Heftig- deftig! Buchübersetzung in Englisch

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worddesc

Re:

von worddesc (12.03.2010, 08:51)
Hallo,
Probeleser? Englisch sprachiger Deutscher, deutsch sprechende Amerikaner, amerikanischer Gedichteschreiber - ich liefere solche Genossen gleich mit (habe ich alles auf Lager).
Gruß und schönen Tag
Ela

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Wolfgang_Hartkopf
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Praktische Lösung

von Wolfgang_Hartkopf (12.03.2010, 16:13)
Hallo,

ich habe mir auch schon mal Gedanken gemacht evtl. was in Englisch herauszugeben und bin dabei hierauf gekommen:

Bei billigen Übersetzern ist die Gefahr schlechter Qualität, die dann das ganze Buch ruinieren würde. Bei teuren Übersetzern ist diese Gefahr auch nicht ganz auszuschließen und diese Ausgaben lohnen sich nicht in Deinem Fall.

Ich würde es selbst übersetzen so gut es geht und dann jemanden suchen, der Englisch als Muttersprache beherrscht. Dieser sieht sofort alle unüblichen und evtl. falschen Ausdrücke und Wendungen. Wenn Du mit ihm zusammen Deinen Text durchgehst, könnte das in wenigen Stunden erledigt sein und die Bezahlung hält sich in tragbaren Grenzen. Außerdem lernst Du dabei auch noch ein bißchen für Dein Englisch hinzu.

Viele Grüße

Wolfgang

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ricci
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Re:

von ricci (12.03.2010, 16:29)
Und ich muss mich auch mal wieder zu Wort melden.

Der amerikanische Humor ist nicht gleichzusetzen mit dem Deutschen und man darf auch nicht das "Fuck you" nach jedem zweiten Satz vergessen, das "asshole" nach jedem dritten und das "fucking" in jedem Satz!!! Wichtig cheezygrin

Ich wuerde Dir auch raten, uebersetze es selbst, schick es mir und ich verteile es hier an die Amerikaner. Diese koennen mir dann sagen, was sie davon halten und wie der Humor bei ihnen ankommt.

So werde ich es mit meinem Buch machen und so mache ich es auch gern mit Deinem. cheezygrin

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ricci
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Re:

von ricci (12.03.2010, 16:38)
Und noch eine kleine Anmerkung.

Du wirst merken, dass wenn Du Dein Buch nicht uebersetzen willst, sondern stattdessen den Inhalt versuchst mit englischen Worten wiederzugeben, (englisch zu denken), Du den amerikanischen Humor von selbst finden wirst und Dein Buch nicht 1:1 uebersetzen, sondern es stattdessen in englisch schreiben wirst. cheezygrin

Richymuc
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Re:

von Richymuc (12.03.2010, 19:31)
Liebe Leute,

das Projekt werde ich vertagen, da mir spontan nicht klar war, welche Arbeit auf mich mit so einem Vorhaben zukommt.

Ich habe mich mal zwar für längere Zeit in London rumgetrieben aber mehr English gesprochen als geschrieben. Mein Buch würde ich schriftlich also nicht auf die Reihe bekommen.

Mir fehlt für dieses Vorhaben einfach im Moment die Zeit und einen Murks will ich auch nicht abliefern.

Inzwischen sind ca. 120 Übersetzungsangebote eingetroffen.
Die schwanken zwischen 300 und 8000 Euro.

Ich denke es ist wie bei einem Lektor, man weiß auch nicht, wen man erwischt. Das gibt es auch Gute und weniger Gute.

@ Ela, mir gefällt Deine Antwort und Deine Homepage.
Ich schicke Dir einfach mal ein Gratisbuch von mir und wenn Du Lust hast, kannst Du ja mal reinsehen und mir sagen, ob es eine Chance auf dem Englischen/ USA Markt hat.
Das Buch kannst Du behalten oder als Untersetzer für einen Wackeltisch verwenden cheezygrin
Die Adresse nehme ich von der Homepage?!

Dauert aber ein paar Tage, da ich selber im Moment kein Buch mehr verfügbar habe, muss ich wieder ein paar Tausend bestellen. cheezygrin cheezygrin

Einfach mal reinsehen nach Lust, Zeit und Laune.
Alles ohne Hektik.
Das ist doch eine geniale Idee oder?

Gruß vom Richard
www.richymuc.de
Der Satirische Kreuzfahrt-Flüsterer ISBN 978-3-8370-9816-7
Feindschaftsbuch ISBN 978-3-8370-9803-7
Das erotische Freundschaftsbuch ISBN 978-3-8391-0037-0
NEU: http://www.youtube.com/watch?v=t25CNmrKaZ4

worddesc

Re:

von worddesc (13.03.2010, 08:35)
Richymuc hat geschrieben:
Liebe Leute,

das Projekt werde ich vertagen, da mir spontan nicht klar war, welche Arbeit auf mich mit so einem Vorhaben zukommt.

Ich habe mich mal zwar für längere Zeit in London rumgetrieben aber mehr English gesprochen als geschrieben. Mein Buch würde ich schriftlich also nicht auf die Reihe bekommen.

Mir fehlt für dieses Vorhaben einfach im Moment die Zeit und einen Murks will ich auch nicht abliefern.

Inzwischen sind ca. 120 Übersetzungsangebote eingetroffen.
Die schwanken zwischen 300 und 8000 Euro.

Ich denke es ist wie bei einem Lektor, man weiß auch nicht, wen man erwischt. Das gibt es auch Gute und weniger Gute.

@ Ela, mir gefällt Deine Antwort und Deine Homepage.
Ich schicke Dir einfach mal ein Gratisbuch von mir und wenn Du Lust hast, kannst Du ja mal reinsehen und mir sagen, ob es eine Chance auf dem Englischen/ USA Markt hat.
Das Buch kannst Du behalten oder als Untersetzer für einen Wackeltisch verwenden cheezygrin
Die Adresse nehme ich von der Homepage?!

Dauert aber ein paar Tage, da ich selber im Moment kein Buch mehr verfügbar habe, muss ich wieder ein paar Tausend bestellen. cheezygrin cheezygrin

Einfach mal reinsehen nach Lust, Zeit und Laune.
Alles ohne Hektik.
Das ist doch eine geniale Idee oder?

Gruß vom Richard


Guten Morgen Richard,

ich freue mich schon auf dein Buch. Wenn es zum Untersetzer für den Wackeltisch wird, erfährst du natürlich auch warum.

Gruß und schönen Sonntag
Ela

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Oukej
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Re:

von Oukej (22.04.2012, 03:23)
:shock:: Hilfééééééé
Wo finde ich günstige Übersetzung auf englisch?
Am besten in der Haupstadt der Bewegung. In der Haupstadt von Bayern.

Inzwischen sind ca. 120 Übersetzungsangebote eingetroffen.
Die schwanken zwischen 300 und 8000 Euro.

Wo kommen die Angebote her? :roll:


Da war 2009 eine Worddesc oder Ela, die etwa 6 Euro pro A4 Seite von Deutsch auf Englisch wollte. Ist die schon weg aus dem Forum?
Wo finde ich heute eine günstige englische Übersetzung?
Nur von gebürtigem Briten, Iren oder Amerikaner? :shock::

Sprachkontinuum
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Wie teuer darf / muss eine Buchübersetzung sein?

von Sprachkontinuum (22.09.2014, 16:13)
Liebe Autoren,

ich habe mir die Forenbeiträge bei Bod durchgelesen, die sich mit der Frage beschäftigen wie teuer bzw. günsitg eine Übersetzung sein darf und möchte ein paar Worte zur Diskussion beitragen! Ich bin Diplom-Übersetzerin und leite den Übersetzungsdienst Sprachkontinuum in Saarbrücken (http://www.sprachkontinuum.de). Ich selbst habe schon mehrere literarische Werke aus dem Russischen ins Deutsche übersetzt (z.B. "Fahrschule" und "Wer macht mich glücklich" von Nataliya Lang) und kann daher zur Klärung der Frage beitragen, wieviel eine Übersetzung mindestens kosten darf und warum.

Nehmen wir an ein Autor hat ein 100 Din-A4-Seten umfassendes literarisches Werk in deutscher Sprache verfasst und möchte es gern so günstig wie nur möglich ins Englische übersetzen lassen. Was ist dabei zu beachten?

1. Bitte unbedingt einen englischen Muttersprachler beauftragen, der sich auf literarische Übersetzungen spezialisiert hat. Kein Anglistik- oder Amerikanistikstudent kann einen ausgebildeten Übersetzer ersetzen, denn unser Studium dauert nicht umsonst ca. 5 Jahre! Eine schlechte Übersetzung, die sich tatsächlich nach einer Übersetzung anhört und bei der der Leser sich fragen muss, was wohl gemeint sein könnte, wird Ihnen als Autor nicht gerecht und schadet nur Ihrem Ruf!

2. Gute Übersetzungen kosten Geld und das auch zurecht! Sie als Autor schreiben doch auch Bücher, in der Hoffnung irgendwann davon leben zu können, dass Ihre Bücher populär sind und sich gut verkaufen lassen? Ein Übersetzer lebt LEIDER auch nicht von Luft und Liebe und muss sich wenigstens etwas Brot und Wasser kaufen können, nicht wahr?;-)

Für eine Din-A4-Seite benötigt man erfahrungsgemäß ca. 1 Stunde, wenn der Text nicht all zu schwer ist. Wenn man über die Formulierungen nachdenken oder sogar etwas nachschlagen muss, kann die Übersetzung einer Seite bis zu drei oder mehr Stunden in Anspruch nehmen. Ein Übersetzer schafft also allerhöchstens 8 Seiten am Tag. Ich spreche hier von GUTEN und PROFESSIONELLEN Übersetzern. Wenn Ihnen jemand erzählt, dass er 15 oder 20 Seiten am Tag übersetzen kann, kann da etwas nicht stimmen und die Übersetzung wird Ihren Ansprüchen auf keinen Fall genügen.

In einem der Beiträge habe ich gelesen, dass über Übersetzungen für 2,50 Euro oder 5,00 Euro pro Seite diskutiert wird. Das sind 20,00 bzw. 40.00 Euro am Tag, und 100,00 bzw. 200,00 Euro in der Woche, also 400,00 bzw. 800,00 Euro im Monat bei voller Auslastung. Würden Sie für so wenig Geld arbeiten? Bei solchen Preisen kann doch etwas nicht stimmen:-(

Kleiner Tipp: Das Finanzamt erstattet die Kosten für Übersetzungen, wenn Sie als Autor anerkannt werden! Sie bekommen Ihr Geld am Ende des Jahres also sowieso wieder!

Vertrauen Sie die Übersetzung Ihres Buches doch einem Fachmann an, der genau weiß, was er tut! Ich berate Sie gern: info@sprachkontinuum.de oder http://www.sprachkontinuum.de
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Übersetzungen? Wir machen das für Sie!
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mtg
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Re:

von mtg (22.09.2014, 19:47)
Nachdem der Thread schon exhumiert wurde, kann ich ja mal meine jüngsten Erkenntnisse beisteuern:

Deutsch - Englisch, Muttersprache, Zeile (55 Zeichen) 1 Euro zzgl. MwSt. Nun saß mein Übersetzer aber in Prag, daher entfiel die Umsatzsteuer.

Er ist sehr zu empfehlen, schnell, ordentlich und kompetent. Proofreading des fertigen Blocks gehört um Leistungsumfang.

Sprachkontinuum
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Wohnort: Saarbrücken

Re:

von Sprachkontinuum (22.09.2014, 19:57)
Ich arbeite ausschließlich mit muttersprachlichen Fachübersetzern zusammen und kann eine Hand voll großartige englische Muttersprachler empehlen und auch muttersprachliche Fachübersetzer für Russisch, Französisch, Spanisch und viele andere Sprachen, die schnell, gut und relativ preisgünstig sind. Bei umfangreichen Übersetzungen kann man wirklich gute Konditionen aushandeln (auch weit unter einem Euro pro Zeile), so dass es eine Win-Win-Situation für den Autor und den Übersetzer wird. Man muss den Text jedoch immer sehen, da niemand gern eine "Katze im Sack" kauft :lol:

Einfach Kontakt aufnehmen über http://www.sprachkontinuum.de und ich helfe weiter!
Übersetzungen? Wir machen das für Sie!

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