Ebook - ein Flop sondergleichen...

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buchselstabe
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Re:

von buchselstabe (08.06.2012, 09:28)
Ich habe mich auch mit den Möglichkeiten des kostenlosen Downloads beschäftigt.
Habe ich sie doch selber, als Kunde, genutzt.

Nur liegt das Ganze bei mir etwas anders. Es ist eine Fortsetzungsserie.
D.h. ein kostenloser Download würde nur Sinn bei Band 1 machen.

Falls es jemand liest, und falls es dann auch noch gefällt, habe ich den Leser sozusagen angefüttert und einen Kunden für Band 2 gefunden, möglicherweise Band 3 etc.

Bisher startete das alles ohne diese Maßnahme. Ich führe eine Exceltabelle, in der ich monatlich die Verkäufe der einzelnen Bände eintrage. So sehe ich, in wieweit die Verkaufskurven der einzelnen Bände denen der älteren Bände folgen oder nicht.
Sollte Band 1 auf ein niedriges Niveau fallen, oder gar einbrechen, kann ich immer noch auf diese Werbemaßnahme zurückgreifen.

Ich wünsche euch viel Erfolg.
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Perchta
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Re:

von Perchta (08.06.2012, 10:40)
Ganz kurz, da vom Büro aus: Endstand 62 Downloads. Ich hab's unter "Kurzgeschichten" und unter "historische Krimis" und wüßte nicht, in welche Katergorien sie besser passen würden. Muß also doch am Cover liegen - oder es ist einfach so schlecht, daß die Leute nach der Leseprobe schon genug hatten. Sollte man als Möglichkeit ja auch nicht ausschließen ^_^.
Mein Dilettanten-Projekt. "Dilettant" ist übrigens abgeleitet vom lateinischen "delectare" = "erfreuen".

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Perchta
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Re:

von Perchta (08.06.2012, 17:03)
Sorry für den Doppelpost - ich wollte meinen obigen Beitrag eigentlich editieren. Aber sobald ich auf "Absenden" klicke, wirft das Forum mich ab und zurück auf die BoD-Startseite.

Nochmal etwas ausführlicher in aller Ruhe:

@ Ikarus: Die Idee hinter dieser Aktion (zumindest von meiner Seite) wäre ja gewesen, über die kostenlose oder doch sehr preisgünstige kurze Geschichte für den Kindle Neugier zu wecken auf den zugehörigen Roman. Insofern wäre es schon empfehlenswert, wenn die Geschichte auch gelesen würde.

In Summe kann ich nur sagen: gleicher Erfolg wie bei allen meinen zaghaften Versuchen, etwas in Richtung Werbung zu veranstalten. Wenn Gratis-Tage erst ab einer Menge von mehreren Hundert Downloads überhaupt einen Effekt haben, dann ist das Thema für mich ebenfalls gestorben, denn so viele Downloads werde ich sicher nie erreichen. Wenigstens hat es nichts gekostet, und ich habe mich zumindest ansatzweise mit dem leidigen Thema e-Books beschäftigt. Ansonsten Schwamm drüber.
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Grit
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Re:

von Grit (12.06.2012, 14:52)
Hallo Perchta,

ich gehöre zu den Leuten, die Dein kostenloses Angebot genutzt haben. Es war für mich eine Gelegenheit zu schauen, ob mir diese Richtung bzw. dieses Genre gefällt.

Deine Geschichte ist sogar etwas länger als eine normale Kurzgeschichte, so habe ich es zumindest empfunden. Ich hatte Schwierigkeiten, in die Geschichte überhaupt reinzukommen, aber als Lantpert am nächsten Tag wieder nüchtern war, da war ich so richtig drin und die Geschichte wurde besser und besser. Besonders gut hat mir das Glossar gefallen, denn da habe ich eine Menge gelernt. Auch Deine sonstigen Erklärungen finde ich gut, auch wenn man manchmal den Eindruck gewinnen kann, dass Du Dich für das, was Du da geschrieben hast, entschuldigst. Ich finde das ja irgendwie liebenswürdig, aber von anderen Lesern könnte das auch anders gedeutet werden.

Fazit: Ganz ausschließen will ich Historien-Literatur für mich nicht mehr. Mal schauen, wann es mich wieder in diese Richung treibt.

Liebe Grüße, Grit

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (12.06.2012, 15:41)
@ Petra,
Du gibst zu schnell auf.
Mein E-Book kommt am 1. September raus. Dann läuft der Vertrag von "Orácoli" aus. Das Kind bekommt einen neuen Namen, ein neues Gesicht. Ich glaube mit meinem alten Titel habe ich mir keinen Gefallen getan, damit konnte keiner was anfangen. Den neuen Titel verrate ich noch nicht, aber man wird durch das Bild und den Titel erkennen, dass es eine Gaunerkomödie ist. Das neue Bild wird einfach aber actiongeladen sein, speziell auf Daumennagelgröße getrimmt.
Erst habe ich die Idee gehabt, das Buch zu splitten und für a 99 Cent rauszubringen. Doch dafür zahlt Amazon "nur" je 30%. Ab ca. 2,99 € gibt es satte 70%. Man muss allerdings trotzdem die Werbetrommel rühren.

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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (12.06.2012, 18:14)
Thomas Becks hat geschrieben:
@ Petra,
Du gibst zu schnell auf.

Kann ich so unterschreiben.

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Perchta
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Re:

von Perchta (13.06.2012, 03:34)
Thomas Becks hat geschrieben:
Du gibst zu schnell auf.


Nö. :lol: Im Gegenteil, das war überfällig.

Vielen Dank trotzdem für alle Aufmunterungen und dir, Grit, fürs Lesen. Ich kann nur sagen, mir geht's seit letztem Freitag so gut und ich habe seitdem so viel und mit so großem Spaß geschrieben wie schon lange nicht mehr.

Siegfried hat absolut recht: Ich bin ein "Nur für mich"-Schreiber. Daran, mir "als Autor einen Namen zu machen", lag mir nie etwas. Ich will nur schreiben. Aber es besteht ja kein Grund, nur deswegen der Welt mit den Ergüssen eines weiteren Möchtegern-Schriftstellers auf die Nerven zu gehen.

lg
Petra
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Isautor
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Re:

von Isautor (13.06.2012, 09:24)
@Perchta: Ich glaube nicht, dass du eine schlechte Schreiberin bist, aber ich glaube, dass du für die Vermarktung von deinen Schriftstücken völlig ungeeignet bist. Wir hatten das ja schon mal diskutiert, aber mit dieser Sicht und Einstellung zu sich selbst wird das mit Sicherheit nichts. Und dann kann man sich auch zurücklehnen, im stillen Kämmerlein ganz stressfrei für sich selbst schreiben und sich daran freuen.
Ich kenne E-Books, die sind der letzte Mist, verkaufen sich aber trotzdem, weil der Autor Werbung macht und selbstbewusst auftritt und zack, es finden sich Liebhaber für das Buch.

Ich finde es auch nicht gut, wenn du sagst, du gehst anderen damit auf die Nerven, denn Nicolas und andere sagten bereits, dass du ein wunderbares Buch geschrieben hast. Und es ging ihnen nicht auf die Nerven. Wenn man etwas lobt, dann will man als Leser, dass der Autor das Lob auch annimmt, sonst lobt man eben nicht mehr, weil man ein negatives Feedback bekommt. Das wie eine Strafe für das Lob.
Seid gegrüßt,

Isautor

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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (13.06.2012, 11:38)
Isautor hat geschrieben:
Ich finde es auch nicht gut, wenn du sagst, du gehst anderen damit auf die Nerven, denn Nicolas und andere sagten bereits, dass du ein wunderbares Buch geschrieben hast. Und es ging ihnen nicht auf die Nerven. Wenn man etwas lobt, dann will man als Leser, dass der Autor das Lob auch annimmt, sonst lobt man eben nicht mehr, weil man ein negatives Feedback bekommt. Das wie eine Strafe für das Lob.

Sehr richtig, Isa.

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Perchta
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Re:

von Perchta (13.06.2012, 15:07)
Dann möchte ich mich hiermit entschuldigen. Ich wollte natürlich niemandes Gefühle verletzten, schon gar nicht die der Leute, die so nett waren, mein Buch zu lesen.

Bei uns heißt es eher "ned g'schmipft is' scho gmua g'lobt". Ich werde sicher genau so gerne gelobt wie andere Leute, finde es aber gleichzeitig ausgesprochen peinlich.

Eigentlich bezog sich das "auf die Nerven gehen" aber auf das Werbungmachen für Bücher. Und da kann ich nur von mir und meiner eigenen Reaktion ausgehen. Werbung nervt mich immer, in jeder Farbe, Form und Größe. Ich hatte eine lange Phase, in der ich mich innerlich nur noch mit meinem Buch beschäftigt habe und am liebsten über nichts sonst mehr geredet hätte. Ich fand mich selber unausstehlich. Einmal abgesehen davon, daß ich es für nicht sehr gesund halte, wenn ich einer Sache derart übertriebene Bedeutung beimesse. Aber das ist ein anderes Thema.

Tatsache ist, ich bin im Moment unheimlich glücklich, mich von dieser Angelegenheit gelöst zu haben.
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hawepe
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Re:

von hawepe (13.06.2012, 16:03)
Hallo Petra,

Perchta hat geschrieben:
Ich bin ein "Nur für mich"-Schreiber. Daran, mir "als Autor einen Namen zu machen", lag mir nie etwas. Ich will nur schreiben.


Und das ist sehr gut nachzuvollziehen. Wenn du glücklicher damit bist, nur zu schreiben, alles andere dir aber nur die Freude am Schreiben schmälert, finde ich deine Entscheidung absolut verständlich. Im Berufsleben muss man bereits genug Dinge tun, die einem gegen den Strich gehen. Warum soll man sich das in seiner Freizeit auch noch antun?

Beste Grüße

Heinz

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Perchta
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Re:

von Perchta (13.06.2012, 18:18)
Dankeschön, Heinz.

Und dann wär's mir auch wohler, wenn wir wieder zum eigentlichen Thema des Threads zurückkehren könnten. :wink:
Mein Dilettanten-Projekt. "Dilettant" ist übrigens abgeleitet vom lateinischen "delectare" = "erfreuen".

CeKaDo

Re:

von CeKaDo (18.06.2012, 15:07)
Nachdem es hier zwiespältige Meinungen dazu gab und ich mir selbst ebenfalls nicht ganz sicher war, habe ich am gestrigen Tag eines meiner eBooks bei Amazon kostenlos zum Donwload anbieten lassen.

Verwirrend empfand ich die Tatsache, dass sich der Zeitraum nach der Pazifikzeit richtet und somit von 10.00 Uhr des Sonntags bis 10.00 Uhr am heutigen Montag lief. aber egal wie, ich konnte über Facebook und einen Blog das Ganze "anpeitschen".

Es wurden 335 Exemplare runtergeladen und bislang anschließend ein Exemplar zusätzlich gekauft. Wobei ich das für einen verspäteten Downloader halte, der den Zeitraum verpasst hat.

Es wird sich nun in den kommenden Tagen und Wochen zeigen, ob das "Anfüttern" eine Wirkung zeigt. Denn kostenlos gab es ein willkürlich ausgesuchtes Exemplar einer 10-teiligen Reihe. Rein aus logischen Erwägungen heraus sollte nun ein Teil der Absahner das eine oder andere Exemplar der Serie kaufen. Zumal ich jedes eBook auch nur für 99 Cent anbiete.

Ich werde berichten, welche Zahlen sich daraus entwickelt haben.

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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (18.06.2012, 16:47)
Ich bin gespannt. thumbbup

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Isautor
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Re:

von Isautor (18.06.2012, 17:10)
Find eich super, dass du das angehst. Wenn du jetzt nichts so viel verkaufst, kann das auch an dem Wetter, dem Fußball und der zweiten Montashälfte liegen. Aktuell beobachten wir Einbrüche bei den Verkäufen, die sich aber erholen werden, wenn Monatserster ist (hoffe ich)! Wenn so Sachen laufen wie die EM oder Sonnenwetter ist, dann hat man weniger Absatz, weil die Leute ihr Enterntainment anderswo haben.
Seid gegrüßt,



Isautor



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