Wer nicht wirbt, der stirbt!

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


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Monika K.
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Re:

von Monika K. (14.05.2012, 15:56)
Isautor hat geschrieben:
Es hatte ncihts mit Sam zu tun, aber ich lege da noch nach. Ich wollte mich erst bekannter machen, weil mir das logisch vorkam. Habe immer versucht, meine Geschichten auf Platz 1-3 der Charts zu halten, damit ich gesehen werde. Aber vielleicht bin ich wirklich zu ungeduldig!


Meiner Ansicht nach besteht momentan die Gefahr, dass bei Deinen Fans ein falscher Eindruck entsteht. Wenn Du plötzlich ganz andere Geschichten erzählst, fragt man sich doch, ob Du selbst überhaupt noch an Sam interessiert bist. Umgekehrt lockst Du jetzt Leser an, die zwar Deine Kurzgeschichten toll finden, mit Sam aber nichts anfangen können.

Wenn das eine reine Werbeaktion für Deine Sam-Bücher sein soll, dann würde ich an Deiner Stelle Spin-Off-Geschichten zur Sam-Reihe schreiben. Die sind für Deine Stammleser interessant und locken die Leser an, die bisher bei Deinen Büchern nicht die Katze im Sack kaufen wollten.

Wenn Du Dir jedoch neben Deiner Sam-Reihe einen Namen in einem anderen Genre machen willst, dann kannst Du natürlich auch ganz andere Themen wählen. Allerdings sehe ich die o.g. Gefahr. Wenn man zu viele Dinge parallel und durcheinander betreibt, kann das auch nach hinten losgehen. Ich würde an Deiner Stelle die Sam-Reihe beenden und danach eventuell etwas Neues ausprobieren.

Ich drücke Dir die Daumen. thumbbup


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Perchta
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Re:

von Perchta (14.05.2012, 17:36)
Ich würde das ähnlich sehen wie Monika. Allerdings ohne das Geringste vom Thema Werbung zu verstehen.

Ich kann nur von mir ausgehen. Autorennamen merke ich mir ebensowenig wie die Namen von Schauspielern oder Regisseuren. Wiedererkennungswert haben für mich nur die Themen und die Figuren. Vor allem die Figuren - wenn ich eine Figur interessant finde, bleibe ich normalerweise hängen.

Ich würd's, wie Monika schon geraten hat, auch mal mit Kurzgeschichten probieren, die ganz konkret rund um "Sam" angesiedelt sind. Schon in sich abgeschlossen, aber mit Bezug zur Hauptgeschichte. Da darf ruhig auf Ereignisse des Romans angespielt werden, möglichst beiläufig oder geheimnisvoll, so daß es mich als Leser neugierig macht. Wichtig wäre mir persönlich, daß die Figuren in der Geschichte in ihrer typischen Eigenschaften und in ihren Beziehungen zueinander kurz vorgestellt werden. Immer so, daß ich mich frage: He, wie haben die sich eigentlich alle kennengelernt? Wieso können diese zwei sich nicht ausstehen und was für ein Geheimnis haben jene zwei anderen?

Ich denke, so eine Geschichte könnte mich "einfangen". Aber wie gesagt, ich kann nur von mir ausgehen. Und ich weiß nicht, ob es nicht sinnvoller wäre, du tust das genaue Gegenteil von dem, was ich dir rate, wenn es um Werbung geht :wink: .
Mein Dilettanten-Projekt. "Dilettant" ist übrigens abgeleitet vom lateinischen "delectare" = "erfreuen".

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Isautor
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Re:

von Isautor (14.05.2012, 18:06)
Ich wollte damit insgesamt auf mich aufmerksam machen, da ich vorhatte, demnächst auch Bücher in anderen Genres rauszubringen. Dass Sam davon profitiert, habe ich gehofft. Ich hab's einfach völlig falsch konzipiert. Egal.
Ich habe eine in sich abgeschlossene Geschichte über Sam einzeln rausgebracht, die im Prinzip all das erfüllt, was Perchta sagt und neugierig macht, aber die erscheint gerade erst und man muss abwarten, ob es was bringt.

Ich hatte nie vor, ausschließlich nur über Sam zu schreiben. Ich gewöhne die Leser lieber gleich an mich, bevor sie mir später nur noch Jugendliteratur zutrauen mit Nixen. Aktuell hab ich ein Frauenschicksal, eine Jugendgeschichte und zwei Horrorstories draußen. Und Sam natürlich.
Seid gegrüßt,

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Perchta
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Re:

von Perchta (14.05.2012, 18:54)
Isautor hat geschrieben:
Ich hatte nie vor, ausschließlich nur über Sam zu schreiben. Ich gewöhne die Leser lieber gleich an mich, bevor sie mir später nur noch Jugendliteratur zutrauen mit Nixen. Aktuell hab ich ein Frauenschicksal, eine Jugendgeschichte und zwei Horrorstories draußen. Und Sam natürlich.


Ob das gut oder schlecht ist, kann ich dir nicht sagen. Es scheint jedenfalls gegen den Trend zu sein. Mein Eindruck ist, daß viele Autoren sich inzwischen Pseudonyme zulegen (müssen?), wenn sie in ein anderes Genre wechseln. Der Hintergedanke der Verlage dabei ist sicher, den Autorennamen als eine Art Marke aufzubauen, die mit einem ganz bestimmten Typ Buch verknüpft ist. Inwieweit das für uns unbekannte Schreiberlinge möglich ist, kann ich nicht beurteilen.
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Isautor
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Re:

von Isautor (14.05.2012, 19:00)
Klingt logisch. Ich tu einfach mal, als wär ich Real, der Supermarkt. Bei mir gibt's alles.

Supermärkte sind ja sehr beliebt.
Seid gegrüßt,



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Monika K.
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Re:

von Monika K. (14.05.2012, 19:30)
Gut. Dann sag Bescheid, wenn Du einen Krimi, eine Satire oder ein Sachbuch zu den Themenbereichen Archäologie, Geschichte, Paläontologie, Anthropologie oder Skandinavien veröffentlichst. zwinker:: cool5

Aber mal im Ernst: Ich halte ich es für überflüssig, verschiedene Pseudonyme zu verwenden, aber das ist nur meine persönliche Meinung als Leserin. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass Bücher/Kurzgeschichten mit unterschiedlichen Genres nicht automatisch Werbung füreinander machen. Wenn eine meiner Lieblingskrimiautorinnen plötzlich Liebesromane schreibt, muss sie auf mich als Leserin leider verzichten. Eine Satire würde ich hingegen kaufen. Ein kreuzweiser Werbeeffekt ist also nicht gänzlich auszuschließen, wenn sich Leser zufällig für beide Genres interessieren.

In Deinem konkreten Fall kommt allerdings noch eine Besonderheit hinzu: Wenn ich das richtig verstehe, wissen Deine Leser, dass die Sam-Geschichte als 5-teilige Reihe konzipiert wurde, oder? Hätte Rowling mitten in der Potter-Reihe plötzlich einen Frauenroman geschrieben, hätte doch die ganze Fan-Gemeinde ängstlich diskutiert, ob Potter dadurch abserviert ist, und was denn plötzlich in die gute Rowling gefahren ist. Oder sehe ich das zu einseitig?
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Isautor
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Re:

von Isautor (14.05.2012, 22:36)
Tja, das weiß ich auch nicht! Das kann man nur ausprobieren. Aber ich habe ja noch keinen großen Namen, der für was steht, also sollte es kein Problem sein. Es kann sogar richtig sein, von Anfang an alle Richtungen gleichermaßen zu etablieren. Warum sollte ein Autor immer genregebunden bleiben?
Seid gegrüßt,



Isautor



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Cornelia
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Re:

von Cornelia (14.05.2012, 22:58)
Hallo,

danke für die Informationen zu dem QR-Code. Ich persönlich kann damit zwar nichts anfangen, da ich die benötigten technischen Geräte nicht besitze und mich ehrlich gesagt überhaupt nicht damit auskenne.

Als totaler Laie ist mir aber schon aufgefallen, dass diese Codes immer mehr werden.

Und die Idee, dadurch auf die eigene Website zu verlinken, gefällt mir gut.

Ich habe mal mit dem Generator, den Torsten hier vorgestellt hat, einen QR-Code für meine Seite gebaut.

Kann man ihn so nutzen? Beim Generator gab es den Hinweis, dass man es testen soll, da die eingefügten Logos Probleme machen könnten.

Viele Grüße
Cornelia
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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (14.05.2012, 23:11)
Hallo Cornelia,

hab deinen Code gestestet, er funktioniert!

Liebe Grüße

Torsten
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Cornelia
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Re:

von Cornelia (15.05.2012, 00:19)
Hallo Torsten,

vielen Dank fürs Testen und vor allem noch mal für deinen tollen Tipp.

Viele Grüße
Cornelia

P.S. Dein Autofahrerlexikon ist auf dem Weg und wird das End-Ziel am Pfingstmontag erreichen.

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Torsten Buchheit
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Pinterest

von Torsten Buchheit (30.05.2012, 20:59)
Liebe Freunde,

ich habe eine neue Werbemöglichkeit für Autoren entdeckt: Pinterest.

http://pinterest.com/nimmsmithumor/meine-bucher/

Pinterest ist ein soziales Netzwerk, bei dem man Bilder an Pinnwände posten kann. Dieses Jahr in USA recht beliebt. Als Autor kann man ein Board mit Bildern der eigenen Bücher anlegen.

Derzeit funktioniert es nur mit Einladung. Entweder meldet man sich bei Pinterest an und wartet auf die Freischaltung (hat bei mir ca 24 Stunden gedauert), oder man bekommt eine Einladung von einem Mitglied (z.B. von mir). Bei Interesse einfach eine PN an mich schicken mit Angabe eurer E-Mail-Adresse, die ich dann an Pinterest weitergebe. Oder alternativ geht auch eine Anmeldung über Facebook. Falls ihr bei Facebook und in meiner Freundesliste seid, kann ich euch über die Freundesliste anmelden.
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Perchta
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Re:

von Perchta (31.05.2012, 03:16)
Pinterest kenne ich sogar schon. Wobei sich mir der Sinn dieser Einrichtung genauso entzieht wie der von Facebook oder ähnlicher Seiten. Ich hab mal ein Foto hochgeladen und das Ganze dann wieder vergessen.
Also, Werbeeffekt konnte ich noch nirgendwo feststellen.
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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (31.05.2012, 06:25)
Perchta hat geschrieben:
Pinterest kenne ich sogar schon. Wobei sich mir der Sinn dieser Einrichtung genauso entzieht wie der von Facebook oder ähnlicher Seiten. Ich hab mal ein Foto hochgeladen und das Ganze dann wieder vergessen.
Also, Werbeeffekt konnte ich noch nirgendwo feststellen.


Ja, und ich folge deiner Seite sogar! Der Werbeeffekt ist ähnlich wie der einer eigenen Website oder der von Facebook. Wenn man viele Besucher auf die Website locken kann, gibt es einen Werbeeffekt. Gelingt das nicht, dann gibt es auch keinen Werbeeffekt.

Nach meiner Einschätzung sprechen zwei Dinge für Pinterest: 1. Es kostet nichts (im Gegensatz zu einer eigenen Website, wenn man eine richtige Adresse haben will) und 2. Es ist in Deutschland erst im Kommen (erst vorgestern war ein Bericht im ZDF Morgenmagazin).
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Jenselina
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Re:

von Jenselina (05.09.2012, 22:16)
http://pinterest.com/nimmsmithumor/meine-bucher/

Der Link funktioniert nicht mehr?

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (05.09.2012, 22:21)
Jenselina hat geschrieben:
http://pinterest.com/nimmsmithumor/meine-bucher/

Der Link funktioniert nicht mehr?


Ups, sorry, Jens. :oops:

Zahlreiche Umbauarbeiten.

Der hier müßte gehen:

http://pinterest.com/nimmsmithumor/
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