Der Weg aus Hartz IV

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


Richymuc
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Re:

von Richymuc (13.04.2012, 09:47)
Hallo,

Es freut mich wenn es euch gefällt.
Nein ein Buch ist damit nicht geplant, aber ich kann euch ja gerne die Rechte schenken :D

Außerdem bin ich ja noch nicht fertig.

Es würde mich freuen wenn noch ganz viele Tipps und Anregungen dazu kommen, sicher ist es spannend wie es anderen ergangen ist und man kann immer von anderen etwas lernen.
Jede Meinung zählt. Keifen können wir ja in der anderen Forenabteilung dozey:

Sorry, die Arbeit ruft.
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Monika K.
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Re: Der Weg aus Hartz IV

von Monika K. (13.04.2012, 10:22)
Dieser Thread gefällt mir sehr gut. thumbbup
Und ich finde es sehr großzügig, dass Richymuc so viel von sich erzählt und sich auch Gedanken macht, wie er anderen helfen kann.

Richymuc hat geschrieben:
6. Sei vorsichtig mit dem Internet,


Aus diesem Grund erzähle ich nicht so viel über mich. Wer mich googelt findet nur mein Buch und dieses Forum. Alles andere mache ich unter Pseudonym.

Im anderen Thread hatte ich etwas über eine Bekannte erzählt, das keinerlei Beachtung fand. Das liegt vielleicht daran, dass die Idee relativ unspektakulär ist und sich nur für Leute eignet, die gerne leise, fleißig und kontaktarm an ihrem PC sitzen möchten. Ich kopiere das mal in diese Sammlung:

Dein Planspiel bezieht sich wahrscheinlich auf einen Selbständigen, der von heute auf morgen vor dem Nichts steht.
Bei Angestellten gibt es ja erst einmal ALG I, bevor man auf ALG II abrutscht.
Mein Vorschlag ist: Weiterbildung, Umschulung
Leute, die sich mit Buchhaltung auskennen, sind momentan (zumindest in Baden-Württemberg) sehr gesucht. Früher hat bei kleinen Betrieben oft die Ehefrau des Chefs die Rechnungen geschrieben und die Konten geführt. Heute sind die Frauen selbst berufstätig, und Cheffe braucht eine Bürokraft, die das für ihn macht. Das klingt zuerst mal recht unterbezahlt, aber der Trick ist, die Abläufe zu automatisieren. Wer sich mit dem Computer auskennt, macht das im Handumdrehen und kann für mehrere Unternehmen (z.B. Handwerker) arbeiten. Eine Bekannte von mir hat das ein paar Jahre lang in Heimarbeit gemacht und ein "einigermaßen normales" Gehalt erzielt. Inzwischen hat sie eine relativ gut bezahlte Festanstellung bei einem Mittelständischen Unternehmen.


Ergänzend möchte ich noch sagen, dass wir alle ihr Handwerker genannt hatten, bei denen ganz offensichtlich Chaos mit den Angeboten und Rechnungen herrschte. Sie bot dann dort ihren Service an und fand einige Kunden.

Kleine Anmerkung:
Schwarzarbeit und Copy-Paste finde ich nicht gut. Wir zahlen auch brav unsere Steuern, weil wir der Ansicht sind, dass wir das der Allgemeinheit schulden. Natürlich passt es uns nicht, was mit den Geldern dann teilweise gemacht wird. Aber ALG II habe ich noch nie erwähnt, wenn ich über Verschwendung von Steuergeldern sprach. Ich denke da erst einmal an opulente Tiefbahnhöfe oder Konzerthäuser. cool5

edit:
Ups, ich habe Thomas vergessen, der auch großzügig von sich erzählt hat.
Zuletzt geändert von Monika K. am 13.04.2012, 10:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Richymuc
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Re:

von Richymuc (13.04.2012, 10:27)
Komisch, der Beitrag hat sich doppelt von mir eingeschlichen, darum jetzt gelöscht.

Thomas, die Taxigeschichte gefällt mir.
@ Sandra, erst kam ein Bericht über die rollenden Tante Emma Läden, die laufen sehr gut auf dem Land.

Ja Monika, eine gute Buchführung ist immer wichtig. Und natürlich bin ich jede Form von Schwarzareit, die ist bei uns eh nicht möglich, weil alle eine anständige Rechnung brauchen.

Aber jeder Angestellte Taxifahrer wird bei einem ausgemachten Festpreis ohne Zähler selbst kassieren, Thomas wird das besser wissen :D

Bis dann
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W.Waldner
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Re:

von W.Waldner (13.04.2012, 13:20)
Richymuc hat geschrieben:
Thomas, die Taxigeschichte gefällt mir.


Das ist auch wirklich eine geniale Idee, da ist bestimmt noch niemand vorher draufgekommen. :shock::

Zufällig kenne ich ein Pärchen, das ein Taxi hat. Seit Jahrzehnten gut eingeführt, die Frau hat auch in der Taxizentrale gearbeitet und kennt wirklich alle und jeden in ihrer Stadt in dem Gewerbe.

Sie arbeitet hauptberuflich als Verkäuferin und er ist Fahrer beim örtlichen Omnibusunternehmen. :roll:

Beides also sehr schlecht bezahlte Berufe, deren Einkommen sie mit ihrem Taxigewerbe etwas ergänzen. Als Fahrer haben sie Leute, denen es nicht auf den Stundenlohn ankommt, sondern auch auf das Zubrot.

Und Ihr wollt das jemandem empfehlen, der völlig neu in der Branche ist und davon leben können sollte, denn sonst braucht er es nicht anzufangen.

Aber Hauptsache Arbeit, gell? Und je weniger es sich rentieren wird, desto lieber schlägt man es den Bedürftigen vor.

Übrigens hat jedes erfolgreiche Gewerbe so seine speziellen Eigenheiten, warum es erfolgreich ist, wenn es ertragreich ist. Die erzählt man den Leuten aber generell nicht.

Man kann also auch als Taxiunternehmer sehr viel Geld machen, vor allem Nachts. Nicht mit den Besoffenen, die den Wagen noch vollkotzen, sondern mit den Freiern, die ein Bordell suchen. Das muss dem erfolgreichen Taxiunternehmer also liegen, da mit den Zuhältern eine Tangente auszuhandeln.

Das kann nicht jeder.

Auch fast alle anderen Geschäfte haben so ihre Tricks, über die man nicht redet, wenn man zum Beispiel auch in Zukunft noch Aufträge von der Stadtverwaltung erhalten will, gell?

Mit ehrlicher Arbeit allein geht es ganz sicher in keiner Branche. In keiner!
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Monika K.
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Re:

von Monika K. (13.04.2012, 13:32)
Wer bei Buchhaltung sofort an Bilanzfälschung denkt, leidet an Paranoia. Das ist ein vollkommen ehrliches Geschäft, und man kann sich die Kunden ja aussuchen. Unehrlich wäre es, keine Bücher zu führen. Gut, es liegt nicht jedem. Das lasse ich z. B. als Gegenargument gelten. Aber man kann davon leben, und gesundheitsschädlich ist es auch nicht.
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W.Waldner
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Re:

von W.Waldner (13.04.2012, 13:47)
Monika K. hat geschrieben:
Wer bei Buchhaltung sofort an Bilanzfälschung denkt ...

Da kennt sich jemand wirklich aus. :lol:

Und ich danke für den Hinweis:

Buchhaltung ist selbstverständlich eine ganz besondere Vertrauenssache. Wer die macht, bekommt einen ganz tiefen Einblick in die Hintergründe des jeweiligen Geschäfts, und das interessiert bei erfolgreichen Geschäftsleuten nicht nur das Finanzamt, sondern auch die weniger erfolgreiche Konkurrenz.

Natürlich kann man auch von den ganz kleinen Krautern leben wollen, die ihre Rechnungen und Quittungen im Schuhkarton vorbei bringen und wirklich nur aus Versehen die wichtigsten Einnahmenbelege verschlampt haben.

Wenn jemand richtig davon leben will, ist es aber Vertrauenssache und man benötigt schon gute Beziehungen, um überhaupt die Buchhaltung machen zu dürfen.

Und das wirkliche Problem für manche Absolventen von Wirtschaftsfächern ist, dass ihnen das vorher niemand sagt. Die sind dann mit ihrem Studium fertig und kriegen noch nicht mal einen Auftrag als Buchhalter, weil natürlich jeder erfolgreiche Geschäftsmann befürchten muss, dass jemand, vor allem wenn er selber finanzielle Probleme hat, die "Geschäftsgeheimnisse" nicht für sich behält.

Buchhaltung ist also auch etwas, was jemand nur machen kann, wenn er selber aus dem Villenviertel kommt und die Tricks von den eigenen Eltern kennt und darüber den Mund zu halten weiß. An der Uni was studiert zu haben, ist da eher abträglich.
Zuletzt geändert von W.Waldner am 13.04.2012, 14:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re:

von Richymuc (13.04.2012, 13:57)
W.Waldner hat geschrieben:
Auch fast alle anderen Geschäfte haben so ihre Tricks, über die man nicht redet, wenn man zum Beispiel auch in Zukunft noch Aufträge von der Stadtverwaltung erhalten will, gell?

Mit ehrlicher Arbeit allein geht es ganz sicher in keiner Branche. In keiner!


Endlich ist er da, mein großes Negativbeispiel!

Auf Dich habe ich schon gewartet..

Mein Pessimist, mein Schwarzmaler, mein Schwarzseher, mein Schlechtmacher, und mein persönlicher Miesmacher.
Und der Mann der niemals lacht.

Ja liebe Leute, solche Menschen gibt es tatsächlich und werden hier nicht erfunden.

Solche Typen wie Herr Waldner, ziehen einen runter.

Aber Danke, dass es Dich gibt, Dich kann man gleich als schlechtes Beispiel verwenden.

Herr Waldner ist genau der Typ von dem man sich fernhalten soll, wenn man wieder auf die Füße fallen will.
Er ist grundsätzlich negativ eingestellt, egal um was es geht.
Er unterstellt mir- um für die Stadt arbeiten zu können, muss man erst mal Schmiergelder verteilen...
Und weiter meint er, mit ehrlicher Arbeit geht es eh nicht.

Also unterstellt er mir persönlich, dass ich erstens ein Schmiergeldlieferant bin und dazu bin ich noch ein Gauner oder Verbrecher, weil man ja mit ehrlicher Arbeit nichts erreichen kann.

Und wenn wir schon bei Unterstellungen sind, dann vermute ich, dass Du einfach nur ganz krank im Kopf bist.
Zugenagelt mit Feindbildern und bösen Verschwörungen.

Alles ist schlecht und alle sind Verbrecher.
Sag mir bitte mal ein paar Beispiele die Dir persönlich Freude machen?
Das würde mich tatsächlich interessieren.
Ich vermute mal Beerdigungen, Geisterbahnen und Friedhöfe.
Erdbeben und Schiffsuntergänge dürften auch genau nach Deinem Geschmack sein.
Es könnte ja von einer fremden Macht ausgelöst worden sein.

Formel1 und Fußball war es ja schon mal nicht, wie wir ja bereits wissen, drehst Du Dich ja um wenn in einer Gaststätte alle freudig in einen Fernseher schauen und gute Stimmung verbreiten.


Bitte haltet euch von solchen Typen fern, die ziehen euch in den Abgrund.
Sucht euch positive Menschen und Menschen die Freude am Leben haben.


Noch ein Tipp des Tages für Herrn Waldner, pass ja auf, dass Dir heute kein Lächeln auskommt.
Aber ganz ehrlich, irgendwie tust Du mir leid.
Zuletzt geändert von Richymuc am 13.04.2012, 15:18, insgesamt 1-mal geändert.
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SandraR
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Re:

von SandraR (13.04.2012, 14:02)
Richymuc, leider fehlt mir hier der "Ilike" Button thumbbup hast du wunderbar Formuliert!
Aber pssssstttttt....wir sind ja alle Teil einer Verschwörung :P
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W.Waldner
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Re:

von W.Waldner (13.04.2012, 14:13)
Also Richie - gerade über Deinen Beitrag oben habe ich schallend gelacht. :lol:

Ich gebe aber gerne zu, dass ich selber aus jenen naiven und ehrlichen Verhältnissen stamme, in denen man erst viel später lernt, wie es wirklich läuft. Vor allem deswegen, weil einem das niemand erzählt und stattdessen die Geschichte vom Pferd über Leistung und Fleiß.

Übrigens weiß ich gut, dass in Stadtverwaltungen und sonstwo niemand "bestochen" wird, in München so wenig wie etwa in Hannover.

Da bernötigt jemand in irgendeiner Verlegenheit dringend einen Kredit und bekommt den von einem guten Freund - und wenn die Freundschaft sehr eng wird vergisst den der Kreditgeber, der kann sich da einfach nicht mehr erinnern und verschlampt den Kreditvertrag. Oder der Beamte kriegt eine entsprechende Dienstleistung und die Firma vergisst halt, die Rechnung dafür zu schreiben. Oder es gibt eine künstlerisch begabte Tochter, die neben dem Studium oder dem Haushalt noch eine kleine Werbefirma hat. Wer nicht wirbt, der stirbt, besonders wenn der Vater über die Aufträge entscheidet.

Aber Dir brauche ich das alles sicher nicht zu erzählen. :wink:

Wir hatten das ja auch gerade erst groß in der Presse. Das ist aber selten und passiert nur, wenn mal jemand abgeschossen werden soll aus ganz anderen Gründen.

Mich ärgert nur, dass jemand, der vermutlich eine zu ehrliche Haut ist wie Michael und deshalb überall ein Problem hat, dann verscheißert wird mit irgendwelchen "Geschäftsideen".
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Monika K.
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Re:

von Monika K. (13.04.2012, 14:34)
Zurück zum Thema: Wege aus Hartz IV (Ich werde hier keine Trolle mehr füttern, sonst wird dieser Thread auch noch im Chaos enden.)

Ich hatte es im anderen Thread mal kurz (mehr im Spaß) angesprochen (von anderer Seite kam es als ernster Vorschlag), aber es ist immer eine Überlegung wert: Umzug

Es gibt jede Menge Argumente, die dagegen sprechen (Verlust von Freunden, Schulwechsel der Kinder, zu große Entfernung zu demnächst pflegebedürftigen Eltern etc.), aber Fakt ist, dass jede Menge Leute das praktizieren, um ihren Beruf vernünftig ausüben zu können. In meinem Bekanntenkreis wimmelt es geradezu von Exilanten und Wochenendpendlern. Mein Mann z. B. kam als junger Mann nach Baden-Württemberg, weil er für sich in Schleswig-Holstein keine Zukunft sah. Leicht fiel ihm das sicher nicht.
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Re:

von SandraR (13.04.2012, 14:53)
Noch besser auswandern, spart einem das Fremdschähmen cheezygrin Aber schon wieder eine Idee - Räumungen von Wohnungen oder Umzugsfirma. Falls jemand nicht schleppen kann, es braucht auch immer einen Chef der die Aufträge zusammen sucht und alles koordiniert. So ganz nebenbei gibt es auch viele Dinge die man dann noch bei eBay oder auf dem Flohmarkt verticken kann. Nicht neu und nicht sonderlich Originell aber ein Markt der real existiert.
Ohne Mobilität kommt man ohnehin niergendwohin, da sollte man dann auch nicht Rücksicht auf Freunde etc. nehmen. Am neuen Art wird man wieder Freunde finden, sofern man vorher welche hatte. :wink: Und im schlimmsten Fall bekommt man gleich noch eine reizende Monika dazu, die man ohne Umzug nie kennen gelernt hätte. cool5
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Re:

von Monika K. (13.04.2012, 14:56)
SandraR hat geschrieben:
Und im schlimmsten Fall bekommt man gleich noch eine reizende Monika dazu, die man ohne Umzug nie kennen gelernt hätte. cool5

Ich sagte ja: Es gibt jede Menge Argumente, die dagegen sprechen. angle:
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SandraR
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Re:

von SandraR (13.04.2012, 15:00)
Monika ok, aber stell dir vor dein Nachbar wird eine Spaßbremse ähnlich wie WW :(
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mtg
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Re:

von mtg (13.04.2012, 15:17)
Monika K. hat geschrieben:
(Ich werde hier keine Trolle mehr füttern, sonst wird dieser Thread auch noch im Chaos enden.)

Raubtierfütterung fände ich auch spannender ... aber leider kommen ja hier eher Trolle als Raubtiere ins Forum :-)

Monika K. hat geschrieben:
Mein Mann z. B. kam als junger Mann nach Baden-Württemberg, weil er für sich in Schleswig-Holstein keine Zukunft sah.

Da triffst Du den Nagel auf den Kopf: »als junger Mann«. Die Mobilität bzw. der Drang zur Mobilität nimmt mit zunehmendem Alter ab, das meine ich völlig wertfrei. Trotzdem wäre zumindest die Information, welche Möglichkeiten man woanders hat, einen Gedanken wert - die Umsetzung fällt allerdings schwerer, wenn da noch Familie hintendran hängt.

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (13.04.2012, 15:24)
@ Richy,
Schwarzfahrten sind heutzutage nicht mehr drin. Die Taxen haben heute Sitzkontakte, Lichtschranken und GPS-Überwachung. Die Zeiten von Leben und Lebenlassen sind wohl zu Ende. Es gibt noch Ausnahmen, also Taxiunternehmen, die nicht überwachen. Die sind aber so mit Krankenfahrten beschäftigt, dass Barfahrten kaum vorkommen.

W.Waldner hat geschrieben:
Richymuc hat geschrieben:
Thomas, die Taxigeschichte gefällt mir.


Das ist auch wirklich eine geniale Idee, da ist bestimmt noch niemand vorher draufgekommen. :shock::

Zufällig kenne ich ein Pärchen, das ein Taxi hat. Seit Jahrzehnten gut eingeführt, die Frau hat auch in der Taxizentrale gearbeitet und kennt wirklich alle und jeden in ihrer Stadt in dem Gewerbe.

Sie arbeitet hauptberuflich als Verkäuferin und er ist Fahrer beim örtlichen Omnibusunternehmen. :roll:

Beides also sehr schlecht bezahlte Berufe, deren Einkommen sie mit ihrem Taxigewerbe etwas ergänzen. Als Fahrer haben sie Leute, denen es nicht auf den Stundenlohn ankommt, sondern auch auf das Zubrot.

Und Ihr wollt das jemandem empfehlen, der völlig neu in der Branche ist und davon leben können sollte, denn sonst braucht er es nicht anzufangen.

Aber Hauptsache Arbeit, gell? Und je weniger es sich rentieren wird, desto lieber schlägt man es den Bedürftigen vor.

Übrigens hat jedes erfolgreiche Gewerbe so seine speziellen Eigenheiten, warum es erfolgreich ist, wenn es ertragreich ist. Die erzählt man den Leuten aber generell nicht.

Man kann also auch als Taxiunternehmer sehr viel Geld machen, vor allem Nachts. Nicht mit den Besoffenen, die den Wagen noch vollkotzen, sondern mit den Freiern, die ein Bordell suchen. Das muss dem erfolgreichen Taxiunternehmer also liegen, da mit den Zuhältern eine Tangente auszuhandeln.

Das kann nicht jeder.

@ Wolfgang,
mein Beispiel war kein Vorschlag. Ich schrieb von sehr viel Glück, und wenn ich mich noch richtig erinnere, schrieb ich auch, dass ich verkauft habe. Mein Beispiel sollte nur aufzeigen, dass man sich nicht hängen lassen darf. Du kannst mich jetzt für doof halten, wenn ich nachträglich erwähne, dass ich mich später auch noch von den 2000 Mark privat versichert habe. Doch auch die Privatversicherung sollte sich später noch als Glücksfall erweisen.
Das mit dem Kopfgeld stimmt, ich habe viele Freier zu den Bordellen und Bars gebracht und dafür im Schnitt 50 Mark, später 30 Euro kassiert. Wir waren deshalb sehr beliebt bei den Damen. Du scheinst diese Welt jedoch nur von schmuddeligen Videokassetten zu kennen. Ich kann Dir versichern, dass sie anders ist. Für einen unmöglichen Kunden gibt es auch kein Geld, so einfach ist das. Selbst in einer Bar muss eine Dame ordentlich angebaggert werden, sonst läuft da nichts.
Und zu Deinem Pärchen fällt mir nur Folgendes ein: Es gibt Taxifahrer. Und es gibt Leute, die nur ein Taxi fahren. Man muss schon mit Herzblut dabei sein, dann kann man auch Geld verdienen.
Und Ihr wollt das jemandem empfehlen, der völlig neu in der Branche ist und davon leben können sollte, denn sonst braucht er es nicht anzufangen.

Wie gesagt, ich empfehle nicht die Selbstständigkeit in diesem Gewerbe. Schon deshalb, weil man dafür Rücken braucht. Aber als Fahrer, natürlich. Wer keine Angst vor Menschen und 12 Stundenschichten hat, sollte zugreifen. Für den Verdienst ist jeder persönlich verantwortlich.

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