Plagiatsverdacht

Verträge, Rechte und Pflichten: Was man als Autor beachten sollte.


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Siegfried
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Re:

von Siegfried (27.02.2012, 00:57)
Seshmosis hat geschrieben:
Siegfried hat geschrieben:
Gleiches dürfte also auch für deine Idee gelten, urheberrechtsgeschützte Bilder zu verändern.



Wenn dem so wäre, hätte die gesamte Pop Art nie stattgefunden!


Zwei Dinge dazu:

Erstens:
Andy Warhol fällt mit seinen Bildern nicht unter die deutsche Rechtsprechung. Das "Copyright" in den USA hat eine grundsätzlich andere Ausrichtung als das deutsche "Urheberrecht". In der ursprünglichen Frage geht es um deutsches Recht.

Zweitens:
Ist es absolut sicher, dass Warhol für seine Bilder keiner Erlaubnis vom originären Rechtinhaber hatte? Ich kann leider keine diesbezüglichen Informationen finden.

Das BGH-Urteil findest du hier:

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-b ... er=0214/08

Daraus der erste Absatz:

BGH-Urteil Nr. 214/2008 hat geschrieben:
Der unter anderem für das Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute entschieden, dass bereits derjenige in die Rechte des Tonträgerherstellers eingreift, der einem fremden Tonträger kleinste Tonfetzen entnimmt.


Ansonsten gilt §39 UrhG:

Urhebergesetz hat geschrieben:
§ 39 - Änderungen des Werkes

(1) Der Inhaber eines Nutzungsrechts darf das Werk, dessen Titel oder Urheberbezeichnung (§ 10 Abs. 1) nicht ändern, wenn nichts anderes vereinbart ist.

(2) Änderungen des Werkes und seines Titels, zu denen der Urheber seine Einwilligung nach Treu und Glauben nicht versagen kann, sind zulässig.
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Isautor
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Re:

von Isautor (27.02.2012, 09:16)
Klingt für mich wie: Man darf nicht Bilder von anderen nehmen und sie verändern und dann veräußern.
Seid gegrüßt,

Isautor

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Seshmosis
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Re:

von Seshmosis (27.02.2012, 09:44)
1. Gab und gibt es auch in Deutschland Pop Art.
Ich hatte das Beispiel Warhol nur erwähnt, weil sein Werk so bekannt ist.
Und nein, Warhol hatte die Rechte nicht. Auch nicht für seine "nachgemalten" Comics usw.

2. Gibt es (auch in Deutschland) die sog. "Freiheit der Kunst", die sich auch auf abgebildete Gegenstände bezieht.

3. Sollte man nicht Urteile zur Musikindustrie mit der Rechtsssssprechung zur bildendenen Kunst durcheinanderwerfen!

4. Gibt es den Begriff der "Schöpfungshöhe", der ein Kunstwerk schützt. Das hat durchaus zu juristischen Auseinandersetzungen geführt, ob das eine oder andere Kunstwerke diese "Höhe" erreicht hat.

5. Hat die Firma Campell versucht, gegen Andy Warhol vorzugehen. Sie haben verloren und ihnen war zu diesem Zeitpunkt wohl nicht klar, dass sie mit diesen Bildern in die Kunstgeschichte eingehen werden ...
cheezygrin

6. Sollte man derartige Phänomene bei Bildern so einordnen wie die Parodie, die Satire u.ä. in der Literatur, die ja auch Vorhandenes aufgreift und mit ihm arbeitet.

Ich spreche da aus 40 Jahren Praxis im Kunstbetrieb.

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mtg
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Re:

von mtg (27.02.2012, 10:33)
Um mal wieder auf den Ausgangspunkt zurückzukommen:

Ich habe den in Frage kommenden Text nun sorgfältig mit meinem Buch verglichen. Auch wenn der »andere« Text sehr eindeutig meine »Schreibe« atmet, so hat es der Autor doch verstanden, jeweils so umzuformulieren, dass es keine wörtlich übernommene Stelle gibt. Trotzdem bleibt es dabei, dass ich mit meinem Namen und Buch zwar genannt werde, aber in einem Zusammenhang, der darauf schließen lässt, dass ich nur Mini-Aspekte zum Text beigetragen habe. Ich werde trotzdem meinen Anwalt mal drüberschauen lassen. Mindestens ein »zuckersüßes« Schreiben an den Verlag mit einer Wertschätzung des Autors, der sich laut Klappentext »auf Spurensuche« begeben hat (fragt sich halt nur, wo ...) wird es wohl geben.

Damit ist mein Teil dieses Threads zunächst beendet.


Trotzdem finde ich die Diskussion sehr spannend und neige dazu, Seshmosis' Auffassung zu unterstützen. Es gibt beim Plagiat bzw. bei der Urheberrechtsverletzung klare Unterschiede zur künstlerischen Weiterverarbeitung.

Plagiat ist die Übernahme eines fremden Werkes ohne Kennzeichnung bzw. ohne Erlaubnis. Das gilt für Texte, für Bilder und für Musik.

In der Kunst sieht das Ganze anders aus; Warhol ist ein gutes Beispiel: Aus der verwendeten Vorlage ist durch deutliche Veränderung ein Werk von einer schöpferischen Höhe entstanden, die die Herkunft (abgemalte Campell's Dose, Filmstill Marily Monroe) nicht verleugnet, sondern in eine neue Dimension überführt. Auch wenn sich das US-Copyright (Schutz der kommerziellen Verwertungsrechte) und das europäische Urheberrecht (Schutz des Schöpfers und seiner Schöpfung) unterscheiden, gibt es auch nach deutschem Recht Möglichkeiten: Hier kann man sich auf § 24 (1) UrhG berufen: »Ein selbständiges Werk, das in freier Benutzung des Werkes eines anderen geschaffen worden ist, darf ohne Zustimmung des Urhebers des benutzten Werkes veröffentlicht und verwertet werden«. (Dies gilt durch den Ausschluss in Satz (2) übrigens dezidiert nicht für Musik.)

Leider wird man - um den Dreh zurück zu finden - § 24 (1) wohl auch auf mein Problem anwenden können oder würde es wohl zumindest versuchen.

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ZeroEnna
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Re:

von ZeroEnna (27.02.2012, 10:44)
Mal ne Frage: Nehmen wir mal den ganz krassen Fall, und jemand kommt auf die Idee, den "Harry Potter"-Stoff weiterzuverarbeiten, übernimmt aber nur den "Zauberinternatsteil", entwirft eigenen Charaktere, nennt seine Schule anders, und hat auch ein anderes Setting, ist es dann ein Plagiat?

Grüße

Zero

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SandraR
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Re:

von SandraR (27.02.2012, 11:13)
Wenn der einzige Nenner das Internat ist, nein. Dafür müssten viel mehr Gemeinsamkeiten vorhanden sein. Siehe endlose Vampirgeschichten. Wenn aber auch dort eine Zauberschule ist, mit dem gleichen Schulsport oder Zügen von einem bestimmten Bahnsteig, dann ist es natürlich klar ein Verstoß. Es gibt als Beispiel eine Figur Namens Harriet Glotter. Übrigens ein Kinderbuch, dass niemand braucht. Aber, von Kreativen sollte man eigene Ideen erwarten können.
So finde ich, dass sich am Erfolg eines anderen Hängen, immer ein Armutszeugnis ist.
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (27.02.2012, 11:59)
Seshmosis hat geschrieben:
1. Gab und gibt es auch in Deutschland Pop Art.
Ich hatte das Beispiel Warhol nur erwähnt, weil sein Werk so bekannt ist.
Und nein, Warhol hatte die Rechte nicht. Auch nicht für seine "nachgemalten" Comics usw.

2. Gibt es (auch in Deutschland) die sog. "Freiheit der Kunst", die sich auch auf abgebildete Gegenstände bezieht.

3. Sollte man nicht Urteile zur Musikindustrie mit der Rechtsssssprechung zur bildendenen Kunst durcheinanderwerfen!

4. Gibt es den Begriff der "Schöpfungshöhe", der ein Kunstwerk schützt. Das hat durchaus zu juristischen Auseinandersetzungen geführt, ob das eine oder andere Kunstwerke diese "Höhe" erreicht hat.

5. Hat die Firma Campell versucht, gegen Andy Warhol vorzugehen. Sie haben verloren und ihnen war zu diesem Zeitpunkt wohl nicht klar, dass sie mit diesen Bildern in die Kunstgeschichte eingehen werden ...
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6. Sollte man derartige Phänomene bei Bildern so einordnen wie die Parodie, die Satire u.ä. in der Literatur, die ja auch Vorhandenes aufgreift und mit ihm arbeitet.

Ich spreche da aus 40 Jahren Praxis im Kunstbetrieb.


Wenn das alles richtig ist (davon gehe ich aus), frage ich mich jetzt aber, warum eine Anwaltskanzlei, die auf Internet- und Urheberrecht spezialisiert ist, bezüglich der Veränderung von Bildmaterial zu so einer Bewertung kommt:

Kanzlei Richard, Kempcke, Vogt in Rostock hat geschrieben:
Fremde Bilder bearbeiten: Dein Bild – Mein Bild – Unser Bild

Das ist doch MEIN Foto! Genau das stellen immer mehr Fotografen beim zufälligen Surfen im Internet oder auch beim Durchblättern von Zeitschriften fest.

Dass die vermeintlich schnelle Lösung, nämlich ein Bild eines anderen Anbieters oder des Herstellers mittels copy & paste „anzufertigen“, zu einem kostspieligen Bumerang in Form einer Abmahnung mit Anwaltsrechnung werden kann, haben wir bereit in unserem Beitrag zum Fotoklau erläutert. Denn das Urheberrecht schützt den Fotografen davor, dass sein Bildmaterial ohne seine vorherige Zustimmung verwendet wird, §§ 15 ff. Urheberrechtsgesetz (UrhG). Er kann dann sich dagegen wehren: zunächst mit einer außergerichtlichen Abmahnung - deren Kosten der Rechtsverletzer trägt! - und sofern das keine Abhilfe schafft, mit Hilfe des Gerichts.

Was, wenn das Foto bearbeitet wird?

Diesem Risiko versuchen einige dadurch zu entgehen, indem sie das fremde Bildmaterial verändern. Mit den gängigen Bildbearbeitungsprogrammen ist dies mittlerweile ein Kinderspiel. Damit wird dann der Bildausschnitt reduziert, der Hintergrund oder die Farbgebung verändert, der Schatten des abgebildeten Produkts entfernt oder schlicht der eigene Copyright-Vermerk auf das fremde Bild gepappt. Rein rechtlich aber, ist diese Strategie wenig erfolgreich.

Indem man den eigenen Namen auf ein fremdes Fahrrad schreibt, dieses neue lackiert und einen neuen Sattel anbaut, bleibt es noch immer ein fremdes Rad, welches ich ohne Zustimmung des Eigentümers nicht benutzen darf. Gleiches gilt für geistiges Eigentum, also u.a. Lichtbildern: so lassen sich keine Rechte an einem Foto erlangen, bei dem man lediglich die Farbe des Hintergrundes, des Objektes geändert oder den Namen des Unternehmens oder der eigenen URL drauf anbringt. Bei einer derart geringen Veränderung das Recht des Originals noch so stark, dass es auch über das Schicksal des veränderten Bildes mitbestimmt.

Bearbeitung versus freie Benutzung

Beim Oberbegriff „Bearbeitung“ eines Bildes ist juristisch zu differenzieren und zwar zwischen der einfachen „Bearbeitung“ und der „freien Benutzung“. Der Unterschied besteht darin, wie weit sich das neue, bearbeitete Foto vom Original entfernt hat: Ist das Original noch deutlich erkennbar, liegt „nur“ eine Bearbeitung vor, § 23 UrhG. Das ist der Fall, wenn bspw. das abgebildete Objekt nur aus seinem ursprünglichen Hintergrund genommen wurde, ein andersfarbiger Hintergrund, Schatten hinzugefügt bzw. entfernt oder ein sogenanntes Softrandering vorgenommen wurde. Aufgrund des geringen Abstandes zum Original, muss bevor (!!) das veränderte Bild veröffentlicht oder ins Internet eingestellt wird, die Zustimmung des Urhebers bzw. Rechteinhabers am Original eingeholt werden. Das Gesetz ist ist diesbezüglich eindeutig:

§ 23 UrhG: „Bearbeitungen oder andere Umgestaltungen des Werkes dürfen nur mit Einwilligung des Urhebers des bearbeiteten oder umgestalteten Werkes veröffentlicht oder verwertet werden.“

Hingegen liegt eine freie Benutzung gemäß § 24 UrhG dann vor, wenn das fremde Werk nur als Anregung für das Schaffen des neuen Werkes benutzt wurde. Beide Werke haben einen deutlichen gestalterischen Abstand voneinander. Ob das der Fall ist, wird im Wege der Gesamtbetrachtung aller wesentlichen, prägenden Merkmale des Erstwerkes mit dem Zweitwerk für jeden Einzelfall ermittelt werden. Als Richtlinie gilt: das fremde Bild darf bei einer freien Benutzung lediglich als Anregung dienen. Ist ein solcher ausreichender Abstand gegeben und stellt das neue Werk eine persönliche geistige Schöpfung dar, die über das allgemein Übliche hinausgeht, dann ist das neue Werk mit einem eigenen Urheberrecht geschützt. Es steht damit rechtlich selbständig neben dem Original. Derjenige, der ein das neue Foto, Logo oder sonstiges Werk geschaffen hat, erwirbt ein eigenes, umfassendes Urheberrecht gemäß § 24 UrhG:

„Ein selbständiges Werk, das in freier Benutzung des Werkes eines anderen geschaffen worden ist, darf ohne Zustimmung des Urhebers des benutzten Werkes veröffentlicht und verwertet werden.“

Unwissenheit schützt vor Schadensersatz nicht

Die Voraussetzungen einer freien Benutzung gemäß § 24 UrhG liegen in den ganz überwiegenden Fällen, die bei eBay oder Internetshops zu finden sind, nicht vor. Leichte Veränderung eines Produktbildes des Konkurrenten oder des Herstellers lassen deren Rechte am Bildmaterial also keinesfalls erlöschen. Die Veränderung und anschließende Vervielfältigung und/oder Nutzung im Internet können die Inhaber der Nutzungsrechte ebenfalls untersagen lassen. Und an die Prüfungs- und Erkundigungspflicht, bei der Verwendung von fremdem Bildmaterial, stellt die Rechtssprechung hohe Anforderungen. Auf ein richterliches Pardon braucht ein Gewerbetreibender auch mit einer Entschuldigung wie „Wir wussten nicht, dass die 13 Bilder, die wir in unserem Online-Shop eingestellt haben, von Ihnen sind. Eine Rechtsverletzung haben wir nicht beabsichtigt.“ Nicht zu rechnen.

Zwar kann nach § 3 UrhG auch eine bloße Bearbeitung eines Fotos urheberrechtlich geschützt sein, wenn sie hinreichend originell ist. Dabei bezieht sich das Schutzrecht allein auf die Veränderungen, nicht aber auf das Gesamtbild. Denn abgesehen von der bspw. geänderten Farbgebung oder Lichtreflexen stammt die gestalterische Grundlage des abgeänderten Fotos ja vom Fotografen des Originals. Unabhängig von diesem Urheberrecht auf die Veränderungen bestimmt § 23 UrhG aber, dass das neue Werk nur unter Zustimmung des Schöpfers des Erstwerkes veröffentlicht oder verwendet werden darf.
(Quelle: http://www.internetrecht-rostock.de/bil ... rrecht.htm )

Eine Frage wie: "Darf ich ein urheberrechtlich geschütztes Bild nehmen, einer abgebildeten Person ein Bart anmalen und das Ergebnis als eigenes Werk benutzen?" wird laut Auskunft der o. g. Rechtsanwälte mit einem klaren "Nein!" beantwortet. Selbst der Bart plus ein Austausch der Hintergrundfarbe reicht nicht, so die Anwälte.

Wie schwierig die Thematik ist, zeigen Urteile des BGH zu Urheberrechtsverletzungen bei Asterix-Persiflagen (u. a. "Asterix und das Atomkraftwerk"):

http://www.jura.uni-wuerzburg.de/filead ... flagen.pdf

Besonders die erste im o. g. Dokument vorgestellte Entscheidung ("Die hysterischen Abenteuer des Isterix") überrascht vielleicht, da Asterix und Obelix auf einem Motorrad sitzend dargestellt werden (Benutzung urheberrechtlich geschützter Comic-Figuren in einem völlig anderen Kontext). Der BGH hat hier auf Urheberrechtsverletzung entschieden. Andere Bilder, etwa der Comic mit dem blinden Obelix (siehe Seite 5) wurde vom BGH als eigenes Werk anerkannt.

Auf eine pauschale Aussage "man darf wegen der Freiheit der Kunst" alles nehmen und beliebig - also auch minimal - verändern, würde ich mich nicht einlassen wollen.
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Oukej
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Campbell nicht Campell

von Oukej (27.02.2012, 12:51)
Bild

1) "Hat die Firma Campell" + "abgemalte Campell's Dose"

Wenn ihr alle so intelligent seid und schlechtes Lektorat kritisiert,
wieso schreibt ihr dann Campell statt Campbell :D :lol:

2) Junge Frau erzählt da ständig etwas über Spam und dabei schreibt sie jährlich ein neues Buch über Russland und immer einen neuen Faden dafür eröffnet. Sie könnte doch alle ihre Bücher über Russland im einzigen Faden beschreiben. Wer soll aber ihre Bücher über Russland lesen. Vielleicht die deutschen Bolscheviken?

3) Mit Plagiaten ist es nicht so schlimm, man darf nur kein Minister sein.
Am besten fragt man in einem Buchverlag, was erlaubt wird und was nicht und womit sie bereits Probleme bei geklauten Texten und Bildern hatten.
Zuletzt geändert von Oukej am 27.02.2012, 13:12, insgesamt 3-mal geändert.

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mtg
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Re:

von mtg (27.02.2012, 12:56)
Schau an - der Troll kann Deutsch! thumbbup

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Oukej
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Re:

von Oukej (27.02.2012, 13:08)
Bild + Bild Hört mit den Beleidigungen auf! Dass jemand hier ein Troll sei, Spam macht, deutsch nicht kann. Das sind lauter ernsthafte Beleidigungen.

Soll die Bezeichnung Troll eine Beleidigung sein?
Oder nur Spaß unter Freunden?

Ein Plagiat ohne Urheberrecht:
1. Trolle agieren absichtlich, wiederholt und schädlich (intentional, repetitive and harmful).
2. Trolle ignorieren und verletzen die Grundsätze der Community.
3. Trolle richten nicht nur inhaltlichen Schaden an, sondern versuchen auch, Konflikte innerhalb der Community zu schüren.

Ein Troll ist hier also der, der fast jeden Tag auf sich hier die Aufmerksamkeit zieht.
Der fast täglich auf sein Wunder-Buch hier eine Reklame macht.
Der fast täglich auf seine Intelligenz hier eine Reklame macht.
!! Wer hier nur am Wochenende einige Fragen zu seinen Problemen mit dem ersten Buch stellt, der ist kein Troll !!
Ich bin kein Troll. Ich frage hier nur an einem Tag am Wochenende, wie ich es mit meinem ersten und letzten Buch machen soll.
Ein Troll kritisiert ständig, dass jemand hier Fehler in der deutschen Rechtschreibung hat und macht die Fehler allein genauso.
Ein Troll versucht sich hier ständig aus anderen Besucher seine Feinde zu machen.
Doch er hat es nicht begriffen, dass die Diskussionsforen und Communities eröffnet wurden, damit dort neue Freunde aus der ganzen Welt gefunden werden. Foren sind nicht daran gedacht, dass sich dort Leute neue Feinde machen. Foren sind nicht daran gedacht, dass eine Nationalität dort die Fehler in der Rechtschreibung der ausländischen Besucher sucht.
Es schaut so aus, dass sich hier die alten Besucher als Freunde unter sich verhalten und alle neue Besucher versuchen sie von hier mit Beleidigungen zu vertreiben.
Das ist nicht schön. Das ist hässlich.
:( Die alten Mitglieder sollten die neuen Mitglieder nicht beleidigen. Die Fehler in der Rechtschreibung sollten nicht kritisiert werden. Eine fremde Nationalität sollte nicht vermutet werden, die ist kein Nachteil. Niemand sollte hier die Beiträge von einem anderen als Spam bezeichnen, das ist eine Beleidigung. Die alten Mitlieder sollten nicht versuchen die neuen Mitglieder zu vertreiben, sondern sie sollten ihre Freunde vortäuschen. Niemand sollte den anderen mit Troll beleidigen und auch anders nicht beleidigen. Das Forum soll die Probleme mit Buchpublikationen klären. Das Forum sollte nicht für Beleidigungen dienen.
:roll:
Verzeihung, Herr Moderator und Administrator. Ich habe kein Recht hier über das Verhalten im Forum zu reden. :D
Ich habe manchmal Angst mir die Beleidigungen in verschiedenen Foren unter meinen Beiträgen anzuschauen. In einigen Foren lasse ich meinen Beitrag und schaue nie mehr an die Reaktionen.
Zuletzt geändert von Oukej am 27.02.2012, 17:09, insgesamt 18-mal geändert.

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SandraR
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Re:

von SandraR (27.02.2012, 13:14)
Schlecht informiert ist der Troll auch noch thumbbup cheezygrin
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

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Büchernarr
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Re:

von Büchernarr (27.02.2012, 13:40)
Oukej hat geschrieben:
Plagiat ohne Urheberrecht:
1. Trolle agieren absichtlich, wiederholt und schädlich (intentional, repetitive and harmful).
2. Trolle ignorieren und verletzen die Grundsätze der Community.
3. Trolle richten nicht nur inhaltlichen Schaden an, sondern versuchen auch, Konflikte innerhalb der Community zu schüren.


Und Solche gibt es hier im Forum?? Ich kann es ja gar nicht glauben!

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (27.02.2012, 14:05)
Oukej hat geschrieben:
Oder nur Spaß unter Freunden?
[...]
Doch er hat es nicht begriffen, dass die Diskussionsforen und Communities eröffnet wurden, damit dort neue Freunde aus der ganzen Welt gefunden werden.
[...]
Es schaut so aus, dass sich hier die alten Besucher als Freunde unter sich verhalten und alle neue Besucher versuchen sie von hier mit Beleidigungen zu vertreiben.


In den Zeiten von Facebook & Co wird mit dem Begriff "Freunde" leider recht inflationär umgegangen.

Ein Freund hat für mich eine ganz andere Qualität. Einen Freund kann ich in Momenten größter Not um Hilfe bitten und bekomme sie auch. Ein Freund leiht mir ohne Zögern und Nachfragen Geld. Ein Freund sagt mir geradewegs auf den Kopf zu, wo ich Bockmist gebaut habe - und bleibt dennoch mein Freund.

Hier in diesem Forum gibt es eine Art "Interessengemeinschaft", mal mit mehr, mal mit weniger Übereinstimmung in verschiedenen Dingen. Einige haben sogar Bekanntschaft - im eigentlichen Sinne des Wortes - geschlossen. Ob daraus so etwas wie Freundschaft geworden ist, mag ich nicht beurteilen.

Für mich kann ich nur sagen: Ich habe Freunde hier bei mir, in meinem unmittelbaren Umfeld. Im Forum habe ich Gleichgesinnte, Diskussionspartner, bei den "Alten" wie bei den "Neuen". Aber Freunde? So leichtfertig wie du gehe ich mit diesem Begriff nicht um.
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mtg
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Re:

von mtg (27.03.2012, 13:45)
Um dann mal wieder zum Thema zurückzukommen ....

... habe ich heute nach Rücksprache mit meinem Anwalt einen Brief folgenden Inhaltes verfasst:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Interesse habe ich das o.g. Buch (Erscheinungstermin: Oktober 2011) von [Autor] und [Fotografin] durchgeblättert ... mit Erstaunen musste ich jedoch feststellen, dass – zumindest was das »Wirtshaus Hoeck« (eigentlich: Wilhelm Hoeck 1892, Seite 122-133) betrifft – Ihr Autor seine im Klappentext beschriebene angebliche »Spurensuche« zum größten Teil in dem von mir verfassten und am 10. September 2008 veröffentlichten Buch »Molle und Medaille« vorgenommen hat.

In diesem Buch habe ich die Geschichte des Hauses von 1892 bis 2008 mit der zum größten Teil selbst recherchierten und erstmals veröffentlichten Historie niedergeschrieben. Ihr Autor bedient sich vergleichsweise schamlos an meiner Arbeit; auch wenn er die zu Guttenberg’sche Urheberrechtsverletzung à la »copy & paste« umgeht, atmet der Text doch durchgängig meine ureigenste Diktion. Zudem kann der auf Seite 131 vorgenommene Hinweis auf mein Buch nicht als ausreichende Quellenangabe angesehen werden, suggeriert er doch ebenso nachweislich wie vorsätzlich falsch, dass ich ausschließlich über Gäste des »Hoeck« berichtet habe.

Bevor ich weitere Schritte einleite, bitte ich Sie als Verlag und [Autor] als Autor um eine umfängliche Stellungnahme. Ich habe mir dafür eine Frist bis zum 15. April vermerkt.

Mit freundlichen Grüßen


Nun sind wir gespannt ... :-)

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Isautor
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Re:

von Isautor (27.03.2012, 13:57)
Ooooh ja, das sind wir. Selbst wenn es umformuliert wurde, dann könnte man sich beliebige Sachbücher vornehmen, sie umformulieren und selbst herausbringen.
Seid gegrüßt,



Isautor



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