Plagiatsverdacht

Verträge, Rechte und Pflichten: Was man als Autor beachten sollte.


Poetos
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Re:

von Poetos (20.02.2012, 13:00)
Danke Sigfried, das ist doch Mal ein kreativer Lichtblick hier.

Meine Info mit dieser komischen Kirchendingensda, sollte solche Beiträge auch anregen. Meine Frage ist, sollte BOD nicht bei solchen Dingen eingreifen?
Persönlich denke ich immer noch, lohnt sich der Aufwand? Wer kommt denn heute zutage noch zu seinem Recht?

LG und Bitte heute meine Texte mit einem kleinen Augenzwinkern annehmen.
Euer Poetos

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SandraR
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Re:

von SandraR (20.02.2012, 13:05)
Was Poetos hat BOD damit zu tun? Genau, nichts!

Wenn Matthias etwas daran liegt, RA nehmen (spezialisiert auf Medienrecht) und zur Not noch einen Schriftgutachter.

Sollte Matthias keinen Medienanwalt haben kann ich gerne einen sehr guten vermitteln, PN reicht.
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

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fasanthiola
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Re:

von fasanthiola (20.02.2012, 13:05)
sauerei!
gut, dass du das entdeckt hast - in ein paar jahren behaupten böse zungen vielleicht: du hättest von dem anderen abgeschrieben. :shock::

sicher, das mit dem anwalt ist am ende nötig, denn der autor hat dein copyright verletzt. das macht der ohne mit der wimper zu zucken wieder.
aber ich glaube, bevor ich den -teuren- gang vors gericht gehen würde, würde ich versuchen, den übeltäter zu stellen! wenn der uneinsichtig ist, kannst du immer noch den rechtsweg beschreiten.
gruß
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Poetos
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Re:

von Poetos (20.02.2012, 13:10)
Hi Sandra,

das ist aber komisch. Eine Freundin von mir kommt aus ihrem BOD-Vertrag nicht heraus (geht bis 2016). Ein, sagen wir Mal etwas größerer Verlag hat brennendes Interesse bekundet, konnte aber aus besagten Gründen nicht in den Druck gehen.

VG Poetos

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mtg
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Re:

von mtg (20.02.2012, 13:13)
Eine Urheberrechtsverletzung kann immer nur vom Inhaber des Urheberrechts verfolgt werden, und das ist BoD nun mal nicht ... das bin ich.

Für Vertragsrecht und Probleme mit/von Freundinnen bitte einen eigenen Thread aufmachen.

Poetos
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Re:

von Poetos (20.02.2012, 13:16)
Heute ist Karneval -Tag der Besserwisser!

Urheberrechte entstehen beim Druck im Verlag, ebenso bei der Aufnahme im Studio. Aber egal, heute ist ein zu schöner Tag. thumbbup

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mtg
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Re:

von mtg (20.02.2012, 13:53)
Beim Druck im Verlag entsteht bedrucktes Papier, aber sonst nichts - zumindest nichts, was mit -recht endet.

Vielleicht gilt es ja nicht für Dich - aber für alle anderen schon.

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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (20.02.2012, 14:17)
Poetos hat geschrieben:
Eine Freundin von mir kommt aus ihrem BOD-Vertrag nicht heraus (geht bis 2016). Ein, sagen wir Mal etwas größerer Verlag hat brennendes Interesse bekundet, konnte aber aus besagten Gründen nicht in den Druck gehen.

VG Poetos



Dann soll Sie den entsprechenden, vertraglich vereinbarten Obolus löhnen und gut ist es.

Poetos hat geschrieben:
Heute ist Karneval -Tag der Besserwisser!

Urheberrechte entstehen beim Druck im Verlag, ebenso bei der Aufnahme im Studio. Aber egal, heute ist ein zu schöner Tag. thumbbup


Urheberechte entstehen z.B. auch bei Artikeln im Internet. Der Verlag hat mit den Urheberechten nichts zu tun. Die entstehen und liegen ausschliesslich und unveräusserbar beim jeweiligen Verfasser.
Viele Grüße von Nicolas

Geduld ist eine Tugend
http://www.romanzeit.de
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Tito
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Re:

von Tito (20.02.2012, 14:32)
Guck doch nochmal nach, ob Du nicht die Ersterscheinungsdaten vertauscht hast und ob Du nicht vielleicht abgeschrieben hast, sonst bringt Dir der beste Anwalt nichts. blink3

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (20.02.2012, 15:22)
Poetos hat geschrieben:
das ist aber komisch. Eine Freundin von mir kommt aus ihrem BOD-Vertrag nicht heraus (geht bis 2016). Ein, sagen wir Mal etwas größerer Verlag hat brennendes Interesse bekundet, konnte aber aus besagten Gründen nicht in den Druck gehen.


Ich frage mich, wieso man in so kurzer Zeit und in so wenigen Beiträgen so viel Unsinn verzapfen kann. Sag deiner Freundin, sie soll mal ihren Vertrag lesen und nicht nur unterschreiben - das hilft ungemein.

@mtg:

Auf keinen Fall locker lassen. Ich bin bei solchen (bzw. ähnlichen) Fällen immer heilfroh, dass ich eine gute Rechtsschutzversicherung habe. Ich hoffe, du besitzt Ähnliches. Da ist der Besuch beim Anwalt wesentlich entspannter, wenn die RSV erklärt, sie übernimmt die möglichen Kosten. Wenn der Beweis des Plagiats geführt ist bzw. die Gegenseite geständig, dann muss die Gegenseite auch die Kosten übernehmen.

Die entscheidende Frage ist aber: Was willst du erreichen?

Soll "nur" das andere Buch vom Markt - dann würde ein Schreiben mit Androhung anwaltlicher Aktivitäten vielleicht reichen. Stellt sich der andere Autor quer, bleibt dir der Weg zum Anwalt immer noch.

Willst du Schadenersatz, dann werden Anwalt und Gericht vermutlich zur Pflicht.

Wie gesagt: Was willst du erreichen?
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // zzgl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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hawepe
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Re:

von hawepe (20.02.2012, 16:02)
Hallo Siegfried,

Siegfried hat geschrieben:
Sag deiner Freundin, sie soll mal ihren Vertrag lesen und nicht nur unterschreiben - das hilft ungemein.


Du stellst ja Forderungen. Lesen :twisted:

Wenn der Beweis des Plagiats geführt ist bzw. die Gegenseite geständig, dann muss die Gegenseite auch die Kosten übernehmen.


Wenn die Gegenseite zahlungsfähig ist. Sonst bleibt man sogar noch auf seinen Kosten sitzen. Leider lässt sich das im voraus immer nur schwer abschätzen.

Beste Grüße

Heinz

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mtg
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Re:

von mtg (20.02.2012, 16:16)
Siegfried hat geschrieben:
Die entscheidende Frage ist aber: Was willst du erreichen?

Danke, Siegfried, für die konstruktive Beschäftigung mit der Sache.

Zunächst wollte ich hier einmal ein Gefühl dafür bekommen, wie die Kollegen einen solchen Fall sehen und wie sie mit ihm umgehen würden. Das Gros der Kommentare entspricht dem, was ich mich schon gedacht habe. Danke an die entsprechenden Poolmitglieder!

Ich werde jetzt erst einmal den Umfang und die Art des Plagiats feststellen. Dazu habe ich das Buch heute früh bei Amazon bestellt. Die entsprechenden Stellen werde ich »Guttenplag«-mäßig gegenüberstellen und dann von einem Anwalt bewerten lassen. Dann sehen wir weiter.

Im Wesentlichen muss das andere Buch nicht vom Markt. Schadenersatz würde mir schon genügen :-) Aber ich will der anwaltlichen Begutachtung nicht vorgreifen ...

Und ... ich habe eine Rechtschutzversicherung :-)

Ach: Das inkriminierte Buch ist beim Lehmstedt-Verlag in Leipzig erschienen. Kennt den zufällig jemand?

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Oukej
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Re:

von Oukej (20.02.2012, 17:36)
MATTHIAS GERSCHWITZ,
was möchtest Du unter deinem Text in fremdem Buch haben?
Genügt es Dir, wenn dort steht:
„Einige Angaben sind aus dem Buch: Endlich mal was Positives von Matthias Gerschwitz übernommen.“
Oder muss sich der Mann unbedingt bei Dir erlauben?

Frag bitte in diesem Sinne auch bei Deinem Rechtsanwalt, ob es genügt, wenn ein Autor unter übernommene Zitate schreibt:
„Einige Angaben sind aus dem Buch: X..Y.. von A..B.. übernommen.“
Oder ob sich jeder Autor beim anderen Autor unbedingt erlauben muss und es ist nicht genug nur „Einige Angaben sind
aus dem Buch: X..Y.. von A..B.. übernommen.“ zu schreiben.
Das wird hier viele Autoren interessieren, was die Anwälte zu den Zitaten sagen.

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SandraR
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Re:

von SandraR (20.02.2012, 17:48)
Die Zitierregeln gehören eigentlich zur Allgemeinbildung, sonst gibt auch Tante Google ausführlich Auskunft oder hier http://de.wikipedia.org/wiki/Zitat
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

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mtg
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Re:

von mtg (20.02.2012, 18:01)
Hallo Oukej,

bevor Du hier wild herumspekulierst, mach Dich bitte kundig:

- Urheberrecht
- Zitatrecht

da findest Du schon viele Antworten auf Deine Fragen zum Thema »geklaute Bilder« ...

... und lies' bitte Postings richtig. Erstens geht es um ein völlig anderes Buch und zweitens habe ich klare Fragen gestellt, um deren kompetente Beantwortung ich gebeten habe. Dazu gehört Dein Kommentar leider nicht.

Ich lege Wert darauf, dass Urheberrechte geschützt sind und bleiben. Es kommt nicht darauf an, was ich unter dem Text stehen haben möchte, es kommt darauf an, dass sich andere an Recht und Gesetz halten. Und wenn nicht, dann eben Probleme bekommen ...

Und übrigens: Ich weiß, wie ich heiße. Es gibt also keinen Grund, so laut zu schreiben.

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