Verlage, die Autoren NICHT an den Kosten beteiligen?

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


Benutzeravatar
Atlan_Gonozal
Beiträge: 402
Registriert: 19.03.2008, 17:01
Wohnort: Puchheim

Re:

von Atlan_Gonozal (20.07.2012, 15:19)
Musst Du immer sticheln, Siegfried?
Authors Little Helper - Bücher schreiben leicht gemacht! http://www.alh.karsten-heimer.de

Benutzeravatar
kasapv
Beiträge: 503
Registriert: 15.09.2011, 17:55
Wohnort: Puerto Vallarta

Re:

von kasapv (20.07.2012, 16:56)
Ich sehe Siegfried's Beitrag nicht als Sticheln an. Ich komme aber auch mit Sarkasmus gut klar und habe den Ruf ihn selbst oft anzuwenden.

On Topic:
Verstehe absolut, dass du nicht weisst wo dir der Kopf steht bzw. wo du anfangen sollst. Hier im Forum kannst du unter Erfahrungsberichte viele Informationen zu (Schein-)Verlagen finden. ich empfehle, neben der Arbeit an deinem Manuskript, viel über Buchveröffentlichung zu lesen. Google ist dein Freund. :wink:

Benutzeravatar
mtg
Beiträge: 5667
Registriert: 20.01.2010, 09:59
Wohnort: Berlin

Re:

von mtg (20.07.2012, 18:23)
Atlan_Gonozal hat geschrieben:
Musst Du immer sticheln, Siegfried?

Das hat mit Sticheln nichts zu tun ... aber wenn jemand in seinem ersten Beitrag im BoD-Forum offensichtlich nicht mal BoD als Publikationsmöglichkeit kennt, dann wird man ja mal fragen bzw. den Inhalt (besser: Gehalt) des Beitrags in Frage stellen dürfen ...

Benutzeravatar
Klonschaf
Beiträge: 532
Registriert: 18.04.2011, 15:35

Re:

von Klonschaf (20.07.2012, 19:15)
Hach und seufz ... das Wochenende naht, da muss sich manch unausgelasteter Schreiber natüüüürlich durch ein Posting eines Neulings provoziert fühlen ...

Gähn angle:

Benutzeravatar
Siegfried
Beiträge: 5908
Registriert: 09.07.2008, 01:14
Wohnort: e-mail: dbs@digibuchservice.de

Re:

von Siegfried (20.07.2012, 19:56)
Atlan_Gonozal hat geschrieben:
Musst Du immer sticheln, Siegfried?


Wenn du das als sticheln ansiehst - okay, your problem! cheezygrin

Wenn jemand aber ins Forum schreibt ...

gero299 hat geschrieben:
Also, ich kenne nur Verlage die ausnahmslos Geld verlangen für die Veröffentlichungen.


... dann lässt das für mich nur zwei Schlüsse zu:

a) gero299 verfügt über einen ausgesprochen eingeschränkten Bücherschrank, in dem sich ausschließlich Bücher von Druckkostenzuschlussverlagen befinden - und von anderen Verlagen hat er noch nie etwas gehört (geschweige denn gelesen)

oder

b) gero299 hat Kenntnisse über bestimmte Vorgänge bei Rowohlt, Heyne & Co., über die kein anderer hier im Forum etwas weiß (auch diese Verlage halten scheinbar bei ihren Autoren die Hand auf), und dazu hätte ich dann ganz gerne etwas gelesen ...

Es gibt aber auch noch eine dritte Möglichkeit, aber die möchte ich hier nicht in aller Öffentlichkeit nennen, weil das vermutliche viel Ärger gibt. cheezygrin

Kurzum: Es liegt jetzt an gero299, seine Pauschalaussage mit Fakten zu unterfüttern. Kann er das - bestens. Kann er das nicht - tja, dann ist "sticheln" durchaus erlaubt ... cheezygrin ... Denn wer behauptet, ohne beweisen zu können, muss das ertragen können ...
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

Benutzeravatar
Monika K.
Beiträge: 3679
Registriert: 28.02.2012, 21:45

Re:

von Monika K. (20.07.2012, 20:09)
Vielleicht sind „gl45“ und „gero299“ tatsächlich Neulinge. Vielleicht sind sie aber auch einfach nur zwei der vielen Pseudonyme des Hubert W., der seit geraumer Zeit in diesem Forum herumtrollt und anscheinend Streit sucht. book:

(Auch dem besten Jongleur fällt hin und wieder mal ein Ball runter.)

edit:
Prinzipiell habe ich nichts dagegen, wenn jemand mehrere Pseudonyme verwendet. Schließlich bin ich ein bekennender Fan der Klonschafherde. Und Autoren, die ihre Bücher unter mehreren Pseudonymen veröffentlichen, müssen natürlich auch hier mehrere verwenden. Mich stören nur diese überflüssigen Sockenpuppenspielchen.
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

Benutzeravatar
Klonschaf
Beiträge: 532
Registriert: 18.04.2011, 15:35

Re:

von Klonschaf (20.07.2012, 20:34)
Monika K. hat geschrieben:
Vielleicht sind „gl45“ und „gero299“ tatsächlich Neulinge. Vielleicht sind sie aber auch einfach nur zwei der vielen Pseudonyme des Hubert W., der seit geraumer Zeit in diesem Forum herumtrollt und anscheinend Streit sucht. book:


cheezygrin

Dann aber schnell Asche auf mein Haupt - aber von diesem Hubert W. hab ich bisher noch gar nichts mitbekommen! :roll:

Ein neuer Troll, und ich weiß nichts davon, na so was!

blink3 :D cheezygrin

Benutzeravatar
M. Berti
Beiträge: 64
Registriert: 10.06.2012, 21:28
Wohnort: St. Pölten/NÖ

Re:

von M. Berti (21.07.2012, 20:11)
Monika K. hat geschrieben:
Sockenpuppenspielchen.[/size]


Sockenpuppenspielchen ? Was auch immer das ist :lol:

Benutzeravatar
Isautor
Beiträge: 1452
Registriert: 29.10.2011, 14:02

Re:

von Isautor (22.07.2012, 00:20)
Da ich mal gerade Netz habe und eben wieder ein abschreckendes Beispiel eines DKZV vor mir hatte, muss ich jetzt auch noch mal meinen Senf dazu geben.

Dieses Buch, das über einen DKZV "verlegt" wurde, hat mir wieder einige Erkenntnisse über die Vorgehensweise dieser Dienstleister eingebracht, die ich gerne mit Neulingen teile. Der DKZV unterbreitete das Angebot, nach anfänglichem Vertrag mit Zuzahlung, das Buch doch kostenlos herauszubringen. Die naive Autorin sagte sofort zu. Nur, wie kommt ein DKZV an seine Kohle, wenn er gratis veröffentlicht? Ganz einfach. Man nehme das Manuskript, das ca. 150 Taschenbuchseiten hergibt und pusche es auf 300 Seiten. Wie das geht? Man nimmt einfach nur 6-7 Wörter pro Zeile, riesige Seitenränder und großzügige Absätze und schon ... traraaa, hat man einen richtigen Roman! Lehnt der Autor jede kostenpflichtige Zusatzleistung wie Lektorat ect. ab, erhöht man einfach den Verkaufspreis des Buches auf über 20 Euro als Paperback mit knappen 300 Seiten. Vorne im Buch trägt man dann in falschem Deutsch den Hinweis ein, dass der Autor selbst für das Korrektorat verantwortlich war.
Das überteuerte Endprodukt wird mit einem Standardcover versehen. Halb Bild aus dem Fundus (das Bild hat natürlich keinerlei Bezug zum Inhalt des Buches), halb einfarbiger Hintergrund mit Standardschrift, die alle anderen Bücher des Verlages auch haben. Das Schöne ist, dass man dann nicht mehr erkennen kann, um was für ein Buch es sich handelt, da alle gleich aussehen.
Dem Autor werden gut 50 Exemplare angedreht. Durch die vorherige Preiserhöhung, zahlt der Autor dann mit Rabatt den normalen Ladenpreis für sein eigenes Werk und versucht anschließend, das überteuerte, von Schreibfehlern übersähte Ding wenigstens noch seinen Freunden anzudrehen.

So sind dann alle zufrieden. Der DKZV hat dem Autor sein eigenes Buch verkauft und der Veröffentlichungswütige redet sich ein, er hatte es ja nur einmal in Händen halten wollen und niemals ernsthaft mit einem Verkauf gerechnet. Dabeisein ist alles in Zeiten von Olympia, also was soll's.

Wer immer noch zu Zahlverlagen geht, dem ist mit einer gesegneten Kerze nicht zu helfen.
Seid gegrüßt,

Isautor

Eines Tages ich Profi sein.
Status: Heftchenromanschreiberin im Nebenberuf.

Sir Adrian Fish
Beiträge: 425
Registriert: 30.09.2007, 19:23
Wohnort: Hamburg

Re:

von Sir Adrian Fish (22.07.2012, 16:53)
Das Geld liegt also doch auf der Straße und man muss es nur zeitig einsammeln.

Zurück zu „Self-Publishing“


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Über BoD

BoD™ ist die führende deutsche Self-Publishing-Plattform. Seit mehr als 20 Jahren sind wir die Anlaufstelle für das einfache, schnelle und verlagsunabhängige Veröffentlichen von Büchern und E-Books. Bereits mehr als 40.000 Autoren haben sich mit uns den Traum vom eigenen Buch erfüllt.