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Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


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Missus
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von Missus (29.02.2012, 12:11)
und da ich schon mal dabei bin.....
auf die Seite der Buechereule bin ich hier im Forum gestoßen. Also kontaktierte ich selbige und fragte, wie ich meine Bücher vorstellen könnte.
Die Antwort: ich selber können nichts tun, sondern nur hoffen, dass jemand sie liest und eine Rezension schreibt.
Daraufhin bat ich eine Leserin, die mich über meine HP per Mail angeschrieben hatte und sehr lobend geäußert hatte, ob sie das nicht auch der Buechereule mitteilen möchte. Dazu war sie gerne bereit.
Die Rezension erschien auch, prompt auch eine Reaktion mit der Unter-
stellung sie sei wohl selber die Autorin.
Ich habe mir daraufhin das Profil dieser misstrauischen Dame angesehen, die macht so was wohl öfters und speziell gegen BoD-Autoren.
Kurz darauf war der ganze Thread gelöscht...... Was soll das?
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Perchta
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Re:

von Perchta (29.02.2012, 13:16)
Ich bin auch bei den Büchereulen angemeldet (als Leser wohlgemerkt, nicht als Autor). Allerdings erst seit einigen Wochen, so daß ich über die Gründe für die heftige Ablehnung von BoD-Autoren nicht allzu viel sagen kann. Daß man da schlechte Erfahrungen gemacht hat, liegt aber wohl auf der Hand :wink: .

Wobei da, soweit ich mir das zusammengereimt habe, mehrere Dinge eine Rolle spielen: einmal schlechte Erfahrungen mit der Ware, also BoD-Büchern, die von sehr mäßigem Niveau sind. Und zum anderen schlechte Erfahrungen mit den zugehörigen Autoren, die hemmungslos im Forum Werbung für ihre Bücher machen.

Das Büchereulen-Forum versteht sich ganz deutlich nicht als Werbeplattform (auch wenn man dazu sagen muß, daß es faktisch von den großen Verlagen, die Bücher für Leserunden spenden etc., natürlich als solche genutzt wird), sondern als einen Ort zum Meinungsaustausch für Leute, die gerne Bücher lesen. Was auf keinen Fall gern gesehen wird: wenn jemand sich nur anmeldet, um ein BoD-Buch vorzustellen, und dann auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Das steht auch überdeutlich in vielen einführenden Posts. Ich vermute, deine Bekannte hat sich ganz neu dort angemeldet, und ihr erster Post war gleich die Rezension deines Buches? Das wird auf jeden Fall Unmut erregt haben. Man wünscht sich dort Leute, die sich für das Forum interessieren und dabei mitmachen wollen, nicht solche, die nur ein paar Werbeposts ablassen. Das ist aber auch in anderen Foren so, und das finde ich durchaus verständlich.

Die Unterstellung, der Rezensent sei der Autor selbst, geht wohl auf etliche Fälle zurück, in denen das in der Vergangenheit tatsächlich so war. Und ganz ehrlich: so fern liegt der Verdacht nicht, wenn da ein Unbekannter neu ins Forum kommt und als allererste Tat gleich mal irgendein obskures Buch vorstellt, von dem kein Mensch vorher je gehört hat. Auch auf Amazon drängt sich bei etlichen Büchern der Verdacht auf, die ganzen enthusiastischen Besprechungen stammen womöglich aus ein- und derselben Feder. (Wobei eine Gefälligkeitsrezension auf Bitten des Autors einer Eigenrezension ohnehin schon fast gleichkommt - ohne dein Zutun wäre deine Bekannte sicher nie auf dieses Forum gegangen, oder?)

Wenn du tatsächlich dein Buch bei den "Eulen" vorgestellt sehen möchtest, wäre es sinnvoller, dich an alteingesessene Mitglieder zu wenden. Soweit ich das mibekommen habe, bespricht cyqueeny (i.e. Sahras-Bücherwelt) viele Titel, die sie in ihrem Blog rezensiert hat, auch bei den "Eulen". Ob es tatsächlich viel bringt, sei mal dahingestellt - es wird sehr von der Qualität deines Buches abhängen. Ich hab schon sehr heftige Verrisse von BoD-Titel gelesen. Sich dem zu stellen, dazu gehört schon eine große Portion Mut.

lg
Petra (Josefa bei den "Eulen")
Mein Dilettanten-Projekt. "Dilettant" ist übrigens abgeleitet vom lateinischen "delectare" = "erfreuen".

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Missus
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von Missus (29.02.2012, 13:27)
Ich schreibe meine Rezensionen zwar nicht selber, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man die LeserInnen etwas anschubsen muss.
Die meisten sind gerne bereit dazu, wären selber aber nie auf die Idee gekommen.
"Lies was Gutes und berichte darüber" *g*
Meine Leserin war jedenfalls ein bisschen irritiert über diese Art der Behandlung. Es ist schon richtig, dass sie frisch angemeldet war, das heißt doch nicht, dass das ihre einzige Tätigkeit dort sein würde.
Für sie ist jedenfalls die Sache erledigt, gibt ja genug andere Plattformen.
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Perchta
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Re:

von Perchta (29.02.2012, 14:04)
Wobei du mit diesem "Anschubsen" natürlich unabsichtlich genau das bewirkt hat, was man auf dem Eulenforum vermeiden will: daß sich jemand nur anmeldet, um für ein bestimmtes Buch zu werben. :wink: Einen anderen Zweck hatte die Anmeldung ja zunächst nicht.

Und ich bin skeptisch, ob in anderen Foren die Reaktion nennenswert anders sein wird. Werbeposts ohne weiteres Interesse am Thema werden meiner Erfahrung nach nirgendwo gern gesehen - allenfalls in sehr kleinen Foren, die einfach über jeden Neuzugang froh sind. Da ist dann auch der Werbeeffekt aber wohl minimal.

Bei den Eulen würde ich, nach allem, was ich bisher dort gelesen habe, zu langem Atem raten. Falls deine Bekannte gerne liest, ist dieses Forum sowieso eine Fundgrube (was ich da schon alles an interessanten Titeln entdeckt habe!), und sobald sie sich im Forum ein bißchen beteiligt hat, wird eine Buchvorstellung von ihrer Seite sicher gleich mit ganz anderen Augen betrachtet werden, selbst wenn es sich um einen eher ausgefallenen Titel handelt.

Meines Wissens stünde diese Option auch dir selbst frei. Also, dich am Forum zu beteiligen und nach angemessener Zeit dein Buch vorzustellen - dafür gibt es, glaube ich, einen eigenen Forenbereich. Aber auch da: nicht mit der Tür ins Haus fallen. Und wenn du dich nicht als ausgesprochene Leseratte fühlst und dich das Forum thematisch nicht interessiert, dann solltest du es tatsächlich besser auf sich beruhen lassen.
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von Missus (29.02.2012, 14:57)
ja, du hast wahrscheinlich Recht, so ist das wohl. Ich mache halt nicht gerne Umwege ;-). Ich lese allerdings nur englische Bücher, daher habe ich dort auch nix zu posten, aber das wird die Buechereule sicher verschmerzen cool5
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Daddy
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Re:

von Daddy (29.02.2012, 16:10)
Hallo,

vor kurzem habe ich im Forum der Buechereule.de eines meiner Taschenbücher vorgestellt. Ich hatte leider, aber unabsichtlich, vergessen zu erwähnen, dass ich selbst der Autor bin. Allerdings war dies ersichtlich durch hinzufügen meines Websitelinks.

Unfreundliche Antworten mit der Ankündigung den Threat zu löschen waren schnell zu lesen und auch umgesetzt. Nicht gerade Userfreundlich :roll:
Grüße aus dem Donau-Ries

Daddy


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SandraR
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Re:

von SandraR (29.02.2012, 16:19)
Warum Userunfreundlich?

Stell dir vor ich platze in eine Party bei dir zu Hause herein. Anstelle mich wie ein Gast zu benehmen und vielleicht auch mal zuerst dem Gastgeber zur Hand zu gehen, versuche ich sofort aus deiner Party eine Tupperwareparty oder eine Unterwäscheparty zu machen.

Nicht schön und zu Recht würdest du einen solchen Gesellen einfach deines Hauses verweisen.

Ein Forum lebt von der Gemeinschaft und nicht von Spam. Wärst du zuerst durch hilfreiche Beiträge aufgefallen, hättest du sicherlich einen alt eingesessenen Foristen gefunden, der sogar mit Genuss dein Buch gelesen hätte und es den anderen vorgestellt hätte.
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (29.02.2012, 16:41)
Daddy hat geschrieben:
Unfreundliche Antworten mit der Ankündigung den Threat zu löschen waren schnell zu lesen und auch umgesetzt. Nicht gerade Userfreundlich :roll:


Ich freu mich über jedes Forum, das Selbstwerber rauskickt; ich persönlich empfinde so was als Spam. Man muss sich nur mal überlegen, was passieren würde, wenn jeder (BOD-)Autor derart werben würde - da könnte man wohl alle Literatur-Foren sofort dichtmachen.

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Daddy
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Re:

von Daddy (29.02.2012, 17:10)
Irgendwie bin ich scheinbar auf dem falschen Dampfer. Sind Foren nicht auch dazu da um in entsprechenden Kategorien (seine eigenen) Bücher vorzustellen? Dies geschah in meinem Fall weder aufdringlich noch selbstbeweihräuchernd. Ich verstehe deshalb diese Reaktionen nicht.
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Missus
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von Missus (29.02.2012, 17:13)
und wie lange muss man ungefähr rumschleimen, bis man auf den (eigenen und eigentlichen) Punkt kommen darf??????

Und mal ketzerisch gefragt: Wieso darf ein Autor sein Werk nicht selber loben? Er muss doch davon überzeugt sein, sonst würde er sich damit doch nie an die Öffentlichkeit (und evtl. an den Pranger) wagen.
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SandraR
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Re:

von SandraR (29.02.2012, 17:15)
Büchereule ist von Lesern für Leser! Nicht von Autoren für Leser! Ich hoffe der Unterschied ist so verständlich!
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Klonschaf
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Re: buechereule.de

von Klonschaf (29.02.2012, 17:19)
Missus hat geschrieben:
Und mal ketzerisch gefragt: Wieso darf ein Autor sein Werk nicht selber loben? Er muss doch davon überzeugt sein, sonst würde er sich damit doch nie an die Öffentlichkeit (und evtl. an den Pranger) wagen.


... man kann vielleicht der Überzeugung sein, das Bestmögliche getan zu haben - aber Eigenlob stinkt ja bekanntlich immer.

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Isautor
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Re:

von Isautor (29.02.2012, 17:22)
Ich zum Beispiel schleime gar nicht rum, sondern melde mich in Foren an, die mich wirklich interessieren. Das sind zum Beispiel kleine Schriftstellerforen/Schreibforen und welche, die inhaltlich zu meinen Geschichten passen.
Ich bin in allen Foren eins der aktivsten Mitglieder, dadurch ist meine Buchwerbung gern gesehen. Ein Admin stellt auf seiner HP Bücher zum Thema vor und seit gestern ist meins auch dabei.
Nur zu Werbezwecken würde ich mich nicht in einem Forum anmelden, weil ich das blöd finde. Ich lobe meine Bücher auch nicht selbst, sondern stelle sie neutral, wertfrei vor. Es gibt natürlich auch Schriftsteller in den Foren, die nur zur Werbung dort sind und trotzdem geduldet werden. In zwei Foren bin ich die einzige BODlerin, die anderen sind bei Verlagen. Trotzdem lassen die mich da schreiben, weil ich mich sinnvoll beteilige. Das kann ich nur empfehlen. Echtes Interesse findet immer ein Echo.
Seid gegrüßt,

Isautor

Eines Tages ich Profi sein.
Status: Heftchenromanschreiberin im Nebenberuf.

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Daddy
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Re:

von Daddy (29.02.2012, 17:24)
... Büchereule ist von Lesern für Leser! Nicht von Autoren für Leser! Ich hoffe der Unterschied ist so verständlich!...

OK, dann lassen wir das mal so hingestellt (obwohl ich ja der Meinung bin, dass Autoren auch "Leser" sind).
Grüße aus dem Donau-Ries



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Perchta
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Re:

von Perchta (29.02.2012, 17:26)
Daddy hat geschrieben:
Sind Foren nicht auch dazu da um in entsprechenden Kategorien (seine eigenen) Bücher vorzustellen?


Nein, wie Sandra schon gesagt hat. Dazu ist das Eulenforum ganz klar nicht da.

Auf dem Eulenforum unterhält man sich (bevorzugt) über Bücher, die man gekauft und gelesen hat. Und über ziemlich viele andere Dinge, wie in den meisten Foren ^_^. Aber wichtig: man unterhält sich.

Das hat nichts mit "Rumschleimen" zu tun, sondern damit, ob ich ein Teil dieses Forums sein möchte (und sei es nur am Rande) oder nicht. Möchtest du gerne mit anderen Leuten über die Bücher quatschen, die du gerne liest? Dann mach' das ruhig. Aber über die Bücher die du liest, nicht über die, die du schreibst.

Aber wenn gleich beim ersten Auftreten der Eindruck entsteht, daß du gar kein Interesse am eigentlichen Thema des Forums hast - ja, was sollen die Forenbetreiber denn denken, als daß sie es hier mit jemandem zu tun haben, der das Forum für seine eigenen Zwecke benutzen möchte? Und zwar für Zwecke, für die es eigentlich nicht gedacht ist.

Der Autorenbereich ist eigentlich ein Sonderbereich, soweit ich das verstehe. Ab wann man sich erlauben darf, dort zu posten, weiß ich nicht, das könnten dir aber ggfs. sicher die Moderatoren sagen, Missus. Aber wenn du die normale Teilnahme am Forum als erzwungenes "Geschleime" siehst, würde ich dir eher davon abraten. Wenn das Forum selbst dir keinen Spaß macht (obwohl dort, meine ich, etliche Leute englische Literatur lesen), dann ist das eben so. Dort nur mitzumachen, um sich irgendwann das Recht zu "ersitzen", das eigene Buch zu bewerben, halte ich für eine sehr trübselige Angelegenheit.
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