gerade im Begriff, sich umzudrehen und sie mit in den Saal zu ziehen, da passierte es. rote Flammen wuchsen wie aus dem Nichts aus dem Boden, Sekunden später füllte sich der Saal mit dichtem, dunkelgrauem Nebel, so dass man trotz der gleißenden Helligkeit des Feuers nichts erkennen konnte.
Charlotte schrie auf. Shelly packte sie und zerrte sie zurück zur Tür. Rücklings, mehr stolpernd als laufend, hechtete die Freundin hinter ihr her und hörte wie nebenbei die Schreie der anwesenden Gäste, die um ihr Leben fürchteten.
"Nimm keine Rücksicht auf sie, Charlotte, lauf so schnell du kannst! Dreh dich nicht um! Lauf!"
Doch Charlotte stand da wie angewurzelt und starrte mit wachsendem Entsetzen auf die Menschenmasse, die panisch hin und herlief.
Shelly zog sie unsanft zurück.
"Wer bist du?", kreischte Charlotte wie von Sinnen und fuchtelte dabei wild mit den Armen. "Zeig, wer du bist, oder bist du dazu zu feige?"
Erschrocken drehte nun auch Shelly sich um und schlug sich vor Schreck eine Hand vor den Mund. Mit der anderen hielt sie noch immer die zitternde Freundin fest, die wirkte, als stünde sie direkt vor einem Nervenzusammenbruch.
"Los, du Feigling, komm raus und sag mir, wer du bist!", schrie Charlotte.
"Bist du jetzt vollkommen übergeschnappt, fordere ihn doch nicht auch noch heraus!", fuhr Shelly sie an.
Inzwischen hatte sich die Hitze so weit ausgebreitet, dass man kaum noch Luft bekam. Shelly war klar: wenn sie noch lange hier drinnen blieben, würden sie das Schicksal aller anderen teilen.
Mit einem Mal teilten sich die Flammen und kurz darauf sahen sie, wie eine schemenhafte Gestalt daraus hervortrat. Sein Gesicht war nicht zu erkennen, es war vollständig von Flammen umhüllt. Was ihnen jedoch sofort auffiel: der gesamte Körper der Person war durch und durch schwarz. Auf dem Kopf befand sich ein Zylinder. Grausiges Lachen war aus seinem Mund zu hören, das Shelly vage vertraut vorkam. Eindeutig war, dass die Stimme zu einem Mann gehörte.
"Wer besitzt die Dummheit oder den Mut, mich herauszufordern? Für was haltet ihr euch? Wenn ihr mit mir spielen wollt, kommt her, dann werden wir sehen, wer der Stärkere ist!"
Er lachte erneut. Es war ein hohles, kaltes Lachen, das trotz der Hitze Gänsehaut bereitete. Shelly nahm all ihre Kraft zusammen und zerrte die Freundin nach draußen, die immer noch wie gebannt auf die grauenhafte Figur starrte, die nun langsam auf sie zukam.
Dann erwachte Charlotte aus ihrer Erstarrung und rannte ebenfalls los. Sie durchquerten den langen Flur, in dem sich die dunklen Nebel bereits ausbreiteten und kamen endlich an der Eingangstür an.
"Ja, lauft nur, flieht vor mir, so lange ihr noch könnt! Doch ihr werdet mir nicht entkommen - niemals!"
Völlig außer Atem riss Shelly das Tor auf und zerrte Charlotte hinter sich her ...
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Re:

von El Creeco (15.01.2008, 23:08)
In Kürze stelle ich den nächsten Band vor: cheezygrin
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