KATZENFEUER, Samtpfote jagt Feuerteufel

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Manu
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KATZENFEUER, Samtpfote jagt Feuerteufel

von Manu (18.09.2012, 11:25)
Titel: KATZENFEUER, Samtpfote jagt Feuerteufel
Autor: Manu Wirtz

Verlag: BoD
ISBN: 978-3-848-22242-1
Seiten: 144
Preis: 10,90

Der Autor über das Buch:

Ich stelle Euch meinen neuen Katzenkrimi vor, der seit heute für den Druck freigegeben ist. Einfach Klasse, wie schnell BoD gearbeitet hat. Nur noch ein paar Tage, dann ist das Buch auch im Buchhandel gelistet. Ich freue mich riesig!!

Idee zu der Geschichte: Ich habe das Konzept meiner Katzen-krimis den vier Elementen zugeordnet (Luft, Feuer, Wasser, Erde) „Todes-Wind, Samtpfote auf Mörderjagd“ war der Erste Roman mit der Katze Jule um das Thema Luft. „Eifelquelle“ (Wasser) ist eine Kurzgeschichte in der Anthologie „Krimis mit Fell und Schnauze“ und „Katzenfeuer“ behandelt folgerichtig das Thema Feuer. Ein Roman mit dem Thema Erde wird vorauss. 2013/2014 folgen. Die Geschichten spielen alle in der Vulkaneifel in der Gegend um Hillesheim.

Klappentext:

In Jules 3. Fall hat die Katze alle Pfoten voll zu tun. In ihrer Umgebung gehen nachts Ställe und Scheunen in Flammen auf. Die samtpfotige Detektivin hat Nachwuchs bekommen, aber gleichzeitig sucht sie den gefährlichen Feuerteufel, der in der Eifel Angst und Schrecken verbreitet.
Als mitten im Dorf ein Haus abbrennt und in dem wütenden Feuer ein Ehepaar ums Leben kommt, ist das ein Fall für die beiden Dauner Kommissare Wolf und Diesel. Jule hilft ihnen heimlich, auf die Spur des Mörders zu kommen. Dabei wird es auch für die Verbrecherjägerin brenzlig!

Inhalt:

Hier eine kleine Leseprobe

September

Ich schreckte aus dem Schlaf hoch. Ein Gefühl der Gefahr
hatte sich in meinen Traum gedrängt und mich alarmiert.
Angestrengt sah ich durch den nachtschwarzen Raum des
Heuschobers, wo ich das Nest mit meinen Welpen hatte, und
lauschte. In der Dunkelheit, die für meine Augen keine war,
konnte ich in ein paar Metern Entfernung kleine huschende
Bewegungen ausmachen.
Ich fuhr mir mit der Zunge über das Maul. Ein, zwei Feldmäuse
kämen mir jetzt gerade recht, meldete mein Magen
Bedarf an. Meine Ohren bewegten sich hin und her, ich war
immer noch aufs Höchste gespannt, meine Schwanzspitze zitterte
erregt. Ich unterschied die nächtlichen Geräusche nach
dem Plätschern der Kyll, die draußen in 50 Metern an den
Feldern vorbeifloss, dem Wusch von ein paar Autos, die auf
der K47 an Niederbettingen vorüberfuhren, den Rufen von
einem Käuzchen aus dem Wald und einem weit entfernten
Knistern, das ich zuerst nicht zuordnen konnte.
Ich dehnte und streckte meinen Oberkörper und reckte
dabei den Kopf über das Heunest, als ich in der milden Nachtluft
Partikel von Rauch in die Nase bekam. Ein Schreck durchfuhr
mich und meine Haare sträubten sich.
Irgendwo brannte es! Ich konzentrierte mich jetzt ganz auf
den Geruch und orientierte mich am Luftstrom.

Vorsichtig, um die schlafenden Kätzchen nicht zu wecken,
kletterte ich auf Pfotenspitzen aus dem Heulager heraus und
folgte der Geruchsspur nach draußen. Vor dem Heuschober
war der Rauchgeruch noch deutlicher zu merken. Ein leichter
Sommernachtwind wehte von der Pees herunter in das
Kylltal und führte den Brandgeruch mit sich. Ich umrundete
den Heuschober und lief den Feldweg zu dem Hügel im Eiltempo
hinauf.
Oben angekommen, sprang ich mit einem Satz auf einen
großen Stapel mit Brennholz. Von hier aus konnte ich einen
weiten Rundumblick nehmen. Das Tal lag ruhig in der Sommernacht
vor mir. Der Himmel war sternenklar. Im Norden
konnte ich in einiger Entfernung ein flackerndes Feuer ausmachen.
Auf den Feldern vor dem einsam gelegenen Weberhof
brannten ein paar Rundballen. Fauchend schossen die
Flammen in die Höhe.
Nicht einen Tropfen Wasser hatte es in der Eifel in den vergangenen
vier Wochen geregnet; die Felder und Waldgebiete
waren trocken wie Zunder und genauso schnell entzündlich.
Die Kreisverwaltung in Daun hatte bereits die Gefährdungsstufe
vier für Waldbrandgefahr ausgerufen. Wenigstens waren
die Felder um den Weberhof in den vergangenen Tagen
abgeerntet worden, nur die kurzen Stoppeln ragten aus dem
staubtrockenen Boden. So war die Gefahr für einen Flächenbrand
nicht so groß, allerdings konnte auch ein Funkenflug
noch weiteres Feuer entfachen, ging es mir durch den Kopf.
Ein lauter, dunkler Ton hallte plötzlich hinter mir durch
das Tal und schwoll immer mehr an. Ich drehte mich um. Die
Sirene auf dem Dach der Freiwilligen Feuerwehr in Bolsdorf
schlug Alarm und rief die Feuerwehrmänner aus ihrem tiefen
Schlaf. In einem Dutzend Häusern gingen die Lichter an, und
sehr schnell sah ich schon den ersten Mann im Laufschritt
zum Feuerwehrhaus rennen.

›Verdammt, die wecken mir die Kleinen auf‹, dachte ich verärgert
und sprang von dem Holzstapel herunter. Mit riesigen
Sätzen rannte ich den Feldweg entlang zu meinem Wurflager.
Im Heuschober empfing mich bereits ein vierstimmiges
Klagekonzert und wies mir den Weg durch die Dunkelheit.
Ich antwortete gurrend und sprang vorsichtig ins Nest. Aus
schwarzen und gestreiften Plüschbällchen blickten mich runde
Knopfaugen ängstlich an. Seit gestern hatten sie erst ihre
Augen offen und blickten voller Erstaunen in die Welt. Ich
beschnüffelte meine vier Welpen und leckte dem Nächststehenden
mit der Zunge übers Fell. Immer wieder gab ich
Gurrlaute von mir, um die Kleinen zu beruhigen. Draußen
heulte noch immer die Sirene, und ich hörte die Motoren der
beiden Fahrzeuge starten.
›Können die nicht endlich ruhig sein?‹, dachte ich stocksauer.
Ich seufzte, legte mich bequem hin und überließ mich
dem Gerangel an den Zitzen. Es dauerte ein paar Sekunden,
bis jeder der vier unter Gemaunze und Geschubse seine Lieblingszitze
gefunden hatte und zufrieden nuckelte.
Hier im Heuschober kehrte wieder Ruhe ein. Draußen
auf den Feldern löschte die Freiwillige Feuerwehr eilig die
brennenden Rundballen. Ich lag mit offenen Augen da und
starrte nachdenklich in die Dunkelheit. Rundballen konnten
sich auch selbst entzünden. Dazu musste das Heu feucht sein
und ein Gärprozess im Kern des Ballens stattfinden, bei dem
sich Hitze entwickeln konnte. Aber das war nach der Schönwetterperiode
der letzten vierzehn Tage nicht möglich, dazu
waren alle Pflanzen und Gräser viel zu trocken.
Morgen Mittag sollte ich mich mal wieder zu Hause blicken
lassen und mich satt fressen. Bestimmt konnte ich am
Mittagstisch etwas über das Feuer heute Nacht erfahren, wozu
war Jonas-der-Löschknecht schließlich Mitglied bei der Freiwilligen
Feuerwehr in Bolsdorf?
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Der neue Katzenkrimi

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (18.09.2012, 14:53)
Herzlichen Glückwunsch, liebe Manu
ich wünsche dir den wohlverdienten Erfolg mit deinem neuen KK

lg
maryanne
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Peter-Pitsch
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Re:

von Peter-Pitsch (18.09.2012, 15:39)
Hallo Manu,

wirklich ein elegantes Cover, das dein Kinderbuch umschließt!
Gratulation und viel Erfolg, deiner Jule und dir.
:lol:

Herzlicher Gruß,

Peter

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Manu
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Re:

von Manu (18.09.2012, 16:12)
Nicht wirklich ein Kinderbuch, Peter. Höchstens für große Kinder cheezygrin
Danke für die guten Wünsche.

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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (18.09.2012, 17:40)
Kann ich bestätigen, ein Kinderbuch ist es definitiv nicht! cheezygrin

Ich wünsche vollen Erfolg, liebe Manu! thumbbup

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Isautor
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Re:

von Isautor (18.09.2012, 18:23)
Viel Erfolg dir und gute Rezis und alles, was man so braucht! thumbbup
Da fällt mir ein, ich sollte mal meine Katze suchen. Wahrscheinlich spioniert sie gerade die Nachbarn aus.
Seid gegrüßt,

Isautor

Eines Tages ich Profi sein.
Status: Heftchenromanschreiberin im Nebenberuf.

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (18.09.2012, 19:12)
Herzlichen Glückwunsch zum neuen Buch! Viel Erfolg!

Liebe Grüße,
Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

(Übersetzung: Besser ein weiser Narr, als ein närrischer Weiser.)

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Manu
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Re:

von Manu (19.09.2012, 10:40)
Dankeschön Euch allen :D

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Peter-Pitsch
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Re:

von Peter-Pitsch (19.09.2012, 11:41)
Nicht wirklich ein Kinderbuch, Peter. Höchstens für große Kinder


Stimmt! Das meinte ich auch damit. thumbbup

Alles Gute!

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Manu
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Wohnort: die Mords-Eifel

Re:

von Manu (23.09.2012, 13:29)
Bei Libri.de - buch.de und bol.de ist KATZENFEUER schon mit Bild, Blick ins Buch und als sofort lieferbar gelistet:
http://www.libri.de/shop/action/product ... searchId=0
Amazon ist noch nicht so weit.

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Cornelia
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Re:

von Cornelia (23.09.2012, 19:40)
Hallo,

liebe Manu, ich wünsche Dir auch viel Erfolg mit Deinem neuen Krimi.
Das Cover gefällt mir sehr gut.

Viele Grüße
Cornelia

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Manu
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Erster Presseartikel

von Manu (27.09.2012, 18:09)
Der Trierische Volksfreund hat als erste Zeitung über KATZENFEUER berichtet: http://www.volksfreund.de/nachrichten/r ... 69,3294613

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (28.09.2012, 08:16)
thumbbup thumbbup thumbbup

da wird dich sicherlich ein voller Saal erwarten! Tolle Presse.

lg
maryanne
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

SarahSarah
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Glückwunsch

von SarahSarah (30.09.2012, 16:05)
Auch von mir herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!!

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eifelbuch
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Tolles Cover!

von eifelbuch (30.09.2012, 16:39)
thumbbup Das Cover finde ich klasse! Viel Erfolg mit dem Krimi! Spielt er in der Eifel?

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