Zweiter Versuch

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Isautor
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Re:

von Isautor (10.11.2012, 21:27)
@Perchta: Es gibt viele erfolgreiche Autoren, bei denen einem der Stil nicht zusagt und man selbst würde so nicht schreiben wollen. Finde ich nicht schlimm. Bei Logikfehlern denke ich höchstens: schau an, das hat den Verlag auch nicht gestört.
Ich selbst hasse Logikfehler und tue alles, um sie zu vermeiden.

@Siegfried: sorry, bin inzwischen BOD-Forum-gestört.
Seid gegrüßt,

Isautor

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (10.11.2012, 22:02)
Isautor hat geschrieben:
Ich denke gerade darüber nach, warum nachdem ich einen Kommentar gepostet habe, genau dasselbe noch mal gepostet wurde in einem neuen Thema als zweiter Versuch.
Habe ich das Thema schon nach Start kaputt gemacht? Wie schade, hätte ein einziges Mal ein Nicht-Jammer-Thread werden können.


Ich habe den Startbeitrag geschrieben und beim Testaufruf immer wieder diese Fehlermeldung erhalten:
Dateianhänge
ErsterVersuch.jpg

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (10.11.2012, 22:33)
Die bekam ich auch, als ich den Beitrag lesen wollte.
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

(Übersetzung: Besser ein weiser Narr, als ein närrischer Weiser.)

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Isautor
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Re:

von Isautor (10.11.2012, 22:38)
Ja, komisch. Bei mir waren beide Themen zu sehen und weil ich eine Erfolgsmeldung gepostet hatte, dachte ich schon, das will wieder keiner wissen.
Jedenfalls hab ich das dann wieder gelöscht und es war auch möglich, das Thema zu öffnen.

Eigentlich wollte ich sagen, dass man durch das viele Schreiben wirklich weiter kommt, das merke ich auch. Aber man muss auch viel schreiben, weil man genügend Werke braucht, um sie zu verkaufen. Das wird mir ja gerne als Geldgier ausgelegt (nur in diesem Forum übrigens), aber ich will ja irgendwann davon leben.
Deshalb hab ich jetzt meinen einen Nebenjob an den Nagel gehängt, weil das Schreiben ihn ersetzt. Dadurch hab ich dann noch mehr Zeit zum Schreiben *freu* und kann mehr herstellen. Und man braucht ja auch Zeit, um sich um den Verkauf zu kümmern und den ganzen Kleinkram der anfällt.

Ich glaube, dass Viele den Fehler machen, dass sie sich in ihrem Werk verlieren, zu wenig planen. Man muss das Buch auch abschließen können in einem runden, zufriedenstellenden Zustand. Oft sagen gerade jüngere Autoren, sie würden schreiben und schreiben und hätten schon 600 Seiten und kein Ende in Sicht. Das ist dann dieses Schreiben und Schwelgen, das man nur für sich macht. Kann man ja auch. Aber dann schafft man es einfach nicht, genug "abzuliefern".

Ich hab mir eine Veröffentlichungsliste gemacht und die sagt, wann welcher Roman fertig sein muss. Und die versuche ich möglichst einzuhalten. Habe gerade einen Roman abgeschlossen und will den nächsten bis Weihnachten abschließen. Dann hab ich zwei recht neue Werke im Rennen.
Ich will ab jetzt immer zwei schon durchgeplante Bücher im Voraus wissen, damit man nicht in die Verlegenheit kommt zu sagen: Tja. Was schreib ich denn jetzt?
In dem Moment hat man nämllich schon einen Stop drin.
Seid gegrüßt,



Isautor



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Mo
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Re:

von Mo (11.11.2012, 00:33)
Nutzen wir nicht alle die Gelegenheiten, die sich uns bieten?
Nele Neuhaus hatte einen Mann, dessen Ausfahrer ihre Bücher zu den Buchhandlungen bringen konnten und hat das genutzt. Wenn auch der Bekanntheitsgrad ihres Mannes pressetechnisch zum Erfolg beigetragen hat, finde ich das legitim. Sie hat es letztendlich dadurch (und natürlich durch Fleiß und Engagement) geschafft, dass ihr Bücher in eben diesen Buchhandlungen lagen und ein Verlagsvertreter darauf aufmerksam gemacht wurde, dass dieser Verlag sie genommen hat!
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W.Waldner
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Re:

von W.Waldner (11.11.2012, 02:03)
Mo hat geschrieben:
Nele Neuhaus hatte einen Mann, dessen Ausfahrer ihre Bücher zu den Buchhandlungen bringen konnten und hat das genutzt. Wenn auch der Bekanntheitsgrad ihres Mannes pressetechnisch zum Erfolg beigetragen hat, finde ich das legitim. Sie hat es letztendlich dadurch (und natürlich durch Fleiß und Engagement) geschafft, dass ihr Bücher in eben diesen Buchhandlungen lagen und ein Verlagsvertreter darauf aufmerksam gemacht wurde, dass dieser Verlag sie genommen hat!


Wenn wir jetzt noch wüssten, mit wieviel Euro der Verlagsvertreter auf die Bücher aufmerksam gemacht wurde, hätten wir das Geheimnis ihres Erfolgs ergründet.

Aber sicher, Siegfried, es war nur Fleiß und harte Arbeit. :shock::
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Warum die Geldpolitik 1929-33 die Weltwirtschaftskrise verursacht hat

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MichaelHA
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...

von MichaelHA (11.11.2012, 04:05)
Mo hat geschrieben:
Nele Neuhaus hatte einen Mann, dessen Ausfahrer ihre Bücher zu den Buchhandlungen bringen konnten und hat das genutzt. Wenn auch der Bekanntheitsgrad ihres Mannes pressetechnisch zum Erfolg beigetragen hat, finde ich das legitim.



W.Waldner hat geschrieben:
Wenn wir jetzt noch wüssten, mit wieviel Euro der Verlagsvertreter auf die Bücher aufmerksam gemacht wurde, hätten wir das Geheimnis ihres Erfolgs ergründet.

Aber sicher, Siegfried, es war nur Fleiß und harte Arbeit. :shock::


Wenn ich umherreisende Anbieter meiner Bücher bezahlen könnte, dann wäre ich wohl auch erheblich erfolgreicher. book:

Beste Grüße

MichaelHA

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (11.11.2012, 07:46)
@ Mo,
das ist ja alles okay. Frau Neuhaus sollte aber nicht vergessen, dass es Leute gibt, die ihren Erfolg verfolgt haben und die ersten Berichte eben nicht vergessen haben. Ich kann nicht erst erzählen, dass der Hotelmanager mein bester Freund ist, und später, dass ich mich als Tellerwäscher hochgearbeitet habe. Das hat auch nichts aber auch gar nichts mit Neid zu tun.
Der Titel des Threads ist schon ganz passend: Zweiter Versuch cheezygrin

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Isautor
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Re:

von Isautor (11.11.2012, 09:35)
Mir fällt Folgendes auf: Wenn ein Thema gestartet wird, reagiert logischerweise jeder anders darauf, aber dadurch entsteht eine teilweise unfruchtbare Diskussion, weil die "Frage", die wir diskutieren, nicht definiert ist. Heißt das Thema

* Wie weit kommt man durch ständiges Üben?

* Hat Frau Neuhaus ihren Erfolg verdient?

* Schreibt Frau Neuhaus gute Bücher?

* Wird man ohne die entsprechenden Kontakte auch erfolgreich oder haben wir eh keine Chance, weil wir den Hotelmanager nicht kennen?

* Was können wir von einem erfolgreichen Autor lernen?

Auf diese Fragen wurde durcheinander eingegangen, jeder nach seiner Einstellung. Jede davon ist interessant, aber so kommt man nicht weiter. Was Siegfried eigentlich bezweckte, ahne ich, aber ich weiß es nicht.
Mir wäre das Thema, wie man selbst weiter kommt, wie immer am liebsten. Das Jammern über nicht verfügbare Chancen als Rechtfertigung interessiert mich weniger. Aber hier sieht man sehr schön, wie eine Diskussion sich entwickeln kann, die wahrscheinlich am Ende nichts bringt, obwohl jeder wahre Fakten zu bieten hat.
Das für mich interessanteste Thema, nämlich wie man wirklich erfolgreich wird, das wird zu selten besprochen. Wer alles Schuld am eigenen Misserfolg trägt, das ist ja weitaus populärer.
Seid gegrüßt,



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W.Waldner
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Re:

von W.Waldner (11.11.2012, 10:55)
Isautor hat geschrieben:
Was Siegfried eigentlich bezweckte, ahne ich, aber ich weiß es nicht.

Siegfried ist ja nicht dumm.

Dass er also auf die beliebte Selbstdarstellung der erfolgreichen Autorin hereinfällt, sie habe das nicht durch die Beziehungen von Papi und durch das Geld vom Ehemann oder je nach dem konkreten Fall mit noch ganz anderen Methoden geschafft, dürfen wir wohl annehmen.

Er will uns also ganz gezielt provozieren und ärgern.

Wir hätten uns halt alle noch nicht genug Mühe gegeben und keine guten Bücher geschrieben. :lol:

Mich erinnert das an meine Kindheit, wo die Welt der Erwachsenen einem ständig den verlogenen Scheiß von Fleiß und Leistung eintrichtern wollte, obwohl die mit ihrer Lebenserfahrung ja genau das Gegenteil jeden Tag erlebt haben. Aber sie hatten alle das unstillbare Bedürfnis, kleine Kinder zu verarschen.
Isautor hat geschrieben:
Das für mich interessanteste Thema, nämlich wie man wirklich erfolgreich wird, das wird zu selten besprochen. Wer alles Schuld am eigenen Misserfolg trägt, das ist ja weitaus populärer.

Wie man wirklich erfolgreich wird, wäre ein wirklich spannendes Thema. Die meisten erfolgreichen Autoren haben sich nämlich als Soldfedern an zahlungskräftige Interessen verkauft.

Die Fuilletons haben sich dann in Lobhudeleien überschlagen, weil sie dafür gut bezahlt wurden, während die berühmt gemachten Autoren sich für heikle geschäftliche und politische Interessen haben einspannen lassen.

Aber das lernt man in der Schule nicht.

Da erzählt der dumme Lehrer den Kindern was von Fleiß und Engagement und dass es jeder schaffen könne, wenn er nur wirklich wolle, und andernfalls allein selber an seinem Misserfolg schuld sei.
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mtg
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Re:

von mtg (11.11.2012, 11:02)
@ W. Waldner: Es ist noch nicht ganz 11:11 Uhr ...

... oder sollte Dein Beitrag gar nicht karnevalistischer Natur sein ...

... sondern dem tiefen Abgrund Deiner Verschwörungstheorien entstammen?

W.Waldner hat geschrieben:
Er will uns also ganz gezielt provozieren und ärgern.


Wenn Du Dich von einem Thread so vergleichsweise harmloser Natur provoziert oder geärgert fühlst, dann tust Du mir wirklich leid. Es wäre so einfach gewesen: Du hättest ihn gar nicht lesen müssen - und schon hätte es weder sogenannte Provokation noch angeblichen Ärger gegeben. Aber wenn Du unbedingt wieder einmal Wind säen willst ...

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Isautor
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Re:

von Isautor (11.11.2012, 11:03)
Aus dir spricht wie immer eine infantile Schuldschieber-Haltung. Aber das kennen wir schon.
Seid gegrüßt,



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W.Waldner
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Re:

von W.Waldner (11.11.2012, 11:14)
mtg hat geschrieben:
Wenn Du Dich von einem Thread so vergleichsweise harmloser Natur provoziert oder geärgert fühlst, dann tust Du mir wirklich leid. Es wäre so einfach gewesen: Du hättest ihn gar nicht lesen müssen - und schon hätte es weder sogenannte Provokation noch angeblichen Ärger gegeben. Aber wenn Du unbedingt wieder einmal Wind säen willst ...

Eigentlich hat mich erst Dein Kommentar zu Thomas Becks interessanter Darstellung der Hintergründe aufgeregt.

Dabei solltest Du nach Deiner Herkunft in Kirchenkreisen doch von uns allen am besten wissen, wie das Spiel mit den Beziehungen und den darauf aufbauenden Karrieren läuft. Schließlich rennt ja niemand bei gutem Verstand jeden Sonntag in die Kirche, weil er wirklich ans Jesulein glaubt, sondern weil es gut für die bürgerliche Karriere ist.
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mtg
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Re:

von mtg (11.11.2012, 11:57)
W.Waldner hat geschrieben:
Dabei solltest Du nach Deiner Herkunft in Kirchenkreisen ...

Es ist immer wieder amüsant, wie Du aus bestehender Unwissenheit und stetig wachsender Ignoranz die putzigsten Verschwörungen zusammenbastelst. Keine Ahnung zu haben, muss bei Dir ja ganz oben auf der to-do-Liste stehen ...

Thomas Becks hat keine »interessante Darstellung der Hintergründe« geliefert, sondern polemisch interpretiert, was seit langem bereits bekannt war/ist. Dass Dir diese Form der Darstellung gefällt, wundert mich allerdings nicht. Übrigens habe ich die von Siegfried angesprochene Sendung heute in der Wiederholung verfolgt - Du oder Thomas Becks auch? - ... und kann diese Polemik nun noch weniger verstehen.

Aber ich verstehe sowieso schon seit einiger Zeit nicht mehr, was bei einigen Leuten hier im Hirn (so sie denn eines haben sollten) passiert ...

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Cornelia
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Re:

von Cornelia (11.11.2012, 12:05)
Hallo,

mir gefällt die Erfogsgeschichte von Nele Neuhaus. Was ist daran verwerflich, die Beziehungen, die man hat für die Vermarktung des eigenen Buches zu nutzen.
Eine große Leserschaft weltweit gefällt scheinbar das, was sie schreibt.
Ich selbst habe "Schneewittchen muss sterben gelesen". Ich wurde damit gut unterhalten, ein Buch das ich gut nach Feierabend lesen konnte.
Manche tun hier gerade so, als wenn sie nur durch ihre Beziehungen und vorhandenen finanziellen Ressourcen erfolgreich geworden wäre.
Ohne Können geht es nicht. Unter Können verstehe ich dabei nicht ein literarisches Können, sondern in erster Linie ein unterhalten Können.


Frau Neuhaus schreibt auf ihrer homepage: "Und zum Schluss: Wer mir Glück wünscht, dem wünsch ich's auch!"

Ich wünsche ihr weiterhin viel Glück, zumal ich in einem Interview gehört habe, dass sie einen Teil ihrer Einnahmen spendet.

Viele Grüße
Cornelia

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