Kritiken...

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katharina.deffland
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Kritiken...

von katharina.deffland (23.04.2012, 16:27)
Eine Frage an das Autorenpool....

Liebe Freunde,

als mein Buch einige Probeleser lasen, fanden sie es richtig gut, was mich dazu bewog, mein Buch drucken zu lassen....
Als ich daraufhin das Buch bei Neobooks reinstellte, erntete ich gestern zwei ganz, ganz harte Kritiken....

Ist Euch das auch schon passiert???
Denn Humor ist doch sehr subjektiv, oder!?!

Liebe Grüße
die geknickte Katharina.
"Glauben Sie nicht, dass Sie auf dem richtigen Weg sind, nur weil es ein ausgetretener Pfad ist." (Anonym)


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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (23.04.2012, 16:31)
Hallo Katharina,

es kommt auf die Kritiken an: Sind sie sachlich begründet? Greifen sie dich persönlich an?
Und es kommt auf deine Erwartung an: Wer an die Öffentlichkeit geht mit seinem Werk, muss mit Gegenwind rechnen.

Meist lernt man aus Kritik - nach dem ersten tiefen Durchatmen.

Mir ist nichts bekannt, was einfach nur schön ist, allen gefällt und keinen Widerspruch provoziert.

Vielleicht magst du ja hier die Links zu den Kritiken einsetzen?

Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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katharina.deffland
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Danke....

von katharina.deffland (23.04.2012, 16:48)
Das ist lieb *schnief*....

Das wären die Kritiken:

http://www.neobooks.com/werk/12773-gefl ... ellen.html

Dabei hatte ich auch nettes Feedback, doch mußte es mal löschen, als ich eine veränderte Version reingesetzt habe.... (Vielleicht habe ich mich nur angestellt und ein update hätte gereicht). Jetzt bereue ich es....

Meist leider melden sich die Leute, dennen das Werk ganz und gar nicht gefällt.... Die die es vielleicht nett fänden, melden sich meist nicht :(

Und jetzt erst recht nicht, denn wer kämpft gegen negative Kritiken an....

*oh weh, oh weh, oh weh* schnief* LG Ka.
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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (23.04.2012, 16:58)
Die Kritiken sind in Ordnung, ich finde das konstruktiv.

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katharina.deffland
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Re:

von katharina.deffland (23.04.2012, 17:02)
:cry:

ok, danke.....

Und jetzt im Ernst: eigentlich ist es doch unmöglich auf 10 Seiten das so wunderschön darzustellen, dass die Leute nicht verwirrt sind über die Personen....
Wer schon die tollsten Romane gelesen hat weiß, dass die ersten Seiten manchmal anstrengend sein können....

Ich gebe sogar zu, dass ich manchmal sogar die ersten Seiten nur "überlesen" ""-flogen" habe, weil sie so öde waren......

Das interessante ist doch, wie sich alles entwickelt....

Oder sehe ich das falsch??? :roll:

LG Ka.
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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (23.04.2012, 17:07)
Du hast Recht. Trotzdem, es fehlt der allerletzte Kick, um dabeizubleiben.

Ich bin aber nicht der geeignete Kritiker, weil ich bei Mami- und Familienliteratur grundsätzlich abschalte.

ABER: Ich finde schon, dass du prinzipiell schreiben kannst.

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katharina.deffland
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Re:

von katharina.deffland (23.04.2012, 17:09)
Klonschaf hat geschrieben:
Die Kritiken sind in Ordnung, ich finde das konstruktiv.


Naja, vielleicht hast Du recht.... Doch konstruktiver wäre mal was Positives zu sagen, anstatt: "entweder schreibst Du es komplett um, und konzentrierst Dich auf das Kind-Vater-Problem, oder du läßt es sein, weil die Figuren viel zu blaß sind auf den ersten 10 Seiten....."

Oder sehe ich das falsch???

LG Ka.
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Andreas Adlon
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Re:

von Andreas Adlon (23.04.2012, 17:22)
Kritiken sind nur Meinungen, mehr nicht. Machmal helfen sie weiter, manchmal nicht.

Ich kenn deinen Text nicht.

Aber eine Kritikerin schreibt "...gibt es immer mal wieder einen Präsensausrutscher (z.B.: "kennengelernt haben")..."

Hä?
Für diese Kritikerin ist also "kennengelernt haben" Präsenz..., damit hat sie sich doch selbst disqualifiziert.

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (23.04.2012, 17:25)
Ja, ich finde, du siehst es falsch. Die Kritikerin sagt ja außerdem nicht, die Figuren seien blass, sondern dass du sie fallenlässt. Da ist ein großer Unterschied. Die Kritik ist im Gegenteil sehr wohlwollend, weil sie dir großes Potential zubilligt - Potential, das du aber nicht genügend nutzt nach Meinung der Kritikerin.

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katharina.deffland
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Re:

von katharina.deffland (23.04.2012, 17:42)
Andreas Adlon hat geschrieben:
Kritiken sind nur Meinungen, mehr nicht. Machmal helfen sie weiter, manchmal nicht.

Ich kenn deinen Text nicht.

Aber eine Kritikerin schreibt "...gibt es immer mal wieder einen Präsensausrutscher (z.B.: "kennengelernt haben")..."

Hä?
Für diese Kritikerin ist also "kennengelernt haben" Präsenz..., damit hat sie sich doch selbst disqualifiziert.


Vielen herzlichen Dank!!!

Du hast meine Laune gehoben..... Das ist lieb!!! Ja, jetzt nach dem Lesen fällt einem so einiges an Fehlern bei den Rezensionen ein... Und das ist gut so, denn die Welt ist nicht perfekt!!!!! Youpppiiii!!!!

Ich liebe die Welt mit Ecken und Kanten!!!!

LG Ka.
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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (23.04.2012, 17:54)
Liebe Katharina,
ich habe auch nur ein Stück Leseprobe gelesen, einfach nur aus Neugierde und ohne mir etwas dabei zu denken. Da ich nicht zu deiner Zielgruppe gehöre, habe ich nach wenigen Seiten aufgehört zu lesen.

Ich finde die Kritiken auch weitestgehend konstruktiv, hilfreich für dein nächstes Buch :D
Lass dich nicht entmutigen!

Haifischfrau
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Perchta
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Re:

von Perchta (23.04.2012, 18:11)
katharina.deffland hat geschrieben:
Du hast meine Laune gehoben..... Das ist lieb!!!


Das finde ich nun wieder eine zwar verständliche, aber dennoch falsche Reaktion angle: .

Ich habe nur kurz reingelesen (bin auch die völlig falsche Zielgruppe), aber wenn in deinem Buch tatsächlich Zeitenfehler auftreten, ist das tatsächlich ein Makel, den zu rügen jeder Leser das Recht hat. Die Kritik einfach abzutun, indem man den Kritikern seinerseits Fehlern nachweist, ist ganz schlechter Stil.

(Weswegen der Kritiker von Präsens-Ausrutschern spricht: Die Vorvergangenheit bei einem Text, der im Imperfekt verfaßt ist, wird durch das Plusquamperfekt ausgedrückt. "Kennengelernt haben" ist Perfekt, und das Perfekt wäre nur korrekt , wenn du im Präsens erzählen würdest.)

Aber das Wichtigste ist: du hast Kritiken bekommen. Jemand hat sich die Mühe gemacht und über deinen Text nachgedacht. Daraus allein spricht doch schon eine gewisse Wertschätzung?

Eine schlechte Kritik zu erhalten ist mitnichten das Schlimmste, was dir passieren kann. Das Schlimmste ist, überhaupt nicht beachtet zu werden. Und glaub mir, ich weiß, wovon ich rede :wink: .
Mein Dilettanten-Projekt. "Dilettant" ist übrigens abgeleitet vom lateinischen "delectare" = "erfreuen".

Andreas Adlon
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Re:

von Andreas Adlon (23.04.2012, 18:27)
Und wer von euch (uns) ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein.

Die Welt ist nicht perfekt, ich bin es auch nicht...weit weg davon.

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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (23.04.2012, 18:40)
Es geht nicht ums Steinewerfen, dafür sind die Schotten zuständig. cheezygrin
Es geht um den Text. Ich bin zwar auch nicht die Zielgruppe, fand ihn jedoch ganz ansprechend, bis auf einige Dinge, die ich persönlich so nicht machen würde (z.B. die meisten Figuren gleich am Anfang vorstellen, anstatt sie peu a peu in die Geschichte hinwachsen zu lassen). Der Text an sich hat Potential und aus Kritiken und Fehlern sollte man lernen. Dafür sind sie da.
Viele Grüße von Nicolas

Geduld ist eine Tugend
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Isautor
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Re:

von Isautor (23.04.2012, 18:45)
@Katharina: Es gibt wichtige Hinweise in den Kritiken und auch wenn manches Geschmackssache ist, muss man sich den wichtigsten von allen rausziehen: Den Konflikt! Jemand sagt, der Konflikt mit den Geflügelfrikadellen wäre nicht interessant genug. Es gäbe noch einen anderen, interessanteren Konflikt, der aber in wenigen Sätzen abgehandelt würde.
Ich glaube, dass wenn überhaupt, dies der Hauptgrund für "schlechte" Kritiken ist, wenn sie nicht aus Neid oder persönlichen Motiven geschrieben werden. Der Konflikt muss mitreißen.

Mein Rezept, das bisher gut funktioniert: ich steige sofort mit einem Konflikt in die Geschichte ein. Es ist zwar nicht gerade selten, dass man sich auf den ersten Seiten langweilt, aber muss man das? Warum nicht sofort unterhaltsam und spannend einsteigen? Ich habe ein wenig in deinem Buch gelesen und dachte auch, hier muss ich nicht dringend wissen, wie es weitergeht. Ich bin auch nicht deine Zielgruppe, aber mir fiel auf, dass du einige Phrasen benutzt, die man schon oft gehört hat, wodurch die Sprache der Figuren weniger individuell und interessant wirkt. Teilweise sprechen sie zu gekünstelt.
Ich weiß, wie mies man sich da fühlt, aber man kann es beim nächsten Buch ja steigern. Und es wird immer Leute geben, denen es gefällt, wo es andere langweilt. Das ist das normalste "von der Welt!" cheezygrin

Ein anderer sehr wichtiger Hinweis sind die Dialoge. Gleich am Anfang erwähnst du Sätze, die die Schwiegermutter sagt. Da merkt man, dass sie eine schlimme Schrappe ist. Weißt du, was ich da wahrscheinlich gemacht hätte? Ich wäre mit einer Live-Szene eingestiegen. Alle sitzen am Tisch und es kommt zum Gespräch, zum Konflikt, die Schwiegermama zieht vom Leder. Ich würde durchblicken lassen, dass die Hauptfigur das schon kennt und man lässt trotzdem den Leser miterleben, wie sich das so direkt anfühlt, anstatt zu erzählen, was sie früher mal gesagt hat.
Dann wird am Ende eine Einladung ausgesprochen, Schwiegermutter kommt zur Ich-Erzählerin zum Essen und zwar bald! Zack! da ist der Konflikt. Jetzt kann der Leser sich viel besser vorstellen, welcher Stress die Geflügelfrikadellen sind!
Du behauptest in deinen ersten Sätzen, das Essen wird ein Problem sein. Eine reine Behauptung! Du zeigst es dort nicht, der Leser muss dir einfach glauben.
In meiner Version würdest du den Beweis antreten, den Konflikt vorbereiten und die Figuren direkt als starke Charaktere einführen können.

Ich glaube, dass das funktionieren würde!
Seid gegrüßt,

Isautor

Eines Tages ich Profi sein.
Status: Heftchenromanschreiberin im Nebenberuf.

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