'Responsive Design' - Website für Desktop & Smartphone

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


Was haltet ihr von Responsive Website?

Nie gehört. Interessiert mich auch nicht.
5
31%
Nie gehört, aber interessant.
5
31%
Kommt für mich nicht in Frage.
4
25%
Wichtig. Meine nächste Website soll auf Desktops, Tablets und Smartphones laufen.
2
13%
 
Abstimmungen insgesamt: 16

FraRa
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Re:

von FraRa (28.04.2012, 10:30)
Ich kenn das Ganze schon ein Weilchen unter dem Begriff "liquid design". Die Herausforderung kam mit den unterschiedlichen Bildschirmauflösungen.
Grundsätzlich ist man da gut beraten, Größenangaben lieber in Prozent als bisher in absoluten Maßen zu machen. Mit "margin:auto" bleibt auch alles immer schön zentriert. Die beiden Spielregeln reichen zumindest für die gängigen Bildschirmgrößen. Ob die eigene Seite da gut mitspielt, kann man zB. mit Firefox testen, wenn man die Seite klein und groß zoomt.
Für ganz kleine (Handy-)Fenster braucht es schon ein Extra-Design, mit Browserweiche abrufbar. Für meine Homepage hab ich mir diesen Aufwand noch nicht gemacht. Bloganbieter hingegen bieten das obligatorisch an.
Wer am normalen PC sehen will, wie die eigene Homepage im iPod aussieht, kann das hier testen:
http://iphonetester.com/
((klappt auch mit Firefox und nicht nur, wie dort erbeten, mit Safari)
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (28.04.2012, 10:42)
Klonschaf hat geschrieben:
In Ordnung, kann sein ... konnte ich natürlich nicht wissen, denn ich verwende kein Word, hatte das noch nie installiert. Im Fall einer solchen Anwendung, die man ja meist täglich nutzt, ist das auch sinnvoll, sich das nach eigenen Wünschen zusammenzuschrauben.

Aber Webseiten? Ich weiß nicht, es macht doch gerade den Reiz aus, dass Webseiten sich unterscheiden in Design und Funktion.


Benutzt du GIMP? Das ist eine Anwendung, die von ihrer Struktur her so etwas wie dynamischen Aufbau, bestehend aus Einzelfenstern, besitzt: Das Programm besteht aus einer Reihe von Einzelfenstern, die man beliebig auf dem Desktop positionieren kann. Wenn der Aufbau in den einzelnen Fenstern sich jetzt noch dynamisch bestimmen ließe - etwa durch den Einsatz von XML -, dann sind wir schon sehr nahe an der geschilderten Vorstellung. Müsste nur noch auf den Webbereich übertragen werden. cheezygrin
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mtg
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Re:

von mtg (28.04.2012, 10:43)
SandraR hat geschrieben:
Es gibt hier auch andere Softwareheinis und trotzdem versucht hier keiner Werbung zu machen

Liebe Sandra,

ich kann mich allerdings auch an keinen »Softwareheini« erinnern, der Themen dieser Art zur Diskussion angestoßen und damit Informationen für (wie in diesem Falle z.B. mich) weniger bedarfte Poolmitglieder gegeben hätte. Ich habe mich mit diesem Thema nie befasst (da habe ich jemanden für), aber es ist sinnvoll, zumindest den Versuch zu wagen, hinter die Kulissen zu schauen. Und genau so verstehe ich diesen Thread.

Merke: Nicht alles, womit man sich öffentlich beschäftigt, dient gleich der Schleichwerbung!

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SandraR
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Re:

von SandraR (28.04.2012, 13:03)
Gut sehe ich etwas anders, weil im Grunde sind dies Fachthemen von Heini zu Heini. Für den Kunden gibt es die entsprechenden Angebote.
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (28.04.2012, 13:36)
@Siegfried


Keine Ahnung, wovon du sprichst! cheezygrin

Wenn für mich als Feld-, Wald- und Wiesenuser dabei aber keine Inkommoditäten entstehen ... warum nicht?


Ich hab gerade zu tief in den Fremdwörterduden geschaut.

FraRa
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Re:

von FraRa (28.04.2012, 13:37)
Verachtet mir die Heinis nicht!
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MW
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Re:

von MW (29.04.2012, 14:50)
Von Heini zu Nicht-Heini:

Klammere ich einmal die "großen Autoren" aus, die einen Verlag, ein Marketing-Team und entsprechende Spezialisten umsich scharen, werden die meisten von uns wohl selbst die Zügel in die Hand nehmen müssen - oder jemanden dafür bezahlen. Da finde ich es klug, wenn man zumindest weiß, wo die Trends sind und was auf dem Markt passiert.

@FrRa: Die Angabe in Prozent ist wohl nur der halbe Weg. Natürlich werden da die Texte entsprechend dem Monitor angepasst. Aber worum es hier eher geht ist die Frage:
Wohin rutscht das Menü?
Wie bleibt das Signet trotz kleinem Bildschirm sichtbar?
Was passiert mit meinem Bildern (die sich ja bei kleinen Bildschirmen zumindest in voller Breite anzeigen lassen sollten).
Wie 'voll' darf ein Scree auf dem Smartphone sein? - Nicht voll. Also:
Wohin mit all dem Content?

Es geht also eher um ein Überdenken der Gesamtstruktur und -navigation einer Website. Ein weites Feld :shock::
aktuelles sachbuch: "design kalkulieren"
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hawepe
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Re: 'Responsive Design' - Website für Desktop & Smartpho

von hawepe (29.04.2012, 17:09)
Hallo Marco,

MW hat geschrieben:
Es gibt wieder einmal einen neuen Trend im Webdesign, der auch für die Gestatung einer neuen Autorenwebsite interessant sein könnte: Responsive Design.


Neuer Trend? Sagen wir mal so, nachdem viele Webdesigner jahrelang geschlafen haben, versuchen sie jetzt auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Anstatt aber zuzugeben, dass sie sich geirrt haben, versuchen sie durch eine Wortneuschöpfung sich als die großen neuerer aufzuspielen.

Dass ein pixelgenau festgezurrtes Webdesign dem "Internet" widerspricht, wird von vorwärtsschauenden Webdesignern schon seit Jahren angeprangert. Lange Zeit wurde deren Kritik aber damit abgetan, dass sie einfach altmodisch seien, wenn sie es ablehnten, Seiten für eine bestimmte minimale Bildschirmgröße zu gestalten. Wer weiterhin seinen 14-Zoll-, 17-Zoll-, 21-Zoll-Bildschirm benutzen wolle, sei selber schuld, wenn er ständig in sämtliche Richtungen scrollen müsse. Und wer eine 8-Pixel-Schrift nicht lesen könne, solle sich gefälligst eine neue Brille beschaffen.

Angesichts der Tablet-PCs und Smartphones könnte man natürlich weiterhin so argumentieren. Niemand wird schließlich gezwungen, sie zu verwenden. Bloß sind sie eben gerade auch bei den Webdesignern "in" und muss man sie einfach besitzen, wenn man "dazugehören" will.

Dass Problem, mit dem man sich als Webdesigner allerdings kange Zeit herumschlagen musste, war, dass der Internet Explorer CSS nur sehr mangelhaft unterstützte. So waren oft sehr arbeitsaufwendige und doch unbefriedigende Workarounds notwendig.

All das heißt natürlich nicht, dass Smartphones und Tablet-PCs keine Herausforderungen darstellten.

Beste Grüße

Heinz

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hawepe
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Re:

von hawepe (29.04.2012, 17:18)
Hallo Frank,

FraRa hat geschrieben:
Grundsätzlich ist man da gut beraten, Größenangaben lieber in Prozent als bisher in absoluten Maßen zu machen. Mit "margin:auto" bleibt auch alles immer schön zentriert. Die beiden Spielregeln reichen zumindest für die gängigen Bildschirmgrößen.


Grundsätzlich kann man dem nur zustimmen. Wenn sich alle Webdesigner daran halten würden, wäre schon viel gewonnen. Noch sind das aber eher die Ausnahmen. Ein liquides Webdesign ist nun einmal sehr viel aufwendiger.

Zum einen muss man sich Gedanken über die Inhalte und die Struktur der gesamten Website machen. Wer möglichst alle Inhalte bereits auf der Startseite ankündigen möchte und ein Menü mit Dutzenden Menüpunkten unterbringen will, der bekommt ein Riesenproblem.

Zum anderen muss man sich sehr viel mehr Gedanken über den Sourcecode machen, damit sich Schriften und Boxen nicht ungewollt überlagern. Zudem kann noch lange nicht auf die Unterstützung älterer Versionen des Internet Explorers verzichtet werden, der CSS nur rudimentär beherrscht.

Beste Grüße

Heinz

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MW
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Re:

von MW (29.04.2012, 19:14)
@Heinz: Ein spannender Ansatz.

Ich selbst veruche bei Textboxen und Images eigentlich immer eine fixe Größe zu finden. Andernfalls wird ein Design sehr schnell zerrisen. Gerade bei Seiten, bei denen es nicht um viele/lange texte, sondern eher um ein Portfolio geht, bevorzuge ich eigentlich Max-Min-Breiten. Stelle man sich nur mal vor, dass ein Text auf dem Smartphone zwar passt - dafür auf einem 27" zu einer einzigen Zeile mutiert, was absolut nicht wünschenswert ist. Also nur in Prozent zu arbeiten ist nicht des Rätsels Lösung. Hier wird es also recht kniffelig, den Content sinnvoll 'floaten' zu lassen.

Kommt noch hinzu, dass man sich darüber Gedanken machen muss, ob und wie Buttons/Menüs/Slider etc. als Touch-Version funktionieren. Also hier wird auch die Größe der Menüpunkte relevant. Aber ein guter Smartphone-Button sieht auf dem Desktop rasch wie ein Autobahnschild aus ... oooch nich so schön, wa? Sprich: Auch hier wird es etwas kniffeliger ....
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Judith
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Re:

von Judith (29.04.2012, 20:44)
Da ich selbst kein Smartphone besitze, habe ich mir zugegebenermaßen darüber noch nicht so viele Gedanken gemacht. Aber ansonsten bin ich auch die Prozent-Befürworterin. Zwar habe ich auf manchen Seiten Bilder in Tabellen gepackt, damit die Bildunterschrift noch dazupasst, aber ich denke mal bei 95 Prozent der Bildschirme müsste man meine Site ohne seitliches scrollen anschauen können.

Bei der rasanten Entwicklung mit Tablet-PCs, Smartphones etc. wird man sich aber schon darüber auch Gedanken machen müssen ...

Grüßle
Judith
Du willst mehr wissen? Bitte hier - meine Website.

ColibriMedia
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Responsive Grafiken dank CSS3

von ColibriMedia (13.07.2012, 19:18)
Die Einbindung von canvas bzw. SVG (Scalable Vector Graphics) Elementen öffnet natürlich viele Türen um eine Website Geräteübergreifend, "Responsive" zu gestalten. Diese werden von den meisten Browsern jedoch (noch) lange nicht so gut unterstützt, wie CSS + CSS3 Befehle. Hiermit lassen sich längst nicht mehr nur einfache Kreis- und Rechtecksformen erzeugen. Mit ein wenig kreativität lassen sich komplette Grafiken rein in CSS zeichnen..

Ein schönes Beispiel hierfür haben wir zur Visualisierung von Media Queries auf unserer Website bereitgestellt:

http://www.colibrimedia.de/responsive_d ... ample.html

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David Damm
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Re:

von David Damm (15.07.2012, 11:58)
Hallo,

ich habe, wie weiter oben schon erwähnt, meine Webseite mit YAML gestaltet. Diese ist nun zum Erscheinen des Buches auch endlich online. Dort kann man beispielhaft sehen, wie so ein Responsive oder Liquid Design funktioniert. Dazu verändert man einfach auf dem Desktop die Breite des Browserfensters und das Layout der Seite passt sich an.
www.an-meine-liebe.de

Ich kann YAML für solche Aufgaben auf jeden Fall empfehlen.

Viele Grüße,
David.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (15.07.2012, 18:00)
David Damm hat geschrieben:
Dort kann man beispielhaft sehen, wie so ein Responsive oder Liquid Design funktioniert. Dazu verändert man einfach auf dem Desktop die Breite des Browserfensters und das Layout der Seite passt sich an.


Nix für ungut - aber mich beschleicht da irgendwie der Eindruck von "alter Wein in neuen Schläuchen" ... cheezygrin ... weil angepasste Breiten der Webseite bei Veränderung des Browsers gibt es schon lange ...

http://de.selfhtml.org/css/eigenschafte ... layout.htm

Einfach mal aufrufen und dann die Breite des Browserfensters verändern. cheezygrin

Übrigens ... einen ähnlichen Eindruck hatte ich auch, als die Thematik "Datengestaltung durch XML" hochkam. Hat mit fatal an Datenbeschreibungsstrukturen aus meinen C64-Zeiten in den 1980ern erinnert ... cheezygrin
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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (15.07.2012, 18:05)
@DavidDamm:

Wow, das ist ja klasse. War es schwer, die Seite mit YAML zu erstellen?
Zuletzt geändert von Torsten Buchheit am 16.07.2012, 09:36, insgesamt 1-mal geändert.
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