Eigenverkäufe ...

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Daylight..
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Eigenverkäufe ...

von Daylight.. (07.05.2012, 13:27)
.. finde ich mittlerweile echt nur noch nervig.

Natürlich freut es mich, wenn ich direkt (z.B. über die HP) angeschrieben werde und ein Buch mit Widmung oder handsigniert bestellt wird.

Ich fummel die Cellophanhülle vorsichtig ab, signiere, fummel die Verpackung wieder drüber, stecke es in einen Umschlag, beschriften, frankieren, fahre zur Post.

Nur um dann (leider schon mehrfach vorgekommen) am nächsten Tag die Mail zu lesen "wo bleibt denn das Buch .... es war nichts im Kasten". Okay, warten auf den nächsten Tag. Wieder 'ne Mail " ... das Buch ist IMMER noch nicht da, wann haben Sie es denn rausgeschickt?..." usw. usw.

Kann ich etwas dafür, dass die Post gewisse Laufzeiten hat? Ich weiß, es sollte mich nicht stören und ich sollte mich auch gar nicht darüber ärgern, sondern glücklich sein über jeden einzelnen Verkauf. Das bin ich logischerweise auch - aber da lob ich mir doch die Amazon-Verkäufe, wo ich nichts weiter mit am Hut habe, als die Marge einzustreichen.

Habt Ihr auch die Erfahrung mit solch nervigen, ungeduldigen Käufern gemacht?

LG Kerstin

malschaun
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Re:

von malschaun (07.05.2012, 13:54)
Nenn doch nächstens dem Käufer in der Antwort-Mail die grob geschätzte Versanddauer :wink:
Der von Dir erwähnte Käufer meldet sich vermutlich sowieso bald wieder und will das signierte Buch per Widerruf zurückschicken cheezygrin

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AnGaWe
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freu dich doch...

von AnGaWe (07.05.2012, 14:25)
...über jede Bestellungen per hp. Ich war mal so frei zu checken, wie viel Verkäufe du denn per Amazon so machst - naja, so viel gibt es da ja nicht an Marge "einzustreichen".
Da hat wohl jemand ein wenig dick aufgetragen?!

Aber, wer weiß, vielleicht hat Dein Beitrag ja "Werbeeffekt" und der eine oder andere schaut mal auf deiner hp vorbei und bestellt dort das Buch. Handsigniert...

Viel Glück
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Gans Anders

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Daylight..
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Re: freu dich doch...

von Daylight.. (07.05.2012, 14:39)
AnGaWe hat geschrieben:
...über jede Bestellungen per hp. Ich war mal so frei zu checken, wie viel Verkäufe du denn per Amazon so machst - naja, so viel gibt es da ja nicht an Marge "einzustreichen".
Da hat wohl jemand ein wenig dick aufgetragen?!


Warum diese schnippische Antwort?
Ich habe mit keinem Wort erwähnt, dass ich VELE Amazon-Verkäufe habe. Und was die "Marge eintreichen" betrifft - ob ich einen Verkauf oder tausend Verkäufe habe - die Marge kassiert man nun mal. Somit habe ich ganz sicher nicht dick aufgetragen. Ich freue mich über jeden einzelnen Verkauf, zumal ich nicht damit gerechnet habe, überhaupt ein Exemplar zu verkaufen.
Find deine Antwort echt ziemlich daneben....

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AnGaWe
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Re:

von AnGaWe (07.05.2012, 15:18)
Wenn du dich so freust über jeden einzelnen Verkauf ( inklusive der Eigenverkäufe) , warum startest du dann dieses Thema und bezeichnest diese handsignierten Verkäufe über hp als "echt nervig"? Sorry, aber wer ein Thema beginnt und öffentlich macht, muss nun mal mit unterschiedlichen Reaktionen rechnen. Du hast hier nicht unbedingt eine Frage gestellt, zu der man durchweg hilfreiche Antworten geben kann. Meine Antwort ist eben eine Antwort, die meine Meinung widerspiegelt, die Dir eben nicht unbedingt passt.
So wirst Du im Leben wohl noch öfter auf Reaktionen stoßen, die Dir "daneben" erscheinend. Mir hingegen stößt es irgendwie auf, daß jemand, der ein (noch) "unnamenhafter" Autor ist, sich ein wenig großspurig ( sorry, aber so scheint es mir) über handsignierte Bestellungen beklagt, da diese ( so ist das eben) mit mehr Aufwand und ggf. Rückfragen verbunden sind.

Lassen wir es hiermit gut sein. cheezygrin
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Daylight..
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Re:

von Daylight.. (07.05.2012, 16:06)
Mein Beitrag bezog sich keineswegs darauf, das es nervt, handsignierte Bücher zu verkaufen (im Gegenteil!), sondern darauf, dass manche Kunden am nächsten Tag schon nachfragen, "wo denn das Buch endlich bleibt". Das nervt.
Und das ist eben der - sagen wir mal - Nachteil, wenn man direkt verkauft. So ist man als Autor bzw. als Versender greifbar. Ich glaube nicht, dass diese Leute ein oder zwei Tage nach Bestellung bei Amazon schon die Welle machen und nach der Lieferung fragen.
Darum ging es und um nichts anderes. Man kann es auch einfach Small-Talk nennen.
Ich habe sicher nicht vor, mich hier in eine Streit-Diskussion einzulassen (was ich aber anscheinend gerade tu ... ätz...)

Ich fand es ziemlich daneben, dass du mir vorwirfst, ich trage dick auf, und mich dann mit meinen wenigen Verkäufen hier bloßstellst. Wobei diese Verkaufszahlen für mich persönlich schon ein kleiner Erfolg sind.

Ich habe mir aber die Freiheit genommen, deine Verkaufszahlen ebenfalls zu checken .... und bin dann zu dem Schluss gekommen, das du einfach nur ein wenig frustriert zu sein scheinst ...

Für mich ist diese Diskussion jetzt beendet.

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Manu
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Re:

von Manu (07.05.2012, 16:08)
Daylight, sieh es doch mal so: zu keinem Zeitpunkt bist du näher dran an "deiner Zielgruppe" wie bei Direktbestellungen über die HP. In bester Marketingmanier könntest du daraus jede Menge Gewinne ziehen, indem du in Kommunikation mit dem Käufer trittst. Du mailst, wann das Buch mit der Post abgegangen ist, du fragst nach einiger Zeit nach, ob dem Käufer das Buch gefallen hat, ob er vielleicht gerne eine Rezension auf deiner HP oder amazon schreiben möchte, ob du seine Emailadresse behalten kannst, um ihn bei weiteren Büchern mit Infos/Newsletter zu informieren etc.
Bei Bestellungen über amazon o.a. kriegst du doch nicht mit, WER das Buch kauft. Ich würde das nicht als lästige Arbeit ansehen, sondern als Chance.

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Daylight..
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Re:

von Daylight.. (07.05.2012, 16:20)
Hallo Manu ! :D

Bitte versteht mich doch nicht so falsch :lol: ! Ich freue mich RIESIG über Verkäufe durch meine HP. Und ich bin superstolz, wenn jemand ein handsigniertes Exemplar wünscht.

Ich ärgere mich LEDIGLICH über manche (zum Glück wenige) Kunden, die sofort rumnölen, wenn das Buch nicht am Folgetag bzw. am übernächsten Tag ankommt.

Und JA, ich schreibe immer sofort eine Versandmitteilung.

Liebe Grüße - Kerstin

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AnGaWe
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Re:

von AnGaWe (07.05.2012, 16:26)
hallo Daylight,
wieso bloßstellen? Hatte ich gar nicht vor. Für einen BoD Autoren sind das durchaus normale Verkaufszahlen. Wie Du siehst halten sich meine Amazon-Verkaufszahlen ebenfalls in Grenzen.
Aber wieso soll ich frustriert sein? Ich lebe ja nicht vom Schreiben.
Außerdem verkaufe ich mehr über Direktverkäufe. Lesungen, heimischer Buchladen, hp , et cetera. Wie Manu so schön auf den Punkt brachte: nie ist man so nah am Kunden wie beim Direktverkauf, am besten, wenn man direkt aufs Buch angesprochen wird und verkauft. Ich finde das schön und nicht lästig. Aber gut, wie du ja nochmal klar gestellt hast, findest du diesen Verkaufsweg auch sehr schön und es ist eben falsch rüber gekommen. Also reg dich doch bitte nicht so auf.
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Daylight..
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Re:

von Daylight.. (07.05.2012, 16:44)
Hallo AnGaWe,

an den Verkäufen über die HP mag ich besonders, dass man einen persönlichen Kontakt zum Kunden aufbaut.
Ist ein tolles Gefühl, wenn man nach ein paar Tagen ein positives Feedback bekommt.
Zumal ich mich auf der Stufe bewege "Oh, mein Gott, da kauft jemand MEIN Buch." Also, ich meine, ich kann es manchmal noch gar nicht fassen, dass es tatsächlich fremde Menschen gibt, die MEIN Buch kaufen :lol: - und darum freue ich mich über meine Verkaufszahlen, für die eine J.K. Rowling nur ein schwaches Lächeln übrig hätte.

Liebe Grüße - Kerstin

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direkte Verkäufe

von AnGaWe (07.05.2012, 17:15)
Hallo Daylight,
bei direkten Verkäufen, sprich direkt vor Ort, ohne Bestellung per e-mail oder über hp, hast du ferner den Vorteil, daß Du vor Ort signierst und/oder eine Widmung schreibst ( falls gewünscht) und keine lästigen Post-Zustellungszeiten dazwischenkommen: über den Tresen und fertig!

Ich habe besonders gute Erfahrungen im Altenheim gemacht!!!! Die alten Leute waren glücklich über die Lesestunde, viele bezogen das Buch gleich vor Ort, lasen selber ( sofern das Augenlicht es zuließ) , manche Alten haben mit anderen Alten einen kleinen Lesekreis gebildet. Sie freuten sich total über Kleinigkeiten wie eine Widmung und jedes Mal, wenn ich erscheine, werde ich freudigst begrüßt. Die Alten fanden zum Teil mehr Gefallen am Kinderbuch, als die Vorschulkinder...
Versuch das doch auch mal, ich meine, mit dem Altenheim. Imaginative Reisen könnte für alte Leute, die zum Teil eine sehr stark eingeschränkt Mobilität haben, durchaus ein tolles, wichtiges Thema sein!
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Isautor
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Re:

von Isautor (07.05.2012, 18:02)
Hey Kerstin,

ich kenne das auch von Kunden allgemein. Es gehört leider dazu und man hat zum Glück eher selten solche! Die Kundern sind verwöhnt von Amazon, weil es dort so super schnell geht.
Ich hatte so was öfters bei ebay, aber nicht mit Büchern. Meckerer gibt es überall, oder, bei E-Books, da gibt es Leute, die lesen das Buch und dann geben sie es wieder zurück, weil 7 Tage Rückgaberecht. Das ist auch frech, da sie es gratis lesen können. Wenigstens das wird bei Printausgaben eher selten vorkommen.

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Seid gegrüßt,

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (07.05.2012, 18:12)
Isautor hat geschrieben:
oder, bei E-Books, da gibt es Leute, die lesen das Buch und dann geben sie es wieder zurück, weil 7 Tage Rückgaberecht. Das ist auch frech, da sie es gratis lesen können.

:shock:: Ist das wahr????

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Isautor
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Re:

von Isautor (07.05.2012, 18:17)
Aber ja, Thomas! Hast du das nicht gewusst? Man nennt es Missbrauch der Rückgabefunktion. Gilt für Kindle-Bücher. Wahrscheinlich nicht für BOD-E-Books. Zumindest ist mir das nicht bekannt.
Reine Kindle-Bücher können ohne Angabe von Gründen innerhalb von 7 Tagen bei voller Rückerstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden. Eine Tatsache, die Kindle-Autoren zurecht nervt.
Seid gegrüßt,



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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (07.05.2012, 19:09)
Ne, wusste ich nicht. Die Welt wird immer beklopfter und preiswerter. Wobei, wenn es jemand übertreibt ... wie reagiert Amazon dann?

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