Ebook - ein Flop sondergleichen...

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Isautor
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Re:

von Isautor (13.05.2012, 23:06)
Dann hier mein Tipp: Mach dein E-Book so billig, dass sich das Kopieren nicht lohnt. thumbbup
Seid gegrüßt,

Isautor

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jenne
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Re:

von jenne (13.05.2012, 23:08)
SandraR hat geschrieben:
Das alte Thema. Das Buch verkauft sich schlecht und das Medium ist schuld.


Vielleicht wird das mal woanders gesagt, aber mir geht es im Moment nur darum zu wissen, was Sache ist beim eBook.

Von gedruckten Versionen verkauft man deutlich mehr,


Das ist auch interessant zu wissen. Aber ich glaube, viele eBooks liegen preislich nah an den Printbüchern. Bei uns nicht. 25 vs. 10 €.

Zudem behaupte ich man kauft mehr eBooks.


Widerspricht aber obiger Aussage ;).

Wenn man schon am stöbern ist, nimmt man noch den einen oder anderen Titel mit, den man sich gedruckt nicht zusätzlich kaufen würde.


Das wäre super :).

Allerdings, damit diese eBooks spaß machen, sollte man nicht aus einer PDF ein eBook erstellen. Das ist freundlich gesagt, qualitativ minderwertig.


Du meinst, ein Kopierer sollte nicht aus einem generierten Raub-PDF ein Mobi o.ä. erstellen? Hmm... Wie erstellt man eigentlich selbst Mobis etc.? Welche Programme nutzt man?
j.

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jenne
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Re:

von jenne (13.05.2012, 23:13)
Isautor hat geschrieben:
Dann hier mein Tipp: Mach dein E-Book so billig, dass sich das Kopieren nicht lohnt. thumbbup


Yep, ich denke, bei 9,99 € wird es kein großes Problem geben. Das Printbuch ging einfach nicht viel billiger als 24,90 €. Ich vermute, das eBook könnte das Printbuch "kannibalisieren". Was meint ihr? Aber es ist auch gleichzeitig das, was wir ursprünglich gerne wollten, um den Tretrollersport voranzubringen: Ein günstiges Standardwerk. Das ist jetzt auch der Grund für das eBook.

BTW: Gibt es sonst auch öfter mal Unterschiede von Faktor 2 bis 3 zwischen Printbuch und eBook? Oder liegen die meistens nah beieinander, damit das eine das andere nicht verdrängt?
j.

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hawepe
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Re:

von hawepe (14.05.2012, 08:59)
Hallo Jenne,

jenne hat geschrieben:
Ich kann den Monitor doch hochkant einstellen. Dann hat der Scan bei einem großen Monitor schon eine ordentliche Qualität.


Ich glaube, du hast sehr eigenartige Vorstellungen vom Begriff "Standard". Einmal möchtest du dein Buch zu einem Standardwerk machen, dann entdeckst du den Standard bei PC-Benutzern, die einen drehbaren PC-Monitor haben. Laptop- und Netbook-Benutzer, Ereader-Benutzer, Smartphone-Benutzer, ipad-Benutzer und viele weitere Benutzer klammerst du dagegen kurzerhand mal aus dem Standard aus.

Datenvolumen ist gar kein Problem. Das ist ein Klacks bei den heutigen Festplatten. So manch eine Videoaufnahme hat bei mir mal eben 1 GB oder so.


Und was hat die Festplatte mit dem Rendering eines Ebooks zu tun? Lade dir doch einfach mal ein mehrere Dutzend MB großes, aus Bildern bestehendes Ebook herunterladen und navigiere in ihm ein wenig. Ich empfinde es als ätzend, bei jedem Blättervorgang mehrere Sekunden warten zu müssen.

Dann komprimiere es eben :).


Es macht immer richtig Spaß, wenn Blinde über Farben reden. Was hat eine Komprimierung mit langsamen Blättern zu tun? Okay, hat es natürlich. Das Blättern dauert noch länger, weil das Lesegerät die Datei auch noch entkomprimieren muss.

Perfekt zum "Sharing".


Nun gut, du glaubst lieber als dass du weißt. Aber jeder soll mit der Einstellung glücklich werden, die ihm am meisten behagt.

Beste Grüße

Heinz

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jenne
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Re:

von jenne (14.05.2012, 09:49)
hawepe hat geschrieben:
Ich glaube, du hast sehr eigenartige Vorstellungen vom Begriff "Standard". Einmal möchtest du dein Buch zu einem Standardwerk machen, dann entdeckst du den Standard bei PC-Benutzern, die einen drehbaren PC-Monitor haben. Laptop- und Netbook-Benutzer, Ereader-Benutzer, Smartphone-Benutzer, ipad-Benutzer und viele weitere Benutzer klammerst du dagegen kurzerhand mal aus dem Standard aus.


Das Drehen meinte ich doch nur zum Screenshotten des Buches, um eine höhere Auflösung zu bekommen. Doch nicht zum Betrachten.

Und was hat die Festplatte mit dem Rendering eines Ebooks zu tun? Lade dir doch einfach mal ein mehrere Dutzend MB großes, aus Bildern bestehendes Ebook herunterladen und navigiere in ihm ein wenig. Ich empfinde es als ätzend, bei jedem Blättervorgang mehrere Sekunden warten zu müssen.


Du meinst jetzt ein echtes eBook-Format? Das habe ich mit vielen Bildern tatsächlich noch nicht probiert. Aber das meinte ich eigentlich auch nicht. Ich meinte, man könnte das Buch einfach am PC angucken, da braucht man ja kein eBook-Format, da tun es jpg oder pdf. Für einen eBook-Reader wäre das womöglich tatsächlich ein Problem mit großen Bildern. Interessant zu wissen. Ich hoffe, unser eBook mit den vielen Bildern ist überhaupt brauchbar eBook-Reader geeignet.

Es macht immer richtig Spaß, wenn Blinde über Farben reden. Was hat eine Komprimierung mit langsamen Blättern zu tun?


So hatte ich es halt nicht verstanden, siehe oben. Ich meinte nicht das Betrachten mit eBook-Reader.
j.

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SandraR
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Re:

von SandraR (14.05.2012, 09:55)
Ich habe den Verdacht, du hast keinen eReader :lol: sonst wüsstest du, dass wenn du schon am Einkaufen für den Reader bist und das Werk gleich bekommst, tatsächlich auch mal was einpackst was du als Buch ev. nicht kaufen würdest.

Marginale Kenntnisse in HTML sollte man schon haben und sich die Mühe machen und epub3 Standards anzusehen schadet auch nicht. Zudem sollte man die Vorteile des Mediums ausnutzen. Als Beispiel Illustrationen und Fotos kosten nicht extra, man kann auch ein kleines MPFile dazu packen und und und und...kurz gesagt, ein eBook ist kein gedrucktes Buch. Ich denke irgendwann werden die Leute noch drauf kommen cheezygrin
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

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hawepe
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Re:

von hawepe (14.05.2012, 10:24)
Hallo Jenne,

jenne hat geschrieben:
Das Drehen meinte ich doch nur zum Screenshotten des Buches, um eine höhere Auflösung zu bekommen. Doch nicht zum Betrachten.


Damit bekommst du mehr Pixel und größere Dateien, aber nicht eine höhere Auflösung. Die Bildschirmauflösung liegt irgendwo in der Region von 100 dpi.

Mach einfach mal ein Screenshot von einem Text und schiebe das Bild dann kleiner. Da müsste schon jemand ein sehr großer Fan des betreffenden Buches sein, um das freiwillig zu lesen.

Lösen ließe sich das Problem nur, indem statt der Pixelbilder Vektorgrafiken verwendet würden. Das Vektorisieren von Bildern ist allerdings alles andere als trivial und dementsprechend aufwendig. Dann kann man auch gleich eine Texterkennung drüberlaufen lassen und die Fehler von Hand korrigieren.

Du meinst jetzt ein echtes eBook-Format?


Das ist völlig egal. Das Problem ist die Datenmenge, weil kaum ein Programm imstande ist, nur Teilbereiche einer Datei in den Arbeitsspeicher zu laden, also z.B. die aktuelle und die nächsten fünf sowie die fünf vorhergehenden Seiten.

Ich hoffe, unser eBook mit den vielen Bildern ist überhaupt brauchbar eBook-Reader geeignet.


Für Ereader sind Bilder bislang ungeeignet, weil die aktuelle eInk-Technik keine Farbe und nur wenige Grauabstufungen beherrscht. Aber das kann sich schnell ändern.

Beste Grüße

Heinz

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jenne
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Re:

von jenne (14.05.2012, 10:32)
Ich glaube, ich bin angesprochen, bin mir nicht ganz sicher :).

SandraR hat geschrieben:
Ich habe den Verdacht, du hast keinen eReader :lol: sonst wüsstest du, dass wenn du schon am Einkaufen für den Reader bist und das Werk gleich bekommst, tatsächlich auch mal was einpackst was du als Buch ev. nicht kaufen würdest.


Ich habe bisher keinen eBook-Reader, kann mir das aber gut vorstellen, dass man da manchmal mehr einpackt als geplant. Ist halt Internet-Shopping :).

Marginale Kenntnisse in HTML sollte man schon haben und sich die Mühe machen und epub3 Standards anzusehen schadet auch nicht. Zudem sollte man die Vorteile des Mediums ausnutzen. Als Beispiel Illustrationen und Fotos kosten nicht extra, man kann auch ein kleines MPFile dazu packen und und und und...kurz gesagt, ein eBook ist kein gedrucktes Buch. Ich denke irgendwann werden die Leute noch drauf kommen cheezygrin


Ich kann ein bisschen HTML. Du meinst, ich solle mir mal ein eBook im Format epub3 in einem Texteditor ansehen, um zu erkennen, dass PDF als Ausgangsformat nicht ideal ist, weil epub3 noch mehr bietet? Auch verlinkte Videos? (was ist ein MPFile?) Oder wie meinst du es? Wie erstellt BoD ein eBook bzw. woraus? Tredition erstellt es (ausschließlich) aus einem PDF.
j.

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jenne
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Re:

von jenne (14.05.2012, 11:03)
hawepe hat geschrieben:
Damit bekommst du mehr Pixel und größere Dateien, aber nicht eine höhere Auflösung. Die Bildschirmauflösung liegt irgendwo in der Region von 100 dpi.



Reicht doch bei großer Auflösung.

Mach einfach mal ein Screenshot von einem Text und schiebe das Bild dann kleiner. Da müsste schon jemand ein sehr großer Fan des betreffenden Buches sein, um das freiwillig zu lesen.


Ah, verstehe jetzt, was du meinst. Kommt es nicht vor allem auf den Viewer an, ob ein zusammengeschobenes Bild noch scharf aussieht? Bin mir jetzt nicht ganz sicher.

Das ist völlig egal. Das Problem ist die Datenmenge, weil kaum ein Programm imstande ist, nur Teilbereiche einer Datei in den Arbeitsspeicher zu laden, also z.B. die aktuelle und die nächsten fünf sowie die fünf vorhergehenden Seiten.


Hmm... kommt auf die Ansprüche an. Eine schlecht erstellte Kopie ist sicher nicht so komfortabel wie das Original, aber "besser als nix"...

Für Ereader sind Bilder bislang ungeeignet, weil die aktuelle eInk-Technik keine Farbe und nur wenige Grauabstufungen beherrscht. Aber das kann sich schnell ändern.


Oh, dann bin ich gespannt, wie das bei uns wird. Wir haben auf 220 Seiten 200 Bilder. Da ist es dann nur gut, das das das eBook sehr viel billiger ist als das Papierbuch. Aber es gibt doch auch schon Farb-Betrachter für eBooks, z.B. ein Tablett-PC.
j.

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SandraR
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Re:

von SandraR (14.05.2012, 11:56)
Jenne genau! MP3 und 4 sowie unterschiedliche Fileformate wie awm, avi etc. google mal nach epub3
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jenne
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Re:

von jenne (14.05.2012, 12:04)
Nochmal so überlegt... ich denke, mit der Kopiersicherheit braucht man sich wohl doch keine großen Gedanken machen. Dann wäre das bei anderen schon längst ein Problem.

Bliebe meinerseits noch die Frage, wie groß die Preisdifferenzen zwischen Printbuch und eBook üblicherweise sind. Gibt es Empfehluingen für eBooks, wenn es bereits Printbücher gibt? Sind sehr große Differenzen zu meiden? Ich habe bisher nur eBooks gesehen, deren Preis nahe am Printbuch ist, also nur wenig darunter. Ist es ein Problem, wenn das eBook weniger als die Hälfte kostet?

SandraR hat geschrieben:
Jenne genau! MP3 und 4 sowie unterschiedliche Fileformate wie awm, avi etc. google mal nach epub3


Ola, das wusste ich bisher nicht. Das ist ja cool. Aber wie geht das bei einem PrintOnDemand-Verlag. Woraus erstellt BoD ein eBook? Bei Tredition ist das immer aus dem PDF.
j.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (14.05.2012, 13:15)
jenne hat geschrieben:
Tredition erstellt es (ausschließlich) aus einem PDF.


Das kann ich kaum glauben. Aus einem PDF ein E-Book zu erzeugen, bedeutet, die Skalierbarkeit des Seitenlayouts im E-Book zu verlieren. Ein E-Book, das aussieht wie ein PDF, ist so ziemlich die schlechteste aller Varianten.

Zum Verständnis: Ein PDF ist im Format fixiert. Vergrößert man die Anzeige, zoomt man sozusagen in das PDF hinein. Damit wird nicht nur ein vertikales, sondern auch ein horizontales Scrollen beim Lesen auf einem E-Book-Reader notwendig. Das ist extrem lästig!

Bei einer guten E-Book-Datei kann man die Schriftanzeige vergrößern (oder verkleinern) und es ergibt sich sofort ein völlig neues Layout in der Anzeige: Weniger Wörter je Zeile, weniger Zeilen je Bildschirm (beim Vergrößern der Schrift; beim Verkleinern genau das Gegenteil). Deshalb kann die Basis für ein E-Book niemals ein fixiertes Format wie PDF sein, sondern vorzugsweise eine HTML-Datei.

jenne hat geschrieben:
Nochmal so überlegt... ich denke, mit der Kopiersicherheit braucht man sich wohl doch keine großen Gedanken machen. Dann wäre das bei anderen schon längst ein Problem.


Es gibt keine Kopiersicherheit. Genau das ist nämlich der Punkt, warum sich in Deutschland die Verlage mit E-Books so schwer tun. Der einzige Kopierschutz ist in Wahrheit der Preis. Ein geschütztes E-Book für 15 Euro (weil die Printversion 20 Euro kostet) ist geradezu ein Anreiz, den Schutz zu knacken. Ein E-Book für weniger als 3 Euro - da lohnt der Aufwand nicht.

jenne hat geschrieben:
Bliebe meinerseits noch die Frage, wie groß die Preisdifferenzen zwischen Printbuch und eBook üblicherweise sind. Gibt es Empfehluingen für eBooks, wenn es bereits Printbücher gibt? Sind sehr große Differenzen zu meiden? Ich habe bisher nur eBooks gesehen, deren Preis nahe am Printbuch ist, also nur wenig darunter. Ist es ein Problem, wenn das eBook weniger als die Hälfte kostet?


Einfach mal bei Amazon suchen. Viele E-Books geistern da im Bereich von 0,49 Euro bis 4,99 Euro herum. Was davon als Printversion erschienen ist, das weiß ich nicht.

Ein Vergleichswert:
Ken Follett - Sturz der Titanen - gebundene Ausgabe 28 Euro
als E-Book 9,99 Euro (und bekanntermaßen als "Hack" auf Tauschbörsen vorhanden)
Korrektorat: 1,- Euro zzgl. 19 % USt. pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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jenne
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Re:

von jenne (14.05.2012, 14:17)
Siegfried hat geschrieben:
Das kann ich kaum glauben. Aus einem PDF ein E-Book zu erzeugen, bedeutet, die Skalierbarkeit des Seitenlayouts im E-Book zu verlieren. Ein E-Book, das aussieht wie ein PDF, ist so ziemlich die schlechteste aller Varianten.

Zum Verständnis: Ein PDF ist im Format fixiert. Vergrößert man die Anzeige, zoomt man sozusagen in das PDF hinein.


Aber es werden aus dem PDF ja mobi etc. erzeugt. Geht das nicht skalierbar?

Deshalb kann die Basis für ein E-Book niemals ein fixiertes Format wie PDF sein, sondern vorzugsweise eine HTML-Datei.


Oha, soll man sein Buch in eine HMTL-Datei kopieren? Oder aus Word als HTML abspeichern?

BTW: Eben erfahren: Wir hatten da etwas mißverstanden. Es ist für uns doch nicht kostenlos, sondern kostet in unserem Falle 99 € Wir schwanken jetzt, ob sich das lohnt.

Ken Follett - Sturz der Titanen - gebundene Ausgabe 28 Euro
als E-Book 9,99 Euro (und bekanntermaßen als "Hack" auf Tauschbörsen vorhanden)


Argh... ist schon auf Tauschbörsen... :cry: Damit wird das Buch ansich ja fast wertlos. Wer kauft es sich dann noch?
j.

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Valerie J. Long
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Re:

von Valerie J. Long (14.05.2012, 16:54)
Ich habe von den ersten Büchern jetzt auch eine e-Buch-Version erstellt. Mit geringfügigen redaktionellen Änderungen (ein, zwei erkannte Tippfehler, Vorwort raus, neuer Vorspann) als smashwords edition bei eben jenem Anbieter.

Ausgangspunkt ist ein sauber formatiertes Word-Dokument, Ergebnis sind alle gängigen e-Buch-Formate (mobi, epub) sowie txt, html und pdf.

Der Leser kann das Format selbst wählen, und es gibt kein DRM. Ich setze auf ehrliche Leser.

Der Preis war eine spannende Frage. Es gibt e-Bücher für 99 Cent. Kost' nix, ist nix, finde ich persönlich. Ein Preis wie beim Print ist unverschämt, schließlich fallen keine Druck-, Lager-, Transportkosten an. Was bezahlt werden muss, sind Inhalt und Cover.
Die Schmerzgrenze für e-Bücher liegt in Amiland bei ca. 5 Dollar - daran verdient dann auch wieder ein Verleger mit.
Ich habe mich dafür entschieden, die Bücher je nach Umfang zwischen 2.99 und 4.99 anzubieten. Mal sehen, was daraus wird.

Viele Grüße,
Valerie

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jenne
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Re:

von jenne (14.05.2012, 17:07)
Siegfried hat geschrieben:
Das kann ich kaum glauben. Aus einem PDF ein E-Book zu erzeugen, bedeutet, die Skalierbarkeit des Seitenlayouts im E-Book zu verlieren.


Der Verlag schrieb mir, dass es geht mit Skalierbarkeit aus einem PDF.
j.

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