Große Preisunterschiede zwischen bod.de und tredition.de?

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Oukej
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Re:

von Oukej (23.12.2012, 15:44)
Es schaut so aus, dass man wegen einigen kleinen Korrekturen im Buch bei Tredition immer eine neue ISBN Nummer bekommt und 199 Euro zahlt. Das ist nicht schön.
Bei BoD kann man die alte ISBN Nummer behalten und zahlt nur 39 Euro für eine neue Auflage.
Bei Tredition muss man 3 Jahre bleiben und früher kann man sie nicht verlassen.
http://www.tredition.de/buch-veroeffent ... Neuauflage
Bei Tredition startet man ein ISBN Buch mit 149 Euro, bei BoD nur mit 39 Euro.
Mein netto Profit bei Tredition wäre 4,60 und bei BoD 4,30 Euro.
Tredition hat kein Forum.
Gleich am Anfang im April 2012 ging ich viel lieber zu BoD als zu Tredition.

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Isautor
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Re:

von Isautor (23.12.2012, 16:28)
Interessant dabei ist, dass mein Beitrag das Angebot mit der höchsten Marge bei niedrigstem Preis enthielt.

Und kein einziger ging darauf ein. Könnte also doch um was ganz anderes gehen, als um das günstigste Angebot.
Seid gegrüßt,

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holz
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Re:

von holz (23.12.2012, 16:48)
Isautor hat geschrieben:
Interessant dabei ist, dass mein Beitrag das Angebot mit der höchsten Marge bei niedrigstem Preis enthielt.
Und kein einziger ging darauf ein. Könnte also doch um was ganz anderes gehen, als um das günstigste Angebot.


Zu Isautors Beitrag wäre noch zu ergänzen: immer auf Lager bei Amazon.

Oder günstiger: Taschenbuch, 672 Seiten
Druckerei suchen, ab 200 Exemplare Druckkosten unter 5 Euro je Buch.
Verkauf via Amazon Marketplace für 12,00 Euro (Kunde zahlt 15).
Marge: 3-4 Euro

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Isautor
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Re:

von Isautor (23.12.2012, 16:54)
Oder: Großauflage in USA bestellen von Create Space: noch günstiger. Oder: warten bis 2013, dann kommt CS nach Deutschland. Auf DIE Konditionen bin ich gespannt ... *freu* ... dann wird abgesahnt!
Seid gegrüßt,



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Isautor
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Re:

von Isautor (23.12.2012, 17:12)
Nachtrag: Der einzige Nachteil bisher bei CS ist, dass ich nicht weiß, wie ich an die Kohle rankomme von den Büchern, die in den USA und in GB verkauft wurden. Dafür gibts dann hoffentlich 2013 einen deutschen Support, den man auch kapiert. Dann ist alles perfekt.
Eben wurden nämlich wieder einige Bücher in/aus/nach England verkauft und mir ist so, als ob das dann nicht mit ausgezahlt wird. Ich glaube, das muss man wieder mal gesondert beantragen und bis dahin sammeln die die Kohle da ...
Na ja. Trotzdem cool.
Seid gegrüßt,



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Siegfried
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Re:

von Siegfried (23.12.2012, 18:34)
Isautor hat geschrieben:
Oder: warten bis 2013, dann kommt CS nach Deutschland. Auf DIE Konditionen bin ich gespannt ... *freu* ... dann wird abgesahnt!


Vergibt CS deutsche ISBN?
Oder ist das so ein Gemurkse wie bei Lulu?

holz
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Re:

von holz (23.12.2012, 18:55)
Isautor hat geschrieben:
Nachtrag: Der einzige Nachteil bisher bei CS ist, dass ich nicht weiß, wie ich an die Kohle rankomme von den Büchern, die in den USA und in GB verkauft wurden.


Wird automatisch jeweils auf das von dir angegebene Konto überwiesen (in Euro). Immer wenn über 10 Dollar/Brit. Pfund erreicht sind.
Beträge aus USA-Verkäufen abzüglich Steuer (30%), falls du nicht die US-Steuernummer-Anträge ausfüllst (dann ohne Abzug).
Zuletzt geändert von holz am 23.12.2012, 19:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Isautor
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Re:

von Isautor (23.12.2012, 18:59)
@Siegfried: Keine Ahnung. Meine Bücher haben ne ISBN, aber was für eine, kein Plan. Lulu ISBNs kenn ich nicht. Hab mich mit Lulu nie beschäftigt.

@holz: Super! GB ohne Abzüge hoffe ich?
Seid gegrüßt,



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holz
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Re:

von holz (23.12.2012, 19:00)
Ja, GB ohne Abzug.


z.Z. bei der ISBN zwei Möglichkeiten:
- die kostenlose von Createspace nutzen
- eigene ISBN verwenden

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (24.12.2012, 13:09)
Isautor hat geschrieben:
@Siegfried: Keine Ahnung. Meine Bücher haben ne ISBN, aber was für eine, kein Plan.


Plan kann man bekommen! cheezygrin

Die ISBN besteht heute aus 13 Zeichen.

Die ersten 3 Zeichen sind fix und gegen an, dass es sich um das Produkt "Buch" handelt. Mögliche Zeichen sind ...

a) 978
b) 979

Die nächste Gruppe gibt an, aus welchem Sprachraum das Buch stammt (das hat nichts damit zu tun, in welcher Sprache das Buch geschrieben ist!). Diese Gruppe besteht aus 1 bis 5 Zeichen.

a) 0 = englischsprachiger Raum (z. B. USA, GB, AUS, NZ, usw.)
b) 1 = englischsprachiger Raum (z. B. USA, GB, AUS, NZ, usw.)
c) 2 = französischsprachiger Raum (F, B, LUX)
d) 3 = deutschsprachiger Raum (D, A, CH; aber nicht LUX und B)
e) 4 = Japan
f) 5 = Russland und einige Länder der ehemaligen Sowjetunion
g) 6 = fehlt
h) 7 = China
i) 8 = fehlt
j) 9 = fehlt
k) 10 = französisch, wenn erste Gruppe 979

Spanien ist 84, Dänemark 87, Schweden 91, die Mongolei 99929

Die dritte Gruppe kennzeichnet den Verlag. Je kürzer die Verlagsnummer, desto größer der Verlag - oder umgekehrt: Je länger die Verlagsnummer, desto kleiner der Verlag (stimmt zwar nicht immer, kann man aber als Faustregel ansetzen)

Die vierte Gruppe gibt die hausinterne Titelnummer an. Daraus kann man in etwa ableiten, wie groß der Produktionsumfang des Verlages ist.

Die letzte Gruppe, ein einstelliges Zeichen, stellt die Prüfziffer dar. Bei Eingabe einer ISBN kann ein Computer daran erkennen, ob alle Zahlen richtig sind und sich an der richtigen Position befinden.

Ein Buchhändler in D wird vermutlich innerlich zusammenzucken, wenn er eine Buchbestellung mit dem Länderkennzeichen 957 bekommt. cheezygrin

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Isautor
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Re:

von Isautor (24.12.2012, 16:48)
Ja, erst mal danke für die Information. Nur, vielleicht ne blöde Frage, aber was fang ich jetzt damit an, wenn ich an meiner ISBN-13 herumschlüssele, um alle Ziffern zu deuten. Welchen Vorteil hab ich davon, was nutzt mir das?
Seid gegrüßt,



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Klausi
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Re:

von Klausi (24.12.2012, 17:04)
Jetzt hast Du halt einen Plan und kannst schauen, was Du für eine ISBN Nummer hast.
Es ist doch wichtig, zu wissen, welche ISBN man hat. Damit meine ich die Länderkennung.
Wer nicht vom Weg abkommt bleibt auf der Strecke

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Isautor
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Re:

von Isautor (24.12.2012, 17:13)
Und wozu? Ich weiß doch, dass meine Bücher über USA laufen. Was ändert sich konkret, was muss ich anders machen, wenn ich das weiß?
Seid gegrüßt,



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Siegfried
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Re:

von Siegfried (24.12.2012, 23:51)
Isautor hat geschrieben:
Und wozu? Ich weiß doch, dass meine Bücher über USA laufen. Was ändert sich konkret, was muss ich anders machen, wenn ich das weiß?


Es geht nicht darum, seine eigene ISBN zu kennen, sondern die von einem Verlag angebotene Nummer einzuordnen.

Wenn mir einer eine ISBN wie

978-0-547367-12-3

anbietet, dann sage ich "Nein, danke". Denn das ist die ISBN eines Verlages aus dem englischsprachigen Raum (problematisch für den deutschen Büchermarkt) und ein verflixt kleiner Verlag (Verlagskennung 6 Stellen).

Deshalb habe ich ja gefragt, was für eine ISBN das von dir bevorzugte Create Space benutzt. Wenn die als englischsprachiger Verlag auftreten, dann weiß ich nicht, ob deren Bücher im VLB stehen. Vermutlich gibt es auch keine Pflichtabgabe, d. h. Hinterlegung in der Deutschen Nationalbibliothek, es gibt keine Preisbindung (weil Sprachregion "0" als Importware angesehen wird) und ob man für ein Buch aus der Sprachregion "0" die Bibliothekstantieme der VG Wort bekommt, müsste auch erst geklärt werden.

Es ist meiner Meinung nach durchaus sinnvoll, sich über die angebotene ISBN schlau zu machen.

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Isautor
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Re:

von Isautor (24.12.2012, 23:57)
Also das klingt echt super! Kann sein, dass ich so was habe! Dann muss ich keine Pflichtexemplare abgeben, keine Preisbindung (traumhaft!).

Beispiel ISBN Create Space:
978-1481025843

Das, was du schreibst, ist im Prinzip genau das, was ich wollte. Wenigstens noch eine gute Nachricht heute. thumbbup
Seid gegrüßt,



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