Formatierung, Werbung & Preis für meinen Roman?

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


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Großstadtpoet
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Re:

von Großstadtpoet (01.08.2012, 19:02)
Haifischfrau hat geschrieben:
Großstadtpoet, ich will hier keine Korinthen....
natürlich muss ein Buch verkäuflich sein, sowohl für Verlage als auch für Autoren; wenn das Manuskript gut ist, und das Exposé vielversprechend, spricht nichts dagegen, es Verlagen vorzulegen. Damit ist man jedenfalls hinsichtlich Korrektorat und Lektorat aus dem Schneider.

Ja, aus Sicht des Autors ist das sicherlich eine feine Sache. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Anzahl der Verlage, die ein Buch verlegen, welches einer ganz speziellen Subkultur zuzuordnen ist und eventuell nur von deren Insidern gekauft wird, überschaubar sein dürfte. Die meisten Verlage haben lieber massenkompatible Ware im Programm, würde ich vermuten.

Haifischfrau hat geschrieben:
Beim Preis habe ich einen Roman von 150 - 200 Seiten im Auge - und da möchte ich für 15 € schon etwas geboten bekommen! Und das geht nicht nur mir so; ich beobachte den Markt sehr genau 8)

Hm. Ich möchte das jetzt nicht ausarten lassen, aber ich würde mal schätzen 95% der Käufer wissen vor dem Kauf nicht, ob der Inhalt des Buches gut oder schlecht ist. Vor allem bei einem BoD-Produkt, was nirgends ausliegt und deshalb nicht im Buchhandel probegelesen werden kann.

Haifischfrau hat geschrieben:
Im Übrigen geht es mir hier nur darum, Tobias zu informieren, ihm ggf. Alternativen aufzuzeigen - aber offenbar artet das schon wieder in eine Diskussion aus.

Ich kann nichts Ausartendes erkennen. Meine erste Antwort zu Dir bezog sich hauptsächlich auf Deinen ersten Absatz, in dem Du Tobias missverstanden hattest. Er hatte ja nur anhand einer Modellrechnung aufzeigen wollen, dass er mit geschätzten 100 verkauften Exemplaren Korrektorat, Lektorat und Buchsatz kaum finanzieren kann.

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Großstadtpoet
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Re:

von Großstadtpoet (01.08.2012, 19:03)
Siegfried hat geschrieben:
ich habe zu abweichende Ansichten, was ein guter Text ist.

Finde ich gar nicht. Ich würde in dem Satz eher "abweichende" durch "realistische" ersetzen... :wink:

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ZeroEnna
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Re:

von ZeroEnna (01.08.2012, 19:29)
pro angefangene 1.000 Zeichen 1 Euro


Kann denn bei dem Dumpingpreis eine angemessene Qualität erreicht werden? Andere Lektoren nehmen für ihre Arbeit schonmal gut und gerne 5 bis 8 Euro pro Normseite.


Ein Rat: wenn schon, dann bleibe unbedingt unter 10 €. Kürze dein Manuskript (ich kenne es nicht - aber die Erfahrung zeigt, dass nahezu jedes Manuskript gewinnt, wenn man +/- 1/3 streicht).


Es gibt auch Autoren die haben ihr Manuskript zu Tode gekürzt ;) Wo man sich als Leser dann fragt "Wie, das war's? Da habe ich aber für €9,95 mehr erwartet.


Generell stelle ich mir die Frage, ob ich von Büchern, die durch einen Dienstleister wie BoD entstehen generell literarisch Höchstleistungen erwarten darf. Ich persönlich denke nicht, dass ich schreiben kann, tu es aber trotzdem, weil es kein übergeordnetes Organ (Haifischfrau mal ausgenommen *augenzwinker*) gibt, dass mir sagt "Lass es einfach".
Deswegen ist die Frage, ob das Buchveröffentlichen nicht denen vorbehalten bleiben soll, die sich durch harte Auswahlverfahren gekämpft haben. Im Musikgeschäft ist es immernoch so, dass man eine gehörige Portion Talent mitbringen muss, um CDs zu verkaufen, geschweige denn überhaupt erst einmal einen Plattenvertrag zu bekommen.

Durch den Gedanken "Hey, ich kann aber auch was" sind dann Dienstleister wie BoD entstanden, die ihre Dienste jedem anbieten.
Gleiches gilt für iTunes, wo auch jeder seine Songs hochladen kann.

Die Frage ist: Stehen die aufzuwendenden Kosten in Relation zum erwarteten Einkommen.

Wenn man für das Lektorat nach dem was ich gelesen habe bei einem Manuskript von etwa 200 Normseiten 1600 € zahlen müsste, und im Buchhandel mit 0,50 Cent vergütet wird, dann muss man 3200 Bücher verkaufen. Bei den Verkaufszahlen hätte aber auch sicher ein namhafter Verlag schon zugegriffen.

Deshalb finde ich, sollte man die Kosten nicht unnötig in die Höhe treiben.
So wenig Fehler wie möglich, ja, aber wenn man literarische Meisterwerke erwartet, sollte man lieber zu den Altmeistern Kafka, Grass und Simmel greifen, statt zu BoD-Ware ;)

Grüße Zero


P.S. Ich bin STOLZ, via PoD zu veröffentlichen ;)

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (01.08.2012, 20:45)
ZeroEnna hat geschrieben:
pro angefangene 1.000 Zeichen 1 Euro


Kann denn bei dem Dumpingpreis eine angemessene Qualität erreicht werden? Andere Lektoren nehmen für ihre Arbeit schonmal gut und gerne 5 bis 8 Euro pro Normseite.


Was haben Preis und Qualität miteinander zu tun? Musst du mir mal erklären.

Ich kann für ein Korrektorat 1 Euro je angefangene 1.000 Zeichen berechnen, weil ich nicht davon leben muss. Mein Brotberuf ist eine ganz andere Tätigkeit.

Und was nutzt ein Korrektorat von 5 Euro je Seite (also 5 Euro für 1.800 Zeichen), wenn der Autor das unmöglich bezahlen kann?

Ob ich Qualität abliefern kann? Hmm ... weiß ich nicht ... vielleicht ... vielleicht aber auch nicht ... Kommt darauf an, was du z. B. unter "Qualität" verstehst ... Erklär doch mal ...

Ansonsten kannst du natürlich auch unbeteiligte Dritte hier im Forum fragen, ob ich über Rechtschreibkenntnisse verfüge oder nicht. Das Ergebnis interessiert mich auch. cheezygrin

Also:
Was haben Preis und Qualität miteinander zu tun?
Was bedeutet für dich "Qualität im Korrektorat"?

Wäre nett, von dir zu hören ... äh ... zu lesen ... cheezygrin

Kleine Übungsaufgabe zum Schluss:

Präposition "laut" mit Genitiv oder Dativ? cheezygrin smart2 cheezygrin
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // alle Preise zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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ZeroEnna
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Re:

von ZeroEnna (01.08.2012, 20:54)
Siegfried hat geschrieben:
Was haben Preis und Qualität miteinander zu tun? Musst du mir mal erklären.


Erstmal nichts (siehe Behringer, die ohne Probleme mit eineM Sennheiser SM57 konkurrieren können). Trotzdem leidet meist die Qualität unter dem Preis, und es bringt mir nichts, wenn ich für meiN Manuskript 200 € hinblätter, und dafür auf jeder dritten Seite immernoch ein offensichtlicher Fehler ins Auge springt, weil der Lektor nicht gründlich gearbeitet hat.
Ich spreche da (leider) aus Erfahrung, da waren nachher Fehler drin, die im Urmanuskript nachweislich nicht so standen.

Zu deiner Frage:

"laut" kann sowohl mit dem Genitiv als auch mit dem Dativ verwendet werden. Ich persönlich bevorzuge aber den Komparativ beim Musikhören ;)

Grüße

Zero

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Judith
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Re:

von Judith (01.08.2012, 22:14)
Hallo Tobias,

ich hätte auch vorgeschlagen, unter zehn Euro zu bleiben, also 9,90 Euro. Wenn du mit 160 Seiten hinkommst, ist das machbar.

Da du vermutlich viele Bücher selbst verkaufen wirst, lohnt es sich für dich wahrscheinlich, eine größere Menge zu bestellen. Wenn du bei Kleinauflagenbestellung schaust, dann siehst du, dass du bei Bestellung von 100 Büchern (bei 160 Seiten) nur noch 5,82 Euro pro Buch zahlst. Du musst aber zum Ladenpreis verkaufen. Somit hättest du 400 Euro "Gewinn", die du für ein kleines Lektorat und Korrektorat verwenden könntest. Soweit meine "Milchmädchenrechnung".

Bei einem Verlag zahlst du übrigens nichts, weder für Lektorat noch für Marketing. Du schickst ein Exposé und das Manuskript (bzw. zunächst Probeseiten) und hoffst. Wenn der Verlag den Roman druckt, zahlst du keinen Cent. Bei den größeren gibt's Vorschuss, bei den kleineren Verlagen nicht. Pro verkauftem Buch bekommst du dann 5 - 10 Prozent vom Nettoladenverkaufspreis. Das ist weniger als die meisten von uns für die BoD-Marge kalkulieren, aber außer einem bisschen Porto und Papier hast du keine Kosten. Nur mal so als Nebenbeiinfo, damit du nicht "in falsche Hände gerätst".

Ich vermute aber, dass BoD die für dich passende Variante ist, wenn es sich um eine Art Subkultur und einen engen Intressentenkreis handelt. Die Bücher sind dann überall im Onlinebuchhandel erhältlich und beim Großhändler bestellbar. Oder, wie gesagt, wenn du dir einen Vorrat zulegst, dann auch direkt bei dir - mit Signierung, verstehst sich.

Grüßle
Judith
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Tobias
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Re:

von Tobias (01.08.2012, 23:22)
Judith hat geschrieben:
Da du vermutlich viele Bücher selbst verkaufen wirst, lohnt es sich für dich wahrscheinlich, eine größere Menge zu bestellen. Wenn du bei Kleinauflagenbestellung schaust, dann siehst du, dass du bei Bestellung von 100 Büchern (bei 160 Seiten) nur noch 5,82 Euro pro Buch zahlst. Du musst aber zum Ladenpreis verkaufen. Somit hättest du 400 Euro "Gewinn", die du für ein kleines Lektorat und Korrektorat verwenden könntest. Soweit meine "Milchmädchenrechnung".


Bedeutet das dann ich kaufe hundert Bücher auf einmal, zahle durch Mengenrabatt weniger pro Buch und die 100 Exemplare werden zu mir Heim geliefert oder liegen sie bei BoD auf Lager und wenn jemand bei Amazon mein Buch bestellt nimmt BoD es von meinen Lagerstapel und ich brauche nicht noch mal die Produktion für diese 100 Exemplare zahlen?
Wenn es die Variante ist bei der die Bücher zu mir nachhause geschickt werden rechnet sich der Aufwand meiner Meinung nach nicht weil man dann die Lagerhaltung, das Bestellwesen, den Versand und das Rechnungswesen mit übernehmen darf. Das bedeutet dann ja ich muss 100 Bücher in meinem Keller einlagern, 100 Bestellungen aufnehmen und bearbeiten, 100 Bücher verpacken, 100 Bücher zur Post tragen, 100 Rechnungen schreiben und sich wahrscheinlich ständig ärgern weil ein Buch irgendwo nicht ankam oder jemand das Geld nicht überwiesen hat. Ein echter Alptraum:(
Wenn das so ist würde ich mir nur 25 Bücher nachhause bestellen weil ich in nächster Zeit auf ein paar Konferenzen eingeladen bin und da vielleicht direkt verkaufen kann. Allerdings sind das auch wieder um die 250 Euro auf einmal und als armer Student wäre das ein Monatsbafög das ich eigentlich zum Essen brauche und nicht erst mal in Bücher anlegen kann.
Wenn es die Variante ist das die Bücher bei BoD gelagert werden würde ich mir von meinen Eltern das Geld leihen um 100 Stück auf einmal durcken zu lassen. Würde mich aber wundern wenn es so wäre da ich nirgendwo was von Lagerkosten gelesen habe.

Kann mir wer sagen wie es genau abläuft?

Gruß Tobias

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (02.08.2012, 00:46)
ZeroEnna hat geschrieben:
Trotzdem leidet meist die Qualität unter dem Preis, und es bringt mir nichts, wenn ich für meiN Manuskript 200 € hinblätter, und dafür auf jeder dritten Seite immernoch ein offensichtlicher Fehler ins Auge springt, weil der Lektor nicht gründlich gearbeitet hat.
Ich spreche da (leider) aus Erfahrung, da waren nachher Fehler drin, die im Urmanuskript nachweislich nicht so standen.


Du willst mir damit sagen, dass so etwas beim einem Korrektor, der 5 bis 8 Euro je Seite nimmt, nicht passieren kann?

Okay, wenn das der Kern deiner Aussage ist, dann erhöhe ich - nur für dich cheezygrin - den Korrektoratspreis von 1 Euro je angefangene 1.000 Zeichen auf 5 Euro je angefangene 1.000 Zeichen. Mit einfachsten Mitteln die Qualität gesteigert! cheezygrin thumbbup cheezygrin

Einen habe ich noch, einen habe ich noch ... cheezygrin

    Sehr geehrte Damen und Herrn,

    vielen Dank für ihr Antwortschreiben vom 15. Juni. Leider muß ich sie darüber informieren, das ich ihr Angebot nicht an nehmen kann da ich zwischen zeitlich eine andere Beruftätigkeit angenommen habe.

    Ich bedaure diese Entwicklung mindesstens eben so sehr wie Sie stehe jetzt aber bei einem anderen Unternehmen im Wort. Ich gehe davon aus, das Sie für meine Endscheidung entsprechendes Verständnis aufbringen. Bzgl der Ihnen überlaßenen Unterlagen bitte ich dringenst um Rücksendung damit ich alle noch offenen Vorgänge abschliessen kann.

    Im einzelnen bezieht sich meine Bitte auf das bei Ihnen liegende, von mir erstellte Bildmaterial. Im allgemeinen geht es mir um die Ihnen vorgelegten Werbemittel.

    Für die Unannehmlichkeiten bitte ich um Endschuldigung aber die mir angebotene Stelle des anderen Unternehmens, ein Betrieb der Luftfahrt war einfach zu verlockent.

    Mit freundlichen Grüssen


Wie viele - zugegebenermaßen recht leicht erkennbare - Fehler stecken in diesem Text?

(Entnommen aus dem "Abschlusstest Deutsch", den meine Kursteilnehmer nach 32 Unterrichtsstunden Deutsch als Berufsumschüler bestehen müssen)

Nachtrag:

Eine Beispielseite, was mir so alles in einem veröffentlichten Werk auffällt:
Dateianhänge
korr001.jpg
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // alle Preise zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

Andreas Adlon
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Re:

von Andreas Adlon (02.08.2012, 07:05)
zum Thema Bücher verkaufen ist kürzlich ein sehr gutes ebook erschienen:

http://www.amazon.de/Amazon-mich-verkau ... 905&sr=1-2

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (02.08.2012, 09:00)
Andreas Adlon hat geschrieben:
zum Thema Bücher verkaufen ist kürzlich ein sehr gutes ebook erschienen:

http://www.amazon.de/Amazon-mich-verkau ... 905&sr=1-2


:twisted: Ist das mit "ein sehr gutes ebook" eine allgemeingültige Aussage?

Erinner dich an deine eigenen Worte:

Andreas Adlon hat geschrieben:
Meinungen fangen doch eigentlich an mit:

Ich bin der Meinung..
Ich finde...


http://www.bod.de/autorenpool/besser-oh ... tml#190604

Aber was du anderen voriwrfst, ist dir natürlich erlaubt! :twisted:
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Lea-Christin
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Re:

von Lea-Christin (02.08.2012, 09:52)
Tobias hat geschrieben:
Bedeutet das dann ich kaufe hundert Bücher auf einmal, zahle durch Mengenrabatt weniger pro Buch und die 100 Exemplare werden zu mir Heim geliefert

Das bedeutet dann ja ich muss 100 Bücher in meinem Keller einlagern, 100 Bestellungen aufnehmen und bearbeiten, 100 Bücher verpacken, 100 Bücher zur Post tragen, 100 Rechnungen schreiben und sich wahrscheinlich ständig ärgern weil ein Buch irgendwo nicht ankam oder jemand das Geld nicht überwiesen hat. Ein echter Alptraum:(


Ja es würde bedeuten dass du sie billiger kriegst und zu Hause lagerst.
Mit Amazon hat das nix zu tun. Die haben einen eigenen Lagerstand, oder lassen frisch drucken.

Was das mit der Post betrifft- Hast du keine Freunde- Familie- Kollegen usw.? Da musst du doch nicht extra verpacken und verschicken.
Lad deine engsten Angehörigen die alle ein Buch wollen (Anfrage per Mail, SMS) zu dir heim ein und übergib ihnen so ihre Bestellung.
Oder trefft euch wo in einem Cafe und übergib sie dort.

Ich hab alleine nur durch meinen Bekannten- Und Familienkreis an die 60 Bücher so verkauft. (Zum Ladenpreis natürlich)

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (02.08.2012, 10:32)
Tobias hat geschrieben:
Das bedeutet dann ja ich muss 100 Bücher in meinem Keller einlagern, 100 Bestellungen aufnehmen und bearbeiten, 100 Bücher verpacken, 100 Bücher zur Post tragen, 100 Rechnungen schreiben und sich wahrscheinlich ständig ärgern weil ein Buch irgendwo nicht ankam oder jemand das Geld nicht überwiesen hat. Ein echter Alptraum:(


Nööö ... das ist die alltägliche Situation von selbstständigen Händlern. cheezygrin

Tobias hat geschrieben:
Wenn das so ist würde ich mir nur 25 Bücher nachhause bestellen weil ich in nächster Zeit auf ein paar Konferenzen eingeladen bin und da vielleicht direkt verkaufen kann. Allerdings sind das auch wieder um die 250 Euro auf einmal und als armer Student wäre das ein Monatsbafög das ich eigentlich zum Essen brauche und nicht erst mal in Bücher anlegen kann.


Wenn das Geld bei dir so knapp ist, mach dich mal mit der Thematik "Crowdfunding" vertraut.

Die wesentlichen Crowdfunding-Plattformen in Deutschland sind inkubato, mySherpas, pling, Startnext und VisionBakery. Nach zwei kleinen erfolgreich finanzierten Projekten Ende 2010 kann das Jahr 2011 als Startjahr für Crowdfunding in Deutschland betrachtet werden. Insgesamt stehen auf den fünf Plattformen 30 verschiedene Projektkategorien zur Verfügung, wobei der Schwerpunkt auf künstlerischen und kreativen Projekten liegt. So sind Kategorien wie Design, Kunst, Mode, Musik, Film bzw. Video, Foto, Events/Ausstellung, Bühne/Theater, Essen & Trinken, Journalismus sowie Sport häufig vertreten.
aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Crowdfunding


Einige Buchprojekte mittels Crowdfunding:

http://www.inkubato.com/de/projekte/populaer?tag=Buch
http://www.mysherpas.com/de/projekte/la ... toren.html
http://www.pling.de/projekte?kategorie=18
http://www.startnext.de/Projekte/category/literatur

Das Geld liegt auf der Straße - aber manchmal ist es einfach zu anstrengend, es aufzuheben. cheezygrin
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